DE741760C - Gelaende- und Strassenrad mit verstellbaren Laufflaechenschaufeln - Google Patents

Gelaende- und Strassenrad mit verstellbaren Laufflaechenschaufeln

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DE741760C
DE741760C DEI70848D DEI0070848D DE741760C DE 741760 C DE741760 C DE 741760C DE I70848 D DEI70848 D DE I70848D DE I0070848 D DEI0070848 D DE I0070848D DE 741760 C DE741760 C DE 741760C
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DE
Germany
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blades
tread
swiveled
wheel
road
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Expired
Application number
DEI70848D
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English (en)
Inventor
Franz Ipfelkofer
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B15/00Wheels or wheel attachments designed for increasing traction
    • B60B15/26Auxiliary wheels or rings with traction-increasing surface attachable to the main wheel body
    • B60B15/263Traction increasing surface being located axially beside tyre

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Gelände- und Straßenrad mit verstellbaren Laufflächenschaufeln Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine mechanische Vorrichtung, welche es ermöglicht, die Lauffläche -eines Rades durch Verwendung von nach beiden Seiten des Rades ausschwenkbaren Laufflächenschaufeln um ein Mehrfaches seiner ursprünglichen Breite zu vergrößern. Ausschwenkbare Radverbreiterungen sind bekannt. Doch weisen sämtliche Konstruktionen dieser Art den Nachteil auf, daß sie infolge unzweckmäßiger Gestaltung und Anordnung ihrer Laufflächenschaufeln keine wesentliche Verbreiterung der Lauffläche erziel.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen wird gemäß vorliegender Erfindung dieser Mangel durch Laufflächenschaufeln behoben, die im eingeschwenkten Zustand fächerartig übereinanderliegend angeordnet sind, wodurch die äußeren Schaufeln: beim Ausschwenken selbsttätig mit ausgeschwenkt und bei ihrem Einschwenken durch Laschen, welche an den unteren Schaufeln angebracht sind, zwangsläufig -wieder mit eingezogen werden. Diese Anordnung gestattet die Verwendung größerer, mit Greifern versehener Laufflächenschaufeln und deren Unterbringung auf engstem Raume, ahne die Wendigkeit des Fahrzeuges zu beeinträchtigen. Anderseits kann durch die .dadurch gegebene Möglichkeit der Anwendung größerer Laufflächenschaufeln die Lauffläche des Rades gegenüber den bereits bekannten. Konstruktionen bedeutend vergrößert werden.
  • Eine selbsttätige Abschlußvorrichtung, die aus einem dünnen, biegsamen Stahlband besteht, welches in deinem abgedichteten, aufschraubbaren Rahmen beweglich gelagert isst, an dessen beiden Enden sich zwei Gehäuse befinden, die zur Aufnahme des .verschiebbaren Stahlbandes dienen, schützt den mechanischen Antriebsteil vor äußeren Einflüssen. Diese Vorrichtung ist nach Art ihrer Konstruktion neu und bietet den Vorteil einwandfreier Abdichtung, Bohne die Beweglichkeit des mechanischen Antriebsteils hemmend zu beeinflussen. In der Zeichnung zeigt Abb. z das gesamte Rad in einer Seitenansicht mit eingeschwenkten Lauffläche n schaufeln dargestellt.
  • Abb. 2 zeigt eine Vorderansicht, teils im Schnitt A-B der ebb. i.
  • Abb.3 zeigt das gesamte Rad in einer Seitenansicht mit ausgeschwenkten Laufflächenschaufeln. Abb. 4 eine Vorderansicht, teils im Schnitt C-D der Abb. 3, Abb.5 eine selbsttätige Abschlußvorrichtung und Abb.6 den Schnitt e-f nach Abb. 5.
  • Durch Einrücken und Drehen des Handrades i werden mittels eines Kegelzahnradgetriebes 2 die beiden Antriebswellen 3 in Bewegung gebracht. Ein auf diesen Wellen angebrachtes Zahnrad 4. überträgt die Bewegung auf ein mit einem kleinen und einem großen Zahnkranz versehenes Zahnrad 5, welches auf der Lauf- oder Tragachse 6 freilaufend gelagert ist. Das Zahnrad 5 wieder--um dient zum Antrieb von sechs Schneckengetrieben mit den Zahnrädern 7, den Schnekken 8 und den Schneckenrädern g, wodurch die sechs mit Trapez- oder Flachgewinde versehenen Gewindespindeln i o, an deren unterem Teil die Schneckenräder g befestigt sind, in Drehung gebracht werden. Auf jeder der betreffenden Gewindespindeln Io ist eine Flügelmutter i i angebracht. Die Flügelmuttern i i können je nach Drehrichtung des Handrades i gemeinsam auf- oder abwärts bewegt werden. In Verbindung mittels der gekröpften Arme 12 können dadurch die an beiden Seiten des Rades angebrachten Laufflächenschaufeln 13, welche an den Lagern 15 mittels Bolzen drehbar befestigt sind, in einem Winkel von 9o° aus- oder eingeschwenkt werden, wobei die Laufflächenichaufeln 14. zwangsläufig mitgenommen werden. Um ein selbsttätiges Ausschwenken der Laufflächenschaufeln 14 zu verhindern, sind diese an ihren Scharnieren mixt seitlichen Lasche 16 versehen, in welche die Laufflächenschaufeln 13 selbsttätig eingreifen. An sämtlichen Laufflächenschaufeln 13 sind seitlich vorstehende Tragstützen 17 angebracht, auf welchen im ausgeschwenkten Zustand die Lauflächenschaufeln 1.1 ruhen und bei Belastung diese über die Laufflächcnschaufeln i3 und die gekröpften Arme 12 auf die Gewindespindeln i o übertragen. Eine weitere Abstützung erhalten die Laufflächenschaufeln 1:l durch eine gegenseitige schwalbenschwanzähnliche Abschrägung sämtlicher Laufflächenschaufeln an den seitlichen Kanten, wodurch zugleich ein reibungsloses Ineinandergleiten der einzelnen Schaufeln beim Ein- und Ausschwen ken derselben erreicht wird. Um das Befahren loser Böden zu erleichtern, sind sämtliche Laufflächenschaufeln mit Greifern i8 versehen, welche sich im ausgeschwenkten Zustand gleichmäßig um die gesamte Lauffläche verteilen. Durch die Druckfeder I9 wird verhindert, daß sich das Getriebe 2 von selbst einschaltet und sich während der Fortbewegung des Rades blockieren kann.
  • leer Radkörper selbst besteht aus einer Nabe 2o, dem Radreifen 2i mit Bereifung und den beiden Seitenwänden 22; in der Nabe 20 befinden sich die sechs unteren Lager für die Gewindespindeln Io, während die oberen L alter 23 mittels Paßschrauben zwischen den beiden Seitenwänden 22 eingeschrabt sind. sind. Die beiden Seitenwände 22 bestehen aus starken Stahlblechscheiben, sie sind mit der Nabe 2o und dem Radreifen 21, an welchem sich eigens hierfür angebrachte Augen 24. befinden, ebenfalls mittels Paßschrauben verschraubt und bilden somit einen festen Radkörper. Um das Auf- und Abgleiten der Flügelmuttern i i zu ermöglichen, sind die Seitenwände 22 mit länglichen Schlitzen 25 versehen. Diese sind, wie aus Abb. 5 und 6 ersichtlich ist, gegen das Eindringen von Schinutz und Wasser durch eine selbsttätige Abschlußvorrichtung dadurch gesichert, daß ein in einem Rahmen 26 laufendes dünnes Stahlband 27, welches mit einer Filz- oder Gummidichtung 28 abgedichtet wird, je nach Bewegung der Flügelmutter i i stets ein- oder ausgezogen wird. Zwei an beiden Enden des Rahmens 26 angebrachte Gehäuse 29 dienen zur Aufnahme des eingezogenen Stahlbandes.
  • Die weiteren Ausschnitte 3o in den beiden Seitenwänden 22, welche zur Aufnahme der Laser 15 dienen, sind mit einer einfachen Blechverkleidung 3i abgedichtet. Es ist somit ein vollständiger Schutz der Gewindespindeln Io gegen äußere Einflüsse gewährleistet. Der Schutzkasten 32 mit drehbarer Filzringabdichtung schützt die Räder des Getriebes q., 5 und 7 ebenfalls vor schädlichen Einflüssen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gelände- und Straßenrad mit verstellbaren Laufflächenschaufeln zu beiden Seiten des Rades, die in ihrer Betriebsstellung ausgeschwenkt werden, wobei sie eine vollständige Lauffläche bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufflächenschaufeln (13, 14.) im eingeschwenkten Zustand fächerartig übereinanderliegend angeordnet sind, wodurch die Laufflächenschaufeln i,1) durch ihre äußere Anordnung beim Ausschwen gen der Laufflächenschaufeln (13) selbsttätig mit ausgeschwenkt und bei ihrem Einschwenken durch zeitliche Laschen (16) zwangsläufig wieder mit eingezogen werden (Abb. i bis ¢).
  2. 2. Gelände- und Straßenraid mit verstellbaren Laufflächenschaufeln nach Anspruch i, dadurch ;gekennzeichnet, daß die Schlitze (25) zu beiden Seiten des Rades durch ein dünnes Stahlband (27), welches in einem Rahmen (26) verschiebbar ab-;gedichtet ist und sich in den beiden Gehäusen (29) je nach. Stellung der Laufflächenschaufeln (13, 14) ein- oder auswellt, gegen.. schädliche Einflüsse abgedichtet sind (Abb. 5 und 6). Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften: in. Betracht gezogen worden: amerikanische Patentschrift Nr. 13 8 5 17 1, 1 265 4o6; deutsche Patentschrift Nr. 633 513, 591 139, 633 025, 679 io4, 619 892; britische Patentschrift Nr. 27 534/03; französische Patentschrift Nr. 5o8 948, 362851-
DEI70848D 1941-11-12 1941-11-12 Gelaende- und Strassenrad mit verstellbaren Laufflaechenschaufeln Expired DE741760C (de)

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DE (1) DE741760C (de)

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DE1022827B (de) * 1952-10-01 1958-01-16 Heinrich Lanz Ag Greifvorrichtung fuer Fahrzeugraeder, insbesondere soplcher von landwirtschaftlichen Zugmaschinen

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