DE447579C - Einrichtung zum Regeln der Geschwindigkeit mehrerer Arbeitsmaschinen im vorgeschriebenen Abhaengigkeitsverhaeltnis - Google Patents

Einrichtung zum Regeln der Geschwindigkeit mehrerer Arbeitsmaschinen im vorgeschriebenen Abhaengigkeitsverhaeltnis

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DE447579C
DE447579C DEW53639D DEW0053639D DE447579C DE 447579 C DE447579 C DE 447579C DE W53639 D DEW53639 D DE W53639D DE W0053639 D DEW0053639 D DE W0053639D DE 447579 C DE447579 C DE 447579C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/46Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another
    • H02P5/48Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another by comparing mechanical values representing the speeds
    • H02P5/485Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another by comparing mechanical values representing the speeds using differential movement of the two motors, e.g. using differential gearboxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

  • Einrichtung zum. Regeln der Geschwindigkeit mehrerer Arbeitsmaschinen im vorgeschriebenen Abhängigkeitsverhältnis. Es ist bereits in Vorschlag gebracht worden, zwei Motoren im Synchronlauf dadurch zu erhalten, daß zwischen beiden ein Differentialgetriebe eingeschaltet ist, wodurch bei Abweichung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit Widerstände für den einen oder den anderen Motor ein- oder ausgeschaltet werden. Nach vorliegender Erfindung wird diese Einrichtung auch benutzt, um die Geschwindigkeit mehrerer Arbeitsmaschinen im vorgeschriebenen Abhängigkeitsverhältnis zu regeln. Zu diesem Zweck werden verschiedene im vorgeschriebenen Arbeitsverhältnis zueinander in Tätigkeit zu setzende Antriebsmaschinen mit einer entsprechenden Anzahl von Einzelmotoren angetrieben, die sämtlich von einem Hauptmotor dadurch beeinflußt werden, daß Differentialgetriebe oder gleichwertige Einrichtungen den Gleichlauf zwischen den Motoren aufrechterhalten, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von das Übersetzungsverhältnis bestimmenden Zwischenorganen. Jede den Gleichlauf aufrechterhaltende Vorrichtung kann mit einem Regulierwiderstand ausgestattet sein, dessen beweglicher Kontaktträger auf einer Welle angebracht ist, die durch den Hauptmotor mit gleicher Geschwindigkeit gedreht wird. Auch können besondere Hilfsmittel hierbei in Anwendung kommen, um das Geschwindigkeitsverhältnis der einzelnen Motoren gegenüber dem Hauptmotor willkürlich zu ändern. Ferner können mit diesen Einrichtungen sichtbare oder hörbare Signale in Verbindung gebracht werden, die jede Abweichung des vorgeschriebenen Geschwindigkeitsverhältnisses erkennen lassen.
  • Abb. i der Zeichnung zeigt in schematischer Anordnung die neue Vorrichtung z. B. in Verbindung mit einer Papiermaschine. Abb.2 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform gleichfalls in schematischer Darstellung. Abb.3 zeigt die Reguliervorrichtung in Seitenansicht, und die Abb. q. und 5 zeigen Schnitte nach den Linien 4-q. bzw. 5-5 der Abb. 3: Abb. 6 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen Stromabnehmer, und Abb. 7 zeigt eine weitere abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung.
  • Bei der in Abb. i gezeigten Anlage werden die verschiedenen Walzen der Papiermaschine von den Motoren 12, i2a, i2b, i2c, 12d angetrieben, und zwar ist an einem Motor schematisch das Leitungssystem für einen Gleichstrommotor zur Darstellung gebracht. Der Leitmotor 12 ist mit der Hauptwelle 13 unmittelbar durch ein Getriebe verbunden. Es kann aber auch die Hauptwelle durch einen besonderen Leitmotor 1q. (Abb. 2) angetrieben werden und der erste Motor in diesem Falle in gleicher Weise angeordnet werden wie die Motoren iaa, i2b USW. Für jeden Motor, mit Ausnahme für den Leitmotor 12 bzw. für den Leitmotor 1q., ist eine besondere Reguliervorrichtung 15 vorgesehen, die mit dem Motor durch Riemenscheiben 16 und Riemen 17 verbunden sind. Weiter ist die Reguliervorrichtung durch Kegelgetriebe 18 mit der Hauptwelle i3 verbunden und besteht aus zwei gegeneinander beweglichen Teilen, von denen der eine mit dem Motor und der andere mit der Hauptwelle in Verbindung steht, wie weiter unten näher erläutert ist. Laufen die Teile der Reguliervorrichtung, die mit dem Motor in Verbindung stehen, mit genau gleicher Geschwindigkeit wie die Teile, die an die Hauptwelle angeschlossen sind, so ergibt sich offenbar keine gegenseitige Winkelbewegung zwischen den beiden Teilen, vorausgesetzt, daß sie sich in gleicher Richtung drehen.
  • Die Reguliervorrichtung (Abb.3) ist auf einem Gestell ig untergebracht, das mit einem Fuß in geeigneter Lage am Motorgestell o. dgl. befestigt ist. Die Wellen 21 und 2z ruhen in Lagern 23 am Gestell, die Welle 21 wird durch die Kegelräder 18 von der Hauptwelle i3 aus und die Welle 22 von einem Riemengetriebe 17 mit kegelförmiger Riemenscheibe 16 angetrieben. Die beiden Wellen liegen in einer Mittellinie hintereinander, und ihre Enden greifen in ein Gehäuse 24 ein und sind innerhalb dieses Gehäuses mit Kegelrädern 25 und 26 ausgestattet (Abb. 5). Das Gehäuse enthält eine geeignete Anzahl von Kegelrädern 27, deren Drehzapfen rechtwinklig zu den Kegelrädern 25 und 26 gerichtet sind und mit letzteren in Eingriff stehen. Dieser Mechanismus bildet das wohlbekannte Differentialgetriebe. Drehen sich die Wellen 21 und 22 in gleicher Geschwindigkeit jedoch in entgegengesetzter Richtung, so drehen sich die Räder 27 untätig, und das Gehäuse 24 verbleibt in Ruhe. Dreht sich jedoch die eine Welle schneller als die andere, so dreht sich das Gehäuse in Richtung der schneller laufenden Welle, und zwar mit einer Geschwindigkeit gleich der halben Differenz zwischen den Geschwindigkeiten der beiden Wellen. Wie gewöhnlich wird das Differentialgetriebe in geringen Abmessungen und leicht hergestellt, um selbst möglichst wenig Kraft zu verbrauchen, und durch Zwischenschaltung von Kugellagern 28 ist dafür gesorgt, daß sowenig wie möglich Reibung entsteht.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Reguliervorrichtung, die nach dem System des veränderlichen Widerstandes gebaut ist, zum Teil an dem Gestell x9 und zum Teil an dem Gehäuse des Differentialgetriebes angebracht. Der feststehende Teil der Reguliervorrichtung besitzt eine Platte 29 aus Isoliermaterial zur Aufnahme von Kontaktstücken 30 und irgendeiner geeigneten Anzahl von Widerstandsspulen 31, von denen jedoch nur eine dargestellt ist. In geeigneten Abständen von den Kontakten ist noch ein fester Ring 32 an der Platte 29, jedoch von dieser selbst isoliert, befestigt. Dieser Ring bildet einen Pol, während der andere Pol mit einem geeigneten Teil des Widerstandes verbunden ist.
  • Das Differentialgehäuse 24 ist mit einem Radialarm 33 versehen, dessen Ende ein Gehäuse 34 trägt, in dem sich ein Paar Kohlenbürsten 35 befinden (Abb. 6). Letztere werden durch Federn 36 auseinandergedrückt, sind jedoch durch einen Draht 37 oder sonstwie elektrisch miteinander verbunden. Die eine Bürste 35 greift über die besprochenen Kontaktstücke und die andere über den Polring 32, wodurch der elektrische Strom geschlossen wird. Dreht sich der Motor in richtiger Geschwindigkeit, so bleibt das Differentialgehäuse unbeweglich stehen sowie auch die Bürste. Läuft jedoch der Motor zu schnell oder zu langsam, so dreht sich das Differentialgehäuse in der einen oder anderen Richtung, wodurch die Bürsten über die Kontaktstücke hinweggleiten, um den Widerstand in dem Stromkreis zu vergrößern oder zu verringern und somit das Feld des Motors zu regulieren oder auch sonstwie die Geschwindigkeit des Motors auf das richtige Maß zurückzuführen, je nach der Beschaffenheit des verwendeten Motors.
  • Offenbar hat die Einrichtung die Wirkung, daß die Wellen 21 und 22 sich stets mit der gleichen Geschwindigkeit drehen müssen. Arbeiten die Motoren in Verbindung mit einer Papiermaschine, so laufen sie nicht alle gleich mit der gleichen Geschwindigkeit, auch laufen sie notwendigerweise nicht immer mit dem gleichen Geschwindigkeitsverhältnis, je nach der erforderlichen Arbeitsweise, und so kann es notwendig sein, das Geschwindigkeitsverhältnis von Zeit zu Zeit je nach der Beschaffenheit des zu bearbeitenden Materials zu ändern. Es ist daher erforderlich, Vorsorge zu treffen, zwischen dem Motor und der Welle 22 eine Einstellbarkeit zu ermöglichen. Die Hilfsmittel zur Erzielung einer derartigen Einstellbarkeit können bestehen aus einem doppelten Kegelriemenscheibengetriebe (Abb. r und 3), das mit einem genau einstellbaren Riemenrücker zum Verschieben des Riemens ausgestattet ist. Bei der in Abb. 3 dargestellten Ausführungsform besteht der Riemenrücker aus einer Riemenführung 38, die auf einer Schraubenspindel 39 angeordnet ist, die drehbar, aber in der Längsrichtung nicht verschiebbar in einem Ansatz 40 des Gestelles ig gelagert ist und deren äußerstes Ende mit einem Handrad 41 ausgerüstet ist. Der Riemen selbst ist so bemessen, daß unter Berücksichtigung der zu übertragenden Kraft kein Schlüpfen auf der Kegelscheibe möglich ist. Offenbar können mit Hilfe eines derartigen Riemenrückers sehr genaue, feine Einstellungen erzielt werden, beispielsweise Drehzahlunterschiede unterhalb einer Umdrehung pro Stunde. Bei Einrichtungen dieser Art ist es zweckmäßig, ein bekanntes Verhältnis zwischen der Steigung des Srhraubengewindes und der Konizität der Riemenscheiben zu haben so daß die Einstellung einer Umdrehung der Schraubenspindel 39 eine bestimmte Änderung zwischen der Geschwindigkeit des Motors und der der Wellen erzeugt. Um die Geschwindigkeit aller Einzehnotoren der Papiermaschine zu vergrößern oder zu verringern, kann die Geschwindigkeit des Hauptmotors geändert werden, während alle anderen Motoren das gleiche Geschwindigkeitsverhältnis, wie es durch das Kegelriemengetriebe festgestellt ist, beibehalten.
  • Die in Abb. 7 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der in Abb. i gezeigten insofern, als an Stelle der für gewöhnlich feststehenden Kontaktstücke und Bürsten andeie Kontaktstücke 30a und Bürsten 33a zur Ver- Wendung- kommen, die beide ständig in-gleicher Richtung sich bewegen und eine nur verhältnismäßig geringe gegenseitige Stellungsänderung einnehmen. Die geringste Änderung in dem Winkel, die diese beiden Teile miteinander einschließen, hat eine Regulierung zur Folge, um das Bestreben, die Geschwindigkeit zu wechseln, auszugleichen. Im übrigen ist die Anordnung die gleiche wie die oben beschriebene, mit der Ausnahme, daß das Differentialgetriebe fortgelassen ist, da bei dieser Ausführungsform kein Bedürfnis für das feststehende Gehäuse vorhanden ist. Offenbar müssen die Wellen 21 und 22, wenn ein Differentialgetriebe benutzt wird, sich in entgegengesetzter Richtung drehen. Wenn jedoch die Ausführungsform Abb.7 benutzt wird, so müssen sich die Wellen in gleicher Richtung drehen.
  • Die Kontaktstücke 30 und 30" können in, irgendeiner geeigneten Anzahl vorhanden sein. und werden zweckmäßig im Kreise verteilt angeordnet. Die Anzahl und die Spannungsdifferenz, die zwischen ihnen erzielt wird, hängt vollkommen von der Tätigkeit der angetriebenen Maschine ab. Maschinen, die nicht einer plötzlichen Änderung in der Belastung unterworfen werden, können erfolgreich mit einem Regulator arbeiten, der mit einer großen Anzahl von Kontaktstücken ausgestattet ist, bei denen zwischen den benachbarten Kontaktstücken geringe Widerstandsänderungen bestehen (Abb: q.). Maschinen jedoch, die eine erhebliche Änderung in der Belastung erfahren oder welche. ständig Korrekturen in der Motorgeschwindigkeit bedürfen, müssen mit einer verhältnismäßig geringen Anzahl von Kontaktstücken ausgestattet sein (Abb. 7), von denen das eine Kontaktstück, auf dem die Bürste für gewöhnlich ruht, verhältnismäßig kurz ist. Die Widerstandsveränderung zwischen dem kurzen und den benachbarten langen Kontaktstücken kann eine beträchtliche sein. Bei einem plötzlichen Belastungszuwachs oder -abfall, bei dem eine schnelle gegenseitige Bewegung der Bürsten und der Kontaktstücke eintritt, wird fast augenblicklich eine beträchtliche Änderung im Widerstande herbeigeführt werden, um die Motorgeschwiildigkeit schnell zu regulieren, wodurch, im Falle es sich um einen Gleichstrommotor handelt, die Verzögerung oder die Voreilung des Motorfeldes ausgeglichen wird. Während die Felderregung sich entsprechend den Voraussetzungen, die die Motorgeschwindigkeit regelt, einstellt, kehrt der Regulator nach seinem Schwingungsausschlag oder seinem Ruhepunkt zurück, wodurch das richtige Geschwindigkeitsverhältnis zwischen dem Motor und der Hauptwelle erzielt wird. Die in Abb. 7 dargestellte Reguliervorrichtung mit geringen Einstellpunkten wird für gewöhnlich benutzt, wo eine geringe Winkeleinstellung erforderlich ist und die Widerstandsänderungen zwischen den aufeinanderfolgenden Stufen verhältnismäßig groß sind. Der Regulator braucht dann nur zwischen zwei Kontakten ausschwingen, während der in Abb. q. gezeigte fein eingeteilte Kommutator verwendet wird, wo eine große Winkelabweichung zulässig ist. Beide Ausführungsformen wirken dahingehend, die Umdrehungen pro Minute mit Bezug auf zwei Wellen gleichmäßig zu erhalten. An den gegenüberliegenden Seiten des Widerstandes kann ein hörbares lind sichtbares Signal 42 angebracht sein, um anzudeuten, bei welchem Teil des Widerstandes der Regulator arbeitet. Eine derartige Angabe ist nicht erforderlich, wenn ein Differentialgetriebe in Anwendung kommt, jedoch ist ein solches Signal notwendig, wenn der Regulator ohne Differentialgetriebe benutzt - wird, um anzuzeigen, daß sich kein Unterschied in der Umdrehung zwischen dem Motor und der Hauptwelle ergibt:

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Regeln der Geschwindigkeit mehrerer Arbeitsmaschinen im vorgeschriebenen Abhängigkeitsverhältnis, dadurch gekennzeichnet, daß von jedem Einzelmotor (,2a, i2b usw.) einerseits und von einem Hauptmotor bzw. Leitmotor (i2 bzw. 1q.) andererseits beeinfiußte, an sich bekannte Differentialgetriebe (i5) oder gleichwertige Einrichtungen den Gleichlauf jedes Einzelmotors in bezug auf den Haupt-oder Leitmotor unter Zwischenschaltung von das Übersetzungsverhältnis bestimmenden Zwischenorganen aufrechterhalten.
  2. 2. Einrichtung zum Regeln- der Geschwindigkeit mehrerer Arbeitsmaschinen nach 'Anspruch i,dadurch gekennzeichnet, daß jede den Gleichlauf" aufrechterhaltende Vorrichtung einen Widerstand, einen mit diesem verbundenen Kontaktträger (3oa) und eine Bürste (33a) besitzt, von denen der Kontaktträger (bzw. die Bürste) auf einer Welle (22) sitzt, die von dem Einzelmotor (12a1 12b usw.) angetrieben wird, während die Bürste (bzw. der Kontaktfinger) auf einer zugehörigen Welle (2i) angebracht ist, die durch den Leitmotor (12 bzw. 1q.) mit gleicher Geschwindigkeit gedreht wird.
DEW53639D Einrichtung zum Regeln der Geschwindigkeit mehrerer Arbeitsmaschinen im vorgeschriebenen Abhaengigkeitsverhaeltnis Expired DE447579C (de)

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