DE443605C - Stetig arbeitender Backofen - Google Patents
Stetig arbeitender BackofenInfo
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- DE443605C DE443605C DEP43983D DEP0043983D DE443605C DE 443605 C DE443605 C DE 443605C DE P43983 D DEP43983 D DE P43983D DE P0043983 D DEP0043983 D DE P0043983D DE 443605 C DE443605 C DE 443605C
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Classifications
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- G—PHYSICS
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- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
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Description
- Stetig arbeitender Backofen. Beim Erbacken von Roggenbrot oder solchem aus gemischtem Teig ist es während des ersten Teiles des Arbeitsganges notnendig, die Hitze auf die Teigstücke in einem feuchten bzw. stark mit Dampf gefüllten Raum wirken zu lassen, um die schnelle Entstehung einer Haut zu verhindern, die das rasche Aufgehen der Teigstücke bei diesem ersten Backvorgang unter der Einwirkung der Gärung hindern würde; dann müssen die Teigstücke in einer trockenen, warmen Luft stehen, damit sich auf ihnen eine elastische Haut bilden kann, die bei der weiteren Gärung bzw. bei der vom Innern der Teigstücke heraus entstehenden Gasbildung nicht reißt. Schließlich sollen die Teistücke nicht mehr in trockener Luft stehen, sondern in einer solchen, die langsam durch den aus den Teigstücken aufsteigenden Dampf geschwängert wird, so daß die Außenhaut weiter noch eine Zeitlang elastisch gehalten wird und sich beim weiteren Ausbacken entsprechend dem Aufgehen des Brotes o. dgl. noch weiter ausdehnen kann, bis sie hart und fest und das Brot ganz ausgebacken ist. Dieser Dampf trägt am Schlusse des Backens außerdem noch dazu bei, dem Brot das meistens gewünschte schöne glänzende Aussehen zu geben.
- Nach der Erfindung soll die Backware nacheinander durch Kammern geführt werden, in denen diese drei ganz verschiedenen Zustände herrschen, und zwar besteht die Erfindung in der Bildung der Kammern durch auf und ab steigende Anordnung der Backraumdecken und dementsprechende Führung der Fördervorrichtung für die zu backende Ware. Die Backraumdecke für die erste Kammer ist demnach hinter der Eintrittsstelle des endlosen Backwarenträgers in der Bewegungsrichtung des letzteren zunächst in bekannter Weise schräg nach oben, dann wieder nach unten, dann im wesentlichen wagerecht (zweite Kammer), schließlich für die dritte Kammer nochmals nach oben und wieder nach unten geführt, wobei der Backwarenträger diesen Richtungswechseln folgt und wobei in der ersten, hinter der Eintrittsstelle gelegenen Backkammer eine an sich bekannte Einrichtung zur Sättigung der Backraumluft mit Dampf und in der zweiten Kammer ein Schwadenabzug vorgesehen ist.
- Auf der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt.
- Abb. i ist der Längsschnitt eines Ofens mit einem durchwandernden, die Laibe tragenden Herd, der durch eine Reihe von in der Form eines endlosen Bandes aneinandergereihten Platten o. dgl. gebildet ist.
- Abb. a ist ein Längsschnitt eines Ofens mit einer endlosen Kette, an der schwingende Backplatten für die Aufnahme der zu-backenden Laibe vorgesehen sind.
- Bei dem in Abb. i dargestellten Ofen erstreckt sich die endlose Herdplatte bzw. das Förderband c, durch den ganzen Ofen bzw. die Backkammer, welche durch die mittels kleiner Kreise angedeuteten Heizrohre oder sonstwie geheizt wird.
- Die Fördervorrichtung a wird vorzugsweise stetig auf irgendeine geeignete Art angetrieben, wobei die Richtung der Bewegung aus den Pfeilen ersichtlich ist. Die Teigstücke bzw. Laibe b werden auf den oberen, über das Ofenmaul hervorstehenden Lauf der Fördervorrichtung bei b aufgelegt und durchwandern den Ofen bis zum entgegengesetzten Ende, wo sie, vollständig gebacken, auf einem Tisch c abgelegt werden.
- Die Decke bzw. der obere Teil des Ofens öder der Backkammer. steigt an und fällt wieder und mit ihr auch die Tragoberfläche der Fördervorrichtung. Durch Führungsräder, Kurven o. dgl. ist dieses Ansteigen und Fallen der Transportvorrichtung a mit den Brotlaiben darauf zu ermöglichen, wogegen ihr unteres Trum bei der Rückkehr von c nach b sich in einer geraden Linie bewegen kann.
- Durch diese Ausbildung der Ofendecke und Führung des oberen Laufes der Fördervorrichtung in Verbindung mit an sich bekannten, regelbaren Klappen, Türen o. dgl. an den Übergangsstellen sind innerhalb des Ofens eine Anzahl Abteilringen bzw. Zonen geschaffen, in deren jeder die besonderen Bedingungen hinsichtlich der Beschaffenheit und Temperatur der Luft geschaffen werden können, die für den verlangten Backvorgang nötig sind.
- So z. B. können durch die einstellbaren Schiebetüren e Schwingtüren f oder gleichwertige Einrichtungen, durch die regelbaren Auslaßöffnungen g und Dampfeinlaßvorrichtungen lt, i drei Zonen bzw. Abteilungen i, 2 und 3 im Ofen gebildet werden, wovon die Zone i eine dampfgesättigte, gegebenenfalls unter hoher Temperatur stehende, Zone 2 dagegen eine trockene Luft hat, während in der Zone 3 die Luft nur durch den Dampf aus den durchlaufenden Laiben angefeuchtet ist oder aber nach Bedarf noch weiterer Dampf durch das Einlaßventil i eingelassen wird. Je nach Bedarf kann in dieser dritten Zone auch die Temperatur nach dem Ende zu abfallen. In den Zonen i und 3 ist der Dampf enthaltende Teil durch punktierte Linien dargestellt. Mittels verstellbarer Schwingtüren k, l in Verbindung mit regelbaren Auslässen j kann die Länge der Dampf enthaltenden Zone 3 nach Erfordernis verlängert bzw. verkürzt werden. Indem man also die Schwingtüren k hebt und die Anlässe j öffnet und währenddessen die Schwingtüren L in die aus der Zeichnung ersichtlichen Stellungen senkt, entweicht der Dampf durch die Auslässe j, und die Dampfzone wird auf die Länge zwischen den beiden Türen l beschränkt.
- Andere Abweichungen der Beschaffenheit der Luft in der Zone 3 oder in einem Teil dieser Zone können durch Schließen von nur einer Tür k und Öffnen von nur einem Auslaß j erlangt werden. Auch können sonstige ähnliche Mittel für die Veränderung der Längen der einzelnen Zonen nach Bedarf vorgesehen «erden.
- Durch entsprechende Verteilung der Heizrohre in den drei Zonen sowie durch Änderungen ihrer Heizquelle können die Wärmegrade in den betreffenden Zonen in weiten Grenzen geregelt und den besonderen Erfordernissen angepaßt werden.
- In Abb. 2 ist als weiteres Beispiel der Erfindung ein Ofen dargestellt, der ebenso -wie der Ofen nach Abb. i drei Zonen aufweist, von denen die erste und dritte eine feuchte oder dampfgeschwängerte Luft aufweisen, wie die punktierten Linien andeuten, wogegen die Luft in der dazwischenliegenden "Zone trocken ist. Dieser Ofen nach Abb. 2 hat eine endlose Fördervorrichtung a mit hängenden bzw. schwingenden Backplatten ziz, auf welche die Teigstücke bzw. Laibe gelegt werden. Die Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung ist mit Pfeilen angezeigt. Die Laibe werden -im Ofenende b auf die Backplatten aufgelegt. Die Entleerung der gebackenen Laibe erfolgt entweder am entgegengesetzten Ende bei it oder bei b.
- Änhlich wie in Abb. i wird hier die erste dampfhaltige Zone ebenfalls durch Aufsteigen und Fallen der Backraumdecke und der Fördervorrichtung gebildet und kann durch Anbringung von S-chwingtüreii o. dgl., ebenso durch Dampfzu- und -ablaßvorrichtungen geregelt werden.
- Die nächste Zone wird wie in Abb. i durch geraden Lauf der Fördervorrichtung mit entsprechenden Abzugvorrichtungen gebildet, wogegen die letzte Zone wieder ähnlich Abb. i durch Aufsteigen und Fallen der Backraum-(lecke und der Fördervorrichtung geschaffen ist und durch entsprechende Anbringung von Dampfein- und -auslaßvorrichtungen geregelt werden kann.
- Ebenso wie für Teig und Brot kann diese Erfindung auch für andere Waren verwendet «-erden, z. B. für Trockenöfen in der chemischen Industrie u. dgl. -
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stetig arbeitender Backofen, .in welchem die von einem Lattenband oder von auf endlosen Ketten gelagerten Gehängen o. dgl. getragene Backware nacheinander Zonen verschiedener Feuchtigkeit bzw. Temperatur durchwandert, dadurch gekennzeichnet, claß im Backraum mindestens drei v erschiedetie Backzonen dadurch geschaffen sind, daß die Backraum-(lecke hinter der Eintrittsstelle des endlosen Backwarenträgers in der Bewegungsrichtung des letzteren zunächst in bekannter Weise schräg nach oben, dann nach unten, dann im wesentlichen wagerecht, schließlich nochmals nach oben und wieder nach unten geführt ist, wobei (ic r Backwarenträger diesen Richtungswechseln folgt und wobei in der ersten hinter der Eintrittsstelle gelegenen Backzone eine an sich bekannte Einrichtung zur Sättigung der Backraumluft mit Dampf und in der zweiten Zone ein Schwadenal)ztig vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP43983D DE443605C (de) | 1927-10-08 | Stetig arbeitender Backofen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP43983D DE443605C (de) | 1927-10-08 | Stetig arbeitender Backofen | |
| DE298460X | 1927-10-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE443605C true DE443605C (de) | 1927-05-03 |
Family
ID=25782945
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP43983D Expired DE443605C (de) | 1927-10-08 | Stetig arbeitender Backofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE443605C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE934161C (de) * | 1951-02-17 | 1955-10-13 | T & T Vicars Ltd | Einrichtung zum Beheizen von Teigstuecken auf dem Traegerband eines Wanderbackofens |
| DE1057032B (de) * | 1956-06-28 | 1959-05-14 | Werner & Pfleiderer | Backofen mit von aussen beheiztem Backtunnel und endlosem Backband |
| DE1078963B (de) * | 1955-10-05 | 1960-04-07 | Mercedes Bahlsen Geb Tischbein | Tunnelbackofen mit je einer ober- und unterhalb des Backbandes angeordneten Gasbrennergruppe |
-
0
- DE DEP43983D patent/DE443605C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE934161C (de) * | 1951-02-17 | 1955-10-13 | T & T Vicars Ltd | Einrichtung zum Beheizen von Teigstuecken auf dem Traegerband eines Wanderbackofens |
| DE1078963B (de) * | 1955-10-05 | 1960-04-07 | Mercedes Bahlsen Geb Tischbein | Tunnelbackofen mit je einer ober- und unterhalb des Backbandes angeordneten Gasbrennergruppe |
| DE1057032B (de) * | 1956-06-28 | 1959-05-14 | Werner & Pfleiderer | Backofen mit von aussen beheiztem Backtunnel und endlosem Backband |
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