DE44390C - Vorrichtung zur Sicherung der Füllung des Windkessels zwischen Absperrorgan und Motor bei Wasserdruckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Sicherung der Füllung des Windkessels zwischen Absperrorgan und Motor bei Wasserdruckmaschinen

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DE44390C
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Germany
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air chamber
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DENDAT44390D
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English (en)
Original Assignee
C. HOPPE in Berlin N., Gartenstr. 9
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B17/00Other machines or engines
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
C. HOPPE in BERLIN.
bei Wasserdruckmaschinen.
Beim Betriebe hydraulischer Motoren pflegt man in das Zuleitungsrohr vor dem Motor einen Windkessel einzuschalten, um eine möglichst gleichmäfsige Geschwindigkeit der Betriebsflüssigkeit in den Leitungsrohren zu erzielen und auf diese Weise Stöfse thunlichst zu vermeiden. ' ,
Bei Anwendung von sehr hochgespanntem Druckwasser genügt indessen die einfache Einschaltung eines solchen Windkessels nicht, vielmehr mufs auch dafür gesorgt werden, dafs derselbe stets die richtige Menge Luft enthält. Um dies mit Sicherheit zu erzielen, wird nach vorliegender Erfindung zwischen dem Windkessel und dem Absperrorgan die Druckleitung erweitert oder das Absperrorgan so weit vom Windkessel entfernt angeordnet, dafs der Inhalt des zwischen Motor und Absperrorgan liegenden Theiles der Druckleitung entleert werden kann und dann so viel Luft aufnimmt, dais der Windkessel durch die von der Druckflüssigkeit comprimirte Luft gefüllt wird. Beim Anhalten des Motors lä'fst man alsdann nach Schlufs des Absperrorgans die hinter demselben befindliche Druckflüssigkeit austreten, so dafs durch ein gleichzeitig zu öffnendes Absperrorgan am oberen Theile des Windkessels oder der Verbindung desselben mit dem Motor Luft einströmt. Die Handhabung der Absperrorgane für die Entleerung des erwähnten Raumes und Füllung desselben mit Luft kann zweckmäfsig mit derjenigen des Absperrorgan für die Druckflüssigkeit so verbunden werden, dafs sie selbstthätig erfolgt.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine solche ,selbstthätig wirkende Einrichtung als Beispiel veranschaulicht. Fig. 1 zeigt die Verbindung des Apparates mit einem Motor schematisch in Ansicht, Fig. 2 einen Verticalschnitt durch den Apparat. Zwischen AbsperrventilVund Motorff, Fig. i, ist die Rohrerweiterung G eingeschaltet, welche oberhalb des Verbindungsrohres ν mit dem Motor den Windkessel W bildet. Am unteren Ende der Rohrerweiterung G ist eine Ablafsöffnung u vorgesehen, welche die völlige Entleerung der Erweiterung G gestattet.
Die Absperrung dieser Oeffnung erfolgt durch ein Ventil ^, - das durch Vermittelung eines Hebels h von der Spindel s des Absperrventils V geöffnet werden kann, wenn man jenes Ventil schliefst, sich aber selbstthätig schliefst, wenn das Ventil V geöffnet wird.
Im ersteren Falle entleert sich der Raum G, wobei das Luftventil / im Rohre ν sich öffnet und der Raum G mit Luft gefüllt wird. Oeffnet man dann behufs erneuten Anlassens der Maschine das Absperrventil F, so schliefsen sich die Ventile ζ und /, und die in den Raum G dringende Druckflüssigkeit comprimirt die in demselben befindliche Luft, welche sich in dem oberhalb des Rohres ν gelegenen Theil W des Raumes G sammelt, wo sie alsdann als Windkessel wirkt.
Auf diese Weise wird also die Sicherheit erzielt, dafs die Maschine stets mit richtig gefülltem Windkessel arbeitet, die Geschwindigkeit im Zuleitungsrohr möglichst gleichmäfsig

Claims (1)

  1. bleibt und das letztere vor Wasserschlägen bewahrt wird.
    An dem Wesen der Erfindung wird nichts geändert, wenn man die beiden Ventile % und I, welche auch durch Schieber oder Hähne ersetzt werden könnten, unabhängig vom Absperrorgan V handhabt.
    Pat en τ-An sprüche:
    i. Bei Wasserdruckmotoren die Anordnung des Absperrorgans (V) für die Druckflüssigkeit in solcher Weise, dafs zwischen jenem Organ und dem Motor ein Raum entsteht, der zweckmäfsig als Rohrerweiterung G ausgebildet wird, welcher entleert werden kann und dann Luft aufnimmt, die beim folgenden Anlassen des Motors von der Druckflüssigkeit comprimirt wird und sich im oberen Theile (W) des genannten Raumes ansammelt und als Windkessel wirkt.
    Bei einer nach Anspruch ι. gekennzeichneten Vorrichtung die Bethätigung des Ablafsventils % des Absperrorgans V durch Vermittelung der Spindel s und eines Hebels h derart, dafs das Ablaufventil \ des Windkessels beim Schlufs des Absperrorgans V geöffnet wird, und umgekehrt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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