DE446229C - Schaltung fuer mehrfluegelige Signale - Google Patents
Schaltung fuer mehrfluegelige SignaleInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
- B61L5/12—Visible signals
- B61L5/14—Form signals, e.g. semaphore arms
- B61L5/16—Local operating mechanisms for form signals
- B61L5/161—Local operating mechanisms for form signals using electromotive driving means
- B61L5/162—Wiring diagrams
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)
Description
440229
Man kann bei mehrflügeligen Fahrerlaubnissignalen in den einzelnen Signalleitungen, von
denen jede zu einer Signallampe führt, Magnetschalter anordnen, die im angezogenen Zustande
jeweils die Unterbrechung des Verbotstromkreises bewirken. Hierbei wird der Verbotstromkreis
jedesmal abgeschaltet, wenn einer der Magnetschalter angezogen hat. Das'Verbotsignal
erlischt also auch, wenn nach Umlegen des ίο Signalhebels für das dreiflügelige Signal fälschlicherweise
nur eine oder nur zwei Lampen zum Aufleuchten kommen, obwohl ein derartiges falsches Signalbild auch einen Gefahrzustand
darstellt und infolgedessen das Erscheinen des Verbotsignals erfordert.
Gemäß der Erfindung wird nun die Einrichtung so getroffen, daß die Schließung und Unterbrechung
des Verbotstromkreises durch einen Magnetschalter o. dgl. bewirkt wird und das Zustandekommen des über den Magnetschalter
führenden Stromkreises von mehreren Kontaktschlüssen abhängig gemacht wird, deren Anzahl
bzw. Reihenfolge in Übereinstimmung mit dem gewünschten Signalbild durch Stellung des betreffenden
Signalhebels bzw. Fahrstraßenhebels vorbereitet wird.
In den Abbildungen sind zwei Ausführungsbeispiele für den Erfindungsgegenstand schematisch
dargestellt. In Abb. ι sind ι und 2 Magnetschalter in den Signalleitungen 4 und 5
zu den Transformatoren für die Signallampen 7 und 8. A1, A2 und O1, a2 (Abb. 1 und 2) sind
Kontakte am Signal- bzw. Fahrstraßenhebel für das ein- bzw. zweiflügelige Signal. 31 ist ein
Kontakt am Magnetsehalter 1, 32 ein Kontakt am Magnetschalter 2. Die Leitung 33 führt über
- die Kontakte 31 und 32 bzw. ax zu dem Magnetschalter
34, der beim Anziehen durch Kontakt 35 den Stromkreis der Leitung 15 zu dem Transformator
16 für die Verbotlampe 14 unterbricht. Soll nun z. B. das einflügelige Signal gestellt
werden, so werden beim Umlegen des Fahrstraßenhebels die Kontakte A1 und ax geschlossen,
und es fließt ein Strom über Magnetschalter i, Leitung 4 zum Transformator der
Signallampe 7. Gleichzeitig wird durch Schließung des Kontaktes ax und nach dem Anziehen
des Magnetschälters 1 durch Schließung des
Kontaktes 31 der Stromkreis für Leitung 33 über Kontakt Ci1 zum Magnetschalter 34 geschlossen
und damit der Verbotstromkreis über Leitung 15 unterbrochen. Soll dagegen das zweiflügelige
Signal gestellt werden, so wird durch Schließung der Kontakte A2 und a2 der Stromkreis
für die Signallampe 8 geschlossen, Magnetschalter 2 zieht an und schließt Kontakt 32.
Gleichzeitig fließt ein Strom über Magnetschalter ι zur Lampe 7 und schließt Kontakt 31,
so daß der Stromkreis 33 für den Magnetschalter 34 über die Kontakte 31 und 32. geschlossen
und der Stromkreis für die Lampe 14 am Kontakt 35 unterbrochen wird. In der
gleichen Weise läßt sich die Einrichtung für ein dreiflügeliges Signal ausbilden. Man kann also
mit einem Magnetschalter 34 die Unterbrechung des Verbotstromkreises bewirken, dadurch, daß
der für den Magnetschalter 34 erforderliche Stromkreis in jedem Fall von dem Vorhandensein
sämtlicher anderen zu einem bestimmten Signalbild erforderlichen Stromkreise abhängig
gemacht wird.
In den Abb. 3 und 4 ist ein anderes Ausführungsbeispiel dargestellt, bei welchem ebenfalls
mittels eines Magnetschalters die Unterbrechung des Verbotstromkreises bewirkt wird, wobei die
einzelnen Signalstromkreise voneinander in Abhängigkeit gebracht sind und der zuletzt erfolgende
Stromschluß erst den Magnetschalter für die Unterbrechung des Verbotstromkreises betätigt.
Hierbei sind 1, 2 und 3 Magnetschalter in den Leitungen 4, 5 und 6 zu den Signallampen
7, 8 und 9 eines dreiflügeligen Signals. A1 bis A3 bzw. Ct1, a2, a3 sind Kontakte an den
zu den einzelnen Signalbildern gehörigen Signal-
*) Von dem Patentsitcher ist als der Erfinder angegeben worden:
Carl Eduard Zix in Berlin-Siemensstadt.
hebeln bzw. Fahrstraßenhebeln, io und ii sind
Kontakte an dem Magnetschalter i, die in geschlossenem Zustande die in den Signalleitungen 5
und 6 angeordneten Widerstände 12 und 13 überbrücken.
30 ist ein Kontakt am Magnetschalter 3, 20 ein Kontakt am Magnetschalter 2. Der zugehörige Verbotstromkreis ist in Abb. 4
dargestellt. Hierbei wird der Verbotlampe 14 durcrTLeitung 15 über Transformator 16 Strom
zugeführt, der einesteils über die Kontakte A1, A2, A3 der in Sperrstellung befindlichen Signalhebel
bzw. Fahrstraßenhebel führt, anderseits über einen Kontakt 17 am Magnetschalter 1 in
Abb. i. 18 ist ein Überwachungsmagnetschalter, der im Stellwerk erkennen läßt, ob der
Verbotstromkreis geschlossen ist oder nicht. Soll nun das einflügelige Signal erscheinen, so
wird durch Umlegen des entsprechenden Signalbzw. Fahrstraßenhebels der Kontakt % und
Ax bis A3 geschlossen, der Kontakt A1 unterbrochen.
Gleichzeitig wird durch Anziehen des Magnetschalters 1 der Kontakt 17 unterbrochen,
so daß die Verbotlampe 14 erlischt. Soll dagegen das zweiflügelige Signal gestellt werden, so
werden Kontakt a2 und A1 bis A3 geschlossen,
Kontakt A2 unterbrochen, und es fließt ein schwacher Strom zunächst über Magnetschalter
2, Widerstand 12 und Leitung 5 zu dem Transformator für die Signallampe 8. Dieser
schwache Strom reicht aus, um den Magnetschalter 2 zum Anziehen zu bringen, wenn die
Lampe 8 sich in ordnungsmäßigem Zustand befindet, ist aber noch zu schwach, um die
Lampe zum Aufleuchten zu bringen. Da nun Magnetschalter 2 anzieht, wodurch der Beweis
geliefert ist, daß der Stromkreis für die Signallampe 8 in Ordnung ist, wird der Kontakt 20
am Magnetschalter 2 geschlossen, so daß auch Signallampe 7 Strom erhält und der Magnetschalter
1 anzieht. Der angezogene Magnetschalter ι schließt nunmehr den an ihm befindlichen
Kontakt 10, wodurch der Widerstand 12 überbrückt wird und die Lampe 8 nunmehr zum
Aufleuchten kommt. Beim Anziehen des Magnetschalters 1 wird gleichzeitig Kontakt 17
unterbrochen, so daß die Verbotlampe 14 stromlos wird. Da nun Magnetschalter 1 nur anziehen
kann, wenn Kontakt 20 geschlossen wird, d. h. wenn Magnetschalter 2 angezogen hat und also
der Stromkreis für die Signallampe 8 in Ordnung ist, kann das Verbots:gnal nur verschwinden,
wenn das zweiflügelige Signal vorschriftsmäßig erscheint. Würde dagegen z. B. Kontakt 20 versagen
und der Magnetschalter 1 nicht anziehen, so würde auch Lampe 8 nicht leuchten und das
Verbotsignal weiter bestehen bleiben.
Ähnlich verhält es sich mit der Stellung des dreiflügeligen Signals, wobei die Lampe 9 bei
Schließen des Kontaktes a3 zunächst über Magnetschalter
3 und Widerstand 13 Strom erhält, hierdurch Kontakt 30 geschlossen wird und
Lampe 8 über Widerstand 12 Strom erhält. Dieser schwache Strom reicht aus, um den Magnetschalter
2 zum Anziehen zu bringen und damit Kontakt 20 zu schließen. Nun erhält Magnetschalter 1 Strom und schließt beim Anziehen
die Kontakte 10 und 11, durch welche die
Widerstände 12 und 13 überbrückt werden und damit die Lampen 8 und 9 zum Aufleuchten
kommen. Durch Anziehen des Magnetschalters 1 wird auch Kontakt 17 unterbrochen, und da
Kontakt A3 bereits beim Umlegen des Signalbzw. ■ Fahrstraßenhebels unterbrochen wurde,
erlischt die Verbotlampe 14.
Claims (3)
1. Schaltung für mehrflügelige Signale,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schließung und Unterbrechung des Verbotstromkreises
durch nur einen Magnetschalter o. dgl. bewirkt wird und das Zustandekommen des über diesen Magnetschalter führenden Stromkreises
vom Erscheinen des gewollten Signalbildes über mehrere Kontaktschlüsse abhängig gemacht wird, deren Anzahl bzw.
Reihenfolge in Übereinstimmung mit dem gewünschten Signalbild durch Stellung des
betreffenden Signal- bzw. Fahrstraßenhebels vorbereitet wird.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetschalter für
die Unterbrechung des Verbotstromkreises mittelbar oder unmittelbar von dem Stromkreis
für das einflügelige Signal abhängig gemacht wird und bei Stellung eines mehrflügeligen
Signals das Zustandekommen dieses Stromkreises abhängig gemacht ist davon, daß die anderen zu dem mehrflügeligen
Signal gehörigen Signale sich in ordnungsmäßigem Zustand befinden.
3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Magnetschalter
für die Unterbrechung des Verbotstromkreises mehrere Leitungen führen, von denen
jede zu einem bestimmten Signalbild gehört und bei Stellung des Signal- bzw. Fahrstraßenschalters
vorbereitet wird, wobei der Stromschluß für die zu einem bestimmten Signalbild gehörige Leitung mittels Kontakten
an Magnetschaltern o. dgl. von dem erfolgten Stromschluß in den Signalleitungen
abhängig gemacht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES73943D DE446229C (de) | Schaltung fuer mehrfluegelige Signale |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES73943D DE446229C (de) | Schaltung fuer mehrfluegelige Signale |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE446229C true DE446229C (de) | 1927-06-25 |
Family
ID=7504298
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES73943D Expired DE446229C (de) | Schaltung fuer mehrfluegelige Signale |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE446229C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE945155C (de) * | 1950-05-25 | 1956-07-05 | Lorenz C Ag | Schaltungsanordnung fuer Lichtsignale mit zwei Fahrtbildern in Eisenbahnsicherungsanlagen |
-
0
- DE DES73943D patent/DE446229C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE945155C (de) * | 1950-05-25 | 1956-07-05 | Lorenz C Ag | Schaltungsanordnung fuer Lichtsignale mit zwei Fahrtbildern in Eisenbahnsicherungsanlagen |
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