DE260665C - - Google Patents

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DE260665C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H27/00Boxes, shelves, holders or similar supports for holding flowers

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft ein Schutzband für Fensterbretter, Geländer o. dgl., das von einer in einer Büchse gelagerten Fe^ derrolle selbsttätig eingerollt wird und beim Gebrauch über das Brett oder Geländer gezogen und mittels einer Halteöse an einem Haken festgemacht wird.
Von den bekannten derartigen Vorrichtungen unterscheidet sich der Erfmdungsgegenstand dadurch, daß sich das Band beim Schließen des Fensters selbsttätig aushakt. Ein weiterer Unterschied besteht darin, daß die Büchse derart schwingbar aufgehängt ist, daß die entweder nach der Fensternische zu gerichtete Austrittsöffnung in Außergebrauchsstellung abwärts gerichtet ist, oder daß die bei Gebrauch horizontal liegende Büchse bei Nichtgebrauch vertikal gestellt werden kann.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenao stand dargestellt, und zwar zeigen:
Fig.· ι die Einrichtung schaubildlich in Gebrauchsstellung,
Fig. 2 außer Gebrauch,
Fig. 3 eine andere Ausführung des Haltehakens für die Gebrauchsstellung bei geöffnetem Fenster in Gebrauchsstellung,
Fig. 4 die gleiche Ausführung bei geschlossenem Fenster außer Gebrauch,
Fig. 5 einen Querschnitt durch die Büchse und
Fig. 6 eine zweite Ausführungsform der Einrichtung in Gebrauchsstellung und in unterbrochenen Linien außer Gebrauch.
Der Erfindungsgegenstand besteht aus dem Schutzband β, das sich selbsttätig wie ein Rollvorhang auf einen Rollstab α aufwickelt und in aufgerolltem Zustande zum Schütze gegen Witterungseinflüsse von einer kastenförmigen Büchse A von glockenförmigem Querschnitt (Fig. 5) umhüllt ist. Mit ihrer Oberseite ist die Büchse durch ein Scharnier m o. dgl. an der Fensterwange dicht über dem Geländer schwingbar aufgehängt, wie die Fig. 1 und 2 zeigen, so daß sie dem Zuge des Bandes willig folgt. Die untere Seite der Büchse ist offen und von zwei aneinanderstoßenden Bürsten begrenzt, zwischen denen das Band gleitet, damit es beim Einrollen von dem etwa anhaftenden Staub gereinigt wird.
Die Büchse A ist nach Fig. 1 und 2 in einer Nische der Fensterwand angebracht. Wo das nicht der Fall ist, kann sie derartig gelenkig am Fensterrahmen befestigt sein (Fig. 6), daß man die Büchse um eine senkrecht zur Fensterwange stehende Achse mf an dem einen Ende der Büchse in die vertikale Lage herumklappen und parallel zum Fenster an dieses anlegen kann. In dieser Stellung kann die Büchse innerhalb der geschlossenen Rolläden der nach außen schlagenden Fensterflügel o. dgl. am Fensterrahmen oder Fensterbrett Schutz finden. In der Gebrauchsstellung legt sich das andere Ende der Büchse auf einen Haken o. dgl. h.
Am freien Ende des Bandes ist ein Haken oder eine öse f angebracht. Zieht man bei geöffnetem Fenster das Band e über das Geländer b, so kann man den Haken f an das umgebogene, freie Ende j einer an der anderen Fensterseite vorgesehenen Stange r an-
haken, die in zwei ösen s, s' geführt und deren anderes Ende am Fensterflügel gelenkig befestigt ist (Fig. i). Schließt man das Fenster (Fig. 2), so schiebt sich das freie Ende j der Stange r aus der öse s' heraus, nicht aber aus der öse s. Der Haken f, der durch die öse s' gehindert wird, der Bewegung zu folgen, gleitet von j ab. Dadurch wird das Band frei und rollt sich unter der Wirkung der Rollenfedern in die Büchse ein.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine andere Ausführungsform dieser Festhaltevorrichtung in Gebrauchsstellung. Statt des umgebogenen Endes j der Stange ist eine Platte η um den Stift 0 auf dem Geländerende drehbar angebracht, die einen doppelarmigen Hebel n, n' bildet. Das eine Hebelende n' ist hakenartig ausgebildet, während das andere Hebelende η an eine Stange φ angelenkt ist, die in einer
öse q am Fensterflügel hängt. Wenn das Fenster offen ist (Fig. 3), so kann der Haken oder die öse f des Schutzbandes an den Haken n' angehakt werden; schließt man das Fenster (Fig. 4), so dreht sich die Platte η mit dem Haken n' nach der Büchse zu und die öse des Bandes gleitet ab.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schutzband für Fensterbretter, Geländer o. dgl., das von einer in einer Büchse gelagerten Federrolle selbsttätig eingerollt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Befestigen des ausgezogenen Bandes (e) dienende Haken (j oder n'J beweglich angebracht ist und so unter dem Einfluß des Fensterflügels steht, daß die Öse f des Bandes (e) beim Schließen des Fensters von ihm (j oder n'J abgleitet.
2. Schutzband für Fensterbretter, Geländer o. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das aufgerollte Band (α) aufnehmende Büchse (A) schwenkbar an einer wagerechten, zur Fensterwange parallelen Achse (m) aufgehängt ist, so daß die Austrittsöffnung (d) für das Band (β) in der Außergebrauchstellung abwärts gerichtet ist.
3. Schutzband für Fensterbretter, Geländer o. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (A) schwenkbar an einer wagerechten, jedoch zur Fensterwange senkrechten Drehachse (m'J aufgehängt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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