DE44300C - Kataraktsteuerungsvorrichtung für Wasserhaltungsmaschinen - Google Patents

Kataraktsteuerungsvorrichtung für Wasserhaltungsmaschinen

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DE44300C
DE44300C DENDAT44300D DE44300DA DE44300C DE 44300 C DE44300 C DE 44300C DE NDAT44300 D DENDAT44300 D DE NDAT44300D DE 44300D A DE44300D A DE 44300DA DE 44300 C DE44300 C DE 44300C
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DE
Germany
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lever
rod
arm
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main
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DENDAT44300D
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English (en)
Original Assignee
H. DAVBY in London, 3 Princes Str. Westminster SW
Publication of DE44300C publication Critical patent/DE44300C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
In beiliegender Zeichnung sind A und B zwei Schieberstangen, von denen die eine A zum Bewegen des Dampfeinlafsschiebers oder der entsprechenden Ventile einer einfachen Wasserhaltungs - Dampfmaschine , wie solche namentlich unter der Bezeichnung Cornish-Maschine bekannt ist, dient.
Die andere Stange B dient dazu, ein entlastetes Drosselventil mehr oder weniger weit offen zu halten oder zu schliefsen.
Die Stange C endlich ist durch hier nicht gezeichnete Hebel mit der Kolbenstange der Dampfmaschine so in Verbindung gesetzt, dafs sie die Kolbenbewegung genau mitmacht, doch nur in einem verjüngten Mafsstabe, d. h. also auf einem kürzeren Gesammtwege als der Kolbenhub an Länge beträgt.
Durch diese Stange C wird die Umsteuerung der Dampfmaschine eingeleitet, denn sie bringt bei ihrer Bewegung den Hebel ν in Schwingung, und zwar zunächst um den Drehpunkt ι. Gehemmt wird diese Hebelschwingung durch den Katarakt F, indem, wie bekannt, dessen Kolben eine Flüssigkeit von seiner einen Cylinderseite zu seiner anderen Cylinderseite durch einen mit einer von aufsen veränderbaren Verengung versehenen Kanal hinüberdrücken mufs.
Beim Schwingen greift der Hebel ν mit einer kleinen Stange, welche die Ansätze m und η trägt, mit einem von diesen an den Hebel \ an, welcher um den festen Drehpunkt 2 nun schwingt und dadurch den Steuerungsschieber I, Fig. 2, auf seinem Schieberspiegel verschiebt. Durch hiermit erfolgenden Dampfeintritt wird der Kolben der Nebendampfmaschine H in Bewegung gesetzt, und diese ist, wie Fig. 1 erkennen läfst, durch den Katarakt E in ihrer Bewegung gehemmt.
Nahe ihrem Hubende wirkt die Nebendampfmaschine H mittelst des Armes L auf die Schiebersteuerung II einer zweiten Nebendampfmaschine G, die wieder in ihrer Bewegung durch einen Katarakt -D gehemmt wird.
Je nach Einstellung der Kanalverengungen an den drei Katarakten F, E und D wird die Steuerbewegung der Hauptdampfmaschine durch den Kolben der zweiten Nebendampfmaschine G früher oder später, jedenfalls immer nur in gröfseren Zeitzwischenräumen, erfolgen.
Diese Hauptsteuerungsbewegung wird durch die Schubstange ο auf den mit der Drehachse 3 festgelagerten Hebel ρ übertragen.
Auf diesem sitzt, auf einem Zapfen 4 drehbar, der Hebel s. Dieser stützt sich mit seinem Arm sl auf eine Rolle am Ende des Winkelhebels t, welcher fest mit seiner Drehachse 5 gelagert ist. Liegen alle eben genannten Hebel in ihrer Mittellage, wie es hier gezeichnet ist, so erscheint der Hebelarm 51 concentrisch zur festen Achse 3 gebogen.
Am anderen Ende des Hebels s sitzt mit einer Schleife die eingangs erwähnte Schieberstange A der Hauptdampfmaschine.
Auf diese durch irgend einen Kraftschlufs immer nach oben gezogene Schieberstange wird also die Bewegung der zweiten Nebendampfmaschine, durch den Hebel s modificirt, übertragen, je nachdem dessen Stützpunkt mit dem Winkelhebel t mehr nach der einen oder mehr nach der anderen Seite sich verschoben hat, der Hebelarm sx also mehr oder weniger lang ist. Ist er weniger lang, so wird die Schieberbewegung an der Hauptdampfmaschine kürzer sein und danach wird also im ersten

Claims (3)

Fall der Dampfeintritt in den Hauptevlinder während längerer Zeit, im zweiten Fall während einer kürzeren Zeitspanne offen sein. Dies hängt ab von dem jeweiligen Stand des Hauptdampfmaschinenkolbcns in dem Zeitpunkt, in welchem die Nebendampfmaschine die Hauptstcuerung in Bewegung setzt, denn der Winkelhebel t steht unmittelbar durch die eingangs erwähnte Stange C mit der Kolbenstange der Hauptdampfmaschine in Verbindung. Ein die Stange B nach oben ziehender Krafischlufs, der hier nicht gezeichnet ist. ist immer bestrebt, das entlastete Drosselventil an dieser Stange in die Stellung zu bringen, in welcher es abgeschlossen ist. Mit der Bewegung der Hauptschiebersteuerung wird durch den Hebel ρ das Drosselventil mit in Schwingung erhalten, nie aber ganz geschlossen, denn eine hakenförmige Sperrklinke g sitzt an der Schleife, mit welcher die Stange B den Zapfen 6 mit einem Gleitstein h am Hebel ρ umfafst. Der Sperrklinkenhaken c fafst federnd unter den Gleitstein /f. und so macht die Stange B jede Schwingung des Hebels ρ mit. Sollte nun durch irgend einen Umstand oder Unfall die Hauptdampfmaschine zu schnell gehen, also, wie man sagt, durchgehen, so wird durch ihre heftige Kolbenbewegung die Stange C so schnell mitgerissen, dafs der Kataraktkolben F der Bewegung nicht folgen kann. Es wird dann der Drehpunkt 7 am Hebel ν zum verhältniismäfsig festen Drehpunkt für die Schwingung dieses Hebels und demnach wird die heftige Hauptmaschinenbewegung mittelst des Hebels ν das Gewicht W an der Stange y heben, während sonst beim normalen Maschinengang das schwere Gewicht W mehr Widerstand gegen sein Anheben bietet, als der Kataraktkolben F gegen sein Vorschieben, und deshalb der Drehpunkt 1 als feststehender Flebelstützpunkt gehen mufs. Mit dem Heben des Gewichtes W werden die im Winkel zu einander stehenden Hebel b und i;1 auf der Drehachse 8 in eine Schwingung gebracht. Der Arm bx wirkt dann mit einem Anlauf d an der Stange α auf die Sperrklinke g und löst deren Haken e von dem Gleitstein /; ab. Sobald dies geschehen ist. wirft der erwähnte Kraftschlufs an der Stange B das Drosselventil ganz zu und hebt damit den Dampfeintritt in die Hauptdampfmaschinc. also auch deren Bewegung auf. Diese Sicherheitsvorrichtung kann auch in der Weise, die Fig. 3 erkennen läfst. abgeändert sein. Auf der Drehachse 3 sitzt auch der Hebelarm r, der. auf einem Zapfen g drehbar, den Hebel m trägt. Dieser stützt seinen um die Achse 3 coneentrisch gebogenen Arm mx auf eine Rolle am Ende des emporstehenden Armes, der dem Winkelhebel η angehört. Der andere Arm dieses Winkelhebels steht mittelst der Hängestange q und des Hebels χ mit der Stangej' und dem Gewicht W in Verbindung. Wird bei dieser Einrichtung durch eine heftige Hauptmaschinenbewegung das Gewicht W gehoben, so wird wegen der am Winkelhebel η eintretenden Stülzpunktverschiebung der Arm ml des Hebels m kürzer. Beim Schwingen des Hebels ρ mit der Achse 3 wird dann durch den Arm r die Schwingung des Armes m gröfser ausfallen und demnach wird die Drosselklappe in ihrem gleichmälsigen Auf- und Zugang während des Maschinenganges tiefer in die Schlufsstellung hinabgehen, also mehr drosseln, als beim normalen Maschinengang. Pa τ ι: μ τ - A ν s ρ r f c H ε : An einer Steuerung für Wasserhaltungsdampfmaschinen mit zwei Wellen (5 und 3), von denen die eine Schwingbew'egung von dem Kolbengang der Hauptmaschine. die andere Schwingbewegung durch eine mit Katarakt gebremste Nebendampfmaschine erhält, folgende Einrichtungen in Verbindung mit einander:
1. zum Einleiten der Bewegung der Nebendampfmaschine G die Anordnung der zweiten auch durch einen Katarakt E gehemmten Nebendampfmaschine H, deren Steuerung von der Hauptmaschinenkolbenbewegung durch die Stange C, den Hebel v. die Stange mit den Ansätzen m und 11 und den Hebel ^ besorgt wird, wobei der Hebel ν in seiner Bewegung durch den Kataralu F gehemmt ist;
2. zum Verändern des Dampfeinlafsventilhubes die Stützung des Differentialhebels s mit seinem einen eonaxial um die Welle 3 gebogenen Arme S1 auf den auf Welle 5 befindlichen Winkelhebel t, so dafs je nach dessen Stellung innerhalb der Schwingung der Welle 5 der Arm S1 kürzer oder langer wird:
3. zum Verändern der tiefsten Drosselventil-Stellung bei jedem Ventilhub die Stützung des Hebels m mit seinem zur Welle 3 eonaxialen Arm W1 auf dem Winkelhebel n, Fig. 3, wodurch der Arm Mz1 eine verschiedene Länge bekommt, je nachdem beim Schwingen des Hebels v, Fig. 1, dieser im Katarakt F so viel Widerstand findet, dafs er das Gewicht W anhebt oder nicht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44300D Kataraktsteuerungsvorrichtung für Wasserhaltungsmaschinen Expired - Lifetime DE44300C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5036442A (en) * 1990-12-20 1991-07-30 Brown Joseph T Illuminated wand

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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