DE442674C - Gardinenschuetzer - Google Patents

Gardinenschuetzer

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DE442674C
DE442674C DEK97019D DEK0097019D DE442674C DE 442674 C DE442674 C DE 442674C DE K97019 D DEK97019 D DE K97019D DE K0097019 D DEK0097019 D DE K0097019D DE 442674 C DE442674 C DE 442674C
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DE
Germany
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curtain
holder
spring
attached
window
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Expired
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DEK97019D
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CHARLES KAELLANDER
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CHARLES KAELLANDER
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H21/00Curtain shields

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

  • Gardinenschützer. Die Erfindung bezieht sich auf Gardinenschützer, bei welchen der am Fensterrahmen beweglich angeordnete Halter eine drehbare Kugel oder Walze trägt. Die Erfindung besteht gegenüber derartigen bekannten Gardinenschützern darin, daß der Halter mit einer ihn gegen den Fensterrahmen drückenden Feder ausgestattet ist und mit einer am Fensterrahmen anzubringenden, der Feder entgegenwirkenden Zugschnur in Verbindung steht, zu deren Führung am Fensterflügel befestigte Ösen angeordnet sind. Weitere Kennzeichen verschiedener Ausführungsformen sind die kurbelförmige Ausbildung des unter Federwirkung stehenden, um eine senkrechte Achse drehbaren Halters sowie die in wagerechter Richtung verschiebbare Lagerung des unter Federwirkung stehenden Halters. Beim öffnen der Fensterflügel findet gleichzeitig eine zwangläufige Eigenbiewegung der die Kugeln tragenden Halber statt, durch welche die Gardinen noch weiter von den Fensterflügeln zurückgescho.hen werden.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i die Vorderansicht der am Fenster angebrachten Gardinenschutzvorrichtung, Abb. a und 3 je eine Ausführungsform eines Gardinenschützers in größerem Maßstabe, Abb. q. eine Einzelheit. .
  • Der Gardinenschützer besteht aus einer frei stehenden, am Fensterfiügelrahmena mittels eines Halters b befestigten Kugele. Die Kugel ist auf der Innenseite des Ralunens angebracht, und _ zwar so, daß sie mit ihrem Mittelpunkt etwa in Höhe der oberen Rahmenecke steht, daß sie also zur Hälfte- ihres Durchmessers gleichzeitig über die Vertikalleiste und über die obere Horizontalleiste des Rahmens a hinwegragt. Sie kann aus Holz, Porzellan, Glas oder auch Blech und Celluloid bestehen und erhält in der Mitte eine Bohrung, vermittels ,deren sie auf den Falter und den Sitz aufgeschoben wird. Der Halter muß so befestigt sein, .daß sein oberer Teä, deri gleichzeitig als Achse für die lose aufgeschobene Kugel dient, immer senkrecht zu stehen kommt, damit die Kugel beim Gegen.-stoßen gegen die Gardine leicht an der Gardine selbst entlang rollen kann.
  • Der Halter ist ferner in einer an den Rahmen u aufzuschraubenden Unterplatte f drehbar eingelagert. Die Platte ist zu diesem Zwecke mit zwei übereinanderstehenden Gelenkös,eng versehen. Zwischen. diesen beiden Ösen ist um den Halter eine S,chrauben:-federh gelegt, die mit dem einen Ende am Halter b selbst befestigt ist und sich mf dem anderen Ende in die Platte/ einhakt und so den Halter samt der Kugel nach außen über den Flügelrahmen hält. An dem oberen .abgebogenen Teil des Halters b ist unterhalb der Kugel eine Schnuri befestigt, die vor der oberen Flügelrahmenleistea längs vorbeigeführt und mit dem anderen Ende durch eine Schraube h am Fensterrahmen L gesichert ist. Ferner wird die Schnur durch eine Öse m geführt, die in die obere Flügelrahmenleiste a eingeschraubt ist. Diese Öse steht so weit hervor, daß beim Schließen des Fensterflügels die Schnur stark gespannt und eine Zugwirkung auf den Halter b ausgeübt wird; beim Schließen der Fenster werden also die Gardinenschützer ganz selbsttätig zur Seite geschwenkt, so daß sich dieFensterflügel vorbeibewegen lassen.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform kann dei Halter b verschiebbar auf der Unterplatte f gelagert sein. Auch in dieseln. Falle ist eine Feder h angeordnet, die durch das Zurückziehen .der Halter gespannt wird und beim Öffnen der Fenster den Gardinenschützer in die Gebrauchsstellung zurückschiebt.
  • Das Anbringen und Einstellen der Vorrichtung geschieht so, daß man die Fensterflügel zunächst im rechten Winkel öffnet, nachdem der Bügel b zweckentsprechend befestigt worden ist und auch die Holzschraube für die Festlegung der Schnur sowie die Öse m eingeschraubt worden sind; das freie Ende der Schnur wird dann an dem in Gebrauchslage gehaltenen Gardinenschützer so befestigt, daß die Schnur straff .gespannt ist. Beim Schließen des Fensters wird alsdann der Schützer unter Einwirkung der Öse m in Ruhelage zurückgezogen.
  • Die äußere Ausstattung der Vorrichtung sowie des Halters kann je den Zwecken entsprechend lackiert, emailliert, bronziert oder auch vernickelt und in blankem Messing ausgeführt sein. Die Kugel kann auch besponnen, mit Stoff überzogen oder beklebt oder auch mit rauhem Gummiband zum besseren Anfassen versehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gardinenschützer von der Form einer mit einem beweglichen Halter am Fensterrahmen zu befestigenden drehbaren Kugel oder Walze, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter mit einer ihn gegen den Fensterrahmen drückenden Feder ausgestattet ist und mit einer am Fensterrahmen anzubringenden, der Feder entgegenwirkenden Zugsclulur in Verbindung steht. a. Gardinenschützer nach Angruoh i, gekennzeichnet durch eine am Fenster-, flügel zu befestigende Öse (m) zur Führung der Zugschnur (i). 3. Gardinenschützer nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der unter Federwirkung stehende Halter kurbelförmig ausgebildet und um eine senkrechte Achse drehbar gelagert ist. ¢. Gardinenschützer nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der unter Federwirkung stehende Halter (b) in wagerechter Richtung verschiebbar belagert ist.
DEK97019D 1925-12-09 1925-12-09 Gardinenschuetzer Expired DE442674C (de)

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