DE44353C - Drosselmaschine mit gleichmäfsig gespannten Spindelschnüren, beziehentlich Spindeltreibriemen - Google Patents

Drosselmaschine mit gleichmäfsig gespannten Spindelschnüren, beziehentlich Spindeltreibriemen

Info

Publication number
DE44353C
DE44353C DENDAT44353D DE44353DA DE44353C DE 44353 C DE44353 C DE 44353C DE NDAT44353 D DENDAT44353 D DE NDAT44353D DE 44353D A DE44353D A DE 44353DA DE 44353 C DE44353 C DE 44353C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
cords
frame
drive belts
throttle machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT44353D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. T. LAWSON und S. DE AR in Hope Foundry Leeds, York, England
Publication of DE44353C publication Critical patent/DE44353C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/24Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles
    • D01H1/241Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles driven by belt

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Erzielung einer gleichmäfsigen Spannung der endlosen Triebbänder oder Schnüre, die zum Antrieb der Spindeln von Spinn- und Zwirnmaschinen dienen.
Bisher, wurde jede solche Triebschnur oder jedes solche Band um eine am Ende eines verticalen Hebelarmes sitzende Scheibe geführt, und die Scheibe wurde durch ein am horizontalen Arm des Hebels angebrachtes Gewicht gegen die Schnur oder das Band gedrückt.
Um die Wirkung derartiger Triebbänder gleichmäfsiger zu machen, haben die Erfinder das Gewicht der Scheibe und des verticalen Hebelarmes durch ein Gegengewicht auf der anderen Seite der Achse des Hebels ausbalancirt und benutzen aufserdem einen belasteten Hebel, der auf ein am verticalen Arm angebrachtes Segment drückt und so als Bremse wirkt, um alle stofsweisen oder plötzlichen Bewegungen zu verhindern.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Seitenansicht und Fig. 2. eine Draufsicht des in der vorstehend beschriebenen Weise construirten Apparates.
Diese Figuren zeigen auch diejenigen Theile einer Spinn- oder Zwirnmaschine, welche zur Darstellung der Lage des Apparates in der Arbeitsstellung erforderlich sind.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Spannrolle und des dieselbe tragenden schwingenden Rahmens in gröfserem Mafsstabe.
Fig. 4 und 5 sind Ansichten des schwingenden Rahmens. Fig. 6 ist eine Vorderansicht des Gestelles, in welchem der Rahmen schwingt. Fig. 7 und 8 sind Ansichten eines umgekehrt schwingenden Rahmens.
Diese Construction ist eine Modification der in den übrigen Figuren gezeichneten Construction.
A ist die Trommel einer Spinn- oder Zwirnmaschine, von welcher aus alle Spindeln der Maschine getrieben werden. B ist eine Schnur oder ein Band zum Antrieb der Spindeln; jedes Band treibt vier Spindeln, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich. C ist die Spannrolle, die lose auf ihrer Welle C läuft, die in Lagern £"" am oberen Ende des schwingenden Rahmens E ruhen.
Dieser Rahmen ist auf Zapfen F aufgehängt und sein Gewicht und das Gewicht der Rolle C wird durch den belasteten Hebelarm E1 ausbalancirt. G ist ein anderer Hebelarm, der horizontal aus dem Rahmen und' radial zu den Zapfen F herausragt. H ist ein stellbares Gewicht, das auf dem Arm G verschoben werden kann, um die Spannung des Bandes B zu regulären. /ist ein an einer Seite des Rahmens E befestigtes Segment. J ist ein belasteter Hebelarm , der auf diesem Segment ruht und als Bremse wirkt, um zu verhindern, dafs der Rahmen zu rasch schwingt. Dieser Hebelarm J wirkt auch als Sperrvorrichtung, wenn der Rahmen sich in seine äufserste Lage begeben hat, in welche er bei der Bewegung gegen die Trommelt, hin gelangen kann. Auf diese
Weise kann der Arm J benutzt werden, um den Rahmen zu halten, wenn eine neue Schnur oder ein neues Band angenäht oder befestigt wird. K ist ein Arm oder Ansatz am Rahmen E. L ist ein gabelförmiges Gestell, welches die Zapfen des Rahmens E trägt. Dieses Gestell ist an der Schiene M befestigt, welche von einem Ende der Maschine zum anderen reicht. Der Winkel, bis zu welchem der Rahmen E sich in der einen oder anderen Richtung drehen kann, wird einerseits dadurch beschränkt, dafs der Ansatz K gegen die Schiene M stöfst, und andererseits dadurch, dafs der belastete Arm E' gegen die Schiene stöfst.
Die Art, in welcher die Schnur oder das Band um die Trommel A, die Spannrolle C und Spindel D geschlungen wird, ist die gewöhnliche und ist aus den Zeichnungen klar ersichtlich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Drosselmaschine, bei welcher die Schwankungen der mittelst Spannrollen (C) hervorgerufenen Spannung der Spindelschnüre, beziehentlich Spindeltreibriemen dadurch gemäfsigt werden, dafs das Spiel des angewendeten Gewichtshebels von einer Reibungsbremse (IJ) beeinflufst wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT44353D Drosselmaschine mit gleichmäfsig gespannten Spindelschnüren, beziehentlich Spindeltreibriemen Active DE44353C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE44353C true DE44353C (de)

Family

ID=319592

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT44353D Active DE44353C (de) Drosselmaschine mit gleichmäfsig gespannten Spindelschnüren, beziehentlich Spindeltreibriemen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE44353C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE44353C (de) Drosselmaschine mit gleichmäfsig gespannten Spindelschnüren, beziehentlich Spindeltreibriemen
DE1943081A1 (de) Gurtspann- und Geradlaufregelvorrichtung fuer Gutfoerderer mit Bandwaegeeinrichtung
DE2814989A1 (de) Schaltapparat fuer die ringbank einer ringzwirn- oder ringspinnmaschine
DE675928C (de) Spindelantrieb fuer Spinn- und Zwirnmaschinen
DE91180C (de)
DE93736C (de)
DE717935C (de) Spindeleinzelantrieb fuer Spinn- und Zwirnmaschinen
DE65333C (de) Regler für Mule-Feinspinnmaschinen
DE627151C (de) Spindelantrieb fuer doppelseitige Spinn-, Zwirn- und aehnliche Textilmaschinen
DE218586C (de)
DE38544C (de) Kettenscheermaschine mit automatischer Verschränkung der auf- und absteigenden Windungen
DE377105C (de) Selbsttaetige Kettenspannvorrichtung fuer Webstuehle mit einem am Kettenbaum anliegenden Fuehler
DE412108C (de) Maschine zum selbsttaetigen Schlichten von Straehngarn in einem Arbeitsgang
DE21251C (de) Neuerungen an Spannrollen für Riemen-, Schnur- und Kettengetriebe
DE221101C (de)
DE114687C (de)
DE36901C (de) Spinnmaschine mit Flügelspindeln und Laufspulen
DE558810C (de) Spannrollenlagerung fuer Spinn- und Zwirnmaschinen
DE543522C (de) Vorrichtung zum Spannen der Baender bzw. Schnuere fuer die Spindelantriebe von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen
DE1583404A1 (de) Vorrichtung zum Spannen von bandfoermigem Gut od.dgl.in Anlagen fuer eine fortlaufende Behandlung
DE37779C (de) Seil- oder Riementrieb für eine durch Umschlingung frei hängende Welle
DE44347C (de) Schutzvorrichtung für Fahrstuhlöffnungen
DE49693C (de) Neuerung an Ringelspielen
DE200694C (de)
DE609671C (de) Bandantrieb fuer Spinn- und Zwirnmaschinen