DE440877C - Hohlkoerper aus Metall mit spantenartigen Versteifungen - Google Patents

Hohlkoerper aus Metall mit spantenartigen Versteifungen

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DE440877C
DE440877C DEZ10196D DEZ0010196D DE440877C DE 440877 C DE440877 C DE 440877C DE Z10196 D DEZ10196 D DE Z10196D DE Z0010196 D DEZ0010196 D DE Z0010196D DE 440877 C DE440877 C DE 440877C
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Dornier Metallbauten GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 18. FEBRUAR 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 440877 KLASSE 62 b GRUPPE 3
(Z 10196 Xl\62b)
Ergänzungsblatt ^^_ ♦ ****
zur Patentschrift 440 877 Klasse 62b Gruppe 3.
Das Patent 440 877 ist durch Verzicht auf das Hauptpatent .310 181 selbständig geworden.
Dornier-Metallbauten G.m.b.H. und ©tyi.=3ng. Claudius Dornier in Friedrichshafen a. B.
Hohlkörper aus Metall mit spantenartigen Versteifungen. Zusatz zum Patent 310181.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. November 1917 ab. Das Hauptpatent hat angefangen am 5. Mai 1917.
Die Erfindung bezieht sich auf Hohlkörper der durch das Patent 310 181 geschützten Art und bezweckt deren weitere -Verbesserung.
Den Erfindungsgegenstand bildet demgemäß ein für Zwecke der Luftschiffahrt bestimmter, mit spantenartigen Versteifungen versehener Hohlkörper aus Metall nach Patent
310 i8r_, bei dem eine Haut durch ein System sich ohne Unterbrechung kreuzender Spante versteift ist, deren an sich offene Querschnitte durch die jeweilige Vereinigung mit der Haut geschlossene Hohlprofile ergeben. Die unterbrechungsfreie Kreuzung tragfähiger Längsund Querspante wird nach der Erfindung
44087?
dadurch erreicht, daß die an. sich offene Längsspantprofile auf der einen Seite und die Querspantprofile auf der anderen Seite der gemeinschaftlichen Haut verlaufen und ah sie angeschlossen sind. Der Vorteil einer solchen Bauart gegenüber der nach dem Hauptpatent besteht darin, daß man die Haut verhältnismäßig dünn wählen und auch für die Hohlstäbe kleinere Profile verwenden kann, da ίο die Aussteifung nach zwei Richtungen in völlig gleicher Weise erfolgt. Hierdurch aber wird das Gewicht wesentlich verringert. Außerdem aber kann man ohne Mühe verwickelte Mantelformen mit großer Tragfähigkeit gewinnen, da die verhältnismäßig schwachen Profilstäbe leicht in gewünschter Weise gekrümmt werden können, solange sie noch nicht mit der Außenhaut zu einem starren Ganzen vereinigt sind.
ao Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigen in schematischer Darstellung:
Abb. ι eine zum Teil in senkrechtem Mittelas sdhnitt gehaltene äußere Längsansicht eines Flugzeugrumpfes,
Abb. 2 einen Querschnitt nach 2-2 der Abb. i,
Abb. 3 einen Schnitt durch einen TragdeckenfLügel nach 3-3 der Abb. 4,
Abb. 4 einen senkrecht zur Flügelrichtung geführten Schnitt,
Abb. 5 und 6 zwei den Abb. 3 und 4 entsprechende Darstellungen eines' etwas anders gestalteten Tragdeckenflügels.
Bei dem Flugzeugrumpf nach Abb. 1 und 2 sind an einer Haut A von innen Spantringe B und von außen Spantstäbe C genietet. Die Innenringe sowohl wie die Außenstäbe besitzen einen U-förmigen oder rinnehartigen Querschnitt mit nach außen gerichteten Anschlußflanschen. Bn Ausführungsbeispiel ist eine Vereinigung durch Nietung als der praktisch häufigste Fall angenommen. Grundsätzlich kann die Verbindung aber auch auf andere Weise, z. B. durch Löten, Schweißen oder Verschrauben, erfolgen. Denn wichtig ist für den fertigen Körper nur, daß die an sich wenig tragfähigen Einzelgebilde A, B und C durch ihre Vereinigung einen widerstandsfähigen Gesamtkörper mit geschlossenen hohlen Außen- und Innenrippen ergeben, die sich mit der gemeinschaftlichen Außenhaut und untereinander gegenseitig gleichwertig versteifen. Wie Abb. 1 erkennen läßt, stäben genügt es, wenn sie nur an den Stellen stärkerer Beanspruchung vorgesehen sind.
Bei dem Flügel nach Abb. 3 und 4 schmiegt sich eine größere Zähl offener, in der Richtung sonst üblicher Hohne verlaufender Profil-Stäbe D von innen an einer Haut Zf an. Ähnliche in den Ebenen der Spieren sich erstreckende1 Stäbe/7 sind auf der Außenseite der Haut E befestigt. Durch die Vereinigung mit der Haut wird ein völlig festes System von Querspanten F und Längsspanten D< geschaffen, so daß der entstandene Flügel sich ohne besondere Holme selbst trägt. Bei sehr großer Flügelweite kann man natürlich die untereinanderliegenden Längsspante D' noch durch einen Verband G rahmenartig versteifen.
Der Flügel nach Abb. 5 und 6 unterscheidet sich von den eben beschriebenen im wesentlichen dadurch, daß die Längsspante// von außen und die Querspante/ von innen an der gemeinsamen Haut K. anliegen. Der aus Abb. S ersichtliche Verband L ist zumeist nicht nötig, erhöht aber bei großer Flügeltiefe natürlich die Steifigkeit.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    artigen Versteifungen nach Patent 310 dadurch gekennzeichnet, daß seine/<Haut durch ein System sich ohne Unterbrechung kreuzender und auf beiden Seiteader Haut über diese hinweg laufendep/Längs- und Querspante ausgesteift ist/deren an sich offene Querschnitte durch die jeweilige Vereinigung mit der/Haut geschlossene Hohlprofile ergebe
  2. 2. "Hohlkörper^iiach Anspruch 1, der als Flugzeugrumpf/ausgebiidet ist, dadurch gekennzeictoEt, daß die als Querspante dienenden/ an sich offenen Profile von innen üira die als Längsspänte dienenden, ebenfalls offenen Profile von außen an der
    gemeinschaftliche Gurtung bildenden
  3. 3. Hohlkörper nach Anspruch 1, der als Flugzeugflügel ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß er anstatt der die Spieren tragenden Längsholme eine größere Anzahl ihnen gleichgerichteter offener Profilstäbe aufweist, die durch ihre Innen- oder Außenbefestigung an der Flügelhaut zusammen mit gleichartigen, die Spieren ersetzenden und in deren "Krip-
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