DE737784C - Getriebe zur genauen Begrenzung von Hubbewegungen fuer Steuerglieder - Google Patents

Getriebe zur genauen Begrenzung von Hubbewegungen fuer Steuerglieder

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Publication number
DE737784C
DE737784C DEW100797D DEW0100797D DE737784C DE 737784 C DE737784 C DE 737784C DE W100797 D DEW100797 D DE W100797D DE W0100797 D DEW0100797 D DE W0100797D DE 737784 C DE737784 C DE 737784C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DEW100797D
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Krzenciessa
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WUERKER FA
Original Assignee
WUERKER FA
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Publication date
Application filed by WUERKER FA filed Critical WUERKER FA
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Application granted granted Critical
Publication of DE737784C publication Critical patent/DE737784C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H21/00Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides
    • F16H21/10Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane
    • F16H21/16Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane for interconverting rotary motion and reciprocating motion
    • F16H21/18Crank gearings; Eccentric gearings
    • F16H21/22Crank gearings; Eccentric gearings with one connecting-rod and one guided slide to each crank or eccentric
    • F16H21/26Crank gearings; Eccentric gearings with one connecting-rod and one guided slide to each crank or eccentric with toggle action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Getriebe zur genauen Begrenzung von Hubbewegungen für Steuerglieder In dem Hautpatent ist gezeigt worden, wie die von Koppelbahnkurven abgeleiteten-Bewegungen auf in Totpunktstellung gehende Steuerglieder übertragen werden, welche die Bewegung auf das Abtriebsglied weiterleiten. Durch diese Erfindung ist praktisch ein Weg gezeigt worden, um die Nachteile der sechsgliedrigen Koppelgetriebe zu vermeiden, die in den hintereinandergeschalteten Gliedern zu suchen sind.
  • Es ist deshalb auch in dem Getriebeblatt AWF 6¢6/6q.7 T im Absatz q. »Praktische Winke« besonders darauf hingewiesen worden, daß ein zu großes Spiel in den Gelenken Störungen des Abtriebes zur Folge hat, wodurch die geforderten Bewegungen nicht mehr in der gewünschten Gestalt vonstatten gehen. Durch die Erfindung hat z. B. das Abtriebsglied,welches von einem sechsgliedrigen Koppelgetriebe angetrieben wurde, eine Totpunktstellung bekommen. Diese Anordnung ist für jeden Abtrieb von irgendeinem Koppelpunkt möglich. Eine Hubbewegung ist also in der einen Endstellung durch eine Totlage gesichert. Es ist mitunter wünschenswert, beide Endstellungen so gesichert in ihrer Gestalt und Größe zu erhalten, wie dies z. B. beim Antrieb, mit einem Kurbelgetriebe erfolgt. Dieses ist aber nun bei Koppelgetriehen für das Abtriebsglied nicht durchführbar.
  • Durch die vorliegende Erfindung ist nun der technische Fortschritt erreicht worden, auch die beiden Endstellungen der Hubbewegung vollkommen abzufangen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der freie Schenkel des Kniehebeltriebes in seinem Arbeitspunkt gelenkig mit dem freien Schenkel eines zweiten Kniehebeltriebes verbunden ist, dessen Gestellagerpunkte in Richtung des gestreckten ersten Kniehebels liegen. Die beiden Kniehebel werden dabei durch einen gemeinsamen Antrieb zwangsläufig bewegt. Durch diese Erfindung ist es nunmehr möglich, den Hub eines Abtriebgliedes nicht mehr nur nach der einen, sondern auch nach der anderen Seite mit äußerster Genauigkeit zu begrenzen. Auch bei langem Gebrauch der Maschine wird die bestimmte Größe des Hubes eingehalten. Weder die Federungen durch die hintereinandergeschalteten Gelenke noch die Veränderungen im Lagerspiel beeinflussen die Genauigkeit der Hubbewegung.
  • In einem Ausführungsbeispiel ist das neue Getriebe in der Zeichnung dargestellt.
  • Die Kurbel i ist durch Zapfenerweiterung vergrößert worden und.bildet mit der Koppel 25 und der Schwinge 3 sowie dem Gestell :1. die Viergelenkkette. Der außerhalb der Koppelgeraden liegende Koppelpunkt 6 beschreibt eine Koppelkurve 7. An dem Koppelpunkt 6 greift der Lenker 8 an, der die Bewegung auf den Antriebsarm 9 eines Winkelhebels weiterleitet. Der Hebel ist in dem im Gestell gelagerten Bolzen io drehbar. Das Getriebe besteht also bis hierher aus einem sechsgliedrigen Koppelgetriebe. Es ist nun die Forderung an den in genau vorgeschriebenen Zeiten hin und her gehenden Schieber i i der Maschine gestellt, daß die Abweichungen in der Hubgröße und -lage o,i mm nicht überschreiten dürfen und die Genauigkeit auch lange Jahre gewährleistet werden soll.
  • Der Schieber i i ist in den Gleitlagern des Maschinengestelles geführt und durch die Gestellwand 13 in seinem Hub beiderseitig begrenzt.
  • Das Verwendungsgebiet für diesen hin und her gehenden Schieber, Hebel o. dgl. kann durch die verschiedensten Maschinengattungen sehr mannigfaltig sein. Beispielsweise kann der Schieber zum Prägen eines Ober-oder unterläufigen Papierbandes dienen. Er braucht -aber auch nicht mit Gegenflächen zusammenzuarbeiten, wenn die Forderung einer genauen Hubbegrenzung, die ja bei allen Maschinengattungen vorkommen kann, gewünscht wird.
  • Die Aufgabe kann nun nach der Erfindung derart gelöst werden, daß zwischen zwei Gestellagerpunkten io, iol zwei Kniehebel A, B hintereinandergeschaltet werden. In dem mittleren Gelenk 14, in dem die beiden Kniehebel miteinander verbunden sind, ist auch die Übertragungsstange 15 gelagert, die andererseits wieder durch das Gelenk 16 mit dem Schieber i i verbunden ist. Da beide Hubstellungen des Schiebers i i begrenzt werden sollen, befindet sich der untere Kniehebel B in der Totpunktstellung, während der obere Kniehebel A eingeknickt ist. Die beiden im Gestell q. gelagerten Hebel der Kniehebel A, B sind durch eine Verbindungsstange 17 parallelogrammartig miteinander verbunden und erhalten ihren Antrieb durch das sechsgliedrige Koppelgetriebe, wie dies aus der Zeichnung ersichtlich ist.
  • Befindet sich nun der Schieber i i in der gezeichneten oberen Stellung, so findet eine Kniehebelsperrung statt, wenn sich der untere Kniehebel B in der Totpunktstellung befindet und der Angriffspunkt am Schieber 16 sich mit dem Gelenkpunkt 14 und den Lagerpunkten io, iol auf einer geraden Linie befindet. In der unteren Hubstellung tritt das gleiche ein, wenn die Punkte 16, i o, und 14 auf einer Geraden liegen. Der obere Kniehebel A befindet sich dann in der gestrichelt gezeichneten Totpunktstellung, während der untere Kniehebel B eingeknickt ist.
  • Es sind also beide Stellungen genau begrenzt, wobei das sechsgliedrige Getriebe beim Durchgang durch die Totpunktstellun -gen der Kniehebel A, B vollkommen entlastet ist. Die großen Massenbeschleunigungskräfte, Schwingungen und Schläge (hervorgerufen durch das Lagerspiel), die sonst in den Endstellungen des Schiebers i i auftreten, werden also in den Kniehebeln und damit im Gestell selbst abgefangen. Die hintereinandergeschaltete, das Abtriebsglied beeinflussende Gliederlette besteht also in jedem Falle nur aus fünf Gliedern: dem Schieber i i, der Stange 15, dein Abtriebslenker 18, dem Antriebshebel i9 und dem Gestell 4. Für die andere Endstellung gilt das Entsprechende. Diese Anordnung ergibt selbst bei schnell laufenden Maschinen, die außerdem große Kräfte zu bewältigen haben, ein einwandfreies Arbeiten, das mit keinem anderen periodisch arbeitenden Getiiebe erreicht werden kann. Durch die entsprechende Auswahl der Hebellängen 18, i9 im Kniehebel B oder A lassen sich auch Zeitenverschiebungen durchführen; z. B. kann ! dies dadurch geschehen, daß man die Hebelarme, an denen die Stange 17 angreift, oder die Stange 17 selbst in ihren Abmessungen verändert. Man ist also nicht mehr gezwungen, die Zeiten auf der Koppelkurve genau einzuhalten, sondern kann durch den nachfolgenden Kniehebel diese Zeiten noch in den bestimmten Grenzen verändern. Das ergibt bei der Auswahl und der Konstruktion des Getriebes eine wirtschaftlichere Gestaltung; es ist sogar möglich, durch eine geschickte Auswahl der Kniehebelanord.nung einen neuen Koppeltrieb zu umgehen und somit mehrere Bewegungen an einer Maschine von einer einzigen Koppel abzuleiten. Man hat bisher auch bei sechsgliedrigen Koppelgetrieben schon die Möglichkeit gehabt, diese Bedingungen zu erfüllen, doch ergaben die durchgeführten Konstruktionen, daß dies nur in ganz bescheidenem Umfange durchführbar ist, während dies durch die anschließenden Kniehebel viel leichter und besser erfolgen kann.
  • Dieser Vorteil der mit Kniehebel kombinierten Koppelgetriebe bringt also eine Vereinfachung der getrieblichen Mittel mit sich. Die auf diesem Gebiete durchgeführten Konstruktionen haben in überraschender Weise den Nachweis erbracht, daß es sehr oft notwendig ist, alle Bewegungen an einer Maschine, wenn sie z. B. Stillstand aufweisen soll, nicht allein durch das sechsglied;rige; Koppelgetriebe zu verwirklichen.
  • Wenn auch in dem gezeigten Beispiel der Antrieb von einem Koppelgetriebe erfolgt, so können auch andere Antriebsarten dieses Doppelkniehebelgetriebe betätigen. Der Antriebshebel zg des Kniehebels B kann beispielsweise auch von einem Kurbel-, einem Kurven- oder einem sonstigen periodischen Antrieb betätigt werden; jedoch ist das Koppelgetriebe für schnell laufende Maschinen das geeignetste. Aber selbst bei Kurvenantrieb wird ein großer Fortschritt dadurch erreicht; daß man große Kräfte mit diesem Doppelkniegetriebe übertragen kann, weil die Kräfte in den Gelenken abgefangen werden und entsprechend groß sein können. Bei dieser Anordnung wird außerdem der Kurvenantrieb entlastet, wodurch der Verschleiß der Kurven bedeutend herabgemindert wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:, r. Getriebe für Steuerbewegungen, insbesondere für die Erzeugung von Stillständen, nach Patent 7ig oq.o, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Schenkel (z8) des Kniehebeltriebes (B) in seinem Arbeitspunkt (1q.) gelenkig mit dem freien Schenkel eines zweiten Kniehebeltriebeg (A) verbunden ist, dessen Gestellagorpunkt (roi) in Richtung des gestreckten 'ersten Kniehebeltriebes (B) liegt.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden im Gestell gelagerten Hebel der Kniehebel (A, B) durch einen\gemeinsamen Antrieb zwangsläufig angetrieben werden.
  3. 3. Getriebe für Steuerbewegungen nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Gestell gelagerten Hebel der Kniehebel (A, B) durch eine Stange (r7) zu einem Parallelogramm verbunden sind.
DEW100797D 1937-03-28 1937-03-28 Getriebe zur genauen Begrenzung von Hubbewegungen fuer Steuerglieder Expired DE737784C (de)

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