DE445335C - Haltevorrichtung fuer Bohrer, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke - Google Patents

Haltevorrichtung fuer Bohrer, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke

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DE445335C
DE445335C DEV20206D DEV0020206D DE445335C DE 445335 C DE445335 C DE 445335C DE V20206 D DEV20206 D DE V20206D DE V0020206 D DEV0020206 D DE V0020206D DE 445335 C DE445335 C DE 445335C
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Germany
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drill
sleeve
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holder sleeve
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DEV20206D
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WILHELM HEINR GERH VAN DER VEN
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WILHELM HEINR GERH VAN DER VEN
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/08Machine parts specially adapted for dentistry
    • A61C1/14Tool-holders, i.e. operating tool holders, e.g. burr holders
    • A61C1/142Operating tool blocking means

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Haltevorrichtung für Bohrer, insbesondere für zahnärztliche Zwecke. Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für Bohrer, insbesondere für zahnärztliche Zwecke. Durch die neue Vorrichtung werden die Bohrer ohne Anwendung von federnden, klappbaren oder mittels besonderer Hilfswerkzeuge einzuschiebenden oder festzuschraubenden Teilen in der Halterhülse derart festgehalten, daß trotz sicheren Sitzens des Bohrers beim Arbeiten eine leichte Lösbarkeit der Verbindung zwischen Bohrer und Hülse möglich ist.
  • Es sind bereits Haltevorrichtungen . für zahnärztliche Bohrer bekannt, durch die der Bohrer durch Eingreifen einer an der Halterhülse vorgesehenen Nase in eine am Bohrerschaft angeordnete Aussparung festgehalten und angetrieben wird. Bei den bekannten Anordnungen müssen aber von Hand in die Halterhülse besondere Sicherungsteile eingebracht werden, um die unbeabsichtigte Lösung der die Verbindung herstellenden Teile zu hindern.
  • Im Gegensatz hierzu sind der Erfindung gemäß in der Halterhülse zwei voneinander getrennte Anschläge vorgesehen, von denen der eine zweckmäßigerweise segmentförmig ausgebildet ist und in eine Ringnut des Bohrers eingreift, um letzteren gegen achsiale Verschiebung in der Hülse zu sichern. Dieser segmentförmige Anschlag dient jedoch nicht zur Mitnahme des Bohrers. Die Kupplung zwischen Bohrer und Hülse wird vielmehr durch den zweiten Anschlag bewirkt, der als Stift die Längswandung der Hülse quer durchsetzt, um sich bei der Drehung der Hülse gegen den abgeflachten Teil des Bohrerschaftes zu legen und so den Bohrer mitnimmt.
  • Dieser als Kupplungsteil dienende Querstift ist der Erfindung gemäß zweckmäßigerweise gegen den fest in der Hülse vorgesehenen segmentförmigen Anschlag drehbar, damit bei verhältnismäßig geringer Abflachung des Bohrerschaftes der segmentförmige Anschlag sich ziemlich weit in die Ringnut des Bohrers einlegen kann. Um die selbsttätige Verdrehung des Kupplungsstiftes gegen den Bohrerschaft zu ermöglichen, ist der Kupplungsstift auf einem auf der Bohrerhülse drehbaren Ring angeordnet, wobei der Stift durch einen Schlitz der Wandung der Halterhülse in deren Inneres hineinragt. Da die Verdrehung des Kupplungsstiftes erfolgt, ohne daß seine Verstellung von Hand notwendig wäre, kann die neue Bohrerhalterhülse sowohl für die Antriebswelle von geraden Handstücken wie für die durch Kegelräder getriebene Hülse von Winkelhandstücken Verwendung finden, so daß die gleichen Bohrer für gerade und winkelförmige Bohrerhandstücke benutzbar sind.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen in vergrößertem Maßstabe veranschaulicht, und zwar in Abb. z teilweise in Ansicht, teilweise im Längsschnitt für ein gerades Bohrerhandstück, während Abb. 2 die entsprechende Darstellung eines winkelförmigen Bohrerhandstückes ist. Abb. 3 zeigt in vergrößertem Maßstabe die Haltevorrichtung zwischen Bohrer und Hülse für sich im Längsschnitt während der Einführung des Bohrers.
  • Abb. 4. ist ein Querschnitt nach der Linie C-D der Abb. 3.
  • Abb. 5 ist ein Längsschnitt durch Bohrer und Halterhülse, die die Stellung der Teile zueinander während des Bohrvorganges zeigt; schließlich ist Abb. 6 ein Querschnitt nach der Linie E-F der Abb. 5.
  • In den Abbildungen bedeutet i ein gerades, 2 ein winkelförmiges Bohrerhandstück, in das, wie bekannt, eine hülsenförmige Treibwelle 3 eingesetzt ist. Letztere dient bei geraden Handstücken i gleichzeitig als Halterhülse für den Bohrer 4, während sie bei dem winkelförmigen Handstück 2 am inneren Ende durch ein Kegelradgetriebe 5, 5` die senkrecht zur Welle 3 angeordnete Halterhülse 6 äntreibt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i ist im Innern der hülsenförmigen Welle 3, bei der Ausführungsform nach Abh. 2 in der Halterhülse 6 eine scheibenförmige Nase 7 von zweckmäßig segmentförmiger Gestalt fest angeordnet. Oberhalb dieser Nase 7 ragt ein Kupplungsstift 8 in das Innere der Hülse 3 oder 6 hinein, der zwar fest in die Wandung der Hülse eingesetzt sein kann, aber vorteilhafterweise erfindungsgemäß an einem auf der Hülse 3 oder 6 drehbaren Ring 9 befestigt und in einem Schlitz io der Hülse 3 oder 6 verstellbar ist.
  • Der Bohrer 4 ist,am Ende seines Schaftes mit einer Abflachung i i versehen, die nur einen verhältnismäßig kleinen Seggnentteil des Schaftdurchmessers in Anspruch nimmt (vgl. Abb.3 bis 6) und durch eine ebene Fläche iia gegen den nichtausgeschnittenen Teil des Bohrerschaftes begrenzt wird. Im abgeflachten Teil des Bohrerschaftes ist eine ringförmige Nut 12 vorgesehen, deren Breite der Dicke der scheibenförmigen Nase 7 entspricht.
  • Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist folgende: Der Bohrer 4 wird in die Hülse 3 oder 6 eingeschoben, wobei die Abflachung i i das Vorbeiführen des Schaftes an der Nase 7 und dem Kupplungsstift 8 gestattet (vgl. Abb. 3, 4). Wenn die Fläche i j a, welche den ausgesparten Teil i I gegen den Rundteil des Bohrerschaftes begrenzt, den Stift 8 berührt, steht die Ringnut 12 vor der Nase 7, so daß eine leichte Drehung des Bohrers genügt, um die Nase 7 in die Ringnut 12 eintreten zu lassen, wodurch Hülse 3 oder 6 und Bohrer 4 gegen achsiale Verschiebung zueinander gesichert sind. Wird nunmehr die Hülse 3 oder 6 in Drehung versetzt, so legt sich die Wandung des Schlitzes io gegen den Kupplungsstift 8 und nimmt letzteren mit seinem Ring 9 mit, worauf der Stift sich gegen die abgeflachte Seite des Bohrer Schaftes legt und den Bohrer 4 in Richtung des Pfeiles P (vgl. Abb.6) in Drehung versetzt (vgl. Abb. 5 und 6).
  • Zur Lösung der Verbindung zwischen Hülse 3 oder 6 und Bohrer 4 ist es nur erforderlich, den Bohrer entgegen der Bohrrichtung in Richtung des Pfeiles P1 (Abb. 4) zu drehen, bis die Nase 7 außer Eingriff mit der Ringnut 12 kommt. Hierauf-- kann man den Bohrer 4 ohne weiteres aus der Hülse 3 oder 6 herausziehen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Haltevorrichtung für Bohrer in der Halterhülse, insbesondere für zahnärztliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß in das Innere der Halterhülse (3 oder 6) sowohl ein die Kupplung zwischen der Halterhülse (3 oder 6) und dem abgeflachten Bohrerende (4) bewirkender Stift (8), durch welchen die Mitnahme des Bohrers nach dessen geringer Verdrehung gegenüber der Hülse erfolgt, als auch eine an der Halterhülse (3 oder 6) feste, die achsiale Verschiebung des Bohrers verhindernde Nase (7) hineinragen, welche letztere nach einer kleinen Verdrehung des Bohrers gegenüber der Hülse in eine am Ende des Bohrerschaftes (4) angeordnete Ringnut (12) eingreift.
  2. 2. Haltevorrichtung für Bohrer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die achsiale Verschiebung verhindernde Nase (7) als Kreissegment ausgebildet ist.
  3. 3. Haltevorrichtung für Bohrer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kupplung herstellende Anschlagstift (8) gegenüber der segmentförmigen Nase (7) verdrehbar angeordnet ist.
  4. 4. Haltevorrichtung für Bohrer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der verdrehbare Kupplungsstift (8) durch einen Schlitz (io) der Halterhülse (3, 6) ragt und an einem auf der Hülse (3, 6) drehbaren Ring (9) befestigt ist.
DEV20206D 1925-05-10 1925-05-10 Haltevorrichtung fuer Bohrer, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke Expired DE445335C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1104337B (de) * 1958-08-14 1961-04-06 Carl Schneider K G Mehrfach-Aufbewahrungs- und Transportbehaelter fuer Film- oder Tonbaender
WO1997047436A1 (de) * 1996-06-13 1997-12-18 Institut Straumann Ag Spannfutter für ein einsteckbares werkzeug
DE10025420B4 (de) * 2000-05-24 2007-10-31 Sirona Dental Systems Gmbh Zahnärztliches Handstück mit einem konturierten Griffbereich und Herstellungsverfahren für eine Griffhülse mit einem konturierten Griffbereich

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WO1997047436A1 (de) * 1996-06-13 1997-12-18 Institut Straumann Ag Spannfutter für ein einsteckbares werkzeug
DE10025420B4 (de) * 2000-05-24 2007-10-31 Sirona Dental Systems Gmbh Zahnärztliches Handstück mit einem konturierten Griffbereich und Herstellungsverfahren für eine Griffhülse mit einem konturierten Griffbereich

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