DE44681C - Neuerung an Seiltriebwerken zur Ackerbearbeitung - Google Patents

Neuerung an Seiltriebwerken zur Ackerbearbeitung

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DE44681C
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DE
Germany
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pulley
rope
cable
winch
innovation
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44681D
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English (en)
Original Assignee
R. SACK in Plagwitz-Leipzig, Albertstr
Publication of DE44681C publication Critical patent/DE44681C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/64Cable ploughs; Indicating or signalling devices for cable plough systems
    • A01B3/68Cable systems with one or two engines ; e.g. electrically-driven or with diesel generating set

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Pulleys (AREA)
  • Guiding Agricultural Machines (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um einen zweckmäfsigen Seilantriebsmechanismus zu schaffen, ist die in Fig. 1 bis 8 dargestellte Construction eines Seiltriebwerkes gewählt.
Zur Ackerarbeit wird an eine Dampfmaschine ohne specielle Seileinrichtung die Seilwinde mit eigenartiger Seilspannung gekuppelt, Fig. 7 und 8, und auf dem Geleise H vor das betreffende Ackerstück gefahren. In das auf beiden Scheiben gespannte Seil wird das Ackergeräth eingeschaltet und im Felde zwischen H und den diesem parallel liegenden Seilbockstrafsen, Fig. 6, hin- und hergezogen. Nach jedem Gange wird der mit der Maschine fest verbundene Seilwagen mittelst der daran befindlichen Winde /), ebenso auch die Fahrschiene U um die Arbeitsbreite des Ackergeräthes fortgerückt, was in Fig. 6 im Zusammenhang dargestellt ist.
An Stelle der Seilböcke mit Laufschiene kann auch ein festzuankerndes Feldbahngeleise verwendet werden, auf dem ein zur Befestigung der Seilscheibe dienender, entsprechend beschwerter Wagen aufgefahren und der in gleicher Weise wie die Böcke (s. Fig. 1 und 4) gegen seitliches Verkippen geschützt wird.
Die besondere Anordnung des Seiltriebwerkes ist folgende:
Um schon vorhandene Lokomobilen beim Pflügen u. s. w. zu verwenden, bedarf es eines besonderen Vorgeleges oder einer Seilwinde, Fig. 7 und 8, die mit der Maschine zusammengekuppelt, mittelst Riemen m betrieben wird und auf einem besonderen Wagen montirt ist. Sie hat durch Hebel F1 und Zahnklauen W ausrückbare konische Räder X. um die horizontale Seilscheibe nach zwei Richtungen zu bewegen. Weil das Seil mit den eingeschalteten Ackergeräthen aber nur eine Bewegung von 0,90 bis 1,50 m in der Secunde machen darf, so ist eine besondere Vorrichtung erforderlich, die verhindert, dafs es auf der Scheibe gleitet, und das wird erreicht durch eine besondere, an einem Hebel S pendelnde Scheibe T. In Fig. 7 und 8 ist die äufserste Bewegung der Pendelscheibe T bei lockerem Seile und nach beiden Seiten ziehend für letztere beiden Fälle punktirt dargestellt, und man erkennt aus der geraden, ausgezogenen Stellung an den Punkten a und b, um wieviel das Seil straff gezogen werden kann (s. Punkte al b] a~ b2). Das über die Scheiben gekreuzte Seil wird, je nachdem es mehr oder weniger durch Zug beansprucht ist, verhältnifsmäfsig straff gespannt, und da das Seil 3/4 der gröfseren Zugscheibe umspannt, so wird ein Gleiten derselben nicht vorkommen. Die pendelnde Scheibe T ist auf ihrem Hebel S der Zugscheibe behufs stärkerer oder geringerer Seilspannung näher oder entfernter zu stellen, auch ist sie so viel schräg gerichtet, dafs das Seil an der Kreuzstelle sich nicht reibt. Bei h ist eine Winde angebracht, deren Seil an einer Schwelle eingehakt ist, womit der Vorgelegeoder Windewagen mit der angekuppelten Maschine nach jedem Gange um eine Arbeitsbreite fortgerückt wird. Auf der Plattform haben Kästen nopq Platz für Werkzeuge, Kohlen, Wasser oder Ballast. An Lokomobilen, speciell zum Dampfackerbau dieses Systems ausgeführt, ist die Seilwinde mit pendelnder Spannscheibe zwischen den Fahrrädern unter dem Kessel angebracht.
Die am anderen Ende des Arbeitsfeldes der Maschine gegenüber aufgestellten Transportböcke, Fig. ι von der Seite. Fig. 2 von oben, Fig. 3 Schnitt bei 5, Fig. 1 , und Fig. 4 von vorn gesehen, sind am Boden mittelst langer Nägel befestigt. Oben ist eine Flantschrolle t und eine Nuthenrolle ;; eingesetzt, auf denen der Rahmen U mit Seilscheibe V läuft. Wenn der Transportrahmen Z7von den Rollen fund 11 abgelaufen ist, so werden letztere von Bock zu Bock weiter gesetzt. Der Rollenzapfen pafst in jede Hülse (Fig. 1 im Schnitt gezeichnet) des Bockes und hat unten eine Nuth, in welcher er von einem Keil festgehalten wird. Die Nuthenrolle u hat Flantschzapfen, die in die Schlitzlager jedes Bockes bei ν oder w eingelegt werden können, wodurch die Böcke zweiseitig, also auch für das Nachbarfeld benutzbar sind. In der Mitte des Transportrahmens U (Fig. 5
in kleinerem Mafsstabe gezeichnet, aus | |- und
L-Eisen bestehend, mit Stegen verbunden) ist der Drehzapfen für die Seilscheibe befestigt. Der Rahmen ist 5'Z2 (61/,) m lang, wenn die Böcke 2'/., (3) m von einander entfernt stehen, damit er beim Uebergange von Bock zu Bock auf je drei derselben Auflage hat. In Fig. 6 ist eine Anzahl Böcke dargestellt, auf welchen der Transportrahmen mit der Seilscheibe läuft. Das über die Scheiben (zwischen H und Seilstrafse, Fig. 6) gespannte Seil mit eingeschaltetem Ackergeräth wird von der Maschine hin- und hergezogen.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Ein Seiltriebwcrk zum Bewegen von Bodenbearbeitungsgeräthen, bei welchem an einem mit Winde /; versehenen und direct oder indirect mit der Betriebsmaschine verbundenen Seihvagen eine Seilscheibe T in einem pendelnden Hebel ^ gelagert ist, die je nach Gröfse der Spannung des ziehenden Trumes ein selbstthätiges Straffspannen des Seiles bewirkt, indem die Entfernung der Seilscheibenmitten Y und T durch Seitwärtsdrängen der beweglichen Seilscheibe T infolge des Seilzuges verändert wird, Fig. 7 und 8, während die Gegenseilscheibe (V in Fig. 1) auf einem beim Furchen wechsel verschiebbaren Rahmen U festgehalten wird, der mittelst aufsteckbarer Rollen t und u an festen Böcken geführt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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