DE17980C - Neuerungen an Spindelbremsen für Eisenbahnwagen - Google Patents

Neuerungen an Spindelbremsen für Eisenbahnwagen

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DE17980C
DE17980C DENDAT17980D DE17980DA DE17980C DE 17980 C DE17980 C DE 17980C DE NDAT17980 D DENDAT17980 D DE NDAT17980D DE 17980D A DE17980D A DE 17980DA DE 17980 C DE17980 C DE 17980C
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Germany
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DENDAT17980D
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J. HARDY in Wien
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H11/00Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types
    • B61H11/14Combinations of different types of brakes, e.g. brake blocks acting on wheel-rim combined with disc brakes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Zusatz-Patent zu No. 12952 vom 1. August 1880.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1881 ab. Längste Dauer: 31. Juli 1895.
Die Neuerungen bestehen in Vereinfachungen der in dem Haupt-Patente beschriebenen Winkelhebel.
1. Der Bremskuppelungshebel, Fig. 1, 2 und 3, hat einen längeren Arm r, welcher in dem eine Hülse υ bildenden kürzeren Arm verschiebbar ist.
Der längere Arm r trägt an einem Ende das Universalgelenk u, womit er an die Hebel des anderen Wagens gekuppelt werden kann, während das durch die Hülse υ geschobene andere Ende einen "Lappen g trägt, welcher das Herausfallen des Hebels r aus dieser Hülse verhindert.
Die Hülse υ ist mit einem Lappen P versehen, welcher bei eingeschobenem Hebelarm r die Splinte des Bolzens c aufnimmt, wodurch dieser Hebel in der Ruhelage fixirt wird.
2. Eine andere Form des in sich selbst verschiebbaren Kuppelungshebels ist in Fig. 4, 5 und 6 gezeigt, dessen kürzerer Arm ν eine constante Länge besitzt, während der längere Hebelarm r gegen den Fixpunkt hin verschiebbar ist. Der kürzere Hebelarm υ bildet eine Hülse v, bestehend aus dem |_J-förmigen Hebelarme und aus einer hierauf befestigten Blechplatte.
In dieser Hülse ist ein Stempel r, Fig. 4, 5 und 6, welcher am Ende ein Universalgelenk ti trägt, verschiebbar. Auf dem in der Hülse sich verschiebenden Ende des Stempels r sitzt ein kleiner Stift, welcher in einer correspondirenden Längsnuth der Hülse läuft und das Herausfallen des Stempels aus der Hülse verhindert.
Die kürzeren Arme ν dieser Hebel bleiben constant, während die längeren Arme r das Spiel der Buffer mitmachen, es bleibt daher kein constantes Verhältnifs zwischen den Hebelarmen.
3. Ein Winkelhebel W\ Fig. 7, 8 und 9, welcher mit der Schraubenspindel der Handbremse gekuppelt ist, und der am Ende seines langen Armes die Bohrung 6 hat, welche die Kupplung mit dem oben erklärten Bremskupplungshebel r ν ermöglicht.
4. Ein Winkelhebel JV1, Fig. 10 bis 13, welcher mit der Schraubenspindel der Handbremse gekuppelt wird, und der einen langen Schlitz hat, in welchem der Bolzen der Lamellen von 3 bis 4 gleiten kann. Der Schlitz ist hauptsächlich nur dann nöthig, wenn der Wagen leer und allein gebremst werden soll.
Steht der erwähnte Bolzen bei 4, so ist das Verhältnifs des kürzeren constanten Hebelarmes zum langen Arme dieses Hebels gerade doppelt so grofs, als wenn der Bolzen bei 3 angreift. Der in dem Schlitze des Hebels W1, Fig. 10 bis 13, gleitende Bolzen wird mit dem Doppelscharnier 5 und 5 a fixirt. Nachdem 5 in die Höhe geschlagen und dann 5 a über W1 gelegt ist, verhindert das Gewicht von 5 a die selbstthätige Lösung des Verschlusses.
5. Eine andere Form des Winkelhebels W1 ist in Fig. 14 und 15 gezeigt. Statt des in
Fig. ίο gezeigten Schlitzes 3 bis 4 sind blos zwei Löcher 3 und 4 angebracht, so dafs der Lamellenbolzen nicht in einem Schlitze verschoben werden kann, sondern aus dem einen Loche gezogen und in das andere eingesetzt werden mufs.
6. Eine weitere Form des Winkelhebels W1 ist in Fig. 16 und 17 gezeigt. Diese Form unterscheidet sich von dem in Fig. 10 bis 13 gezeigten Winkelhebel blos dadurch, dafs statt des Doppelscharniers 5 ein Keil 7 benutzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Bremskupplungshebel, wie in Fig. 1, 2 und 3, sowie in Fig. 4, 5 und 6 gezeigt, dessen kürzerer Arm ν eine constante Länge besitzt, während der längere Hebelarm r, dem Bufferspiel entsprechend, hin und her verschiebbar ist.
    Die Klappenvorrichtung 5, 5 a, Fig. 10 bis 13, und der Schieber 7, Fig. 16, zum Zweck, den Lamellenbolzen in den Stellungen 3 bezw. 4 zu fixiren.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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