DE441052C - Vorrichtung zum Umbiegen der Enden von Drahtgeflechten - Google Patents

Vorrichtung zum Umbiegen der Enden von Drahtgeflechten

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DE441052C
DE441052C DEW71194D DEW0071194D DE441052C DE 441052 C DE441052 C DE 441052C DE W71194 D DEW71194 D DE W71194D DE W0071194 D DEW0071194 D DE W0071194D DE 441052 C DE441052 C DE 441052C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/12Making special types or portions of network by methods or means specially adapted therefor
    • B21F27/14Specially bending or deforming free wire ends

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Umbiegen der Enden von Drahtgeflechten. Bei Drahtgeflechten entstehen bekanntlich am Rande desselben vorstehende Drahtenden, die jedoch umgebogen werden müssen. Zu diesem Zweck verwendet man bereits bei Drahtflechtmaschinen einen Umbiegekopf, der die Drahtenden umbiegt. Da jedoch ein einfaches Umbiegen, d. h. Zurückdrücken der Drahtenden, nicht genügt, sondern die Enden außerdem noch etwas verschränkt werden müssen, so ist man gezwungen, dem Werkzeug zum Umbiegen der Drahtenden eine doppelte Bewegung zu erteilen, und zwar sowohl eine Drehbewegung als auch eine Vorschubbewegung.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, welche gestattet, mittels nur einer Bewegung die Drahtenden nicht nur umzubiegen, sondern gleichzeitig auch zu- verschränken. Es wird dies dadurch erreicht, daß zwei getrennte Umbiegewerkzeuge vorgesehen sind, die in geneigter Richtung zueinander liegen und in dieser Richtung gegen die Drahtenden des Geflechts bzw. gegen einen Dorn verschoben werden. Sie kreuzen sich hierbei in der Bewegungsbahn gegen den Dorn.
  • Der Dorn selbst, der als Widerlager für das Drahtgeflecht dient, ist zweckmäßig in der Längs- und der Auflagetisch für das Geflecht in der Höhenrichtung verstellbar.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung gebracht.
  • Abb. T zeigt den Apparat in geschnittener Vorderansicht, während Abb. a eine Draufsicht darstellt.
  • Abb.3 zeigt in Draufsicht die umzubiegenden Enden eines Drahtgeflechts, während Abb.4 in Vorderansicht das Geflecht mit umgebogenen Drahtenden erkennen läßt.
  • Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei Umbiegewerkzeugen a, a, die gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel von Führungsstangen b getragen werden, die in Führungen c und d gleiten. Diese Stangen b sind als Zahnstangen e ausgebildet, die mit Zahnrädern f und g zusammenarbeiten, von denen das erstere f mit Hilfe eines Handhebels lt in Drehung versetzt werden kann.
  • Vor den Werkzeugen d, a ist ein Dorn i als Widerlager vorgesehen, dessen Bolzen 1z in einem Schlitz L einer Grundplatte in in der Längsrichtung verstellt werden kann. Zum Auflegen des Geflechts ya dient eine Unterlage o, die ebenfalls eine Verstellung, und zwar in der Höhenlage, zuläßt, um den verschiedenen Drahtstärken des .Geflechts Rechnung zu tragen.
  • Die Handhabung der Vorrichtung ist folgende: Zunächst wird das Geflecht n so auf die Unterlage o aufgelegt, daß der Dorn i hinter die Kreuzungsstelle der Drahtenden p zu liegen kommt (Abb.3). Nunmehr wird der Handhebel h in Richtung des eingezeichneten Pfeiles geschwungen, was zur Folge hat, daß sich die Zahnräder f und g drehen und dabei die Zahnstangen b, b mit ihren Werkzeugen a, a gegen die Drahtenden p bewegen, bis sie dieselben mit ihrem winkelig gestalteten Maul erfassen. Beim weiteren Vorgang der Werkzeuge a werden die Drahtenden p zu- rückgebogen, d. h. umgebogen, wie in Abb. 3 strichpunktiert angedeutet.
  • Es ist jedoch zu berücksichtigen, daß sich die Werkzeuge a, a bei ihrem Vorschub kreuzen, und zwar infolge der Schräganordnung ihrer Tragstangen b, so daß also die Drahtenden p nicht nur nach rückwärts umgebogen, sondern gleichzeitig etwas verdreht, d. h. verschränkt werden (Abb. q.).
  • Je nach der Stärke des Geflechts ia kann der Dorn i und die Unterlage o verstellt werden, und zwar nach Lösen der Schrauben q und y.
  • Die Vorrichtung eignet sich sowohl als Handgerät, d. h. unabhängig von einer Maschine, als auch als Bestandteil einer Drahtflechtmaschine und hat den Vorzug, daß sie reicht nur für alle Drahtstärken, sondern auch für die verschiedensten Maschenweiten Verwendung finden kann.
  • Es ist nicht unbedingt notwendig, daß zum Vorschub der Werkzeuge a, a Zahnstangen und Zahnräder verwendet werden, vielmehr könnten auch andere Mittel zur Anwendung kommen, so z. B. Hebelübersetzungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Umbiegen der Enden von Drahtgeflechten, gekennzeichnet durch zwei in geneigter Richtung zueinander angeordnete Umbiegewerkzeuge (a, a), die gemeinsam gegen die Drahtenden (p) des Geflechts (n) verschiebbar sind und in ihrer Bewegungsbahn sich kreuzen.
DEW71194D Vorrichtung zum Umbiegen der Enden von Drahtgeflechten Expired DE441052C (de)

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DE441052C true DE441052C (de) 1927-02-23

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