DE402040C - Befestigung einer gemeinsamen Ladeflaeche auf zwei Untergestellen - Google Patents
Befestigung einer gemeinsamen Ladeflaeche auf zwei UntergestellenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D13/00—Steering specially adapted for trailers
- B62D13/04—Steering specially adapted for trailers for individually-pivoted wheels
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Description
Die Erfindung betrifft die Befestigung einer, gemeinsamen Ladefläche an zwei federnd miteinander
gekuppelten, mit Drehkränzen versehenen Untergestellen. Die Erfindung hat zum Zweck, die Gleitbewegung in Kurven auf
die beiden Drehkränze gleichmäßig zu verteilen, so daß beide Drehkränze mit einer
Gleitvorrichtung versehen werden können. Um die Gleichmäßigkeit der Verschiebung1 der
Untergestelle gegenüber der Ladefläche zu*gewährleisten,
ist jedes Untergestell vom Gelenk der Kupplung aus durch Seilzüge mit der
Ladefläche verbunden, wobei zwischen Seilzug und Ladefläche noch eine an der Lade<fläche
befestigte Feder eingeschaltet sein kann.
Die Zeichnung erläutert die Erfindung beispielsweise.
Abb. ι ist eine Draufsicht zweier miteinao ander gekuppelten Anhängewagenuntergestelle,
deren Längsachsen in einer geraden Linie liegen.
Abb. 2 zeigt eine Draufsicht dieser Untergestelle in einer Kurve.
Abb. 3 die Gleitvorrichtung der Drehkränze. Abb. 4 die Seitenansicht einer Kuppelstange.
Abb. 5 einen wagerechten Schnitt durch eine Kuppelstange.
Die beiden Untergestelle ϊ, ι besitzen je
einen Drehkranz 16, der mittels einer viereckigen Platte 17 in parallelen Leisten 18 an
der Ladefläche 12 geführt wird.
Die beiden Untergestelle sind durch Kuppelstangen 2 miteinander gekuppelt, die in
der Mitte ein Gelenk 3 besitzen und am freien Ende an einem Bolzen 4 befestigt sind
(Abb. 3). Das Gelenk 3 besteht aus einem Führungsstück mit drei Rollen 3s, 3δ, y, zwischen
denen an den Untergestellen befestigte kreisförmige Bügel 20, 21 geführt sind
(Abb. 5).
Die Kuppelstange 2 steht unter dem Einfluß eines innerhalb einer Hülse 6 liegenden
Puffers 5, der von der Achsenstellvorrichtung 19 aus durch eine ebenfalls in der Hülse 6
liegenden Stange 15, z. B. beim Bergabfahren, gespannt wird. An der Hülse 6 ist eine
Öse 7 befestigt, an welche ein Haken 8 angreift, der oberhalb des Untergestelles 1 geführt
ist und zum Anschluß eines doppelten· Kabels 10 dient, das mit den Enden 14 einer
Feder 13 verbunden ist. Diese Feder ist an der Ladefläche 12 mittels eines Zapfens 11
drehbar befestigt.
In Abb. 2 ist dies näher erläutert. Die Längsachsen der beiden Untergestelle liegen
dort nicht mehr in der gleichen geraden
Linie. Der r-Gelenkpunkt 3 in der Kuppelstange
zeigt also eine seitliche Ausweichung1 außerlMtb· dfei -Längsachse der Ladefläche ϊ 2,
so daß die Abstände zwischen dem Gelenk 3 und den Zapfen 11 vergrößert sind, wodurch
in diesen beiden Federn in der dargestellten Lage Spannung auftreten wird, welche von
Gelenk 3 aus nach beiden Seiten in gleichem Maße ausgeübt wird.
In diesen Federn wird natürlich immer Vorspannung vorhanden sein müssen, auch wenn
der Abstand 11 bis 3 am geringsten ist, wie
in Abb. 1, weil diese Spannung) die Ladefläche, auch wenn der Zug still steht, stabilisieren
soll. Die Spannung, kann mach' Belieben durch Verkürzung der Verbindung vergrößert werden,
wodurch die Schwingkapazität dieser Federn vermindert wird.
Beim Anfahren des Zuges wird die Fede«-
ao rung gleichzeitig als Stoßdämpfer dienen,
weil sie das Moment der Fortbewegung der Ladefläche in bezug auf das Anlaufmoment
der Untergestelle verzögert.
Gegenüber bekannten Anordnungen, bei
welchen der vordere Drehkranz fest mit dem 25 vorderen Untergestell verbunden ist, besitzt
die vorliegende Anordnung den Vorteil, daß die auf den Untergestellen lastenden Gewichte
vorteilhafter verteilt werden und die Ladefläche nicht einseitig verschoben wird. Die 30
einseitige Verschiebung würde insbesondere in Traktorzügen Anlaß zu Schwierigkeiten geben,
weil die Kuppelstangen verlängert werden müßten und das Prinzip gleicher Radstellungen
im Zuge nicht beibehalten werden 35 könnte.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Befestigung einer gemeinsamen Ladefläche auf zwei miteinander gekuppelten zweiachsigen, mit Drehkränzen versehenen Untergestellen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Untergestell je einen gegen die Ladefläche (12) verschiebbaren Drehkranz besitzt und die Ladefläche (12) mittels zweier Federn (13) je mit den Kuppelstangen (2) zwischen den beiden Untergestellen verbunden ist.Abb.Abb. 2.Abb.3.14 ti jgAbb. 4.Abb. 5.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL195373X | 1922-03-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE402040C true DE402040C (de) | 1924-09-12 |
Family
ID=19778079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ23549D Expired DE402040C (de) | 1922-03-21 | 1923-03-18 | Befestigung einer gemeinsamen Ladeflaeche auf zwei Untergestellen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE402040C (de) |
| GB (1) | GB195373A (de) |
| NL (1) | NL13550C (de) |
-
0
- NL NL13550D patent/NL13550C/xx active
-
1923
- 1923-03-18 DE DEJ23549D patent/DE402040C/de not_active Expired
- 1923-03-19 GB GB7819/23A patent/GB195373A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB195373A (en) | 1923-09-13 |
| NL13550C (de) |
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