DE4415340C2 - Druckwerkszylinder einer Rollenrotationsdruckmaschine - Google Patents
Druckwerkszylinder einer RollenrotationsdruckmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Druckwerkszylinder einer
Rollenrotationsdruckmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1
bzw. 7. Insbesondere betrifft die Erfindung Formzylinder und
Übertragungszylinder.
Bei Rollenrotationsdruckmaschinen ist zur Erzielung einer guten
Druckqualität eine konstante Linienkraft zwischen den die
Bahn bedruckenden Zylindern erforderlich. Konstante Anstellkräfte
werden auch zwischen dem Formzylinder und dem Übertragungszylinder
gefordert. Zur Erfüllung dieser Bedingung muß der Achsabstand
zwischen den gegeneinander angestellten Zylindern immer gleich sein.
Die Zylinder sind hierfür mit Schmitzringen (z. B. DE 26 14 792 A1)
ausgestattet. Bei Druckwerkszylindern, die mit Druckform- oder
Übertragungsformhülsen arbeiten, darf sich an der Seite, an der die
Hülse abgezogen oder aufgeschoben wird, kein Schmitzring befinden.
Um mit derartigen Zylindern dennoch gute Druckergebnisse zu
erzielen, werden an die Zylinderlagerungen, insbesondere
hinsichtlich Spielfreiheit, große Anforderungen gestellt. Dies gilt
auch für die Wandbüchsen, die die Zylinderlager aufnehmen.
Üblicherweise sind diese Buchsen jedoch mit Spiel in der
Maschinenseitenwand gelagert, da sie z. B. für die Druckan- und
-abstellung verdrehbar sein müssen. Auch die Verschiebbarkeit von
Wandbüchsen kann gefordert sein.
Gemäß der DE 42 41 567 A1 wird der Zapfen eines Druck
werkszylinders in zwei ineinander gesteckten Exzenter
buchsen gelagert. Um die äußere Exzenterbuchse bei
der Verstellung der inneren nicht mit zu verdrehen, ist
diese mit einem feststehenden Zahnsegment arretiert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Druckwerkszylinder zu
schaffen, mit denen sich eine gute Druckqualität erzielen läßt.
Diese Aufgabe wird bei gattungsgemäßen Druckwerkszylindern durch die
Anwendung der Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs
1 oder 4 gelöst. Die Druckwerkszylinder sind spielfrei bzw. spielarm
in bzw. an den Seitenwänden des Druckwerks lagerbar. Sie weisen
auch keine in der Seitenwand drehbar oder schiebbar zu lagernden
Büchsen auf. Diese Büchsen können deshalb spielfrei in der Wand
montiert oder sogar in der Wand geklemmt werden. Insgesamt ist
hierdurch eine gute Druckqualität erzielbar. Weiterhin verändern bei
einem Hülsenwechsel, d. h. bei einer Freilegung der Lagerung des
Druckwerkszylinders, die Exzenter ihre Drehlage nicht, d. h. der
Druckwerkszylinder behält bei einem Hülsenwechsel unverändert seine
Position bei.
Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen
in Verbindung mit der Beschreibung.
Die Erfindung soll nachfolgend an einigen Ausführungsbeispielen
näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 einen Übertragungszylinder,
Fig. 2 einen Plattenzylinder,
Fig. 3 eine Detailvariante zu Fig. 1, ausschnittsweise.
In Fig. 1 ist als Druckwerkszylinder ein Übertragungszylinder 1
gezeigt, der mit seinen Zapfen 2, 3 in Seitenwänden 4, 5 eines
Druckwerkes gelagert ist. Die Lagerung in der Seitenwand 5 wird, da
nicht zum Gegenstand der Erfindung gehörig, nicht näher beschrieben.
Der Zapfen 2 ist mittelbar in der Seitenwand 4 gelagert. Die
Seitenwand 4 weist im Bereich des Zapfens 2 eine Öffnung 6 auf, die
mit an der Seitenwand 4 angeordneten, quer zum Zapfen 2
verschiebbaren Schiebern 7, 8 verschlossen bzw. freilegbar ist. Eine
Ausführung derartiger Schieber ist beispielsweise in der
EP 0 277 545 B1 gezeigt. Eine Führung 9 für den Schieber ist
angedeutet.
Die Schieber 7, 8 nehmen im gezeichneten geschlossenen Zustand die
Lagerung 10 des Zapfens 2 auf. Letztere enthalt drei
ineinanderliegende Ringe 11, 12, 13, die zueinander selbst gelagert
sind. Der innere Ring 11 ist auf dem Zapfen 2 angeordnet und mittels
eines zweireihigen Zylinderrollenlagers 14 im Ring 12 gelagert.
Letzterer wiederum ist mittels eines zweireihigen Nadellagers 15 im
Ring 13 gelagert. Zur Lagerung der Ringe 11, 12, 13 ineinander
können auch anderweitige Wälzlager oder auch Gleitlager zur
Anwendung kommen, jedoch eignen sich Wälzlager recht gut zur
Realisierung einer gewünschten spielfreien Lagerung. Der Ring 12 ist
exzentrisch ausgebildet und vermag so bei seiner Drehung für die
Druckan- und -abstellung des Übertragungszylinders 1 dessen Achse zu
verschieben. Hierzu weist der Ring 12 eine zum Außenmantel
exzentrische Bohrung 16 auf, in der das Zylinderrollenlager 14
aufgenommen wird. Vorteilhaft ist aber noch zwischen das
Zylinderrollenlager 14 und den Ring 12 ein exzentrischer Ring 17
gesetzt, der der Grundeinstellung des Übertragungszylinders 1 dient.
Im Ausführungsbeispiel ist der Ring 17 mit Preßsitz in der Bohrung
16 gelagert. Zur Verstellung des Rings 17 wird der Preßsitz mit einem
nicht dargestellten Hydraulik-Preßverband aufgehoben. Die
Verstellung selbst kann beispielsweise mittels eines dem Fachmann
geläufigen Gewindespindeltriebes erfolgen. Der Ring 17 kann auch
wälzgelagert im Ring 12 angeordnet sein.
Der Ring 12 ist als Büchse 18 ausgeführt. Am Boden der Büchse 18 ist
eine Stange 19 befestigt, die wiederum drehbar am Zapfen 2 gelagert
ist. Sie trägt hierzu an ihrem Ende zwei Rillenkugellager 20, 21,
die in einer Bohrung des Zapfens 2 aufgenommen sind. Statt der
Rillenkugellager 20, 21 können auch andere Lager eingesetzt werden,
die eine Axialkraft aufnehmen können. In der Büchse 18 ist
weiterhin die erste Kupplungshälfte 22 einer Schaltkupplung 23
untergebracht. Die Kupplungshälfte 22 ist gegen die Kraft von Federn,
beispielsweise Tellerfedern 24, die sich am Boden der Büchse 18
abstützen, verschiebbar. Sie ist weiterhin mit einer Paßfeder 25
gegen Verdrehen gesichert. Die erste Kupplungshälfte 22 arbeitet mit
einer an der Stirnseite des Zapfens 2 befestigten zweiten
Kupplungshälfte 26 zusammen. An ihrem Außenmantel trägt die
Kupplungshälfte 22 eine Umfangsnut 27, in die eine in der Büchse 18
gelagerte Schaltgabel 28 mit Gleitsteinen 29 eingreift. An der
Schaltgabel 28 ist weiterhin ein Hebel 30 angeordnet, der vom
Schieber 7 betätigbar ist.
Im Betriebszustand des Übertragungszylinders 1 befinden sich die
Schieber 7, 8 in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung und klemmen
dabei die Lagerung 10 spielfrei am Ring 13. Um eine Gummituchhülse
31 vom Übertragungszylinder 1 herunter oder auf diesen durch die
Öffnung 6 der Seitenwand 4 schieben zu können, muß der Zapfen 2 im
Bereich der Öffnung 6 freigelegt werden. Hierzu werden die Schieber
7, 8 vom Zapfen 2 weggeschoben. Dabei gibt der Schieber 7 den Hebel
30 mitsamt der Schaltgabel 28 frei, wodurch die Tellerfedern 24 die
Kupplungshälfte 22 gegen die Kupplungshälfte 26 drücken und damit
die Schaltkupplung 23 einrücken. Die Schaltkupplung 23 ist als
Reibungskupplung ausgebildet, d. h. die einander zugewandten
Stirnseiten der Kupplungshälften 22, 26 tragen Reibbeläge. Die
Schaltkupplung könnte beispielsweise auch als Klauen- oder
Zahnkupplung ausgeführt werden. Die eingerückte Schaltkupplung 23
bewirkt, daß sich der exzentrisch ausgebildete Ring 12 beim Wechsel
der Gummituchhülse 31, d. h. bei freigelegter Lagerung 10 nicht
gegenüber dem Übertragungszylinder 1 verdrehen kann. Letzterer
wiederum ist durch den Antrieb drehgesichert, mit dem der Zapfen 3,
nicht dargestellt, verbunden ist. Weiterhin greift, nicht
dargestellt, am Zapfen 3 eine Vorrichtung an, die den
Übertragungszylinder 1 bei freigelegter Lagerung 10 fliegend
gelagert in der Schwebe hält. Eine nunmehr über den freigelegten
Zapfen 2 wechselbare Gummituchhülse 31 ist strichpunktiert
dargestellt. Nach erfolgtem Hülsenwechsel werden die Schieber 7, 8
wieder in die gezeichnete Stellung gefahren. Dabei verändert der
Übertragungszylinder dank der unveränderten Position des exzentrisch
ausgebildeten Ringes 12 seine Lage nicht. Ebenso kann dadurch beim
Schließen des Schiebers 8 ein Stellantrieb 32 für den Ring 12 in
letzteren eingekuppelt werden. Die Verstellung des Ringes 12 dient,
wie weiter oben bereits ausgeführt, der Druckan- und abstellung. Als
Stellantrieb 32 kommt dafür im Ausführungsbeispiel ein entsprechend
betätigtes Ritzel 33 zur Anwendung, das in ein Zahnsegment 34 der
Büchse 18 eingreift. Die Stange 19 sichert auch die Büchse 18 gegen
Verschieben. Zur Sicherung des Ringes 13 gegen Verschieben gegenüber
dem Ring 12 im freigelegten Zustand des Lagers 10 ist am Ring 13 ein
Mitnahmeblech 35 vorgesehen, das in eine Nut 36 des Ringes 12
eingreift. Die Sicherung könnte aber auch anderweitig erfolgen,
beispielsweise dadurch, daß das Nadellager 15 mit axialer Festlegung
ausgeführt ist.
In Fig. 2 ist als Druckwerkszylinder ein Formzylinder 37 gezeigt,
der mit seinen Zapfen 38, 39 in Seitenwänden 40, 41 eines
Druckwerkes lagert. Dabei wird die Lagerung 42 des Zapfens 38 von
Schiebern 43, 44 aufgenommen, die schiebbar an der Seitenwand 40
angeordnet sind und in der gezeichneten Stellung eine Öffnung 62 der
Seitenwand 40 verschließen. Die Lagerung 42 enthält zwei ineinander
liegende, zueinander axial verschiebbare Ringe 45, 46. Die Ringe 45,
46 werden im Ausführungsbeispiel von einem zweireihigen
Zylinderrollenlager 47 verkörpert. Zum Einsatz könnten aber auch
anderweitige Wälzlager ohne axiale Festlegung, z. B. Nadellager,
oder auch gleitgelagerte Ringe kommen. Von Vorteil ist bei
Wälzlagern deren gute Möglichkeit der Einstellung auf Spielfreiheit.
Dies erfolgt beispielsweise durch keglige Ausbildung der Bohrung
des Ringes 45 sowie des zugehörigen Sitzes des Zapfens 38 und axiale
Verstellung des Ringes 45. Der Ring 46 ist fest in einer Büchse 48
angeordnet. Im Boden der Büchse 48 ist zentrisch zum Mantel der
Büchse 48 eine Bohrung angeordnet, durch die verschiebbar eine
Stange 49 hindurchgeführt ist. Beiderseits der Bodenbohrung der
Büchse 18 befinden sich auf der Stange 49 Druckfedern 50, 51, die
sich gegen den Boden der Büchse 48 und Anschläge 52, 53 der Stange
49 abstützen. Die Stange trägt weiterhin zwei Rillenkugellager 54,
55, die in einer Bohrung des Zapfens 38 aufgenommen sind.
Die Bedingungen für die Rillenkugellager 54, 55 sind die gleichen,
wie die der Rillenkugellager 20, 21 in Fig. 1.
Im Betriebszustand des Formzylinders 37 nehmen die Schieber 43, 44
die in Fig. 2 gezeichnete Stellung ein und klemmen die Büchse 48
spielfrei. Bei einer axialen Verschiebung des Formzylinders 37
verschiebt sich der Ring 45 gegenüber dem Ring 46, ohne daß die
Büchse 48 in der Bohrung 56 der Schieber 43, 44 mitgeführt werden
muß. Gleichzeitig wird bei dieser Verschiebung je nach
Schieberichtung die Stange 49 im Boden der Büchse 48 verschoben und
eine der Federn 50, 51 zusammengedrückt. Für einen Wechsel der
Gummituchhülse werden die Schieber 43, 44 vom Zapfen 38 und der
Lagerung 42 weggeschoben. Sie geben dabei die Büchse 48 frei, die
von der zusammengedrückten Feder 50 oder 51 in ihre Nullage
zurückgeschoben wird, wobei sich diese Feder 50 oder 51 entspannt.
Bei einer neuerlichen Inbetriebnahme des Formzylinders 37 steht
nunmehr wieder der volle Verschiebeweg des Ringes 45 gegenüber dem
Ring 46 bzw. der volle Verschiebeweg des Formzylinders 37 zur
Verfügung. Dieser Vorteil ist gegeben bei einer spielfreien,
wahlweise auch geklemmten Lagerung der Büchse 48 in der Seitenwand.
Der Wechsel der Druckformhülse 61, die in Fig. 2 strichpunktiert
dargestellt ist, erfolgt in an sich bekannter Weise durch Schieben
von dem bzw. auf den Formzylinder 37 durch die freigelegte Öffnung
62 der Seitenwand 40 über den freigelegten Zapfen 38. Der an seinen
Zapfen 38 freigelegte Formzylinder 37 wird mittels einer nicht
dargestellten Vorrichtung an der Seitenwand 41 fliegend gelagert in
der Schwebe gehalten.
Das Lösungsprinzip der Fig. 2 (Anspruch 7) ist beispielsweise auch
bei dem Druckwerkszylinder gemäß Fig. 1 anwendbar. So kann die
Büchse 18′ mit Anschlägen 57, 58 versehen sein, an denen sich
Druckfedern 59, 60 abstützen, zwischen denen wiederum der Ring 13′
plaziert ist (Fig. 3). Beim Hülsenwechsel, d. h. beim Wegfahren des
Schiebers 8′ bringen die Federn 59, 60 den Ring 13′ wieder in eine
Nullage zur Büchse 18′, aus der er beim Verschieben der Büchse 18′,
d. h. bei einem Verschieben des Druckwerkzylinders, geraten war.
Der äußere Ring kann auch mittelbar, z. B. über einen benachbarten
Ring, zum Zapfen in eine Nullstellung gebracht werden,
beispielsweise dadurch, daß der äußere Ring ohne
Schiebefreiheitsgrad auf dem benachbarten Ring gelagert ist. An
letzterem Ring greift dann die Vorrichtung zur Nulleinstellung an.
Claims (5)
1. Druckwerkszylinder einer Rollenrotationsdruckmaschine, der mit
seinen Zapfen wenigstens mittelbar in oder an zwei Seitenwänden
gelagert ist und auf den bzw. von dem durch eine Öffnung in
einer Seitenwand eine Hülse hindurchschiebbar ist, nachdem die
Lagerung am zur Öffnung zeigenden Zapfen freigelegt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung (10) mehrere
ineinanderliegende Ringe (11, 12, 13) enthält, von denen
mindestens einer (12) exzentrisch ausgebildet ist, in der
Weise, daß er im Betriebszustand bei seiner Verdrehung die Achse
des Druckwerkszylinders (1) verschieben kann, und während des
Hülsenwechsels der genannte Ring (12) gegen Verdrehung fixiert
wird, insbesondere dadurch, daß er mit dem Zapfen (2) verbunden
wird.
2. Druckwerkszylinder nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung vorgesehen ist, die den
exzentrischen Ring (12) gegen Verschieben gegenüber dem Zapfen
(2) sichert.
3. Druckwerkszylinder nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der exzentrische Ring (12) als Büchse (18)
ausgebildet ist, an der eine Stange (19) befestigt ist, die
drehbar am Zapfen (2) des Druckwerkszylinders (1) gelagert ist,
daß die Büchse (18) weiterhin die erste Kupplungshälfte (22)
einer Schaltkupplung (23) beherbergt, deren zweite
Kupplungshälfte (26) an der Stirnseite des Zapfens (2) befestigt
ist, daß die erste Kupplungshälfte (22) unverdrehbar und
schiebbar in der Büchse (18) lagert und sich unter
Zwischenschaltung von Federn am Boden der Büchse (18) abstützt,
daß die erste Kupplungshälfte (22) eine Umfangsnut (27) trägt,
in die eine in der Büchse (18) gelagerte Schaltgabel (28)
eingreift, die von der Seitenwand (4) derart betätigt wird, daß
sie beim Freilegen der Lagerung (10) die Schaltkupplung (23)
einkuppelt.
4. Druckwerkszylinder einer Rollenrotationsdruckmaschine, der mit
seinen Zapfen wenigstens mittelbar in oder an zwei Seitenwänden
gelagert ist und auf den bzw. von dem durch eine Öffnung in
einer Seitenwand eine Hülse hindurchschiebbar ist, nachdem die
Lagerung am zur Öffnung zeigenden Zapfen freigelegt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lagerung (42) mehrere ineinanderliegende
Ringe (45, 46) enthält, von denen wenigstens zwei (45, 46) axial
zueinander verschiebbar sind und eine Vorrichtung vorgesehen
ist, die während des Hülsenwechsels den äußeren Ring (46) zum
Zapfen (38) in eine Nullstellung stellt und/oder in dieser hält.
5. Druckwerkszylinder nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der äußere Ring (46) in einer Büchse (48)
lagert, durch deren Boden eine Stange (49) gesteckt ist, die
gegen die Kraft von Federn (50, 51) in ihrer Längsrichtung
verschiebbar ist und drehbar am Zapfen (38) des
Druckwerkszylinders (37) gelagert ist.
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