AT122580B - Verstellvorrichtung für Schiebefenster, insbesondere von Fahrzeugen. - Google Patents

Verstellvorrichtung für Schiebefenster, insbesondere von Fahrzeugen.

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AT122580B
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Otto Bischof
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Otto Bischof
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Description


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  VerstellvoiTichtung für Schiebefenster, insbesondere von Fahrzeugen. 



   Die Erfindung betrifft eine Verstellvorrichtung für Schiebefenster, insbesondere von Fahrzeugen, bei welcher die Verschiebung des Fensters mit Hilfe eines Druckmediums bzw. durch Erzeugung von Druekuntersehieden in einem Kolbengehäuse bewirkt wird. Während bei den bekannten derartigen Verstellvorrichtungen keine Übersetzung der Kraftverhältnisse vorgesehen ist, ist dies bei den von Hand zu bewegenden mechanischen Verstellvorrichtungen der Fall, doch ist hier hauptsächlich der   Nachteil   vorhanden, dass zwecks Verschiebung des Fensters eine Handkurbel zu bewegen ist, deren Anordnung allein schon unerwünscht ist.

   Es ist bei mechanischen Verstellvorrichtungen bekannt, zwei gleichgerichtete Druekhebel an einen gemeinsamen,   andernends am   Fenster angreifenden Lenker anzuschliessen, so dass die Gelenkpunkte beider   Druckhebel   sich schneidende Bewegungsbahnen haben, womit bezweckt wird,   Seitendrueke   auf das Fenster beim Verschieben zu vermeiden : die Sicherung des Fensters in   Srhliess-   stellung erfolgt unter Zuhilfenahme des Kurbelantriebes. 



   Bei der Verstellvorrichtung gemäss der Erfindung ist ein vom Kolbengehäuse aus steuerbares Hebelwerk vorgesehen mit einem Druckhebel, welcher durch einen Lenker derart mit einem am Fenster wirksamen, zum Druckhebel gleichgerichteten Stellhebel verbunden ist, dass in   der Sehliessstellung de   Fensters das Gelenk vom Druckhebel und Lenker sich mindestens in der Totpunktlage befindet und ach dabei gegen den Stellhebel abstutzt. 
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 des Stellhebels 17 und andernends am Fensterrahmen angehängt, so dass sie bestrebt ist, den Stellhebel nach oben zu ziehen und dadurch das Gewicht des Fensters wenigstens annähernd auszugleichen, indem sie beim Senken des Stellhebels 17 gespannt wird. 



   Am Hebel 17 ist durch einen Bolzen 27 ein Traghebel28 angelenkt, an welchem der Sperrarm 29 schwenkbar gelagert ist. Eine Blattfeder 30 ist bestrebt, den Sperrarm 29 in Richtung gegen den Hilfshebel 19 und dadurch gegen eine an diesem angeordnete Verzahnung M zu drücken. In entgegengesetzter Richtung ist die Schwenkbewegung des Sperrarmes 29 dadurch begrenzt, dass er bei dieser Bewegung mit einer   Schulterfläche   auf eine   Gegenfläehe 2 am Sperrarm   29 auftrifft. Durch eine am Hebel 17   angreifende Zugfeder. 3. 3   wird das Gewicht der auf dem Hebel 17 aufruhenden Glasscheibe 1 annähernd ausgeglichen.

   Diese Zugfeder 33 ist bestrebt, den Hebel 17 im Sinne seiner   Aufwärtsbewegung   zu beeinflussen, indem sie bei der   Abwärtsbewegung     der Glasscheibe 7 gespannt   wird. 



   Die Wirkungsweise dieser Verstellvorrichtung ist folgende :
Beim Abwärtsgehen des Kolbens im Gehäuse 9 verschwenkt die Kolbenstange 7 das Hebelwerk 19, 18, 17 nach abwärts, wodurch die Glasscheibe 1 nach abwärts gezogen wird. Diese Stellung ist in Fig. 3 gezeigt. Wenn nun diese Abwärtsbewegung der Glasscheibe   1,   infolge Unterbrechung der bisher auf 
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 der Verzahnung 31 gekommen ist, dann wird bei der daraufhin durch die Feder   83   erstrebten Aufwärtsbewegung des Hebelwerkes   17, 18, 19   der Sperrarm 29 in der von ihm gerade berührten Zahnlücke der Verzahnung   81   Widerstand finden.

   Dadurch wird die Aufwärtsbewegung des   Hebelwerkes 17, 18, 19   verhindert, so dass die Glasscheibe 1 in der entsprechenden Zwisehenstellung oder gegebenenfalls in der untersten Stellung gesichert ist. 



   Zwecks Hochschiebens der Glasscheibe 1 bzw.   Zurüekführung   derselben in die Ausgangsstellung, wird die Aufwärtsbewegung des Kolbens im Gehäuse 9 veranlasst. Die alsdann sich aufwärts bewegende 
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 ihres oberen Endes den   Traghebel 28 aufwärts, so   dass der Sperrarm 29 aus der Verzahnung 31 ausgeklinkt wird. Infolgedessen wird die automatische Sperrung des Hebelwerkes 17,   18,   19 aufgehoben und dann nimmt in der Folge die aufwärtsgehende Kolbenstange 7 den   Druekhebel   19 mit, wodurch das ganze   Hebelwerk nach aufwärts geschwenkt   und demgemäss die Glasscheibe 1 nach aufwärts geschoben wird.

   In der oberen Endstellung der Glasscheibe 1 liegt der Gelenkbolzen. 27 über der Verbindungslinie der Drehachsen   20,, 22,   d. h. jenseits der Totpunktlage, und der Lenker 18 liegt am Stellhebel17 an. Dadurch 
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   Um den Durchgang des Gelenkpunktes 21 zwischen dem Hebel 19 und dem Lenker 18 durch seine Totpunktlage zu fördern, kann zwischen den Stellhebel 17 und den Druckhebel19 eine Zugfeder.   35   eingeschaltet sein, welche bestrebt ist, den   Druckhebel   gegen den   Stellhebel hinzubewegen.   



   PATENT-ANSPRUCHE :   1.   Verstellvorrichtung für Schiebefenster, insbesondere von Fahrzeugen, bei welcher die Verschiebung des Fensters mit Hilfe eines Druckmediums bzw. durch Erzeugung von Druckuntersehieden in einem Kolbengehäuse bewirkt wird, gekennzeichnet durch ein vom Kolbengehäuse   (9)   aus steuerbares Hebelwerk mit einem Druckhebel (19), welcher durch einen Lenker   (18)   derart mit einem am Fenster   (1)   wirksamen, zum Druckhebel   (1.   gleichgerichteten Stellhebel   (17)   verbunden ist, dass in 
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 mindestens in der Totpunktlage befindet und sich dabei gegen den Stellhebel   (17)   abstützt.

Claims (1)

  1. 2. Verstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem einen Hebel (17) des Hebelwerkes (17 bis 19) ein Sperrarm f w9) vorgesehen ist, welcher in dem einen Bewegungssinn EMI2.5 selbsttätiger Sicherung des aus der einen Endstellung verschobenen Fensters (1) in der neuen Stellung zusammenwirkt, während der Sperrarm (29) im entgegengesetzten Bewegungssinne des Hebelwerkes (17, 18, 19) von selbst ausser Eingriff mit genannter Verzahnung (. j'l) gehalten wird, um das Fenster (1) in die Ausgangsstellung zurückbewegen zu können.
    3. Verstellvorriehtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperr- arm (29) in dem einen Bewegungssinne des Hebelwerkes (17, 18, 19) von der zur Bewegung des letzteren dienenden Kolbenstange (7) ausser Eingriff mit der erwähnten Verzahnung (31) gehalten wird.
    4. Verstellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrarm (29) an einem durch die Kolbenstange (7) beeinflussharen Traghebel (' ? 8) gelagert und an diesem entgegen der Federbelastung (30) begrenzt drehbar ist.
    5. Verstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Stellhebel (17) EMI2.6
AT122580D 1929-04-20 1930-04-09 Verstellvorrichtung für Schiebefenster, insbesondere von Fahrzeugen. AT122580B (de)

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