DE375681C - Maschine, insbesondere Verbrennungskraftmaschine, mit paarweise angeordneten, parallelen Zylindern - Google Patents

Maschine, insbesondere Verbrennungskraftmaschine, mit paarweise angeordneten, parallelen Zylindern

Info

Publication number
DE375681C
DE375681C DED37940D DED0037940D DE375681C DE 375681 C DE375681 C DE 375681C DE D37940 D DED37940 D DE D37940D DE D0037940 D DED0037940 D DE D0037940D DE 375681 C DE375681 C DE 375681C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
degree
handlebars
guides
piston
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED37940D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DED37940D priority Critical patent/DE375681C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE375681C publication Critical patent/DE375681C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/28Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Maschine, insbesondere Verbrennungskraftmaschine, mit paarweise angeordneten, parallelen Zylindern. Zweizylindrige Maschinen mit gegenläufigen Kolben sind bereits bekannt, bei denen der obere Kolben jedes Zylinders durch eine diagonal gerichtete Stange mit dem Kreuzkopf des benachbarten Zylinders verbunden ist.
  • Die diagonal gerichteten Stangen sind bei den bekannten Maschinen an ihren Enden mit den zugehörigen Kolben mit Hilfe von Kreuzköpfen fest verbunden. Der untere Kreuzkopf dient dabei als Hauptkreuzkopf, d. h. als derjenige, an den die Hauptkupplungsstange angelenkt ist.
  • Dieser Bauart haften gewisse Übelstände an. Beispielsweise haben die Gleitschuhe des Hauptkreuzkopfes nicht nur den Schub in einer Ebene aufzunehmen, der aus den Schiefstellungen der Hauptkupplungsstange sich ergibt, sondern auch den Diagonalschub in einer rechtwinklig dazu liegenden Ebene. Die Gleitschuhe mußten daher mit zwei im rechten Winkel zueinander stehenden Gleitflächen ausgestattet werden. Deshalb wurden diese Gleittlächen als Ebenen ausgeführt, und da diese auf Teilen ein und desselben Hauptkreuzkopfes anzuordnen waren, so war es schwierig, den Kreuzkopf in seiner richtigen Stellung zur Zylinderachse zu erhalten, was doch im Betrieb so überaus wichtig ist. Die beiden Gleitflächen des Kreuzkopfes mußten ferner ziemlich weit voneinander angeordnet werden, damit zwischen ihnen Raum geschaffen würde zur Anbringung der diagonalen Kupplungsstangen. Das hat zu Kreuzköpfen geführt, die so groß waren, daß auf die Ausdehnung beim Warmwerden besondere Rücksicht genommen werden mußte, d. h., daß zwischen den Führungsflächen am Kreuzkopf und den Gleitflächen am Maschinengestell verhältnismäßig großes Spiel bleiben mußte, was dann wieder zu verhältnismäßig großen Abnutzungen führte.
  • Weiter sind bei den bekannten Maschinen die Diagonalstangen nicht nur mit ihren oberen und unteren Enden an die Kolben angelenkt, sondern sie sind auch zu zweien angeordnet: Die eine erstreckt sich an der Vorderseite der :Maschine nach abwärts und die andere an der Rückseite der Maschine, aber in ungleichen Abständen von der Ebene, in der die Achsen der vier Kolben liegen. Demgemäß muß jede Verlängerung der beiden Kupplungsstangen, die aus irgendwelchen Ursachen eintrat, eine Schiefstellung des Querkopfes herbeiführen, -,voraus Klemmungen und große Abnutzungen entstanden.
  • Endlich sind bei Maschinen dieser Art die Fiauptkreuzköpfe und die diagonalen Kupplungsstangen wenig zugänglich, weil dieTragsäulen für die Zylinder auch gleichzeitig als Gleitflächen aasgebildet sind, nicht nur für die Schuhe, die den Schub der diagonalen Kupplungsstaagen aufnehmen müssen, sondern auch diejenigen für den Hauptquerkopf. Man konnte daher die Säulen nicht weiter auseinanderbringen, als die Achsen der Kolbenpaare voneinander abstehen.
  • Gemäß der Erfindung sind diese Schwierigkeiten durch eine besondere Anordnung der sich kreuzenden Lenker beseitigt, mit denen je zwei, verschiedenen Zylindern zugehörige, iin entgegengesetzten Sinne sich bewegende Kolben gekuppelt sind. Diese Anordnung ist nebst besonderen, ihre zweckmäßige Ausführung sichernden Einzelllenten in der Zeichnung dargestellt, die die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt gezeichnet, bei der gewisse Teile der Maschine weggenommen gedacht sind. Abb: 2 ist eine Oberansicht einer Einzelheit der Abb. i, und Abb. 3 ist eine Seitenansicht, wiederum teilweise im Schnitt und nach Wegnahme einiger "feile dargestellt, und zwar von der Richtung von links her auf Abb. i.
  • Die Maschine ist auf einer Grundplatte io aufgebaut. Das Gestell besteht im wesentlichen aus zwei Vordersäulen i 1 und zwei Hintersäulen 12, die die Zylinder und die übrigen Teile tragen. Die Maschine hat bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel vier Arbeitszylinder 13, 14, 15 und 16, die senkrecht und paarweise angeordnet sind, und von denen das eine Zylinderpaar genau ebenso ausgeführt ist wie das zweite.
  • Die Zylinder 13 und 1.1 stehen parallel miteiiiander. In jedem von ihnen wirkt in an sich bekannter Weise ein Paar von Kolben 17, 18 und i9, 2o, die gegenläufig sich bewegen. Die Kurbelwelle 21 hat je einen besonderen Kurbelzapfen 22 und 23 für jeden Zylinder, die in Winkeln zueinander angeo'rd'net, im vorliegenden Fall um igo° gegeneinander versetzt sind. Die Kurbelzapfen sind durch Schubstangen 2q., 25 mit den Hauptquerköpfen 26 verbunden, und -diese wieder sind durch Stangen 27, 28 mit dien unteren Kolben 17, 19 der beid!en Paare gekuppelt.
  • Die beiden Gleitköpfe 26 sind jeder für sich in Abb. 2 in Oberansicht dargestellt. Hiernach besteht jeder Kreuzkopf aus einem mittleren Block 29, finit dem die Stange 27 verbunden ist, und weiter aus seitwärts vorstehenden Zapfen 30, an denen die gegabeiten 'Enden der Kurbelstangen 2.4 angreifen. Außerdem sind die Kreuzköpfe mit Gleitschuhen 31 von bogenförmigem Querschnitt versehen, die auf Führni@ngen 32 (Abb. i und 3) in der üblichen Weise gleiten. Diese Gleitführungen nehmen den Seitenschub auf, der von den Winkelstellungen der Kurbelstange herrührt.
  • Ferner sind die Hauptquerköpfe 26 mit Armen 33, 34 versehen, die in rechten @Ninkeln zu den Zapfen 30 seitlich hervorragen. Diese Arme sind so lang, daß die zweckmäßig ku'gelförmig gestalteten Enden 35, 36 in einem größeren Abstand von der Kolbenachse liegen als die Gleitfläche 31. Demgemäß ragt der Arm 34 durch einen Schlitz der Gleitführung 32 hindurch.
  • Der Zweck der Erfindung besteht darin, eine Verbesserung der Diagonalquerverbindung zwischen den '.Kolbenpaaren zweier benachbarter Zylinder zu schaffen, d. h. den Verbindungen, durch die die Kolben: 17 und 2o gezwungen werden, im Gleichtakt, aber entgegengesetzt zu den anderen beiden miteinander verbundenen Koliben 19 und, 18 sich zu bewegen. Zur Herstellung der Verbindung ist eine Gelenkanordnung getroffen, die aus einem Lenker ersten Grades 37 und, einem Lenker zweiten Grades 38 besteht. Der Lenker 37 greift mit seinem unteren Ende an dem kugeligen Endstück 35 des Armes 33 des Hauptquerkopfes an. Da dieser Hauptquerkopf starr mit dem Kolben 17 verbunden ist, so kann der Lenker 37 auch als drehbar verbunden mit dem Kolben 17 betrachtet werden. Diese Verbindung wird weiter unten bezeichnet als die Gelenkverbindung ersten Grades, weil sie die Verbindung zwischen dem Kolben und dem Lenker ersten Grades herstellt. Das Gelenk ist ein Kugelgelenk. Der Lenker 37 ist weiter an- seinem oberen: Ende drehbar verbunden -mit dem unteren Ende des Lenkers 38, und zwar durch eine Gelenkverbindung, die ein Zapfengelenk darstellt und mit 39 bezeichnet ist. Der Lenker 38 seinerseits ist mit seinem oberen Ende ebenfalls mit einer Gelenkverbindung versehen, die zweckmäßig als Kugelgelenk ausgebildet ist und an den Kalben 2o angeschlossen ist. Diese Verbindung, ist in Abb. i mit 40 ,bezeichnet.
  • Es ist demnach ersichtlich, daß die Lenkeranordnung zunächst den Lenker ersten Grades 37, weiter den Lenker zweiten Grades 38 und endlich drei Gelenkverbindungen, die erste am Kreuzkopf 26, die zweite zwischen den beiden Lenkern blei 39 und die dritte zwischen dein zweiten Lenker und seinem Kolben bei 40 umfaßt.
  • Das Gelenk 39 umfaßt ein Gleitstück 4, ,das mit einer Gleitfläche 4.2 und einer Hilf sgleitfläche 43 versehen ist. Diese gleiten auf Führungsflächen d.¢ und ¢5. Die Führung 44, die den seitlichen Druck aufnimmt, der von der Zugbeanspruchung des diagonal gerichteten Lenkers 38 herrührt, steht im rechten Winkel zu der Ebene der Führung 32, die den seitlichen Schub der Hauptkupplungsstange 24 aufzunehmen hat. Außerdem ist sie höher als diese'in -dem Maschinengestell anigebracht. Die Hauptführungen 32, die sich an den rückwärts gelegenen Säulen 12 'befinden, bestehen z. B. aus einem Stück mit diesen (Abb. 3) und werden an ihren unteren Endren -unterstützt durch eine querlaufende Traverse, die sich zwischen den rückseitigen Säulen 1a erstreckt. Die.Sätilen ri und i2 sind an ihren oberen Enden durch Brückenstücke miteinander verbunden, und: die Hilfsführungen ,4 werden von diesen Brückenstücken getragen in . beliebiger Weise, beispielsweise sind sie an diese angeformt.
  • Die Vordersäulen i i sind, wie aus Nbb: r ersichtlich, in einem gewissen Abstand zueinander angebracht, und zwar stehen sie weiter voneinander ab als die Achsen der Kolbenpaare, deren Zylinder sie tragen. Die beiden Sätze von Führungen 32,44 .mit ihren zugehörigen Gleitscahuhen 3 r, d.2 sind voneinander getrennt und: unabhängig voneinander leicht zugänglich angebracht. Jede Nachstellung infolge Abnutzung zwischen. Gleitschuh und zugehöriger Führung q4. ist unabhängig von einer Einstellung des Hauptkreuzkopfes 26, da eine solche Nachstellung des Gleitschuhes d.2 von dem Kugelgelenk 36 am unteren Ende des Lenkers 37 aufgenommen werden kann, ohne daß ,dadurch ,die Ausrichtung des H.auptkreuzkopfes 26 mit dem zugehörigen Kolben 17 gestört würde.
  • Weiter b@eeinflußt irgendeine Wärmeausdehnung des äußerenEndes des Armes 34 des Kreuzkopfes 26 in keiner 'Weise die Stellung des Kreuzkopfes 26 zur Führung 32, da diese Einstellung nur durch, die Ausdehnung des vergleichsweise kurzen .Stückes zwischen -der Achse des Kreuzkopfes und dem Gleitschuh 32 verändert werden kann. Die Ausdehnung des anderen Endes des Armes 34 bewirkt nur, däß der Lenker 37 aus seiner Richtung kommt. und eine solche Verschiebung des 1_enkers wird durch das Kugelgelenk 36 zugelassen.
  • Die Lenkerverbindungen sind doppelt aus-"eführt, in der Weise, daß die beiden Glie:ier jedes Lenkers auf entgegengesetzten Seiten des Kolbens liegen. In Abb. i also ist beispielsweise das eine Glied des Lenkers 37 an der Vorderseite des Zylinders 13 und sein 7t'-gehöriges Glied 37* in entsprcohender Lage hinter dem Zylinder angeordnet. Sie liegen also in der Ebene der Achse des Kolbens, zu dem sie gehören, tirld auf entgegengesetzten Seiten clesselben. Besonders deutlich geht das aus Abb. 3 hervor. Die Lenkeranordnung fiäch Ab:b. i ist in ihrer Anwendung auf den Zylinder 13 verdoppelt, und deshalb ist der 1@reuzkopf 26 gemäß Abb. 2 finit den beiden nach seitwärts Nerv orstreckenden Armen 33 und 34 versehen. Der Gleitschuh 31 ist aber eicht doppelt ausgeführt. Dieser Gleitschub erfüllt den Zweck eines Ha,uptkreuzkopfes. der clen seitlichen: Schub aufnehmen muß, der von den Winkelstellungen der Kupplungsstange herrührt.
  • Der Lenker zweiten Grades 38 der Gelenkverbindung ist, wie aus Abb. 3 bei 38 und 38Y ersichtlich, ebenfalls verdoppelt, und die Verbindung dieses Zwillingslenkers ist an seinem oberen Ende finit dein zugehörigen Kolbenebenfalls am besten aus Abb. 3 bei Kolben 18 zu erkennen. Die Zwillingslenker 38 und 38Y sind an den Kolben 2o angeschlossen, aber ihre Verbindung liegt hinter dem Kolben 18 in Abb.3 und ist deshalb nicht sichtbar. Die Verbindung der entsprechenden Zwillingsglieder 5o, 51 sind indessen dargestellt. Jedes dieser Glieder ist durch ein Kugelgelenk 52 mit einem Querstück 53 verbunden, das all dein Kolben mittels eines Gelenkzapfens 5.1 befestigt ist, der quer liegt zur Kolbenachse. Der Gelenkzapfen 5.4 liegt bei dem Ausführungsbeispiel horizontal und in der Ebene der Achsen der beiden zusammengehörigen Zyliit<ler. 1'r ist befestigt an einem Gleitschuh 56, der in Führungen 57 gleitet. Dieser Gleitschuh 56 ist starr verbunden mit dein zugehörigen Kolben, und die Führung 57 nimmt den Seitenschub auf, der von den Winkelstellungen des Lenkers zweiten Grades herrührt. Irgendein Unterschied in der Länge der beiden Glieder eines Zwillingslenkers bringt daher nur eine kleine Verstellung des Querstücks 53 auf seinen Zapfen hervor, eine solche Verstellung aber wird ohne weiteres zugelassen durch die Kugelgelenke 52 und Ledingt keinerlei Beansprtichun@gen des Hauptkretizkopfes, wie es sonst bei derartigen Altordnungen der Fall ist.
  • Die beiden Glieder 38, 38* des Lenkers zweiten Grades sind in ähnlicher Weise mit einem Querstück 55 verbunden. Die beiden Querstücke 53, 5 5 sind in ihrer Mitte befestigt an ihren Gleitschuhen und Kolben. Infolgedessen stehen die beiden Glieder eines Lenkers zweiten Grades gleich weit ab von der Achse des zugehörigen Kolbens: Es findet also stets eine gleichmäßige Beanspruchung beider Glieder statt, was bei den hiherigen Ausführungen keineswegs der Fall <<.-ar. Ahb. i zeigt, daß an beiden Seiten der Maschine, nämlich vorn und hinten, die Glieder der Lenker zweiten Grades, z. B. 38, 5o, einander kreuzen; damit nun diese Glieder aneinander vorüber gehen können, ist eines Gier Querstücke 55 länger als der andere 53. Vorzugsweise ist der seitliche Abstand der Gelenke 39 an ihren unteren Enden, wie aus Abb. 3 ersichtlich, so bemessen, daß beide Glieder 38, 5o die gleiche Neigung zur Senkrechten haben, aber nach entgegengesetzten Seiten. Alle Gelenke 39 mit ihren Gleitschuhen 42 an der Vorderseite der Maschine können demgemäß in einer Ebene liegen, ebenso diejenigen an der Rückseite der Maschine. Diese Ebenen sind parallel zu der senkrechten Ebene sämtlicher Zylinderachsen.
  • Es ist ersichtlich, daß bei diesem Aufbau der Maschine die verschiedenen Gleitschuhe und ihre Führungen leicht zugänglich sind. Die Hauptkreuzköpfe 26 sind direkt von vorn her zugänglich, zwischen -den Vordersäulen i i, die zu diesem Zweck weit voneinander abstehen. Ebenso sind die Gleitschuhe d2, 43 mit ihren Führungen 44, 45 zugänglich, obgleich sie zweckmäßig mit einer abnehmbaren Platte 6o abgedeckt sind, die in A11. i auf der rechten Seite sichtbar ist. Endlich sind die obersten Gleitschuhe 56 mit ihren Führungen 57 durch einen abnehmbaren Deckel 61 abgedeckt, der ebenfalls in Abb. i rechts, aber auch in Abb.3 dargestellt ist. Dieser Deckel ist bei 62 geschlitzt, so claß die kugeligen Enden der Querstücke 53, 5; daraus hervorragen können. Demgemäß sind auch die drei Gelenkverbinchmgen in der Lenkeraif#--)rclnung leicht zugänglich und können ohne weiteres nachgesehen und eingestellt «erden.
  • Für die zweckmäßige Durchführung des Aufbaus einer :Maschine nach vorstehenden Grundlagen sind einige der schon oben erwähnten Einzelheiten von erheblicher Bedeutung. Dieses sind die folgenden: Die Gelenke 39, durch die die Lenker ersten Grades 37 mit denen zweiten Grades 38 verbun.rl.en sind, sind zur Aufnahme der in der Zeichmingsebene Abb. i verlaufenden Seiten-Kl:rücke von den Gleitbahnen .L1 -Lind .15 geführt. Weiter müssen aber Einrichtungen zur Aufnahine derjenigen Seitendrücke vorhauc:eil sein, die senkrecht zur Zeichnungsebene verlaufen, also in der Zeichnungsebene der Abh. 3. Vors vornherein würde man diese Führungen so anordnen, daß sie Verschiebungen in Richtung der Drücke gänzlich verhindern. Das aber würde unzweckmäßige Reibungen hervorrufen, weil bei der Eigenart des Aufbaus kleine Verschiebungen in dieser Richtung möglich sein müssen. Die Führungsbahnen zur Aufnahme dieser Seitendrücke sind daher, wie aus Abb. 3 deutlich ersichtlich, so angeordnet, daß sie jene geringen Z'erschdebungen gestatten-Weiter von Bedeutung ist die Übertragung der Bewegung zwischen der K.urbeilstange 24 und den Lenkern ersten Grades 37. Diese erfolgt, wie schon dben beschrieben, durch den Kreuzkopf 26 mit den Armen 33. 34, an deren Enden die Lenker 37 angreifen. Nun muß der Kreuzkopf geführt werden. Es wäre unzweckmäßig, renn man -diese Führung, wie zunächst natürlich wäre, noch außerhalb der Lenker 37 vorsehen wollte. Deshalb ist das eigenartige Hilfsmittel .getroffen worden, den Kreuzkopf durch die Gleitbahn 32 zu führen, durch die das Ende des Armes 34 durch einen Schlitz hindurchragt. Auf diese Weise kommt die Führung näher a21 -die Zylinderachse heran, als von vornherein möglich erscheint.
  • Die Anordnung dieser Führung hängt zusammen mit dem Aufbau der ganzen Maschine. Zweckmäßig ist die Anordnung daher so getroffen, daß die sämtlichen Zylinder von Säulen 1i getragen werden, die weiter voneinander abstehen als die Achsen der Kolbenpaare, während weitere Säulen an der Hinterseite der Maschine die oben erwähnten Führungen für die Kreuzköpfe tragen, ebenso aber auch -die Führungen für d'ie Gelenke zwischen den Lenkern ersten und: denjenigen zweiten Grades, :diese letzteren. liegen dabei höher als die ersteren.
  • Es hat sich die Anordnung als besonders zweckmäßig erwiesen, die in Zwillingsanordnung ausgeführten Glieder zweiten Grades 38, 38*, 5o und 51 nach beiden Seiten gleich weit von der Zylirnderachse zu verlegen. Dadurch wird der ganze Aufbau bekannter Maschinen symmetrisch.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine, insbesondere Verbrennungskraftmaschine, mit paarweise angeordneten parallelen Zylindern, in denen je zwei gegenläufige Kolben arbeiten, und bei welchen j e zwei verschiedenen Zylindern zugehörige, in entgegengesetztem Sinne sich bewegende Kolben durch einander kreuzende Lenkeranordnungen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dd.ß 'die Verbindungen aus zwei Lenkern ersten Grades (37) und aus zwei Lenkern zweiten Grades (38) bestehen, von denen die ersteren in der senkrecht zur Kurbelwelle gerichteten und die Zylimd:eraohse enthaltenden Ebene parallel :oder doch annähernd! parallel zur Achse eines Kolbens (17) sich bewegen, während die Lenker zweiten Grades (38) einerseits mit den Lenkern ersten Grades (37) und anderseits mit dem Kolben (2o) dies anderen Zylinders verbunden sind.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, :daß die Gelenke (39) zwischen den Lenkern. ersten Grades (37) und denjenigen zweiten, Grades (38) mit Führungen versehen sind, :die eine gerinagweVerschiebung in Richtung des Gelenkzapfens gestatten.
  3. 3. Maschine nach den Ansprüchen i bis 2, gekennzeichnet durch einen Hauptkreuzkopf (26), an den die Schubstange (24 bzw. 25) angeschlossen und der mit seitlich hervorragenden Armen (33, 34) versehen ist, an deren Ende die Lenker ersten Grades (37) angeschlossen sind, und .der weiter mit Gleitschuhen (31) und entsprechenden Führungen (32) ausgerüstet ist, die der Achse dies zugehörigen Kolbens näher liegen als die Angriffsstellen der Lenker (37).
  4. 4. Maschine nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, :daß die die Zylinder tragenden Vordersäulen (1i) weiter voneinander abstehen als die Achsen derKolbenpaare, -daß dieHintersäulen (12) der Maschine die Führungen (32) für die Hauptkreuzköpfe (26) tragen, und daß die Führungen (44, 45) für die Gelenke (43) zwischen den Lenkern ersten und denjenigen zweiten Grades so angeordnet sind, daß die Führungen (32) in einer anderen Höhe liegen als die Führungen (44, 45).
  5. 5. Maschine nach den Ansprüchen i bis 4., gekennzeichnet durch zwei in Zwillingsanordnung ausgeführte Glieder zweiten Grades (38, 38*, 50, 51), ei denen die :entgegengesetzten Seiten der Lenker gleich -weit von der Kolbenachse abstehen und bei denen die Lenker des einen Zy-Sinders soweit voneinander entfernt sind, daß die Lenker des anderen Zylinders in dem dadurch geschaffenen Raum sich bewegen können.
DED37940D Maschine, insbesondere Verbrennungskraftmaschine, mit paarweise angeordneten, parallelen Zylindern Expired DE375681C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED37940D DE375681C (de) Maschine, insbesondere Verbrennungskraftmaschine, mit paarweise angeordneten, parallelen Zylindern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED37940D DE375681C (de) Maschine, insbesondere Verbrennungskraftmaschine, mit paarweise angeordneten, parallelen Zylindern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE375681C true DE375681C (de) 1923-05-17

Family

ID=7043852

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED37940D Expired DE375681C (de) Maschine, insbesondere Verbrennungskraftmaschine, mit paarweise angeordneten, parallelen Zylindern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE375681C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4210532C2 (de) Spurbreitenveränderliches Fahrwerk
DE375681C (de) Maschine, insbesondere Verbrennungskraftmaschine, mit paarweise angeordneten, parallelen Zylindern
DE2032605C3 (de) Kreuzkopfeinrichtung für den mechanischen Antrieb von Hochdruck-Kompressoren oder -Pumpen
DE1965093C3 (de) Mechanische Synchronisierungsein richtung für eine Freiflugkolben Brenn kraftmaschine
DE69319154T2 (de) Hubkolbenmotor mit kreuzkopf
DE605790C (de) Vorrichtung fuer den hydraulischen Antrieb des hin und her gehenden Werstueck- oder Werkzeugtraegers an Werkzeugmaschinen, insbesondere Hobelmaschinen
DE744237C (de) Vollgattersaege
DE3430037C2 (de)
DE3880108T2 (de) Hin- und her bewegendes mechanismus fuer einen schermechanismus in gerader linie.
DE918423C (de) Geteilte, insbesondere rollengealgerte Pleuelstange
DE481957C (de) Vorrichtung zur Umwandlung einer drehenden in eine hin und her gehende Bewegung
DE475448C (de) Getriebe fuer Verbrennungskraftmaschinen mit gegenlaeufigen Kolben
DE736048C (de) Einfach Wirkende Zweitakt-Gegenkolben-Brennkraftmaschine
CH94295A (de) Maschine mit gegenläufigen Kolben, bei welcher Kolben zweier benachbarter Zylinder kreuzweise miteinander verbunden sind.
DE708168C (de) Synchronisierungsvorrichtung fuer gegenlaeufige Freiflugkolben
DE629973C (de) Brennkraft-Freiflugkolbenverdichter mit mindestens einem Paar Kolben
DE1502288C (de) Stehende Kniehebelpresse
DE720778C (de) Dampflokomotive mit zwei Zylinderreihen
DE737784C (de) Getriebe zur genauen Begrenzung von Hubbewegungen fuer Steuerglieder
DE819020C (de) Aggregat, welches aus einer Heissgaskolbenmaschine und einer von dieser angetriebenen oder sie antreibenden Kolbenmaschine besteht
DE716393C (de) Schiebersteuerung fuer Dampfmaschinen
DE44759C (de) Stofsdampfpumpe mit Hoch- und Niederdruckcylinder
AT241378B (de) Einrichtung zum Verstellen der Leitschaufeln von Strömungsmaschinen, insbesondere von Wasserturbinen oder Pumpen
AT111450B (de) Lenkergetriebe für Maschinen mit hin und her gehender Bewegung.
DE375947C (de) Kraftmaschine