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Gleitschutzvorrichtung für Fahrzeugräder
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der Gleitschutzvorrichtung für Fahrzeugräder nach dem Patente 736174'86 und verfolgt den Zweck, den Anwendungsbereich dieser Vorrichtung zu erweitern. Es ist oft insbesondere aus Platzmangel bei den Fahrzeugen nicht möglich, alle Führungen aus der Radebene bewegbar auszubilden und gemäss der Erfindung wird daher nur ein Teil der Führungen aus der Ebene des Fahrzeugrades bewegbar ausgebildet. Es können mehrere Führungen bewegbar sein oder auch nur eine.
Um eine gute Führung des Gurtes od. dgl. auch in diesem Falle zu sichern und ein Scheuern der Ränder an den Führungen zu verhindern, sind diese entweder ballig oder nach der Seite des Ausweichens des Gurtes verlängert.
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Ausführungsformen der Erfindung dargestellt u. zw. zeigen Fig. 1 und 2 in der Seiten-und Vorderansicht ein Ausführungsbeispiel, bei dem die beiden unteren Führungen um eine waagrechte Achse auswärts schwenkbar sind und Fig. 3 und 4 in der Seiten-und Draufsicht eine Ausführungsform, bei der nur eine untere Führung u. zw. um eine lotrechte Achse ausschwenkbar ist, wobei in vollen Linien die Stellung der Führungen bei aufgezogenem Gurt dargestellt ist und in gestrichelten Linien jene bei ausgeschwenktem Gurt.
Wie bei der Anordnung bei dem Hauptpatente ist ein endloser Gurt 2 vorgesehen, der bei beiden Ausführungsformen um fünf Führungsrollen 3-6 und 6 a läuft. Die Arme 9, 10 und 10 a für die drei oberen Führungsrollen 5, 6 und 6 a sind bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 1 und 2 fest gegenüber dem Fahrzeugrahmen. An dem Lagerkörper 8 ist eine Achse 7 drehbar gelagert, an der die zwei Arme 13 und 14 für die unteren Führungsrollen 3 und 4 befestigt sind. Zwecks Spannens des Gurtes in seiner Aussergebrauchsstellung kann wieder ein Kniehebelpaar vorgesehen sein, es genügt aber und ist einfacher, den Gurt 2 beim Ausschwenken an einem vorstehenden Rahmenteil 17 abzuknicken (s. Fig. 2). Bei dieser Ausführungsform sind alle fünf Führungsrollen 3-6 und 6 a ballig, so dass die Bänder des Gurtes beim Ausschwenken nicht ungebührlich beansprucht werden.
Bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 3 und 4 ist ausser den Armen 9, 10 und 10 a für die oberen Führungsrollen 5, 6 und 6 a auch der Arm 13 für die untere hintere Führungsrolle 4 starr. Es ist hier nur die vordere Führungsrolle 3 beweglich angeordnet u. zw. sitzt sie in einer Gabel 18, die um eine lotrechte Achse 19 an einem ebenfalls in einer waagrechten Ebene schwingenden Ausleger 20 schwenkbar ist, ebenso lang wie der Gurt breit ist und infolge der doppelten Anlenkung kann ihre Achse sich immer senkrecht auf die Gurtebene einstellen. Hingegen sind alle anderen Führungsrollen in der Richtung des Ausweichens des Gurtes beim Verschwenken der Führungsrolle 3 verlängert, so dass beim Ausschwenken der Gurt auf ihnen ausweichen kann.
Durch das Ausschwenken der Rolle 3 wird der Gurt nach Abziehen von dem Fahrzeugrad wieder gespannt, so dass er zwischen den einzelnen Führungsrollen nicht durchhängt. Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass die grösste Spannung des Gurtes erst erreicht wird, wenn der Gurt vollständig auf das Rad aufgezogen ist.
Die Gleitschutzvorrichtung lässt sich noch in verschiedener Art und Weise ausgestalten, ohne vom Rahmen der Erfindung abzuweichen. So können beispielsweise die Lager für die festen und für die beweglichen Führungen auch ausserhalb des Bereiches des Rades angeordnet sein.
Die Achsen der Rollen müssen auch nicht freitragend ausgebildet sein, sondern können z. B. auch an ihrem zweiten Ende oder in der Mitte noch einmal unterstützt sein. Die Rollen können auch gleichzeitig ballig und verlängert sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Gleitschutzvorrichtung für Fahrzeugräder nach Patent Nr. 736174 86, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein Teil der Führungen aus der Ebene des Fahrzeugrades bewegbar ist.
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