DE36853C - Einrichtung zu selbstthätiger Regulirung des Wassergehalts des Stoffs für Papiermaschinen - Google Patents
Einrichtung zu selbstthätiger Regulirung des Wassergehalts des Stoffs für PapiermaschinenInfo
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- DE36853C DE36853C DENDAT36853D DE36853DA DE36853C DE 36853 C DE36853 C DE 36853C DE NDAT36853 D DENDAT36853 D DE NDAT36853D DE 36853D A DE36853D A DE 36853DA DE 36853 C DE36853 C DE 36853C
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F1/00—Wet end of machines for making continuous webs of paper
- D21F1/08—Regulating consistency
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F27/00—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
- B01F27/80—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis
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-
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- B01F27/23—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders characterised by the orientation or disposition of the rotor axis
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- B01F27/2322—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders characterised by the orientation or disposition of the rotor axis with two or more rotation axes with parallel axes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 55: Papierfabrikation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. November 1885 ab.
Trotz der gröfsten Aufmerksamkeit des Papiermaschinenführers kommt doch bei der Fabrikation
des Papieres ein Auf- und Abschwanken der Stärke und Schwere 'des Papieres vor, welches dem
Maschinenführer und hauptsächlich dem Fabrikanten oft grofse Unannehmlichkeiten verursacht,
weil die Papierhändler das Papier genau und gleichmäfsig in Stärke und Gewicht verlangen.
Der Grund davon liegt in der Ungleichmäfsigkeit des Stoffes, d. h. darin, dafs die in gleichen Zeitabschnitten auf die Papiermaschine
geförderte Stoffmenge einmal mehr Papierzeug und wenig Wasser, das andere Mal
weniger Papierzeug und mehr Wasser enthält, wobei dieses Verhältnifs häufig wechselt.
Die vorliegende Einrichtung kann an jeder, schon bestehenden Papiermaschine an Stelle
des Schwimmkastens aufgestellt werden. Dieselbe hat die Form eines runden Kessels mit
flachem Boden. In der Mitte desselben erhebt sich das Rohr A, welches dieselbe Höhe
wie der Kessel hat. Auf dieses Rohr A ist das Kammrad B geschraubt, und in demselben
steht lothrecht auf einem unter dem Apparat befindlichen Lagerbock die eigentliche Hauptwelle
D, welche zugleich die Fortsetzung des durch den Lagerbock in dieselbe mündenden
Wasserrohres bildet. Der Antrieb für D erfolgt durch konische Räder. Ueber dem Rad B
hat die Welle D einen einige Centimeter breiten Rand, auf welchem, und zwar lose auf der
Welle D, der Querbalken E liegt. Die eine Seite des Balkens E trägt den Rührer F1,
welcher am oberen Ende ein Kammrad F trägt, das in die Zähne des Rades B eingreift.
Die andere Seite des Balkens E trägt gleichfalls einen Rührer G1 mit einem Kammrad G,
welches in das am Rande des Apparates befestigte Rad C eingreift. Ueber dem Balken E
sitzt fest auf der Welle D die Muffe H, an welche, je nachdem der Stoff dick oder dünn
werden soll, zwei oder mehrere Spannfedern UT1
angeschraubt sind. Die Federn greifen mit ihren Enden hinter die Zapfen der Rührer F1
und G1. Dreht sich nun die Welle D, so wird der Balken E durch den Druck der Federn
gegen die Zapfen mitgenommen. In der Welle D befindet sich über dem Balken E
die Drosselklappe J. Diese hat eine lange Spindel, welche an der Seite, welche den
Rührer F1 hält, einen Hebel J1 trägt, der mit
seinem gebogenen Ende um den Balken E fafst. Ueber der Drosselklappe befinden sich
in D noch die Ausflufsrohre für das Wasser. Zwei davon sind fest an D angeordnet, drehen
sich daher auch stets mit D und münden über der oberen Fläche des Stoffes, wo die Rührer das
Wasser sofort unter den Stoff mischen. Das dritte Rohr geht vom Kopfe der Welle aus über den
Apparat hinweg und mündet in den Schwimmkasten gegenüber dem Stoffeinflufsrohr. Der
Apparat wird nun mit Stoff gefüllt und in Gang gebracht. Die Welle D dreht sich und nimmt
mit Hülfe der Federn H1 den Balken E mit. Infolge dessen müssen sich die Rührer, weil
sie mit ihren Kammrädern in die feststehenden Räder greifen, einzeln um sich selbst
drehen, und zwar beide entgegengesetzt. Diese Verschiedenheit in der Umdrehungsrichtung der
Rührer hat den Zweck, erstens bei ganz schnellem Gange ein Drehen des Stoffes nach einer Seite
zu verhüten, wodurch dem Rührer dann nicht
genügender Widerstand geboten würde, und zweitens zu verhindern, dafs der einfliefsende
ungleichmäfsige Stoff zu schnell an das Abflufsrohr kommt. Tritt nun dickerer Stoff in
den Apparat, so wird den Rührern mehr Widerstand entgegengesetzt, sie drehen sich schwerer
um sich selbst, und da sie von den Spannfedern H1 fortgeschoben werden, biegen sich
diese Federn etwas zurück, wobei der Balken E mit den Rührern auch so viel zurückbleibt,
als sich die Federn biegen, während die Welle D ruhig fortgeht. Durch diese Verschiebung des
Balkens E gegen die Welle D wird mittelst der Gabel J1 die Drehung der Drosselklappe
hervorgebracht, so dafs das Wasser durch die Ausflufsrohre in den Stoff strömt und diesen
verdünnt. Infolge dieser Verdünnung drehen sich die Rührer wieder leichter, die Federn
schieben den Balken E etwas schneller vor sich her und dieser schliefst die Drosselklappe
wieder. Wird der Stoff zu dünn, so schieben die Federn den Balken noch schneller vor sich
her, wodurch ein vollständiges Schliefsen der Klappe hervorgebracht wird. Da die Federn
sehr elastisch sind, so wirkt auch die kleinste Veränderung des Stoffes auf dieselben ein, so
dafs die Zusammensetzung des Stoffes stets gleichmäfsig ist und dadurch auch ein gleichmäfsiges
und genaues Gewicht des Papieres erzielt wird. ,
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung zur selbsttätigen Regelung des Wassergehaltes des Stoffes für Papiermaschinen bei Veränderungen in der Dicke des Stoffes, sowie beim unregelmäßigen Gange der Papiermaschinen, bestehend aus einem durch Vermittelung von Federn von einer Achse aus betriebenen Rührwerk und einer Wasserleitung, welche derartig mit einander verbunden sind, dafs bei einem Dickerwerden des Stoffes, oder einem plötzlichen Schnellergehen der Maschinen das Wasserzuflufsrohr infolge der Voreilung der Achse gegen das Rührwerk mehr geöffnet, bei einem Dünnerwerden des Stoffes oder Langsamergehen der Maschinen durch Aufhören der Voreilung der Achse wieder geschlossen wird, wodurch der Stoff stets in einem gleichmäfsig dünnen Zustande bleibt, mithin auch ein gleichmäfsiges und genaues Gewicht des Papieres erzielt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36853C true DE36853C (de) |
Family
ID=312643
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36853D Expired - Lifetime DE36853C (de) | Einrichtung zu selbstthätiger Regulirung des Wassergehalts des Stoffs für Papiermaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36853C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3339068A (en) * | 1962-05-21 | 1967-08-29 | Westinghouse Air Brake Co | Track fullness system |
-
0
- DE DENDAT36853D patent/DE36853C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3339068A (en) * | 1962-05-21 | 1967-08-29 | Westinghouse Air Brake Co | Track fullness system |
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