DE44333C - Apparat zur Verzuckerung von Getreide unter Circulation der Maische - Google Patents

Apparat zur Verzuckerung von Getreide unter Circulation der Maische

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DE44333C
DE44333C DENDAT44333D DE44333DA DE44333C DE 44333 C DE44333 C DE 44333C DE NDAT44333 D DENDAT44333 D DE NDAT44333D DE 44333D A DE44333D A DE 44333DA DE 44333 C DE44333 C DE 44333C
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saccharification
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liquid
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DENDAT44333D
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J. E. prenez in Paris, 95 Boulevard Beaumarchais (Frankreich)
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12PFERMENTATION OR ENZYME-USING PROCESSES TO SYNTHESISE A DESIRED CHEMICAL COMPOUND OR COMPOSITION OR TO SEPARATE OPTICAL ISOMERS FROM A RACEMIC MIXTURE
    • C12P7/00Preparation of oxygen-containing organic compounds
    • C12P7/02Preparation of oxygen-containing organic compounds containing a hydroxy group
    • C12P7/04Preparation of oxygen-containing organic compounds containing a hydroxy group acyclic
    • C12P7/06Ethanol, i.e. non-beverage
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine eigenthümliche Combination der zum Kochen und Verzuckern von vorher zerkleinerten Körnern aller Art dienenden Apparate. Diese Combination ist dadurch charakterisirt, dafs sie zugleich eine aussetzende und eine fortlaufende Arbeit und eine vollkommene Verzuckerung liefert. Bei den meisten der jetzt gebräuchlichen Apparate vollzieht sich das Kochen und Verzuckern in einem Autoclaven unter hohem Druck. Das neue Verfahren unterscheidet sich von dem bisherigen dadurch, dafs bei demselben zwei durchaus verschiedene Apparate für die beiden genannten Operationen in Anwendung kommen.
In der Zeichnung ist mit A ein Kocher und mit B ein Verzuckerer bezeichnet.. Der Kocher A besteht aus einem cylindrischen oder konischen, aus Holz oder Metall hergestellten Behälter. Dieser Behälter ist mit einem falschen Boden versehen, welcher durch einen Rost mit darüber gebreitetem Filtrirtuch gebildet wird und besitzt denselben Rauminhalt wie der Theil des Kochers, welcher sich oberhalb des falschen Bodens befindet. Beide Apparate sind durch eine ein Ventil S tragende Rohrleitung C mit.einander verbunden, welche sich von dem falschen Boden nach dem oberen Theil des Verzuckerers erstreckt und an ein mit Ausräume- und Absperrhähnen ausgestattetes Vierflantschenrohr angeschlossen ist. Auf dem Kocher A ruht in einem Rohre ein Hahn D zum Zubringen der Flüssigkeit; aufserdem befindet sich in der Kuppel eine Speiseöffnung E und ein Zweiklappenventil F, welches in dem Innern des Gefäfses eine, dem äufseren Luftdruck gleichkommende Spannung aufrecht erhält; ferner ist der Kocher an seinem unteren Theile mit einem zum Entfernen des erschöpften Breies dienenden Mannloch G versehen. Der Verzuckerer B setzt sich aus einem cylindrischen oder anders gestalteten Behälter und einem Röhrenbündel zusammen, welches die Verzuckerung der aus dem Kocher kommenden Flüssigkeit herbeiführt. Der zu diesem Zwecke nöthige Dampf tritt durch die Oeffnung H ein und durchströmt das Röhrenbündel, während das Niederschlagwasser durch die Leitung nach einem selbstthätigen Reiniger K gebracht wird. Durch den Verzuckerer B geht ein Rohr L, welches bis in den oberen Theil des Kochers mündet; dasselbe trägt einen Arm M.
Die Wirkungsweise der combinirten Vorrichtung ist folgende. Die vorher zerkleinerten Körner werden in den Kocher A durch die Oeffnung E eingeführt, während der Hahn D eine gewisse Menge angesäuerten Wassers zubringt. Es wird hierbei angenommen, dafs der Apparat sich in fortwährendem Betriebe bereits befindet; es geht dann die durch den Rost und das Tuch filtrirte Flüssigkeit abwärts, indem sie das Ventil S hebt, welches, nachdem die Flüssigkeit nachgelassen, sich unter dem Einflufs eines bestimmten Druckes wieder schliefst. Diesen Druck erzielt man entweder mittelst einer Feder oder einer Anzahl von Bleischeiben. Die Flüssigkeit tritt nun in den Verzuckerer B, in welchem mit Hülfe einer in Folge der grofsen Heizfläche sich schnell entwickelnden Temperatur von über 1250C. die Verzuckerung in vollständiger Weise vor sich
geht. Der sich bildende Dampf hält das Ventil S geschlossen und drückt die verzuckerte heifse Flüssigkeit durch das Rohr L in den Kocher A, in welchem sie das Kochen der zerkleinten Körner herbeiführt und sich durch Lösung einer neuen Menge Stärkemehl bereichert. Die Flüssigkeit filtrirt dann von neuem durch den Rost und sammelt sich unter dem falschen Boden; wenn dieselbe dann hier die genügende Höhe erreicht hat, so hebt sie das Ventil S und tritt wieder in den Verzuckerer B, in welchem nun derselbe Procefs, wie vorhin beschrieben, vor sich geht. Sobald die Flüssigkeit die hinreichende Concentration für die Gährung erlangt hat, wird sie in einem Bottich gesammelt, um sich hier abzukühlen und hierauf zu gähren. Dann empfängt der Kocher von neuem durch den Hahn D die nöthige Menge Wasser, bis der Brei erschöpft ist. Da die zuletzt auf den Brei einwirkende Flüssigkeit nicht mehr die gewünschte Concentration erreicht, so wird dieselbe in einen über dem Kocher vorgesehenen Sammelbottich gebracht, um dann später zu einer weiteren Verzuckerung verwendet zu werden.
Der erschöpfte Brei wird durch das Mannloch G entfernt und hierauf getrocknet, um aus demselben unter hydraulischen Pressen das OeI herauszuziehen und die zur Ernährung von Vieh dienenden Oelkuchen herzustellen.
Aus Vorstehendem ergiebt sich, dafs die Filtration der Flüssigkeit ununterbrochen vor sich geht, während die Verzuckerung aussetzend eintritt. Was jedoch besonders den Procefs charakterisirt, besteht darin, dafs man eine vollständige Erschöpfung des angewendeten Materials durch vollständige Verzuckerung erzielt, und dafs man infolge dessen eine gute Gährung und leichte Destillation herbeiführt, bei welcher die Ausbeute an Alkohol verhä'ltnifsmäfsig gröfser als bei dem bisher gebräuchlichen Processe ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Apparat zur Verzuckerung von Getreide unter Circulation der Maische, bestehend aus dem Getreidebehälter A mit Filtrirboden F, dem Kocher B mit Dampfheizkörper, einer Rohrverbindung mit Druckregulirventil S1 zwischen beiden und einem vom Boden des Kochers in den oberen Theil des Getreidebehälters führenden Steigrohre L, angeordnet zu dem Zwecke, eine selbsttätige Circulation der durch Filtrirboden F filtrirten Maische zu bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44333D Apparat zur Verzuckerung von Getreide unter Circulation der Maische Expired - Lifetime DE44333C (de)

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