DE286334C - - Google Patents
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- DE286334C DE286334C DENDAT286334D DE286334DA DE286334C DE 286334 C DE286334 C DE 286334C DE NDAT286334 D DENDAT286334 D DE NDAT286334D DE 286334D A DE286334D A DE 286334DA DE 286334 C DE286334 C DE 286334C
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- flap
- screw
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- locking
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- 230000002401 inhibitory effect Effects 0.000 claims 2
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 239000000314 lubricant Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/28—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
- E02F3/36—Component parts
- E02F3/40—Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets
- E02F3/407—Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets with ejecting or other unloading device
- E02F3/4075—Dump doors; Control thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Pivots And Pivotal Connections (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 286334 -KLASSE 84tf. GRUPPE
. MARTIN STÜHLER in CÖLN a. Rh.
an Baggerlöffeln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. September 1913 ab.
Die Vorteile, welche durch eine dem Willen des Führers in* jeder Hinsicht gehorchende
Steuerung der Bodenklappe von Baggerlöffeln erzielt werden, sind.hinreichend bekannt.
Durch die vorliegende Erfindung wird nun unter Verwendung einer an sich bekannten, in der einen Richtung selbsthemmenden, in der anderen Richtung dagegen nichthemmenden Schraubenpaarung die Aufgabe gelöst,
Durch die vorliegende Erfindung wird nun unter Verwendung einer an sich bekannten, in der einen Richtung selbsthemmenden, in der anderen Richtung dagegen nichthemmenden Schraubenpaarung die Aufgabe gelöst,
ίο daß die Bodenklappe beim Senken des Löffels
sich selbsttätig schließt, dann aber durch keinen, wenn auch noch so großen Druck
ihres Eigengewichtes und des Baggergutes geöffnet werden kann, während dagegen eine
verhältnismäßig, geringe, auf die Schraubenpaarung
ausgeübte Drehkraft genügt, um die Bodenklappe mit jeder gewünschten Geschwindigkeit
bis zu jedem gewünschten Winkelgrade zu öffnen.
ao Zu diesem Zwecke sind diejenigen Tragflächen der Schraubenpaarung, welche beim
Senken des Löffels infolge des Schließungsbestrebens der Klappe aneinandergedrückt werden,
flachgängig, damit die Reibung in dieser Bewegungsrichtung so klein als möglich gehalten,
die Schraubenpaarung durch die achsial wirkende Kraft des Klappengewichtes in Bewegung
gesetzt, und die Klappe selbsttätig geschlossen wird. Diejenigen Tragflächen der
Schraubenpaarung dagegen, welche beim Heben des Löffels infolge des Öffnungsbestrebens
der Klappe aneinander gedrückt werden, sind in der Grundform der Erfindung scharfgängig,
und zwar in dem Maße, daß durch die erhöhte Reibung dieser keilartig wirkenden Flächen
die auf Drehung und Verschiebung der Schraubenpaarung abzielende Kraft wieder aufgehoben und Selbsthemmung erzielt wird,
so daß in dieser Bewegungsrichtung keine achsiale, sondern nur eine drehende Kraft
imstande ist, die Schraubenpaarung zu bewegen und die Klappe zu öffnen.
Da nun die Reibung unter sonst gleichen Voraussetzungen dem Drucke proportional ist,
so hängt es bei Anwendung schiefer Ebenen nur von dem Richtungswinkel der Kraft ab,
ob die aneinandergedrückten Körper sich in gegenseitige Bewegung setzen oder nicht, oder
ob Gleichgewichtzustand eintritt, so daß eine, wenn auch noch so kleine Seitenkraft genügt,
die Bewegung herbeizuführen oder zu verhindern. Bezeichnet man den diesem Gleichgewichtzustande
entsprechenden Reibungswinkel mit p, den Steigungswinkel der Schraubenpaarung
mit α und den Neigungswinkel der scharfgängigen Tragflächen gegen die von
der Schraubenachse senkrecht getroffene Ebene mit φ, so ergibt sich für diejenige Richtung,
in welcher die scharf gängigen Tragflächen aneinandergedrückt.
werden, der Gleichgewichtzustand der vorliegenden Schraubenpaarung aus der Hauptgleichung
) sin ρ — sin 0, · cos φ.
Macht man nun den Neigungswinkel φ ein wenig größer, so genügt eine ganz geringe
Drehkraft, um die Schraubenpaarung zu bewegen und die Klappe zwangläufig zu öffnen.
Auf die der Schraubenpaarung entgegenwirkenden Stützorgane, deren Reibungswiderstand
der größeren Klarheit wegen bisher nicht berücksichtigt worden ist, finden diese
Ausführungen sinngemäße Anwendung.
In den Fig. ι bis 6 ist eine Ausführungsform der Vorrichtung schematisch dargestellt. .
Fig. ι zeigt die geschlossene und Fig. 2 die geöffnete Bodenklappe in Seitenansicht mit
teilweisem Längsschnitt. Fig. 3 bis 6 sind achsiale Querschnitte durch die Schraubenpaarung
und deren Stützzapfenlagerung mit teilweiser Ansicht.
Die Vorrichtung bildet ein Dreieck A-B-C mit zwei unveränderlichen und einer veränderlichen
Seite. Die erste unveränderliche Seite B-C wird durch den hinteren Arm der
winkelhebelförmigen Bodenklappe d, die zweite unveränderliche Seite C-A durch den Rücken
des Löffels β und die veränderliche dritte Seite A-B durch die Schraubenpaarung f g
dargestellt, deren Längenänderungen Größenänderungen des gegenüberliegenden Winkels
B-C-A und folglich auch des öffnungswinkels der Klappe bezwecken. Da sich aber unter
den gegebenen Voraussetzungen bei Längenänderungen der veränderlichen Seite alle
Winkel des Dreiecks ändern, so sind alle drei Eckpunkte als Gelenke ausgebildet, deren Achsen
. 30 normal und symmetrisch zur Dreieckebene liegen. Durch Tragzapfen und Lager C sind also
Löffel β und Klappe d, durch Tragzapfen und Lager B sind Klappe d und Schraubenmutter g
und durch Tragzapfen und Lager A sind Schraubenspindel/'
und Löffel e. drehbar verbunden. Während indessen Schraubenmutter g und Tragzapfen B zu einem Kreuzstücke h vereinigt
sind, ist die Schraubenspindel f mittels des kegelförmigen Stützzapfens k in dem mit
Tragzapfen A versehenen Schulterstücke I drehbar
gelagert und oberhalb dieses Schulterstückes in einer gleichzeitig als Stellring m
dienenden Seilscheibe η befestigt, die durch das Seil ft in Drehung versetzt werden
kann. Entsprechend der entgegengesetzten Richtung der Stützkräfte sind die scharfgängigen
Tragflächen der Schraubenpaarung f g und die kegelförmigen Tragflächen der Stützzapfenlagerung
kirn entgegengesetzt geneigt, und die flachgängigen Tragflächen der Schraubenpaarung
und die ebenen Tragflächen der Stützzapfenlagerung in entgegengesetztem Sinne angeordnet, damit bei Druckbeanspruchung
der Schraubenpaarung ein erhöhtes Maß von Reibung und bei Zugbeanspruchung
der Schraubenpaarung ein kleinstes Maß von Reibung in Schraubenpaarung und Stützzapfenlagerung
gleichzeitig hervorgerufen wird. Um den zwischen den Gewindegängen auf tretenden
,Druck auf die Flächeneinheit möglichst gering zu halten, ist die Schraubenpaarung
zweigängig oder mehrgängig ausgeführt. Der Neigungswinkel der scharfgängigen Tragflächen der Schraubenpaarung1 und
der Neigungswinkel der kegelförmigen Tragflächen der Stützzapfenlagerung sind so bemessen,
daß bei Verwendung eines bestimmten Schmiermittels unter den höchsten vorkommenden
Temperaturen eben noch ein ausreichendes Mindestmaß von Selbsthemmung vorhanden ist.
Die Wirkungsweise der. Vorrichtung ist folgende : Sobald der Schwerpunkt der geöffneten
Bodenklappe beim Senken des Löffels die durch den Drehpunkt C gehende Senkrechte
überschritten hat, wird die Schraubenpaarung auf Zug beansprucht, die, flachgängigen Tragflächen
der Schraubenpaarung und die ebenen Tragflächen der Stützzapfenlagerung werden
aneinandergedrückt, die Schraubenspindel wird infolge der starken Steigung und der geringen
Reibung der beanspruchten Tragflächen durch die achsial gerichtete Zugkraft in Drehung
versetzt, und die Klappe schließt sich beim weiteren Senken des Löffels selbsttätig. Sobald
sich aber die Klappe beim Heben des Löffels wieder zu öffnen sucht, wird die Schraubenpaarung auf Druck beansprucht,
die scharfgängigen Tragflächen der Schraubenpaarung und die kegelförmigen Tragflächen
der Stützzapfenlagerung werden aneinandergedrückt, das infolge der starken Steigung vorhandene
Gleitbestreben wird durch die erhöhte Reibung der .beanspruchten Tragflächen
wieder aufgehoben, die Schraubenspindel kann durch keine achsial gerichtete Druckkraft
mehr in Bewegung gesetzt werden, und die Klappe bleibt geschlossen. Dagegen ist der
Führer jederzeit imstande, unter Anwendung einer ganz geringen, durch Seil ft und Seilscheibe
η auf die Schraubenspindel / übertragene
Drehkraft die Klappe zwangläufig mit beliebiger Geschwindigkeit beliebig weit zu
öffnen.
Die kegelförmigen Tragflächen der Stützzapfenlagerung him können durch ebene
Tragflächen ersetzt werden,, wenn der Neigungswinkel
der scharfgängigen Tragflächen der Schraubenpaarung f g entsprechend vergrößert
wird. . '
Umgekehrt können die scharfgängigen Tragflächen der Schraubenpaarung f g durch flachgängige
Tragflächen ersetzt werden, wenn der Neigungswinkel der kegelförmigen Tragflächen
der Stützzapfenlagerung him entsprechend vergrößert wird.
Um jeden Seitendruck auf die Schraubenpaarung und die Stützzapfenlagerung zu vermeiden,
können die einfachen Drehgelenke A und B durch Kardangelenke oder Kugelgelenke
ersetzt werden. ■ .
Statt der einfachen Seilscheibe kann auch
eine beliebige andere Antriebsvorrichtung der Schraubenspindel verwendet werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum selbsttätigen Schließen und zwangläufigen öffnen der Bodenklappe an Baggerlöffeln, dadurch gekennzeichnet, daß Löffel (e) und Klappe (d) mit je einem Elemente einer an sich bekannten, in der einen Richtung selbsthemmenden, in der anderen Richtung dagegen nichthemmenden Schraubenpaarung (f g) derartig in Verbindung stehen, daß beim Öffnungsbestreben der Klappe Selbsthemmung und beim Schließungsbestreben der Klappe Selbstbewegung eintritt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hemmkraft des beim Öffnungsbestreben beanspruchten, scharfgängigenTragflächenpaares der Schraubenpaarung (f g) durch die Hemmkraft des gleichzeitig beanspruchten, kegelförmig ausgebildeten Tragflächenpaares der zugeordneten Stützzapfenlagerung (k I m) unterstützt oder ersetzt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE286334C true DE286334C (de) |
Family
ID=541669
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT286334D Active DE286334C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE286334C (de) |
-
0
- DE DENDAT286334D patent/DE286334C/de active Active
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