DE445040C - Kupplung fuer Eisenbahnwagen - Google Patents

Kupplung fuer Eisenbahnwagen

Info

Publication number
DE445040C
DE445040C DEM91628D DEM0091628D DE445040C DE 445040 C DE445040 C DE 445040C DE M91628 D DEM91628 D DE M91628D DE M0091628 D DEM0091628 D DE M0091628D DE 445040 C DE445040 C DE 445040C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
coupling
claw
latch
trigger
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM91628D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
McConway and Torley LLC
Original Assignee
McConway and Torley LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by McConway and Torley LLC filed Critical McConway and Torley LLC
Application granted granted Critical
Publication of DE445040C publication Critical patent/DE445040C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/04Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling head having a guard arm on one side and a knuckle with angularly-disposed nose and tail portions pivoted to the other side thereof, the nose of the knuckle being the coupling part, and means to lock the knuckle in coupling position, e.g. "A.A.R." or "Janney" type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 3. JUNI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 445 040 KLASSE 2Oe GRUPPE
(M 9162811/20 e)
The McConway & Torley Company in Pittsburgh, Penns., V. St. A.
Kupplung für Eisenbahnwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Oktober 1925 ab.
Die Priorität der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 7. August 1925
ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kupplung für Eisenbahnwagen, die einen Kuppelkopf, eine an letzterem schwenkbar gelagerte Kupplungsklaue sowie einen Riegel für diese Klaue und einen Riegelauslöser aufweist, der gleitbar und vorzugsweise mittels einer Bolzen- und Schlitzverbindung mit dem Riegel verbunden ist, dessen zufällige Lösung verhindert und ihn in die Einstellage schwingen kann.
Gemäß der Erfindung ist die Einrichtung so getroffen, daß der Riegel einen vorzugsweise an seiner Hinterseite und hinter dem Schwanz der
Kupplungsklaue befindlichen Vorsprung aufweist, der nach vorn schwingen und sich auf einen Teil der Kupplung und vorzugsweise auf den Schwanz der Kupplungsklaue aufsetzen kann und hierdurch den Riegel in der Entriegelungslage bei geschlossener Klaue hält. Da der Riegel somit auf einem unbedingt für die Kupplung notwendigen Teile, nämlich der Kupplungsklaue, in seiner Entriegelungslage aufruht, so ίο kann' er stets in seine Einstellungslage gebracht werden.
In'den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι eine Wagenkupplung, teilweise in Seitenansicht und teilweise in senkrechtem Schnitt, wobei sich die Teile in der Verriegelungslage befinden.
Abb. 2 ist eine Draufsicht auf einen Teil der in Abb. ι dargestellten Vorrichtung.
Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. i.
Abb. 4 ist eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, in der Verriegelungslage der Teile. Abb. 5 veranschaulicht teilweise in Ansicht, teilweise in senkrechtem Schnitt den in der Einstellage unterstützten Riegel.
Abb. 6 ist eine der Abb. 5 entsprechende Darstellung, bei der jedoch der'Riegel eine große Entriegelungsbewegung zur Betätigung des Klauenöffners ausführen kann.
Abb. 7 ist ein Schnitt nach der Linie 7-7 der Abb. 2.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die Kupplungsklaue 2 in üblicher Weise mit dem Kuppelkopf 1 durch einen Zapfen 3 drehbar verbunden. Eine Auswärtsdrehung der Klaue in die Entkupplungslage wird gewöhnlich durch einen unter der Schwerkraft senkrecht bewegbaren Riegel 4 verhindert, der sich in seiner Verriegelungslage in die Entkupplungsbewegungsbahn des Klauenschwanzes erstreckt. Der Riegel 4 wird durch einen Auslöser 6 in die Entriegelungslage bewegt, wobei der obere Teil.des Riegels zweckmäßig ausgebohrt ist, um den Auslöser aufzunehmen. Der Auslöser 6 ist vorteilhaft zwischen seinen Enden mit einem Schlitz 7 versehen, der mit Bezug auf die Richtung der Entriegelungsbewegung des Riegels^ schräg liegt. Durch den Schlitz 7 hindurch greift ein an dem Riegel sitzender Zapfen 8. Dieser Zapfen 8 liegt vor der durch den Schwerpunkt des Riegels 4 gehenden senkrechten Linie, was, wie aus Abb. 5 hervorgeht, zur Folge hat', daßxlas untere Ende des Riegels nach vorn auf den Schwanz der Klaue zu schwingt, wenn der Auslöser 6 den Riegel in seine Entriegelungslage bewegt hat. Damit diese Kippbewegung stattfinden kann, ist die hintere Fläche des Riegels 4 mit einer geeigneten Aussparung g versehen. Der Zapfen 8, der den Riegel und den Auslöser verbindet, ist zweckmäßig mit einem Kopf 10 versehen, der sich im rechten Winkel zu dem Zapfen erstreckt. Zur Aufnahme dieses Zapfens ist der Riegel 4 an seinem oberen Ende mit einer durchbohrten Wand 11 versehen, die zwischen den Seitenwänden des Riegels und in einem Abstand davon verläuft. Die Seitenwand 12, die der Kupplungsklaue benachbart ist, ist in gleicher Flucht mit der Öffnung der Wand 11 zur Aufnahme des Zapfens durchbohrt. Die dem Sicherungsarm der Kupplung benachbarte Riegelseitenwand 13 ist mit einem Schlitz 14 versehen, der sich aufwärts über die Zapfenöffnungen in den Wänden 11 und 12 des Riegels erstreckt und eine solche Länge hat, um das_ Hindurchgehen des abgebogenen Endes 10 des Zapfens 8 zu ermöglichen.
Beim Zusammensetzen der Teile wird der Kopf 10 des Zapfens, nachdem er durch die Öffnung 14 hindurchgesteckt ist, so gedreht, daß er auf der Innenseite der Seitenwand 13 des Riegels liegt und diese übergreift, wodurch der Zapfen 8 an seinem Platz gehalten wird.
Der Auslöser 6 soll außerdem verhindern, daß der Riegel durch Zufall sich in die Entriegelungslag'e bewegt, während die Kupplung in Betrieb ist, und stellt gleichzeitig eine Einrichtung zum Drehen des Klauenöffnungshebels 15 und damit der Klaue 2 in die Entkupplungslage dar. Um ine zufällige Bewegung des Riegels in die Entriegelungslage durch beim Betrieb unvermeidliche Stöße u. dgl. zu verhindern, jst der Auslöser 6 mit einer nach vorn vorspringenden Schulter 16 versehen, die in der Verriegelungslage des Riegels sich gewöhnlich unter einen angrenzenden Teil 17 der oberen Wand des Kuppelkopfes erstreckt. Damit die Schulter 16 dicht · unter dem Teil 17 des Kuppelkopfes steht, so daß eine zufällige Entriegelungsbewegung des Riegels angehalten wird, nachdem er sich um ein kurzes Stück bewegt hat, ist die obere Fläche dieser Schulter vorzugsweise abgeschrägt und verläuft' im wesentlichen parallel zu dem schrägen Schlitz 7 des Auslösers.. Um die Schulter 16 mit Bezug auf den Riegel 4 nach innen zu drükken, wenn letzterer nach seinem Anheben in die Verriegelungslage fällt, ist die Unterseite der Schulter 16 bei 18 abgeschrägt, wobei diese Schräge zweckmäßig im wesentlichen im rechten Winkel zu der Längsrichtung des Schlitzes 7 verläuft.
Zur Bewegung des Klauenöffners 13 ist das untere Ende des Auslösers 6 mit einem Ansatz 19 versehen, der durch eine Öffnung in der vorderen Fläche des Riegels nahe dessen unterem Ende heraustritt. Die Schulter 16 sowie der nach vorn vorspringende Ansatz 19 .des Auslösers liegen in derselben senkrechten Ebene, wodurch sich nicht nur eine einfache Form des Auslösers ergibt, die bequem mit dem Riegel vereinigt werden kann, sondern auch gleichzeitig der kurze Arm des
Klauenöffners eine Lage einnehmen kann, in der er als Führung für die Bewegungen des Riegels 4 dient.
Der Klauenöffner, der quer zu dem Kuppelkopf schwingt, ist auf einem Zapfen 20 drehbar gelagert, der beim Gießen des Kuppelkopfes 1 angegossen wird. Der kürzere Arm 21 des Klauenöffners liegt dicht neben der vorderen Fläche des Riegels 4 in einer Lage, in der er durch das vorspringende untere Ende 19 des Auslösers erfaßt werden kann, wenn der Riegel eine große Entriegelungsbewegung ausführt. Der längere Arm des Klauenöffners ist mit einem Teil 22 ver-J. sehen, der bis hinter den Schwanz 5 der Kuppelklaue2greift und auf letztere nach außen drückt, um die Klaue in die Öffnungslage zu bringen. Dieser Teil des Hebels 15 ist mit Bezug auf den kürzeren Arm 21 des Hebels nach vorn abgebogen und liegt in einer parallelen Ebene zu letzterem.
An der dem Schwanz 5 benachbarten Seite ist der Riegel 4 mit einem Vorsprung 23 versehen, der sich nach unten bis unter den Riegel er-
2_ streckt, so daß er einen Ansatz 24 bildet, der mit einem Sitz 25 an dem Schwanz 5 der Klaue zusammenwirkt. Der obere Teil des Vorsprungs 23 übergreift gewöhnlich in der Überlappungslage das hintere Ende des Klauenschwanzes 5 und dient hierdurch bei den Bewegungen des Riegels als Führung. Wenn der Riegel 4 durch den Auslöser in die Entriegelungslage bewegt wird, kippt er mit Bezug auf letzteren, und der Ansatz 24 an seinem unteren Ende setzt sich auf den Sitz 25 der Klaue auf. Auf diese Weise wird der Riegel in der Entriegelungslage durch den Schwanz 5 der Klaue getragen, während diese geschlossen ist, so daß die Klaue darauf in die geöffnete Lage gedreht werden kann. Der Sitz 25 erstreckt sich nur über einen Teil der Länge des inneren ι Endes des Klauenschwanzes 5, und die Länge des = Sitzes regelt den Betrag, um den die Klaue geöffnet werden kann, bevor der Riegel aus seiner Einstellage gebracht ist.
Beim Zusammensetzen der Kupplung wird der. Klauenöffner 15 zuerst auf seinen Zapfen 20 gebracht. Dann kann die Klaue 2 mit dem Kuppelkopf vereinigt und durch den Zapfen 3 an ihm befestigt werden. Darauf wird die Kupplungsklaue in eine solche Lage gedreht, daß ihr
Schwanz unter der öffnung des Kuppelkopfes steht, und der Riegel 4 wird durch die Öffnung in den Kopf eingefügt.. Nunmehr wird der Auslöser 6 mit dem Riegel verbunden und durch den Zapfen 8 festgelegt, wodurch die Vereinigung der Teile beendet ist.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    I. Kupplung für Eisenbahnwagen mit einer am Kuppelkopf schwenkbar gelagerten Kupplungsklaue sowie mit einem Riegel für diese Klaue und einem Riegelauslöser, der gleitbar und mittels einer Bolzen- und Schlitzverbindung mit dem Riegel verbunden, eine zufällige Lösung dieses Riegels verhindert und letzteren in die Einstellage schwingen kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (4) einen an seiner Hinterseite und hinter dem Schwanz der Kupplungsklaue (2) befindlichen Vorsprung aufweist, der nach vorn schwingen kann und sich auf den Schwanz der Kupplungsklaue, aufsetzen kann und hierdurch den Riegel in der Entriegelungslage bei geschlossener Klaue trägt.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schräg verlaufende Schlitz (7), der zwischen den Enden des Auslösers liegt, bei der einleitenden Entriegelungsbewegung des Auslösers eine an letzterem befindliche Schulter in' eine Lage bringt, in der sie einen Teil (17) des Kuppelkopfes (1) freigibt, wodurch die Bewegung des Riegels in die Entriegelungslage ermöglicht wird.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch 1 oder 2, bei der der Riegel zur Aufnahme des Auslösers mit einer Aussparung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Aussparung auf der Hinterseite des Riegels vorgesehen ist, um das Kippen des Riegels bei seiner durch den Auslöser bewirkten Bewegung in die Entriegelungslage zu ermöglichen.
  4. 4. Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (4) mit in einem gewissen Abstand voneinander stehenden durchlochten Wänden zur Aufnahme des Zapfens (8) versehen ist und eine Seitenwandung eine öffnung aufweist, durch die der Kopf des Zapfens in einer bestimmten Lage hindurchtreten kann, wobei dieser Kopf bei vereinigten Teilen innerhalb der Seitenwand liegt und sie übergreift.
  5. 5. Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erleichterung des Vorwärtsschwingens des Riegels in seine Einstellage der Zapfen (8) vor einer durch den Schwerpunkt des Riegels gehenden senkrechten Querebene angeordnet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEM91628D 1925-08-07 1925-10-09 Kupplung fuer Eisenbahnwagen Expired DE445040C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US445040XA 1925-08-07 1925-08-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE445040C true DE445040C (de) 1927-06-03

Family

ID=21932735

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM91628D Expired DE445040C (de) 1925-08-07 1925-10-09 Kupplung fuer Eisenbahnwagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE445040C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3224014C2 (de)
DE445040C (de) Kupplung fuer Eisenbahnwagen
DE466562C (de) Riegelfallenschloss
DE728350C (de) Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge mit schwenkbarem Einfuehrungsmaul
DE688112C (de) Gelenkig mit einem Motorrad verbundener Beiwagen
DE4395052B4 (de) Kanister mit Deckelanordnung
DE693134C (de) Selbsttaetig wirkende Anhaengerkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE933970C (de) Anhaengerkupplung
DE573545C (de) Ausloesevorrichtung fuer selbsttaetige Kupplungen von Eisenbahnfahrzeugen
DE490363C (de) Fernsprechtischstation
DE157618C (de)
DE1605185C3 (de) Selbsttätige Klauenkupplung für Eisenbahnfahrzeuge mit einem in einem Hohlraum des Kupplungskopfes angeordneten Riegelgetriebe
DE238418C (de)
DE732166C (de) Anhaengerkupplung
DE221973C (de)
DE626267C (de) Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge
AT110840B (de) Rechts und links verwendbares Riegelschloß.
DE604815C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Sicherung der mit der selbsttaetigen Mittelpufferkupplung verbundenen Kupplung fuer Dampfleitungen, Druckluftleitungen und Stromkabel an Eisenbahnfahrzeugen
DE619496C (de) Schloss, insbesondere fuer Tueren von Kraftfahrzeugen
DE304132C (de)
DE185199C (de)
AT138115B (de) Sicherungseinrichtung für Jagdgewehre.
DE1966501C3 (de) AnschluBkörper
DE625052C (de) Automobilhaubenverschluss
AT232542B (de) Kupplung der Willison-Bauart für Eisenbahnwagen