DE424562C - Den antreibenden Riemen selbsttaetig spannendes Vorgelege - Google Patents

Den antreibenden Riemen selbsttaetig spannendes Vorgelege

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DE424562C
DE424562C DEE29849D DEE0029849D DE424562C DE 424562 C DE424562 C DE 424562C DE E29849 D DEE29849 D DE E29849D DE E0029849 D DEE0029849 D DE E0029849D DE 424562 C DE424562 C DE 424562C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/08Means for varying tension of belts, ropes or chains 
    • F16H7/10Means for varying tension of belts, ropes or chains  by adjusting the axis of a pulley
    • F16H7/14Means for varying tension of belts, ropes or chains  by adjusting the axis of a pulley of a driving or driven pulley

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Den antreibenden Riemen selbsttätig spannendes Vorgelege. Die Erfindung bezieht sich auf einen selbstspannenden Riementrieb in Verbindung mit einem von der Vorgelegewelle unmittelbar abgeleiteten Rädertrieb. Bei bekannten selbstspannenden Triebwerken, deren eine Geschwindigkeitsstufe ein Rädertrieb und deren folgende ein Riementrieb bildet, wird der Zahndruck bei entsprechender Bewegungsmöglichkeit der Vorgelegewelle zur Spannung des Riemens mit herangezogen. Eine Vorrichtung zum Regeln der Spannung, die unentbehrlich ist, weil der Zahndruck bei Einschaltung des Arbeitswiderstandes dem Riemen eine unzulässige, bis zum Zerreißen führende Spannung erteilt, war bei diesen bekannten Anlagen nicht bekannt. Die dort verwendeten Federn haben lediglich die Aufgabe, kleine Anfangsspannungen oder dämpfende Wirkungen zu erzielen. Bei einem Riemenrädertrieb, derart, daß die erste Übersetzung von der Kraftduelle aus durch einen Riementrieb und die zweite durch einen Rädertrieb gebildet wird, fallen der letzteren Übersetzungsstufe die höheren Umfangskräfte und demgemäß höhere Zahndrücke zu. Diese Vorgelegeanordnung entspricht aber den allgemeinen Verhältnissen, da nur auf diese Weise das Triebwerk mit den üblichen, mit Riemenscheibe ausgestatteten Elektromotoren ohne weiteres angewendet werden kann. Die Erfindung besteht nun darin, in Verbindung mit einem Vorgelege der letzteren Art ein dem Riemenspannungszuge entgegenwirkendes Entlastungsgewicht anzuordnen, das in bekannter Weise nach '\Vinkelausschlag und Hebellänge geregeli werden kann, so daß bei entsprechender Einstellung des Gegengewichtes die Riemenspannung durch den Zahndruck nicht beliebig gesteigert werden kann. An sich ist die Anwendung von Gewichtshebeln als Ausgleichsmittel für das Gewicht entgegengesetzt wirkender Elemente ebenso bekannt wie die Übertragung der Gewichtshebelbewc -gung durch ein Seil o. dgl. Auch bei selbstspannenden Riementrieben ist die Anwendung eines Hebelgewichts als Spannungselement bekannt geworden. Demgegenüber ist es jedoch neu, durch ein Hebelgewicht eine Gegenwirkung gegen übermäßig hohe Spannungen herbeizuführen.
  • Die Zeichnung stellt einige Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung dar, und zwar in Abb. i eine Anordnung mit senkrecht nach unten wirkendem Riementrieb und rechtwinkliger Lage der Achsverbindungslinien, in Abb. 2 einen Riementrieb schräg nach unten mit stumpfwinkliger Lage der Achsverbindungslinien, in Abb.3 einen senkrecht nach oben führenden Riementrieb mit rechtwinkliger Lage der Achsverbindungslinien, in Abb. :4 einen wagerechten Riementrieb mit stumpfwinkliger Lage der Achsverbindungslinien und in Abb. 5 einen wagerechten Riementrieb mit rechtwinkliger Lage der Achsverbindungslinien. Abb.6 -neigt die einstellbare Spannvorrichtung als Einzelteil.
  • Von der Antriebsriemenscheibe a übeiträgt der Riemen die Bewegung auf die Scheibe b des Vorgeleges, das als Hauptmerkmal einen starren, bügelartigen Rahmend aufweist, der in den Lagern g um die Welle/ ausschwingen kann. Auf der Welle/ ist das große Zahnrad e verkeilt, das mit dem kleinen Zahnrad c auf der Vorgelegewelle b' in Eingriff steht. An dem Rahmend sind zwei lose Seilrollen h angeordnet, um die Spannseile p von den Aufhängepunkten k über Leitrollen i nach der Seiltrommel o geführt werden. Um das Lager L schwingt der Spannhebel m, der durch eine Zahnscheiben mit Gegenscheibe in verschiedene Lagen i, 2, 3 usw. gebracht werden -kann, die bestimmten Spannungsgrößen entsprechen (siehe auch Abb. 6).
  • Das kleine Zahnrad c auf der Vorgelegewelle b' behält den gleichen Eingriff in das Zahnrad e sowohl bei gespanntem Riemen als auch bei entkuppeltem Zustande, den die gestrichelten Linien in Abb. i_ darstellen, da die Welle b' mit dem Hebel d um die Welle/ des großen Zahnrades e geschwenkt werden kann. Das Gewicht des Vorgeleges strebt an, die Welle b' von der Scheibe a zu entfernen. Zu dieser den Riemen spannenden Kraft tritt der in gleicher Richtung wirkende Zahndruck des sich auf Zahnrad e abwälzenden kleinen Zahnrades c hinzu. Um die für die jeweilige Arbeitsleistung erforderliche Gesamtspannung der beiden Riemenstränge einstellen zu können, ist das Moment des Spannhebels m in bekannter Weise zweifach verstellbar, durch Verschiebung des Spanngewichts g auf dem Hebel und durch Einstellung- des Winkels, -den der Hebel mit der Senkrechten einschließt.
  • Der Lage 3 entspricht eine Arbeitsstellung der Vorgelegewelle, die in Abb. i in ausgezogenen Linien dargestellt ist. Sie stellt die Arbeitsstcllung für die größtmögliche Riemenspannung dar. Lage 2 in gestrichelten Linien bedeutet völlige Entspannung, Lage i eine Zwischenstellung. Im allgemeinen gilt: Drehrichtung zum Aufwinden der Seile wirkt riemenentspannend, Drehrichtung zum Abwinden der Seile wirkt riemenspannend.
  • Schematisch ist in den Abb. a, 3, q. und 5 dargestellt, daß unter abweichenden Riemenzugrichtungen andere Anordnungen von Seilzug p und Rahmen d erforderlich sind.
  • Vor Inbetriebsetzung des Triebwerkes ist dieses zu entlasten, also Entkupplung vorzunehmen. Nachdem die Scheibe a ihre volle Geschwindigkeit erreicht hat, kann den Erfordernissen entsprechend schnell oder auch mit größerer Anlaufdauer eingerückt- werden. Da zwischen den auf das Vorgelege einwirkenden Kräften einerseits und dem Spannungshebel und Riemen anderseits stets Gleichgewicht herrscht, wirkt die Riemenspannung selbsttätig und gleicht Arbeitsstöße aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Den antreibenden Riemen selbsttätig spannendes Vorgelege, dessen erste Geschwindigkeitsstufe durch einen Riementrieb und dessen zweite Stufe durch einen Rädertrieb gebildet wird, gekennzeichnet durch ein dem Spannungszuge entgegenwirkendes, nach Winkelausschlag und Hebellänge einstellbares EntIastungsgeNyzeht (g), das mit Übertragungsmitteln, wie Zugseil (p) o. dgl., an dem schwenkbar gelagerten Vorgelege angreift.
DEE29849D 1923-09-15 1923-09-15 Den antreibenden Riemen selbsttaetig spannendes Vorgelege Expired DE424562C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE762685C (de) * 1937-09-13 1951-01-29 Wuelfel Eisenwerk Stufenlos regelbares Keilriemengetriebe
DE1087866B (de) * 1954-01-14 1960-08-25 Otto Tewes Zugmitteltrieb
DE1095076B (de) * 1955-04-02 1960-12-15 Otto Tewes Zugmitteltrieb mit schwenkbarer Lagerung des Motors
DE3934884A1 (de) * 1989-10-19 1991-04-25 Bayerische Motoren Werke Ag Endloses zugmittelgetriebe einer brennkraftmaschine

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DE1087866B (de) * 1954-01-14 1960-08-25 Otto Tewes Zugmitteltrieb
DE1095076B (de) * 1955-04-02 1960-12-15 Otto Tewes Zugmitteltrieb mit schwenkbarer Lagerung des Motors
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