DE447841C - Eisenbahnwagenkupplung - Google Patents
EisenbahnwagenkupplungInfo
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- DE447841C DE447841C DEB127339D DEB0127339D DE447841C DE 447841 C DE447841 C DE 447841C DE B127339 D DEB127339 D DE B127339D DE B0127339 D DEB0127339 D DE B0127339D DE 447841 C DE447841 C DE 447841C
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- coupling
- shaft
- cam
- coupling rod
- lower shaft
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- Expired
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 title claims description 37
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- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 title claims description 37
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- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 4
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G3/00—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
- B61G3/16—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling heads rigidly connected by rotatable hook plates or discs and balancing links, the coupling members forming a parallelogram, e.g. "Scharfenberg" type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
3. AU GU ST 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Oe GRUPPE
B 12733g III20 e
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 14. Juli 1g2j.
Max Baiischmieter in Bergen, Rügen.
Eisenbahnwagenkupplung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. September 1926 ab.
Den bekannten, seitlich be.dienbaren "Kupplungen gegenüber besteht die Neuheit des
Erfindungsgegenstandes darin, daß den Stirnseiten des Wagens gleichlaufende Wellen mit
Zahnrädern und Nocken so gelagert sind, daß die Kupplungsstange beim Einführen in
die Einführtülle bzw. in das Kupplungsgehäuse gegen einen Nocken der unteren,
direkt vor der Stirnwand liegenden Welle stößt, die durch Zahnräder eine weitere, vor
der ersteren liegende Welle in Drehung versetzt, deren Nocken durch einen Federhebel
die Kupplungsstange, nach oben in die Kupplungsstellung drückt, wobei die Nase der
Kupplungsstange hinter die Wandung des Kupplungsgehäuses greift, sowie darin, daß
durch Drehen einer auf der oberen, vor der Stirnwand des Wagens gelagerten Welle
sitzenden Handkurbel Nocken der unteren, ίο direkt vor der Stirnwand gelagerten Welle
und durch Zahnräder eine weitere vor dieser gelagerte Welle in Drehung versetzt werden,
so daß der Nocken dieser zweiten unteren Welle die Kupplungsstange freigibt und diese
gleichzeitig durch einen Hebel auf der unteren, vor der Stirnwand des Wagens gelagerten
Welle nach unten drückt, worauf die Kupplungsstange beim Abschieben des Gegenwagens
aus dem Kupplungsgehäuse heraustreten kann.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise in einer Ausführungsform
(Abb. 2) und schematisch unter Fortlassung aller zum Verständnis nicht unbedingt
erforderlichen Teile (Abb. 1) dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι die Kupplung im Schnitt A-B nach Abb. 2, und zwar rechtsseitig in entkuppelter,
linksseitig in gekuppelter Stellung, während Abb. 2 die Kupplung unter Fortlassung der
zweiten Puffer im Grundriß veranschaulicht. An der Stirnwand des Wagens ist je ein
Anschlagblech 1 befestigt, das mit dem eigentlichen Kupplungsgehäuse 2 fest verbunden ist.
In diesem Kupplungsgehäuse 2, an dessen Vorderseite entsprechend versetzt eine Einführungstülle
für die Kupplungsstange 6 befestigt ist, sind Wellen 3, 4, S gelagert.
Beim Zusammenstoßen der Wagen stößt jeweils die Kupplungsstange 6 gegen einen
Nocken 7 der Welle. 4 und versetzt diesen sowie die durch Zahnräder 8 mit ihr gekuppelte
Welle 5 in Drehung. Durch Nocken 9 auf der Welle 5 wird mittels eines Federhebeis
10 die Kupplungsstange 6 nach oben und damit in die Kupplungsstellung gedruckt,
wobei die Nase der Kupplungsstange hinter die Vorderwand des Kupplungsgehäuses greift
und die aufzunehmende Zugkraft auf die verstärkte Gehäuserückwand und damit auf den
Wagen überträgt.
Beim Ausrücken der Kupplung mittels einer der an den beiden Enden der Welle 3 angeordneten
Handkurbeln wird die Bewegung durch die Nocken n bzw. 7 auf die Welle 4
und von dieser durch die Zahnräder 8 auf die Welle 5 übertragen, deren Nocken 9 die Kupplungsstange
6 freigibt. Gleichzeitig wird dieselbe durch den Hebel 12 auf Welle 4 nach
unten gedrückt und die Kupplung somit gelöst, so daß beim Abschieben des Wagens die
Kupplungsstange aus dem Kupplungsgehäuse und der Einführtülle heraustreten kann. Durch
eine Arretiervorrichtung, die aus einer Exzenterscheibe 13 und der durch eine Feder
gespannten Klinke 14 besteht, erfolgt Sicherung der Welle in gekuppelter und entkuppelter
Stellung.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Eisenbahnwagenkupplung mit an den Stirnseiten des Wagens in einem Kupplungsgehäuse angebrachter Einführtülle für die Kupplungsstange des zu kuppelnden Wagens und längs der Stirnseite drehbar befestigter, seitlich bedienbarer Querwelle, dadurch gekennzeichnet, daß drei gleichlaufende Querwellen (3, 4, 5) mit Zahnrädern und Nocken so gelagert sind, daß die Kupplungsstange (6) beim Einführen in die Einführtülle bzw. das Kupplungsgehäuse (2) gegen einen Nokken (7) der unteren, der Wagenstirnseite nächstgelegenen Welle (4) stößt, die durch Zahnräder (8) die andere untere Welle (5) in Drehung versetzt, deren Nocken (9) durch einen Feder hebel (10) die Kupplungsstange (6) nach oben in die Kupplungsstellung drückt, wobei die Nase der Kupplungsstange hinter die Wandung des Kupplungsgehäuses greift.
- 2. Eisenbahnwagenkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Drehen einer auf der oberen Welle (3) sitzenden Handkurbel der Nocken dieser Welle (11 bzw. 7) auf den der Wagenstirnseite nächstgelegenen unteren Wellennocken (4) wirkt und durch Zahnräder (8) die zweite untere Welle (5; gedreht wird, so daß deren Nocken (9) die Kupplungsstange (6) freigibt und diese gleichzeitig durch einen Hebel (12), der neben der oberen Welle in Längsrichtung des Fahrzeugs schwenkbar befestigt ist, auf die eine untere Welle (4) nach unten drückt, worauf die. Kupplungsstange beim Abschieben des Gegenwagens aus dem Kupplungsgehäuse heraustreten kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BfcfctiN. OEi)RVSKf IN ÖER
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB127339D DE447841C (de) | 1926-09-14 | 1926-09-14 | Eisenbahnwagenkupplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB127339D DE447841C (de) | 1926-09-14 | 1926-09-14 | Eisenbahnwagenkupplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE447841C true DE447841C (de) | 1927-08-03 |
Family
ID=6996880
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB127339D Expired DE447841C (de) | 1926-09-14 | 1926-09-14 | Eisenbahnwagenkupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE447841C (de) |
-
1926
- 1926-09-14 DE DEB127339D patent/DE447841C/de not_active Expired
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