DE44265C - Duplir-Weife mit selbstthätiger Ausrückvorrichtung und Signal-Läutewerk bei eintretendem Fadenbruch - Google Patents

Duplir-Weife mit selbstthätiger Ausrückvorrichtung und Signal-Läutewerk bei eintretendem Fadenbruch

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DE44265C
DE44265C DENDAT44265D DE44265DA DE44265C DE 44265 C DE44265 C DE 44265C DE NDAT44265 D DENDAT44265 D DE NDAT44265D DE 44265D A DE44265D A DE 44265DA DE 44265 C DE44265 C DE 44265C
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DE
Germany
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thread
pendulum
lever
machine
wing
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44265D
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English (en)
Original Assignee
JOH. lätsch in Scharfenstein
Publication of DE44265C publication Critical patent/DE44265C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/14Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
    • D01H13/16Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
- ,%V^ PATENTAMT.
Fadenbruch.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine Dnplirspindel mit dazugehöriger Ausrückvorrichtung in Fig. ι im Aufrifs, Fig. 2 im Grundrifs und Fig. 3 in der Seitenansicht dargestellt. Um den Fadenlauf besser ersichtlich zu machen, ist in Fig. 4 der obere Theil der Duplirspindel ' im Grundrifs wiedergegeben, während Fig. 5 die Ausrückvorrichtung der ganzen Maschine im Aufrifs und Fig. 6 im Grundrifs zeigt.
Wie gewöhnlich ist auch hier jede Duplirspindel ι mit einer Tellerscheibe 2 versehen. Auf dieser Tellerscheibe ist die entsprechende Anzahl Spindelhalter 3 befestigt. Behufs leichteren Aufsteckens der Cops ist die Verbindung der Copsspindel 4 mit dem Spindelhalter 3 scharnierartig gehalten. Damit aber die Copsspindel beim Betrieb vermöge der Centrifugalkraft nicht nach auswärts ausschlagen kann, ist dieselbe aufser durch Feder 5 noch durch eine Klinke 6 gesichert. Neben jeder Copsspindel ist ein Pendel 7 angeordnet, dessen eines Ende in eine Nadel 8 verläuft. Der Aufhängepunkt des Pendels befindet sich bei 9. Das Pendel 7 ist so adJListirt, dafs bei einer bestimmten Spindelgeschwindigkeit infolge der Centrifugalkraft der rechte Arm nach aufsen schlägt, die Nadel 8 dementsprechend geneigt zur Duplirspindel ι ZLi liegen kommt, wie es in Fig. 1 punktirt gezeichnet ist. Zur besseren Sicherung ist der obere Theil der Nadel noch in einem Schlitz des auf der Duplirspindel sitzenden Stelleisens 10 geführt. Gleichzeitig sind auf dem Stelleisen 10 die für jede Copsspindel erforderlichen Fadenführer 11, 12 und 13, sowie die Fadenbremse 14, aus Plüsch oder Tuch bestehend
Holztisch
Platte ι 5
angebracht. Ferner ist auf einem hinter jeder Duplirspindel eine befestigt. Dieselbe ist mit einem stehenden Bolzen 16 versehen, auf welchem ein Flügel 17 mit Nase 18 zwar drehbar sitzt, durch eine Spiralfeder ig aber stets an den Stift 20 angeprefst wird. Auf der Nase 18 des Flügels ruht der eine Schenkel des Winkelhebels 21, der seinen Drehpunkt bei 22 hat. Uebcr diesem Winkelhebel ist eine durchgehende Welle 23 angebracht, auf welcher für jede Duplirspindel eine Scheibe 24 mit zwei Daumen steckt. Weiter wird von den auf der Einrück welle 25 befindlichen Hebeln 26 noch ein durchgehender Eisenstab 27 getragen, durch welchen beim Einrücken sämmtliche Winkelhebel 21 zu gleicher Zeit gehoben werden, bis sie auf den Nasen 18 der Flügel 17 ruhen bleiben. 28 ist der Handgriff zum Einrücken der Maschine. Auf der Welle 23, Fig. 5, ist am Ende der Maschine eine halbe Zahnkupplung 2Q fest aufgekeilt, während die andere halbe Zahnkupplung 30 sich lose darauf dreht, durch eine Feder 3 1 aber mit 29 in Eingriff gehalten wird. Die Zahnkupplung 30 ist mit Riemscheibe 32 versehen und wird mittelst Riemens durch eine auf der Windenwelle 33 sitzende Riemscheibe 34 in Umdrehung versetzt. Ferner ist auch die Zahnkupplung 30 mit einem Bund 35 versehen, in welchen die eine Seite der Klinke 36 eingreift. Die andere Seite der Klinke ist mit zwei vorstehenden Nasen 37 und 38 versehen, auf welchen der mit der Ausrückwelle 39

Claims (1)

  1. fest verbundene Hebel 40 seinen Stützpunkt hat. Mit der Ausrückwelle ^g ist der Riemgabelhebel 41 ebenfalls fest verbunden und wird durch eine Feder 42 stets nach links angezogen. Von den auf der Windenwelle sitzenden Riemscheiben ist 43 die Fest- und 44 die Losscheibe. Auf der Einrückweile 25. Fig. 6, befindet sich noch ein Hebel 45. durch welchen beim Einrücken der Maschine mit dem Handgriff 28 die Hebel 40 und 41 in die richtk
    Lace
    ^^bracht werden. 46, Fig. 1 und 3, ist eine längs der Maschine durchgehende Holzlatte mit einer Fadenlühreröse für jede Duplirspindel, während 47 die changirende Fadenführerlaite darstellt.
    Die Wirkungsweise der Ausrückung bei Fadenbruch ist nun folgende:
    So lange der Faden ganz ist. kann das mit der Nadel 8 verbundene Pendel 7 seine Ccntrifugalkraft nicht äufsern, weil durch die obere Fadenspannung um die Nadel 8 herum ein Gegendruck geschaffen ist, der das Pendel in der alten Lage festhält. Sobald aber der Faden bricht, wird dem Pendel durch die Centrifugalkraft ein weit gröfserer, jedoch durch Anstofs der Nadel 8 begrenzter Ausschlag verliehen. wodurch die äufsere Kante des Pendels 7 an den Flügel 17 anschlägt und bei Seite schiebt, infolge dessen der Winkelhebel 21 von der Nase 18 des Flügels abgleitet und niederfällt. Dadurch ist der andere Schenkel des Winkelhebels 21 der Daumenscheibc 24 so nahe gekommen, dal's dieselbe aufstöfst und gezwungen wird, mit der Welle 23 stillzustehen. Sobald dies geschieht, rückt die Zahnkupplung 30 aus und wird dementsprechend etwas nach rechts verschoben, und da die Klinke 3O mit 30 verbunden ist, kommt auch diese in eine andere Lage, so dafs der Hebel 40 ausklinkt und von Nase 37 auf 38 zu sitzen kommt.
    Hierdurch ist aber auch gleichzeitig der Antriebsriemen durch den Riemgabelhebel 41, von der Festscheibe 43 auf die Losscheibe 44 geschoben worden, worauf der sofortige Stillstand der Maschine erfolgt. Durch die lebendiee Kraft wird sich die Duplirspindel auch nach Arretirung der Windenwelle noch fortdrehen, das Pendel 7 wird demnach noch einigemal an den durch die Spiralfeder 19 in seine alte Lage zurückgeschnellten Flügel 17 stofsen und dadurch ein Klappern bezw. Läuten hervorrufen, wodurch die Bedienungsperson sofort ohne langes Suchen auf die betreffende Spindel aufmerksam gemacht wird, bei welcher der Fadenbruch erfolgt ist, und welche die Ausrückung der Maschine veranlafste. Nach dem Anfädeln des gebrochenen Fadens wird durch einen einzigen Druck auf den Handgriff 28 die Maschine wieder eingerückt und gleichzeitig werden sämmtliche wirkende Ausrücktheile in ihre ahen Lasen gebracht.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ r υ c η :
    Eine Duplirweife mit selbsttätiger Ausrückvorrichtung und Signalläutewerk, bei welcher beim Reifsen eines Einzelfadens die selbstthätige Ausrückung erfolgt, indem ein an der Tellerscheibe der Duplirspindel angebrachtes Pendel (7; frei wird, durch die Centrifugalkraft einen gröfseren Ausschlag nimmt und durch Anschlag an einen beweglichen Flügel (17) vermittelst eines Winkelhebels (21) die weitere Ausrückung der Maschine bewirkt, sowie gleichzeitig durch wiederholten Anschlag des Pendels [7: an den Flügel (17) ein Signal hervorruft, welches die Duplirspindel sofort direct bezeichnet, an welcher der Faden gerissen und die Ausrückung verursacht worden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44265D Duplir-Weife mit selbstthätiger Ausrückvorrichtung und Signal-Läutewerk bei eintretendem Fadenbruch Expired - Lifetime DE44265C (de)

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