DE616101C - Doppelhubschaftmaschine - Google Patents

Doppelhubschaftmaschine

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Publication number
DE616101C
DE616101C DEM126653D DEM0126653D DE616101C DE 616101 C DE616101 C DE 616101C DE M126653 D DEM126653 D DE M126653D DE M0126653 D DEM0126653 D DE M0126653D DE 616101 C DE616101 C DE 616101C
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DE
Germany
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machine
double
levers
roller
lifting
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Expired
Application number
DEM126653D
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Maschinenfabrik Carl Zangs AG
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Maschinenfabrik Carl Zangs AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/14Features common to dobbies of different types
    • D03C1/18Knives; Knife frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Doppelhubschaf tmaschine Doppelhubschaftmaschinen, bei denen die Bewegung der Hubmesser von Kurvenscheiben abgeleitet wird, sind bereits in verschiedenen Ausführungen bekannt. So ist z. B. eine Ausführung bekannt, bei der die Hubmesser an Schiebern fest angeordnet sind, welche sich geradlinig in einer Ebene bewegen. Eine andere Ausführung benutzt zum Ableiten der Hubmesserbewegung von den Kurvenscheiben Winkelhebel, die durch Stoßstangen mit den Hubmessern verbunden sind. Es ist auch eine Einrichtung bekanntgeworden, bei der die Hubmesser durch Kurvenstücke über Rollenhebel und Verbindungsstangen bewegt werden.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf diese Gattung von Schaftmaschinen und hat den Zweck, eine bislang nicht gekannte sichere und einfache Führung der Hubmesser zu erzielen. Der Platzbedarf wird bedeutend vermindert, und der Verschleiß ist auf ein Mindestmaß reduziert.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die beiden Hubmesserträger einer jeden Maschinenseite mit zwei einander gleichen, an zwei in gleicher Höhe schwingbar gelagerten Rollendoppelhebeln zu einem Gelenkviereck vereinigt sind, das mittels der an den Rollendoppelhebeln befindlichen Rollen von der zugehörigen Kurvenscheibe hin und her geschwungen wird. Dies gilt für das obere wie auch untere Zugmesser. Dieser in einem Gelenkviereck angeordnete und sich,bewegendo 1lesserantrieb gibt dem .an dem vorderen Ende der Träger fest angeordneten Ilubmesser beim Vorziehen eines Zughakens genau die Bewegung, welche der Zughaken mit der Balance ausführt. Auf diese Weise ist eine Reibung und der dadurch bedingte Verschleiß der Zughakennasen an der Messerangriffskante ausgeschlossen. je ein Hebel der Zugmesserträger liegt mit einer Rolle an einem Exzenter an, und zwar so, daß eine Rolle an der linken, die andere an der rechten Seite der Kurvenscheibe anliegt. Es können also im Gegensatz zu den gebräuchlichen Einrichtungen für eine Maschine nicht vier, sondern nur zwei Kurvenscheiben verwendet -,werden. Weiterhin erfolgt der Druck zum überwinden der Hubmesserbewegung nicht einseitig auf die Welle, sondern der Druck hebt sich durch die gegenüberliegende Rollenanordnung auf. Durch diese Hubmesserbewegung wird ein ganz besonders leichter Gang der Maschine erzielt. Die Lagerstellen der Kurvenscheibenwelle werden außerordentlich geschont.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt. Es zeigt dabei Abb. i eine Seitenansicht des Erfindungsgegenstandes., Abb. a eine Vorderansicht der gleichen Anordnung.
  • Die Exzenterwelle i trägt zu beiden Seiten der Maschine die Kurvenscheiben a. Das obere Hubmesser 3 ist bei '¢ fest mit den Trägern 5 verbunden. Die Träger 5 sind bei 6 in den Hebeln 7 gelagert. Eine weitere Lagerung der Träger 5 liegt bei 8 in einem Hebel 9. Die Hebel-, und 9 schwingen um die Zapfen io und. i i, die in dem nicht dargestellten Maschinengestell befestigt sind. Das untere Hubmesser 12 ist bei 13 mit den Trägern 14 fest verbunden. Die Träger 14. sind bei 15 mit den Hebeln 16 verbunden. Mit einem Schlitz 17 umfassen diese Träger 1 4. Bolzen 18, die wiederum an Hebeln 9 befestigt sind. Beide Hebe19 tragen Bolzen i9, auf denen je eine Rolle 2o sitzt. Diese Rollen 2o liegen an Kurvenscheiben 2 an.
  • Auch die Hebel 16 tragen je eine an der Kurvenscheibe 2 anliegende Rolle 22. Die Hebel 7 und 16 haben einen gemeinsamen Drehpunkt io und können sich unabhängig voneinander bewegen, da ja der Bolzen 18 im Schlitz 17 des Messerträgers 1¢ gleiten kann. Der Hebel 9 ist ein Doppelhebel. Bei 23 und 24 sind die Hebel 16 und 9 durch eine Feder 25 verbunden, die die Rollen 2o und 22 stets an die Kurvenscheiben 2 heranzieht.
  • Die dünn gezeichneten Teile sind die zu einem Schaftzug gehörigen Zughaken, verbunden mit Balancen im Schafthebel, deren Funktion als bekannt vorausgesetzt wird. Die Wirkungsweise ist folgende: Beim Drehen der Welle i drehen sich die Kurvenscheiben 2. Die an diesen Scheiben anliegenden Rollen 2o -und 22 bewegen sich entsprechend der Kurvenform hin und her und damit auch die Hebel 9, 7 und 16. Die Messerträger- 5 'und 14 erhalten durch die Aufhängung an -. den Hebeln die erforderliche Schwingbewegung. Die an den Trägern 5 und 1.1 befestigten Messer 3 und 12 bewegen sich in einem bestimmten Bogen hin und her, so daß ein Zughaken, in den Bereich eines dieser Messer gebracht, vorgezogen wird. Beim Wechseln der Zughaken muß das die Haken wechselnde Hubmesser jeweils in dem Ruhepunkt des vorgezogenen Messers zwecks Freigabe der Zughaken eine kleine Rückwärtsbewegung machen. Diese Möglichkeit ist durch -Formgebung der Kurvenscheiben 2 sowie durch das Vorhandensein des Schlitzes 1;7 und der Einwirkung der Feder 25 möglich. Dadurch wird erreicht, daß beim Wechsehi der Zughaken die Balancen in Ruhelage bleiben und das Wippen der hochgezogenen Schäfte in Fortfall kommt. Diese Schlitzanordnung kann außerdem auch in dem Träger 5 bei Punkt 6 vorgesehen werden, so daß dann die Hebel 7, 16 nicht unterteilt zu werden brauchen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPIZÜCIIE: . i. Doppelhubschaftmaschine, bei der die Bewegung der an Trägern befestigten Hubmesser über als Doppelhebel ausgebildete, auf beiden Seiten der Maschine symmetrisch angeordnete Rollenhebel von Kurvenscheiben abgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß_ die beiden Hubmesserträger (5 und 1¢) einer jeden Maschinenseite mit zwei einander gleichen, an zwei in gleicher Höhe schwingbar gelagerten (Zapfen i o und i i) Rollendoppelhebeln (7, 16 und 9) zu einem Gelenkviereck vereinigt sind, das mittels der an den Rollendoppelhebeln (7, 16 und 9) befindlichen Rollen (2o und 22) von der zugehörigen Kurvenscheibe (-2) hin und her geschwungen wird.
  2. 2. Doppelhubschaftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden auf beiden Maschinenseiten einander entsprechenden Rollendoppelhebel (7, 16 und 9) der Gelenkvierecke, deren Rollen (2o und 22) mittels einer Feder (25) gegen die zwischen ihnen gelagerte Treibkurvenscheibe (2) gezogen werden, in ihrem Drehpunkt (I o) unterteilt (7 und 16) sind und daß die beiden auf beiden Maschinenseiten einander entsprechenden Hubmesserträger (14) an der einen Verbindungsstelle des Gelenkvierecks einen Schlitz (17) aufweisen, um so den Hubmessern (3 und 12) eine kleine zusätzliche Bewegung gegeneinander zu ermöglichen.
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