DE444130C - Radtaster fuer Signaluebermittlung - Google Patents
Radtaster fuer SignaluebermittlungInfo
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- DE444130C DE444130C DEB126086D DEB0126086D DE444130C DE 444130 C DE444130 C DE 444130C DE B126086 D DEB126086 D DE B126086D DE B0126086 D DEB0126086 D DE B0126086D DE 444130 C DE444130 C DE 444130C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L1/00—Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Ultrasonic Waves (AREA)
Description
Radtaster zur Auslösung von Warnsignalen im Eisenbahnbetrieb sind in zahlreichen Ausführungsformen
bekannt, insbesondere auch solche, bei denen der von den Rädern beeinfiußte
Tasterarm in die Arbeits- bzw. Ruhestellung bewegt werden kann. Man hat auch bereits erkannt, daß der Tasterarm außerordentlich
elastisch gelagert sein muß, da er sonst bei dem heftigen Anprall der Räder
ίο verbogen wird oder bricht. Um diese Elastizität
zu erreichen, war man bisher gezwungen, in das Tasterhebelsystem Federn einzuschalten.
Alle derartigen Anordnungen haben in der Praxis versagt. Radtaster sollen in der
Hauptsache dazu dienen, das Überfahren der gewöhnlichen Signale anzuzeigen. Sie befinden
sich also nur dann in Arbeitsstellung, wenn das gewöhnliche Signal auf »Halt«
steht. Bei ordnungsmäßigem Betrieb wird infolgedessen der Radtaster von den Rädern
nur in seltenen Ausnahmefällen — vielleicht in zehn Jahren einmal — betätigt. Er befindet
sich also während sehr langer Zeiträume, allen Temperatur- und Witterungsverhältnissen ausgesetzt, unbetätigf auf der as
freien Strecke. Es ist ohne weiteres klar, daß man unter diesen Umständen im Gefahrfalle
auf die zuverlässige Wirkung von Federn nicht rechnen kann.
Nach der Erfindung wird bei Radtastern die Verwendung von Federn irgendwelcher
Art vollkommen vermieden und trotzdem eine für die größten Zuggeschwindigkeiten genügende
Elastizität des Tasterarmes dadurch erreicht, daß das Kopfstück des mittels Kugelzapfens allseitig beweglich gelagerten
Tasterarmes eine konvexe Krümmung der Auflauffläche für die Radkränze besitzt und
mit vorstehenden Nasen versehen ist, die bei Arbeitsstellung des Tasters unter den
Schienenkopf greifen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Abb. ι zeigt
einen Längsschnitt und Abb. 2 einen Grundriß der ganzen Tasteranordnung. Abb. 3 ist
eine Stirnansicht des Tasterkopfes in größerem Maßstabe.
Die ganze Tasteranordnung befindet sich in einem geschlossenen Kasten a, der nur an
seiner Vorderwand eine Öffnung b zum Durchtritt des Tasterkopfes besitzt. Der
Tasterarm besteht aus dem Kopfstück c mit der zylindrischen Verlängerung d, welche in
ein Rohr e eingeschoben ist. Das Rohr e ist an seinem hinteren Ende mit einem Kugelzapfen
f versehen und in ein Lager g eingesetzt. Im zylindrischen Teil d ist ein Querbolzen
h befestigt, der beiderseits durch Längsschlitze / des Rohres e ein wenig
herausragt. Die herausragenden Enden des Bolzens h werden von einer Gabel k gefaßt,
die mit einer Zugstange I in Verbindung steht. Durch Bewegung der Zugstange I,
z. B. vom Zug des Haltsignals aus, könnte man also die Gabel k verschieben und dadurch
das Kopfstück c in die Arbeits- bzw. Ruhestellung
bewegen. Bei der dargestellten Ausführungsform dient die Stange I nur zur Betätigung
einer Anzeigevorrichtung für die Stellung des Tasters, z. B. einer Weichenlaterne.
Die Bewegung der Gabel k erfolgt durch einen elektrischen Antrieb. Zu diesem
Zwecke ist die Gabel k in einer Schlitzführung m gelagert und umfaßt als Mutter eine
Spindel n, die mittels des Zahnradvorgeleges 0 vom Motor ρ abwechselnd in der einen oder
anderen Richtung gedreht werden kann. Die Endlagen jeder Bewegung sind in bekannter
Weise durch Endausschalter begrenzt.
Der Tasterarm c, d ruht frei auf einem in senkrechter Richtung um dieAchse q schwingbaren
zweiarmigen Hebel r, dessen einer Arm den Kontaktstift s eines Quecksilberkontaktes
t und dessen anderer Arm ein Gewicht u trägt. Das Gewicht u ist so bemessen,
daß es den vorderen Arm des Hebels r mit dem darauf ruhenden Taster c, d, e in der
wagerechten Lage hält.
Die Auflauffläche des Tasterkopfes c besitzt, wie Abb. 3 zeigt, ein konvexe Wölbung;
ferner sind an der vorderen Stirnwand des Kopfstückes c beiderseits Nasen ν angebracht,
die bei Arbeitsstellung des Tasters unter den Schienenkopf greifen. Beim Anfahren
eines Rades von links wird der an sich in der Wagerechten schwingbare Tasterarm nicht etwa in der Wagerechten verschoben,
sondern die rechts liegende Nase ν stützt sich am Schienenkopf ab, und das Kopfstück
macht, indem es aus Lage I in Lage II und Lage III übergeht, eine Drehbewegung und
gleichzeitig eine Bewegung nach unten. Wenn das Rad den höchsten Punkt des Kopf-Stückes
c überschritten hat, findet natürlich ein Umklappen nach der entgegengesetzten
Richtung statt, und, nachdem das Rad ganz abgelaufen ist, geht das Kopfstück c unter
dem Einfluß des Gewichtes u in seine Normallage zurück. Wie ersichtlich, paßt sich
der Tasterarm in seiner Lage dem Rade vollkommen an, seine Elastizität gegenüber dem
von dem - Rade ausgeübten Stoß ist daher überraschend gut.
Als Sicherheit bei etwaigem Versagen des elektrischen Kontaktes wird am Kopfstück c
zweckmäßig eine Knallkapsel w so befestigt, daß sie beim Ausschieben des Tasterarmes
in die Arbeitsstellung auf die Schiene ausgelegt und bei Rückgang des Tasterannes in
die Ruhestellung in den Kasten α zurückgezogen wird.
Claims (4)
1. Radtaster für Signalübermittlung mit ein- und ausziehbarem, an seinem hinteren
Ende mittels Kugelzapfens in einem Kugelgelenk allseitig gelagertem Tasterarm, dadurch gekennzeichnet, daß an
seinem Kopfstück (c) Nasen (v) angeordnet sind, mit welchen sich der Tasterarm
(c, d, e) in Arbeitsstellung gegen den unteren Teil des Schienenkopfes stützt.
2. Radtaster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (c)
mit einem zylindrischen Ansatz (d) in einem Rohr (e) geführt ist und im Ansatz
(d) ein Ouerbolzen (K) angebracht ist, der durch Längsschlitze (i) des Rohres
(e) beiderseits herausragt.
3. Radtaster nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß seine Bewegung
in die Arbeits- bzw. Ruhestellung durch eine um den Querbolzen (h) des Ansatzes (d) herumgreifende Gabel (k)
erfolgt, die durch eine Zugstange (I) oder ein elektrisch betätigtes Getriebe (n, 0, p)
hin und her geschoben wird.
4. Radtaster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Tasterkopf
(c) angebrachte Knallkapsel (w) durch den Querbolzen (Ji) in die Arbeitsstellung
auf die Schiene ausgelegt bzw. in die Ruhestellung in den Kasten (α) zurückgezogen
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB126086D DE444130C (de) | 1926-06-19 | 1926-06-19 | Radtaster fuer Signaluebermittlung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB126086D DE444130C (de) | 1926-06-19 | 1926-06-19 | Radtaster fuer Signaluebermittlung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE444130C true DE444130C (de) | 1927-05-17 |
Family
ID=6996608
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB126086D Expired DE444130C (de) | 1926-06-19 | 1926-06-19 | Radtaster fuer Signaluebermittlung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE444130C (de) |
-
1926
- 1926-06-19 DE DEB126086D patent/DE444130C/de not_active Expired
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