DE44333C - Apparat zur Verzuckerung von Getreide unter Circulation der Maische - Google Patents
Apparat zur Verzuckerung von Getreide unter Circulation der MaischeInfo
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- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine eigenthümliche Combination der zum Kochen und
Verzuckern von vorher zerkleinerten Körnern aller Art dienenden Apparate. Diese Combination
ist dadurch charakterisirt, dafs sie zugleich eine aussetzende und eine fortlaufende
Arbeit und eine vollkommene Verzuckerung liefert. Bei den meisten der jetzt gebräuchlichen
Apparate vollzieht sich das Kochen und Verzuckern in einem Autoclaven unter hohem
Druck. Das neue Verfahren unterscheidet sich von dem bisherigen dadurch, dafs bei demselben
zwei durchaus verschiedene Apparate für die beiden genannten Operationen in Anwendung
kommen.
In der Zeichnung ist mit A ein Kocher und mit B ein Verzuckerer bezeichnet.. Der
Kocher A besteht aus einem cylindrischen oder konischen, aus Holz oder Metall hergestellten
Behälter. Dieser Behälter ist mit einem falschen Boden versehen, welcher durch einen
Rost mit darüber gebreitetem Filtrirtuch gebildet wird und besitzt denselben Rauminhalt
wie der Theil des Kochers, welcher sich oberhalb des falschen Bodens befindet. Beide
Apparate sind durch eine ein Ventil S tragende Rohrleitung C mit.einander verbunden,
welche sich von dem falschen Boden nach dem oberen Theil des Verzuckerers erstreckt
und an ein mit Ausräume- und Absperrhähnen ausgestattetes Vierflantschenrohr angeschlossen
ist. Auf dem Kocher A ruht in einem Rohre ein Hahn D zum Zubringen der Flüssigkeit;
aufserdem befindet sich in der Kuppel eine Speiseöffnung E und ein Zweiklappenventil F,
welches in dem Innern des Gefäfses eine, dem äufseren Luftdruck gleichkommende Spannung
aufrecht erhält; ferner ist der Kocher an seinem unteren Theile mit einem zum Entfernen
des erschöpften Breies dienenden Mannloch G versehen. Der Verzuckerer B setzt
sich aus einem cylindrischen oder anders gestalteten Behälter und einem Röhrenbündel
zusammen, welches die Verzuckerung der aus dem Kocher kommenden Flüssigkeit herbeiführt.
Der zu diesem Zwecke nöthige Dampf tritt durch die Oeffnung H ein und durchströmt
das Röhrenbündel, während das Niederschlagwasser durch die Leitung nach einem selbstthätigen Reiniger K gebracht wird. Durch
den Verzuckerer B geht ein Rohr L, welches bis in den oberen Theil des Kochers mündet;
dasselbe trägt einen Arm M.
Die Wirkungsweise der combinirten Vorrichtung ist folgende. Die vorher zerkleinerten
Körner werden in den Kocher A durch die Oeffnung E eingeführt, während der Hahn D
eine gewisse Menge angesäuerten Wassers zubringt. Es wird hierbei angenommen, dafs
der Apparat sich in fortwährendem Betriebe bereits befindet; es geht dann die durch den
Rost und das Tuch filtrirte Flüssigkeit abwärts, indem sie das Ventil S hebt, welches, nachdem
die Flüssigkeit nachgelassen, sich unter dem Einflufs eines bestimmten Druckes wieder
schliefst. Diesen Druck erzielt man entweder mittelst einer Feder oder einer Anzahl von
Bleischeiben. Die Flüssigkeit tritt nun in den Verzuckerer B, in welchem mit Hülfe einer in
Folge der grofsen Heizfläche sich schnell entwickelnden Temperatur von über 1250C. die
Verzuckerung in vollständiger Weise vor sich
geht. Der sich bildende Dampf hält das Ventil S geschlossen und drückt die verzuckerte
heifse Flüssigkeit durch das Rohr L in den Kocher A, in welchem sie das Kochen
der zerkleinten Körner herbeiführt und sich durch Lösung einer neuen Menge Stärkemehl
bereichert. Die Flüssigkeit filtrirt dann von neuem durch den Rost und sammelt sich
unter dem falschen Boden; wenn dieselbe dann hier die genügende Höhe erreicht hat, so hebt
sie das Ventil S und tritt wieder in den Verzuckerer B, in welchem nun derselbe Procefs,
wie vorhin beschrieben, vor sich geht. Sobald die Flüssigkeit die hinreichende Concentration
für die Gährung erlangt hat, wird sie in einem Bottich gesammelt, um sich hier abzukühlen
und hierauf zu gähren. Dann empfängt der Kocher von neuem durch den Hahn D die
nöthige Menge Wasser, bis der Brei erschöpft ist. Da die zuletzt auf den Brei einwirkende
Flüssigkeit nicht mehr die gewünschte Concentration erreicht, so wird dieselbe in einen
über dem Kocher vorgesehenen Sammelbottich gebracht, um dann später zu einer weiteren
Verzuckerung verwendet zu werden.
Der erschöpfte Brei wird durch das Mannloch G entfernt und hierauf getrocknet, um
aus demselben unter hydraulischen Pressen das OeI herauszuziehen und die zur Ernährung
von Vieh dienenden Oelkuchen herzustellen.
Aus Vorstehendem ergiebt sich, dafs die Filtration der Flüssigkeit ununterbrochen vor
sich geht, während die Verzuckerung aussetzend eintritt. Was jedoch besonders den
Procefs charakterisirt, besteht darin, dafs man eine vollständige Erschöpfung des angewendeten
Materials durch vollständige Verzuckerung erzielt, und dafs man infolge dessen eine gute
Gährung und leichte Destillation herbeiführt, bei welcher die Ausbeute an Alkohol verhä'ltnifsmäfsig
gröfser als bei dem bisher gebräuchlichen Processe ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Apparat zur Verzuckerung von Getreide unter Circulation der Maische, bestehend aus dem Getreidebehälter A mit Filtrirboden F, dem Kocher B mit Dampfheizkörper, einer Rohrverbindung mit Druckregulirventil S1 zwischen beiden und einem vom Boden des Kochers in den oberen Theil des Getreidebehälters führenden Steigrohre L, angeordnet zu dem Zwecke, eine selbsttätige Circulation der durch Filtrirboden F filtrirten Maische zu bewirken.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44333C true DE44333C (de) |
Family
ID=319574
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT44333D Expired - Lifetime DE44333C (de) | Apparat zur Verzuckerung von Getreide unter Circulation der Maische |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE44333C (de) |
-
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