DE445197C - Pendelarmanordnung fuer Laufraeder an Schienenfahrzeugen, insbesondere an Schiebebuehnen - Google Patents
Pendelarmanordnung fuer Laufraeder an Schienenfahrzeugen, insbesondere an SchiebebuehnenInfo
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- DE445197C DE445197C DER65831D DER0065831D DE445197C DE 445197 C DE445197 C DE 445197C DE R65831 D DER65831 D DE R65831D DE R0065831 D DER0065831 D DE R0065831D DE 445197 C DE445197 C DE 445197C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61J—SHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
- B61J1/00—Turntables; Traversers; Transporting rail vehicles on other rail vehicles or dollies
- B61J1/10—Traversers
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
Description
Bei den in Pendelarmen angeordneten Lau-frädern,
an Schienenfahrzeugen jeglicher Art macht sich nachteilig bemerkbar, daß die Laufräder beim Überfahren größererGleislücken,
welche meist bei Gleiskreuzungen, deren Niveau etwas verschieden ist, vorkommen, besondere
Überlaufstücke benötigen, beim Überfahren kleiner Gleislücken zwar Überlaufstücke entbehren
können, aber wegen ihrer Lagerung in
ίο Pendeln in die Lücke hineinschlagen und dadurch
starke Stöße verursachen, welche auf das Fahrzeug und seine Antriebsteile schädlich
einwirken und auch die Gleiskreuzungcn sowie deren Lagerung lockern. Zur Vermeidung
dieser Übelstände hat man Pendelarme gebaut, welche vor bzw. hinter jeder Laufrolle schwebend
gelagerte Stützrollen tragen, die beim Fahren der Laufräder über die Gleislücken
letztere bereits überschritten haben und auf
ao dem an-chließenden Gleisstück aufruhen, wodurch
Stöße vermieden werden sollen. Diese Anordnung hat denNachteil, daß die belasteten
Laufräder schneller verschleißen als die nur an Gleislücken eine kurze Strecke zur Auflage
kommenden Stützrollen, so daß letztere im Betrieb bald nicht mehr schweben, sondern
mittragen und dann an ungleich hohen Schienenstößen, welche im Betriebe immer vorkommen,
wegen ihres kleinen Durchmessers wieder heftige Stöße und Schläge verursachen mit
den oben beschriebenen nachteiligen Folgen. Ein weiterer Nachteil ist die infolge der Stützrollenanordnung,
benötigte große Längenausdehnung des Pendelarmes und der ganzen Anordnung, welche bei Wahl der Stützrollendurchmesser
gleich dem Laufrollendurchmesser doppelt so lang als die bekannte Pendelanordnung
wird. Hierdurch ist nicht nur ein häufig auf die Konstruktion des Schienenfahrzeuges
nachteilig wirkender großer Raumbedarf bedingt, sondern die ganze Anordnung wird auch entsprechend schwerer und teurer.
Vorliegende Erfindung vermeidet alle vorgenannten Mängel dadurch, daß die Pendelarme an den Gleisfahrzeugen einstellbare feste
Anschläge erhalten, so daß die Laufräder über den Gleislücken in der Schwebe gehalten werden
und die Gleislücken stoßfrei überfahren. Zweckmäßigerweise werden die Köpfe der
Schienenenden, welche die Gleislücken bilden,
auf eine kurze Strecke abgeschrägt, so daß sich jedes Laufrad beim Überfahren der Gleislückc
infolge der abgeschrägten Schienenkopfenden auf dieser schrägen Ebene stoßfrei senkt, bis
der Pendelarm den am Schienenfahrzeug befestigten Anschlag erreicht hat, um dann
schwebend über die Gleislücke geführt zu werden und auf dem gegenüberliegenden abgeschrägtenSchienenkopfende
stoßfrei aufzufahren ίο und sich wieder zu heben, wobei der Pendelarm von dem Anschlag wieder frei wird.
Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel an einer unversenkten Schiebebühne
zum Querfahren von Eisenbahnfahrzeugen.
Abb. ι ist eine Ansicht gegen die Kopfträger einer Schiebebühne, auf welchen die Pendelradanordnung
befestigt ist, wobei ein Laufrad über einer Lücke des dargestellten Laufgleises sich befindet.
Abb. 2 ist eine Seitenansicht zu Abb. 1. α ist die eine Schiene eines normalspurigen,
lückenlos verlaufenden Eisenbahngleises, b und b'
ist eine die Normalspurschiene α kreuzende a.5 Laufschiene der Schiebebühne, welche zur
freien Durchfahrt derSpurkränze an den Schiebebühnenlaufrädern η und n' entsprechend höher
verlegt ist und darum an der Kreuzungsstelle eine das Eisenbahnprofil fre. haltende
Gleislücke aufweist. Die zur Gleislücke weisenden Kopfenden der Schiebeböhneniaufschiene b
und b' sind oben auf eine kurze Strecke abgeschrägt, c ist eine die Gleiskreuzung unterstützende
und fest verbindende Kreuzungsplatte, d und d' sind die Kopfträger einer
unversenkten Schiebebühne, e ist eine Schiene des auf der Bühne befindlichen Normalspurgleises
zur Aufnahme der. Eisenbahnfahrzeuge, deren Raumgrenze durch das Raumprofil / gegeben ist. t ist ein Auflaufschnabel, auf
welchem die Eisenbahnfahrzeuge von ihrem Gleis auf die Schiebebühne auffahren, g und g'
sind auf den Kopfjägern d und d' durch Schrauben befestigte Lager, in welchem die
Pendelachse / ruht. . k und k' sind um die Pendelachse / schwingende Pendelarme, welche
die Laufrollenachsen I und V mit den Laufrädern η und n' tragen; die Pendelarme k und k'
überragen mit ihrem Oberflansch j> und p' die
Pendellager g und ξ'. An beiden Enden der Oberflansche fi und p' befindet sich je eine
Schraube m gegenüber festen Anschlagern s und s' in den Pendellagern g und g'.
Kommt bei der Bühnenfahrt ein Laufrad an eine Gleislücke seiner Laufschiene, so senkt
sich dieses Laufrad η auf dem abgeschrägten Kopfende der Laufschiene b, bis die Pendel-
; arme k und k' mit ihren Anschlagschrauben m
j auf den festen Anschlägen 5 und s' der Pendel- >
lager g und g' aufruhen. Bei der Weiterfahrt j der Bühne schwebt das Laufrad η über der
! Gleislücke, bis es auf den abgeschrägten Kopf ! der weiterführenden Laufschiene b auffährt
j und dann wieder in seine normale Lage gehoben ■ wird, wodurch die Pendelarme k und k' von
ihren Anschlägen s und s' wiedei frei werden,
so daß eine stoßfreie Überfahrt des Laufrades η über die Gleislücke stattgefunden hat.
Die Ausschlagbegrenzung der Pendelarme j kann in beliebiger Weise erfolgen. Bei Ver-I
bindung mehrerer Pendelarme zu einem Tragsystem von drei, vier und mehr Laufrädern muß
der Pendelausschlag eines jeden Pendelarmes entsprechend einstellbar begrenzt werden.
Der Vorteil vorstehender Erfindung besteht zunächst in der Vermeidung der sonst üblichen
1 Stützrollen von kleinerem Durchmesser, welche bei ungleich hoch aneinander gelegenen Laufschienen
wegen ihres kleinen Durchmessers starke Stöße verursachen, weiche nachteilig auf die Fundierung der Fahrschiene und namentlich
auf das Getriebe und das Gefüge der Eisenbahnfahrzeuge: einwirken. Ein weiterer
Vorteil ist die kurze Bauart der neuen Pendel- ! armanordnung. Diese Bauart wird bedeutend
j leichter und entsprechend billiger und gestattet in vielen Fällen, wie Abb. 1 zeigt, eine kürzere,
und darum billigere Bauweise des Schienenfahrzeuges.
Die kurze Bauart des Schienenfahrzeuges hat den Vorteil, daß das Anfahrmaß des Schienenfahrzeuges an feste Gegenstände,
wie Gebäudewände u. dgl., so klein wie möglich wird, wodurch an Gebäudelänge, z. B. bei Innenschiebebühnen, gespart wird.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist die Auflagerung der Last auf nur zwei großen Laufrädern,
wodurch ein gleichmäßiger Verschleiß gewährleistet ist. Ein weiterer Vorteil der
Erfindung ibt die Einstellbarkeit des Pendelausschlages,
so daß man im Betriebe den günstigsten Ausschlag für jedes Schienenfahrzeug
einstellen kann.
Claims (1)
- Patentanspruch:Pendelaimanordnung für Laufräder an Schienenfahrzeugen, namentlich an Schiebebühnen, zur stoßfreien Überfahrt von Gleislücken in der Fahrbahn, dadurch gekennzeichnet, daß die Pendelanne an den Gleisfahrzeugen einstellbare feste Anschläge erhalten, so daß die Laufräder über den Gleislücken in der Schwebe gehalten werden und die Gleislücken stoßfrei überfahren.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER65831D DE445197C (de) | 1925-11-06 | 1925-11-06 | Pendelarmanordnung fuer Laufraeder an Schienenfahrzeugen, insbesondere an Schiebebuehnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER65831D DE445197C (de) | 1925-11-06 | 1925-11-06 | Pendelarmanordnung fuer Laufraeder an Schienenfahrzeugen, insbesondere an Schiebebuehnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE445197C true DE445197C (de) | 1927-06-04 |
Family
ID=7412728
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER65831D Expired DE445197C (de) | 1925-11-06 | 1925-11-06 | Pendelarmanordnung fuer Laufraeder an Schienenfahrzeugen, insbesondere an Schiebebuehnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE445197C (de) |
-
1925
- 1925-11-06 DE DER65831D patent/DE445197C/de not_active Expired
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