DE35083C - Schützenwechsel-Einrichtung für vierzellige Schützenkästen - Google Patents
Schützenwechsel-Einrichtung für vierzellige SchützenkästenInfo
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- DE35083C DE35083C DENDAT35083D DE35083DA DE35083C DE 35083 C DE35083 C DE 35083C DE NDAT35083 D DENDAT35083 D DE NDAT35083D DE 35083D A DE35083D A DE 35083DA DE 35083 C DE35083 C DE 35083C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D43/00—Looms with change-boxes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
in CHEMNITZ.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom ig. April 1885 ab.
Die Einrichtung bezweckt die Versetzung der Schützenzellen eines siebenschützigen Webstuhles.
Die Anordnung und Wirkungsweise ist aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich. Die Einrichtung
gehört zur Klasse derjenigen siebenschützigen Wechsel, bei welchen zwei im Verhä'ltnifs 1 : 2
auf den Wechselhebel b wirkende Huborgane entweder keines, eines oder beide zugleich,
functioniren, um die verschiedenen Höhenlagen des Schützenkastens einzustellen, und unterscheidet
sich von den bisher bekannten Schützen wechseln dieser Kategorie dadurch, dafs von
den Huborganen (Kurbel oder Curvenscheibe) das eine im Gestell, das andere im Wechselhebel
b gelagert ist, und dafs das im Hebel gelagerte Hubörgan sich beim Functioniren
auf einen ebenfalls am Wechselhebel oder mit diesem auf demselben Bolzen gelagerten einarmigen
Hebel stützt.
An dem Wechselhebel b, welcher mit seinem vorderen Ende durch die Stange u den mit
vier Zellen ^1 bis ^4 versehenen Schützenkasten
stützt und welcher auf Bolzen χ drehbar an der Gestellwand befestigt ist, stecken
auf einem Bolzen c2 drehbar die beiden fest mit einander verbundenen Kurbeln e e1, von
denen e durch die Stange il mit dem Hebel f
verbunden ist.
Die Kurbel e1 trägt eine Rolle e2, die sich
in" den Stellungen Fig. 3 und 4 und 3 a und 4 a auf den ebenfalls am Hebel b auf Bolzen e3
drehbar befestigten Hebel c stützt, während bei den Stellungen Fig. 1 und 2 der im Hebel
b befestigte Stift c1 auf dem Hebel c aufliegt.
Der Hebel c wird von dem in der Gestellwand gelagerten Winkelhebel d1 d gehoben,
indem die an d1 befestigte Rolle d2 von unten
gegen denselben drückt, wenn die mit d verbundene Zugstange h nach links gezogen wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Wird die Zugstange i1 nach links und h
nach rechts geschoben, so nimmt der Hebel £ die in Fig. 2 und 2 a gezeichnete Stellung ein
und ^1 steht der Ladenbahn gegenüber.
Werden beide Zugstangen i1 h nach rechts
geschoben, so bewegt sich die Kurbel e e1 in die in Fig. 3 und 3 a gezeichnete Stellung und
hebt sammt ihrem Drehpunkte den Hebel b um eine Schützenzelle, so dafs ^2 in Function
tritt.
Stehen die Zugstangen h und i1 beide links,
Fig. i, so hat die Rolle d2 den Hebel c und
somit den Hebel b um zwei Schützenzellen gehoben, so dafs ^3 in die Ladenbahn kommt.
Steht endlich Zugstange i1 rechts und h
links, so hebt die Kurbel e1 den Hebel b noch um eine Schützenzelle, während der Hebel c
in seiner höchsten Lage steht, und ^4 kommt
der Ladenbahn gegenüber zu liegen.
Die Bewegung der Zugstangen il und h
wird von der Schaft- oder Jacquard-Maschine veranlafst und durch Vermittelung des bekannten
Schaltwerkes vom Excenter s wie folgt bewirkt. : . ' ■
Das Excenter bewegt den Hebel r nach links, und die an r drehbar befestigten Gabeln
ρ und q stofsen die Scheiben η und ο
links oder rechts herum,. je nachdem sie mit ihrem oberen oder unteren Schenkel in den
Bereich der an den Scheiben angegossenen Nasen kommen.
An der Scheibe η ist der Arm / und an ο der Arm m angeschraubt, von denen der eine
die Zugstange h und der andere entweder direct oder, wie hier gezeichnet, unter Vermittelung
der Zugstange i und des Hebels f die Stange il bewegt.
Wird keine der Gabeln ρ q gehoben, so stofsen sie beide Scheiben η und ο links herum,
und die Arme / und m nehmen die in Fig. 2 und 2 a gezeichnete Stellung ein.
Wird ρ allein gehoben, so wird η links
und 0· rechts herum bewegt und die Stellung Fig. 3 und 3 a erreicht.
Hebt die Jacquard-Maschine q allein, so bewegt sich 0 links und η rechts herum, Fig. 1
und ia. Um die Stellung Fig. 4 und 4 a zu erzielen, müssen die Gabeln ρ und q gehoben
werden.
An Stelle des dargestellten Schaltwerkes kann die Bewegung der Zugstangen i1 und h auch
in bekannter Weise durch Messer und Platinen bewirkt werden.
Damit das Heben der Schützenkasten nicht zu plötzlich geschieht, ist der Hebel c an den
Stellen, wo die Rollen e2 und d2 laufen, mit
entsprechenden Curven versehen.
Die Anordnung kann auch so getroffen werden, dafs man die Rollen an den Hebeln e1
und dl befestigt.
Das Verhältnifs der Entfernung der Huborgane vom Drehpunkte ist hier 1:2 genommen,
um die Kurbellange gleich zu haben; es kann aber dieses Verhältnifs beliebig geändert
werden, wenn man nur die Kurbellänge so nimmt, dafs sich die Wirkungen auf den Hebel b wie 1 : 2 oder 2 : 1 verhalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Schützenwechsel - Einrichtung für vierzeilige Schützenkasten, bei welcher die Einstellung des Kastenhebels (b) unter Vermittelung eines Wendestückes (c) erfolgt, das von einem im Gestell gelagerten Winkelhebel (d) Bewegung empfängt und diese mittelst eines zVeiten im Kastenhebel gelagerten, selbstständige Schwingung empfangenden Winkelhebels (e) auf den Kastenhebel überträgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35083C true DE35083C (de) |
Family
ID=310960
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35083D Expired - Lifetime DE35083C (de) | Schützenwechsel-Einrichtung für vierzellige Schützenkästen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35083C (de) |
-
0
- DE DENDAT35083D patent/DE35083C/de not_active Expired - Lifetime
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