DE37779C - Seil- oder Riementrieb für eine durch Umschlingung frei hängende Welle - Google Patents
Seil- oder Riementrieb für eine durch Umschlingung frei hängende WelleInfo
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- DE37779C DE37779C DENDAT37779D DE37779DA DE37779C DE 37779 C DE37779 C DE 37779C DE NDAT37779 D DENDAT37779 D DE NDAT37779D DE 37779D A DE37779D A DE 37779DA DE 37779 C DE37779 C DE 37779C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H7/00—Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Anordnung bezweckt, den durch die nöthige Spannung eines Seil- oder Riementriebes
entstehenden einseitigen Druck der umlaufenden Achse oder Welle in ihren Lagern aufzuheben und dadurch die Reibungsverluste
zu verringern, sowie die Bauart von Maschinen und Lagern in vielen Fällen wesentlich zu
vereinfachen. Es ist, wie Versuche gezeigt haben, für kleine, leichte Maschinen, z. B. für
Centrifugen mit Handbetrieb, möglich, bei Anwendung dieses Antriebes jedes Lager unnöthig
zu machen und die angetriebene Maschine nur in dem Seil- oder Riementrieb aufzuhängen,
so dafs ein verhältnifsmäfsig geringer Kraftaufwand erforderlich ist und eine sehr grofse
Umdrehungszahl sich erreichen läfst.
Statt wie bisher beim Seil- und Riemenantrieb die zu treibende Welle von einer einzigen
Vorgelege- oder sonstigen Antriebswelle aus zu betreiben, wobei infolge der Riemenoder
Seilspannung eine einseitige Pressung in den Lagern unvermeidlich ist, wird im vorliegenden
Falle ein Riemen- oder Seiltrieb benutzt, welcher von zwei einander entgegengesetzten
Richtungen auf die zu treibende Achse einwirkt, oder welcher von drei, vier oder mehr
Richtungen . her einen seitlichen Zug ausübt und dadurch die Welle in ihrer mittleren
Stellung im Lager zu halten sucht. Die Riemscheiben müssen sich dabei sämmtlich mit
gleicher Umfangsgeschwindigkeit drehen, und die Spannungen der Riemen oder Seile müssen sich
Gleichgewicht halten, um die dadurch erzeugten Einwirkungen auf die getriebene Achse gegenseitig
aufzuheben.
Fig. ι" zeigt eine Welle c, welche nach oben
eine Verstärkung m hat und an der Kreuzungsstelle zwischen den Theilen i?1 i?2 eines um
die Scheiben B1 B2 straff gespannten Riemens
aufgehängt ist.
In der Einrichtung nach Fig. 2 ist der Riemen oder das Seil R gleichfalls um zwei entgegengesetzt
gerichtete Rollen oder Scheiben B1 B2
geführt und umschlingt dabei die Welle c zweimal. Durch die Last der Welle c und der
etwa daran befestigten Vorrichtung wird der Seiltrieb sich senken, wie in punktirten Linien
angedeutet' ist. Die Verstärkungen m und m1
verhüten das Durchrutschen.
In Fig. 3 ist ein Riemen R benutzt, welcher zweimal um die Scheiben B1 S2 geführt ist.
Die Anordnungen der Fig. 1 und 2 sind hier mit einander verbunden.
Fig. 4 zeigt einen Antrieb mit zwei Seilen i?1 i?2, welche von entgegengesetzten Richtungen
her die Welle c umfassen. Fig. 5 zeigt die gleiche Einrichtung mit doppelter Umschlingung.
Die Fig. 6 und 7 zeigen eine Einrichtung, bei welcher die Welle c von zwei Paaren einander
gegenüber stehender Scheiben Βλ Β2
und B3 B4 aus bewegt werden. Es können
ein, zwei oder auch vier Seile hierbei benutzt werden.
Fig. 8 zeigt eine waagrechte Welle c, welche von zwei Scheiben B1 B2 mit zwei Seiltrieben r1
und r2 in Betrieb gebracht wird. Es ist bei dieser Einrichtung durch einen Riemen R^,
welcher über die Seile r1 r2 hinweg um beide
Scheiben herumgeführt ist, ein möglichst gleichmäfsiger Gang beider Scheiben B1 J32 erreicht,
Statt unmittelbar um die Welle c können die Seile oder Riemen auch um eine oder
mehrere auf der Welle befestigte Scheiben oder Rollen gehen.
Claims (1)
- P ATENT-Anspruch:Die Antriebseinrichtung einer Welle durch Seil- oder Riemenantrieb in der Weise, dafs eine senkrechte Welle c in dem Kreuzungspunkte eines Seil- oder Riemenantriebes oder auch in den Umschlingungen eines doppelten oder vielfachen Seilantriebes frei hängt, entsprechend den Darstellungen der Fig. ι bis 7, zum Zwecke, sowohl den senkrechten als auch den seitlichen Lagerdruck zu beseitigen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37779C true DE37779C (de) |
Family
ID=313517
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37779D Expired - Lifetime DE37779C (de) | Seil- oder Riementrieb für eine durch Umschlingung frei hängende Welle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37779C (de) |
-
0
- DE DENDAT37779D patent/DE37779C/de not_active Expired - Lifetime
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