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VerstellvoiTichtung für Schiebefenster, insbesondere von Fahrzeugen.
Die Erfindung betrifft eine Verstellvorrichtung für Schiebefenster, insbesondere von Fahrzeugen, bei welcher die Verschiebung des Fensters mit Hilfe eines Druckmediums bzw. durch Erzeugung von Druekuntersehieden in einem Kolbengehäuse bewirkt wird. Während bei den bekannten derartigen Verstellvorrichtungen keine Übersetzung der Kraftverhältnisse vorgesehen ist, ist dies bei den von Hand zu bewegenden mechanischen Verstellvorrichtungen der Fall, doch ist hier hauptsächlich der Nachteil vorhanden, dass zwecks Verschiebung des Fensters eine Handkurbel zu bewegen ist, deren Anordnung allein schon unerwünscht ist.
Es ist bei mechanischen Verstellvorrichtungen bekannt, zwei gleichgerichtete Druekhebel an einen gemeinsamen, andernends am Fenster angreifenden Lenker anzuschliessen, so dass die Gelenkpunkte beider Druckhebel sich schneidende Bewegungsbahnen haben, womit bezweckt wird, Seitendrueke auf das Fenster beim Verschieben zu vermeiden : die Sicherung des Fensters in Srhliess- stellung erfolgt unter Zuhilfenahme des Kurbelantriebes.
Bei der Verstellvorrichtung gemäss der Erfindung ist ein vom Kolbengehäuse aus steuerbares Hebelwerk vorgesehen mit einem Druckhebel, welcher durch einen Lenker derart mit einem am Fenster wirksamen, zum Druckhebel gleichgerichteten Stellhebel verbunden ist, dass in der Sehliessstellung de Fensters das Gelenk vom Druckhebel und Lenker sich mindestens in der Totpunktlage befindet und ach dabei gegen den Stellhebel abstutzt.
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des Stellhebels 17 und andernends am Fensterrahmen angehängt, so dass sie bestrebt ist, den Stellhebel nach oben zu ziehen und dadurch das Gewicht des Fensters wenigstens annähernd auszugleichen, indem sie beim Senken des Stellhebels 17 gespannt wird.
Am Hebel 17 ist durch einen Bolzen 27 ein Traghebel28 angelenkt, an welchem der Sperrarm 29 schwenkbar gelagert ist. Eine Blattfeder 30 ist bestrebt, den Sperrarm 29 in Richtung gegen den Hilfshebel 19 und dadurch gegen eine an diesem angeordnete Verzahnung M zu drücken. In entgegengesetzter Richtung ist die Schwenkbewegung des Sperrarmes 29 dadurch begrenzt, dass er bei dieser Bewegung mit einer Schulterfläche auf eine Gegenfläehe 2 am Sperrarm 29 auftrifft. Durch eine am Hebel 17 angreifende Zugfeder. 3. 3 wird das Gewicht der auf dem Hebel 17 aufruhenden Glasscheibe 1 annähernd ausgeglichen.
Diese Zugfeder 33 ist bestrebt, den Hebel 17 im Sinne seiner Aufwärtsbewegung zu beeinflussen, indem sie bei der Abwärtsbewegung der Glasscheibe 7 gespannt wird.
Die Wirkungsweise dieser Verstellvorrichtung ist folgende :
Beim Abwärtsgehen des Kolbens im Gehäuse 9 verschwenkt die Kolbenstange 7 das Hebelwerk 19, 18, 17 nach abwärts, wodurch die Glasscheibe 1 nach abwärts gezogen wird. Diese Stellung ist in Fig. 3 gezeigt. Wenn nun diese Abwärtsbewegung der Glasscheibe 1, infolge Unterbrechung der bisher auf
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der Verzahnung 31 gekommen ist, dann wird bei der daraufhin durch die Feder 83 erstrebten Aufwärtsbewegung des Hebelwerkes 17, 18, 19 der Sperrarm 29 in der von ihm gerade berührten Zahnlücke der Verzahnung 81 Widerstand finden.
Dadurch wird die Aufwärtsbewegung des Hebelwerkes 17, 18, 19 verhindert, so dass die Glasscheibe 1 in der entsprechenden Zwisehenstellung oder gegebenenfalls in der untersten Stellung gesichert ist.
Zwecks Hochschiebens der Glasscheibe 1 bzw. Zurüekführung derselben in die Ausgangsstellung, wird die Aufwärtsbewegung des Kolbens im Gehäuse 9 veranlasst. Die alsdann sich aufwärts bewegende
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ihres oberen Endes den Traghebel 28 aufwärts, so dass der Sperrarm 29 aus der Verzahnung 31 ausgeklinkt wird. Infolgedessen wird die automatische Sperrung des Hebelwerkes 17, 18, 19 aufgehoben und dann nimmt in der Folge die aufwärtsgehende Kolbenstange 7 den Druekhebel 19 mit, wodurch das ganze Hebelwerk nach aufwärts geschwenkt und demgemäss die Glasscheibe 1 nach aufwärts geschoben wird.
In der oberen Endstellung der Glasscheibe 1 liegt der Gelenkbolzen. 27 über der Verbindungslinie der Drehachsen 20,, 22, d. h. jenseits der Totpunktlage, und der Lenker 18 liegt am Stellhebel17 an. Dadurch
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Um den Durchgang des Gelenkpunktes 21 zwischen dem Hebel 19 und dem Lenker 18 durch seine Totpunktlage zu fördern, kann zwischen den Stellhebel 17 und den Druckhebel19 eine Zugfeder. 35 eingeschaltet sein, welche bestrebt ist, den Druckhebel gegen den Stellhebel hinzubewegen.
PATENT-ANSPRUCHE : 1. Verstellvorrichtung für Schiebefenster, insbesondere von Fahrzeugen, bei welcher die Verschiebung des Fensters mit Hilfe eines Druckmediums bzw. durch Erzeugung von Druckuntersehieden in einem Kolbengehäuse bewirkt wird, gekennzeichnet durch ein vom Kolbengehäuse (9) aus steuerbares Hebelwerk mit einem Druckhebel (19), welcher durch einen Lenker (18) derart mit einem am Fenster (1) wirksamen, zum Druckhebel (1. gleichgerichteten Stellhebel (17) verbunden ist, dass in
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mindestens in der Totpunktlage befindet und sich dabei gegen den Stellhebel (17) abstützt.