DE4402146C2 - Kettenwirkmaschine - Google Patents
KettenwirkmaschineInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B27/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B27/06—Needle bars; Sinker bars
- D04B27/08—Driving devices therefor
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- D—TEXTILES; PAPER
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kettenwirkmaschine
mit einem Maschinenbett, mindestens einer Hauptwelle
und Wirkwerkzeugbarren, die jeweils von mehreren Tra
garmen gehalten und von der Hauptwelle über Getriebe
hin und her antreibbar sind.
Der übliche Aufbau einer solchen Kettenwirkmaschine,
wie er sich beispielsweise aus dem Buch Wheatley "Ra
schel Lace Production" 1972, Seiten 29, 30, 33 und 209
ergibt, weist ein Maschinenbett auf, auf dem Mittelwän
de befestigt sind. In ihnen sind über die gesamte Brei
te der Kettenwirkmaschine verlaufende Tragwellen gela
gert, die je einer oder mehreren Wirkwerkzeugbarre(n)
(wie Nadelbarre, Schieberbarre, Legebarren, Platinen
barre) zugeordnet sind und an denen Tragarme für diese
Barren befestigt sind. Jede Tragwelle wird mit Hilfe
von mehreren Stößeln, die aus dem Maschinenbett heraus
ragen, hin- und hergeschwenkt, was zu der gewünschten
Hin- und Herbewegung der zugehörigen Wirkwerkzeugbarre
führt. Sofern die von einem Exzenter auf der Hauptwelle
hervorgerufene Antriebsbewegung nicht direkt genutzt
werden kann, ist ein Getriebe, insbesondere ein Koppel
getriebe, im Maschinenbett vorgesehen. Die Tragarme
sind entweder direkt an den Tragwellen befestigt oder
bilden zusammen mit einem Steuerhebel, der an der Trag
welle befestigt ist, und einem ebenfalls ortsfest gela
gerten Führungshebel ein Gelenkviereck, das eine Bewe
gung ähnlich einer Geradführung hervorruft.
Bei der Wirkmaschine gemäß DE-OS 24 22 964 ist in einem
Maschinengehäuse ein Doppelhebel ortsfest gelagert. Der
innere Hebelarm ist von einem Exzenter über eine Schubkurbel
angetrieben. Der auf- und abschwenkende äußere
Hebelarm ist durch eine seitliche Öffnung des Maschinengehäuses
nach außen geführt und dort durch eine mit
einem Dichtring zusammenwirkende Kugelkalotte abgedichtet.
Bekannt ist es ferner, von einer durchgehenden Hauptwelle
über mehrere Zahnradpaare eine Anzahl von Exzentern
anzutreiben, deren Schubstangen bei DD-PS 15 935
Axialschieber betätigen, die durch eine seitliche Führung
nach außen ragen, und bei DE-AS 25 07 028 auf ein
Koppelgetriebe wirken, das einen durch eine obere Öffnung
nach außen geführten Lenker auf und ab bewegt und
dabei über einen Hebel eine Wirkwerkzeugbarre verstellt.
Für den Austritt des Stößels aus dem Maschinenbett müs
sen Bohrungen vorgesehen werden. Damit kein Öl aus
tritt, werden diese mit Faltenbälgen abgedichtet. Der
Lärm, der durch die Getriebe erzeugt wird, läßt sich
hierdurch aber kaum dämmen. Außerdem besitzt das zwi
schen Hauptwelle und Tragwelle erforderliche Getriebe,
einschließlich des langen Stößels, eine verhältnismäßig
große Masse, deren Beschleunigung und Verzögerung bei
der Arbeitsbewegung der Barren erhebliche Zusatzkräfte
erfordert. Nachteilig ist ferner der verhältnismäßig
große Platzbedarf. Denn die durchgehenden Tragwellen
mit zugehörigen Tragarmen müssen derart gegeneinander
versetzt angeordnet sein, daß sie sich im Betrieb nicht
gegenseitig behindern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ketten
wirkmaschine der eingangs beschriebenen Art anzugeben,
bei der die Lärmemission vermindert ist und mit der es
möglich ist, die Antriebskräfte zu verringern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch mindestens
einen auf das Maschinenbett aufgesetzten Getriebekasten
gelöst, der zumindest in einer Seitenwand ein von einem
Wellenstück durchsetztes Lager aufweist, wobei das Ge
triebe am inneren Abschnitt des Wellenstücks angreift
und dessen äußerer Abschnitt antriebsmäßig mit einem
Tragarm verbunden ist.
Da man das Lager für das Wellenstück ohne Schwierigkei
ten gut abdichten kann, wird nicht nur der Ölaustritt
sicher verhindert, sondern auch die Lärmemission erheb
lich verringert. Der Getriebekasten stellt einen im
Vergleich zum Maschinenbett kleinen Resonanzkörper dar,
so daß auch eine Schallabstrahlung durch die Wände
stark reduziert ist. Auf einen langen Stößel kann ver
zichtet werden. Das Getriebe kann zumindest teilweise,
vorzugsweise aber im wesentlichen vollständig aus dem
Maschinenbett in den Getriebekasten verlegt werden und
dabei der Abstand zwischen der Hauptwelle und dem nach
außen führenden Wellenstück überbrücken. Hierdurch wird
die zu beschleunigende und zu verzögernde Masse und
damit die dafür erforderliche Zusatzkraft reduziert.
Die Seitenwände des Schiebekastens bieten eine gute
Möglichkeit zur Lagerung der Getriebeteile. Die erfin
dungsgemäße Konstruktion eignet sich insbesondere auch
für schnellaufende Kettenwirkmaschinen.
Mit Vorteil ist die Hauptwelle nahe der Maschinenbett
oberseite angeordnet und über eine Hubstange mit dem
übrigen Getriebe verbunden. Infolgedessen kann mit ei
ner kurzen Hubstange gearbeitet werden, was die bewegte
Masse nochmals herabsetzt.
Zweckmäßigerweise weist das Getriebe ein Koppelgetriebe
auf, und die Seitenwand ist auch Träger eines ortsfe
sten Gelenks des Koppelgetriebes. Bei dieser Ausnutzung
des Getriebekastens können zahlreiche Einbauten, die
bisher im Maschinenbett erforderlich waren, fortfallen.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist dafür
gesorgt, daß mehrere Getriebekästen eines Typs über die
Breite des Maschinenbetts verteilt vorgesehen sind und
unter Zwischenschaltung der Tragarme eine der Barren
tragen. Auf diese Weise kann eine durchgehende Tragwel
le für jede Barre entfallen.
Günstig ist es, daß über die Breite des Maschinenbetts
die Getriebekästen des einen Typs mit Getriebekästen
wenigstens eines anderen Typs, die eine weitere Barre
tragen, abwechseln. Hierbei kann jede Einheit über die
ihr zur Verfügung stehende Breite unabhängig von den
Nachbareinheiten ausgelegt werden. Das bedeutet insbe
sondere, daß man die Lage der Wellenstücke ausschließ
lich nach ihrer Eignung für den Barrenantrieb, nicht
aber mit Rücksicht auf andere Tragwellen wählen kann.
Im allgemeinen ergeben sich hierbei auch kürzere Über
tragungswege zwischen Hauptwelle und Wellenstücken, so
daß der Kraftbedarf aufgrund der bewegten Masse sinkt.
Bei einer ersten Ausführungsform ist der Tragarm am
Wellenstück, also insbesondere an dem äußeren Abschnitt
des Wellenstücks befestigt. Die vom Tragarm gehaltene
Barre führt daher eine Kreisbewegung aus. Der unmittel
bare Antrieb führt zu einer massearmen Konstruktion.
Bei einer zweiten Ausführungsform bildet der Tragarm
zusammen mit einem Steuerhebel, der am Wellenstück be
festigt ist, und einem ortsfest gelagerten Führungshebel
ein Gelenkviereck. Die an solchen Tragarmen befe
stigte Barre vollführt eine durch das Gelenkviereck
bestimmte Bewegung, insbesondere eine Geradführung.
Hierbei kann eine stabile Konstruktion mit verhältnis
mäßig leichten Hebeln erzielt werden, so daß auch hier
nur eine geringe Masse bewegt werden muß.
Hierbei kann in weiterer Ausgestaltung der Füh
rungshebel an der Seitenwand ortsfest gelagert sein.
Günstig ist es auch, daß Wellenstücke Lager in beiden
Seitenwänden der Getriebekästen durchsetzen und ihre
beiden äußeren Abschnitte antriebsmäßig mit je einem
Tragarm verbunden sind. Mit Hilfe eines Getriebekastens
können daher zwei Tragarme gehalten und angetrieben
werden, was den Gesamtaufbau vereinfacht.
Hierbei empfiehlt es sich, daß die beiden Tragarme auf
einander abgewandten Seiten Ausleger aufweisen. Durch
die Ausleger erhalten die Abstützteile der Tragarme
einen größeren Abstand voneinander. Man kann daher mit
einer geringeren Anzahl von Tragarmen auskommen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist dafür ge
sorgt, daß Getriebekästen sich hinter den Legebarren
bis in deren Höhe erstrecken und an ihrem oberen Ende
Gelenkvierecke tragen, deren mittlere Teile durch sich
etwa senkrecht zum Wirknadelhub erstreckende Endab
schnitte der Tragarme gebildet sind. Die Legebarren
werden daher nicht von oben, sondern von ihrer
Rückseite her angesteuert. Dies führt einerseits zu
einem kurzen Übertragungsweg zwischen Hauptwelle und
Wellenstücken. Andererseits ist der Bereich oberhalb
der Legebarren frei, so daß eine sehr viel größere
Freiheit in der Lagerung der Kettbäume und der Führung
des Fadeneinlaufs besteht. Besonders bei Raschelmaschi
nen bringt diese Lagerung den Vorteil, daß nicht nur
das Gehängelager, sondern auch das Traversenrohr ent
fallen kann.
Vielfach besteht die Möglichkeit, daß in einem Getrie
bekasten Wellenstücke, die zwei verschiedenen Barren
zugeordnet sind, gelagert und ihre Koppelgetriebe von
einer gemeinsamen Hubstange antreibbar sind. Dies gilt
beispielsweise für Wellenstücke, welche die Legebarren
und zusätzlich die Wirknadelbarre betätigen.
Des weiteren empfiehlt es sich, daß die Getriebekästen
an ihrer Vorderseite Rücksprünge zur Anpassung an die
Wirkwerkzeuge aufweisen. Durch diese Anpassung können
die Getriebekästen noch dichter an den Wirkarbeitsbe
reich herangeführt werden, was weitere Möglichkeiten
der Verkleinerung mit sich bringt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand in der Zeichnung
dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine erfin
dungsgemäße Kettenwirkmaschine,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch einen auf das Ma
schinenbett aufgesetzten Getriebekasten von ei
nem ersten Typ,
Fig. 3 schematisch einen der Fig. 2 ähnlichen Schnitt
durch einen Getriebekasten von einem zweiten
Typ,
Fig. 4 schematisch einen der Fig. 2 ähnlichen Schnitt
durch einen Getriebekasten von einem dritten
Typ,
Fig. 5 eine schematische Ansicht von vorn auf einen
Maschinenbereich mit einem Getriebekasten vom
ersten Typ und
Fig. 6 schematisch einen Längsschnitt durch den Getrie
bekasten vom ersten Typ.
Wie Fig. 1 schematisch zeigt, besitzt eine Kettenwirk
maschine 1 mehrere Wirkwerkzeugbarren 2, 3 und 4, die
jeweils von Tragarmen 5 gehalten werden. Die Tragarme 5
sind mit Wellenstücken 6 verbunden, die in Seitenwänden
von Getriebekästen 7 gelagert und um einen vorgegebenen
Winkel hin- und her drehbar sind. Jeweils mehrere Ge
triebekästen 7 eines ersten Typs sind der Barre 2 zu
geordnet, jeweils mehrere Getriebekästen 8 eines zwei
ten Typs sind der Barre 3 zugeordnet, und jeweils meh
rere Getriebekästen 9 eines dritten Typs sind der Barre
4 zugeordnet. Sämtliche Getriebekästen sind auf einem
Maschinenbett 10 montiert, das in üblicher Weise eine
in maschinenfesten Lagern 11 gelagerte Hauptwelle 12
aufweist.
Bei der in den Fig. 2 bis 6 ausführlicher dargestellten
Kettenwirkmaschine gibt es zwei Legebarren 13 und 14,
eine Nadelbarre 15, eine Schieberbarre 16 und eine Pla
tinenbarre 17, deren Wirkwerkzeuge im Wirkarbeitsbe
reich zusammenarbeiten.
Wie Fig. 2 veranschaulicht, sind für die Legebarren 13
und 14 und für die Nadelbarre 15 Getriebekästen 18 vor
gesehen. Die Legebarren 13 und 14 werden von einem
Tragarm gehalten, der sich von den Legebarren nach hin
ten erstreckt und dort über einen Führungshebel 20 mit
einem an der Außenseite der Seitenwand 21 des Getriebe
kastens 18 befindlichen Gelenkzapfen 22 und über einen
Steuerhebel 23 mit dem äußeren Abschnitt eines Wellen
stücks 24, das in einem Lager 25 der Seitenwand 21 ge
lagert ist, verbunden ist, so daß sich ein Gelenkvier
eck 26 ergibt. Am inneren Abschnitt des Wellenstücks 24
greift ein Getriebe 27 in der Form eines Koppelgetrie
bes an, das dafür sorgt, daß die Legebarren 13 und 14
bei jedem Arbeitszyklus vorwärts und rückwärts bewegt
werden. Das Getriebe 27 weist auf der Hauptwelle 12
einen Exzenter 28 auf, der eine Hubstange 29 auf und ab
bewegt. Diese ist über einen Winkelhebel 30 mit orts
festem Lagerzapfen 31 und die Hebel 32, 33 und 34 mit
dem inneren Abschnitt des Wellenstücks 24 verbunden,
wobei ein Gelenk 35 über einen ortsfest gelagerten Füh
rungshebel 36 geführt ist. Wie man leicht erkennen
kann, führt die Auf- und Abbewegung der Hubstange 29 zu
einer Vorwärts-Rückwärts-Bewegung des Tragarms 19.
Die Nadelbarre 15 ist an Tragarmen 37 befestigt, die
über Führungshebel 38 mit einem an der Außenseite der
Seitenwand 21 befestigten Lagerzapfen 39 und über einen
Steuerhebel 40 mit dem äußeren Abschnitt eines Wellen
stücks 41, das in einem Lager 42 in der Seitenwand 21
des Getriebekastens 18 gelagert ist, verbunden ist.
Auch hier ergibt sich ein Gelenkviereck 42, das annähernd
eine Geradführung der Nadelbarre 15 bewirkt. Der
Antrieb erfolgt durch ein Getriebe 43, das zwei Hebel
44 und 45 aufweist, welche von der Hubstange 29 ange
trieben werden.
Der Getriebekasten 18 überdeckt eine Öffnung 46 an der
Oberseite des Maschinenbetts. Die einzigen Durchbrüche
der Seitenwand 21, die durch das Lager 25 für das Wel
lenstück 24 und durch das Lager für das Wellenstück 41
gebildet sind, lassen sich ohne Schwierigkeiten abdich
ten. Daher ist weder ein Ölaustritt noch eine Lärmemis
sion zu befürchten. Der Getriebekasten 18 besitzt im
Bereich der Wirkwerkzeuge einen Rücksprung 47, der es
erlaubt, den Gelenkzapfen 22 sehr dicht hinter den Le
gebarren 13 und 14 anzuordnen, ohne den Arbeitsbereich
im übrigen zu behindern. Die Hauptwelle 12 ist kurz
unterhalb der Oberseite des Maschinenbetts 10 angeord
net, so daß die durch das Getriebe 27 bzw. 43 zu über
windenden Strecken und damit auch die Masse der Getrie
beglieder klein gehalten werden kann. Dies bedeutet,
daß nur geringe Kräfte aufgewendet werden müssen, um
die Wirkwerkzeuge zu betätigen, was insbesondere für
schnellaufende Maschinen von Interesse ist.
Da der Getriebekasten 18 in Höhe der Legebarren 13 und
14 endet und auch oberhalb der Tragarme 19 keine weite
ren Haltemittel erforderlich sind, ergibt sich eine
sehr gedrungene Konstruktion, bei der die Fadenzufuhr
dicht oberhalb der Legebarren angeordnet werden kann.
In Fig. 3 ist ein Getriebekasten 48 eines zweiten Typs
veranschaulicht, der zur Betätigung der Schieberbarre
16 dient. Diese ist an einem Tragarm 49 befestigt, der
einerseits über einen Führungshebel 50 mit einem an der
Außenseite der Seitenwand 51 des Getriebekastens 48
angebrachten Gelenkzapfen 52 und andererseits über ei
nen Steuerhebel 53 mit dem äußeren Abschnitt eines in
der Seitenwand 51 gelagerten Wellenstücks 54 verbunden
ist. An der Innenseite dieses Wellenstücks greift ein
Getriebe 55 an, das eine vom Exzenter der Hauptwelle 12
betätigte Hubstange 56 und ein Koppelgetriebe 57 mit
ortsfesten Gelenkpunkte 58 und 59 aufweist. Wie es
schematisch veranschaulicht ist, führt die Auf- und
Abbewegung der Hubstange 56 zu einer Auf-
und Abbewegung der Schieberbarre 16.
In Fig. 4 ist ein Getriebekasten 60 eines dritten Typs
veranschaulicht, welcher der Platinenbarre 17 zugeord
net ist. Diese sitzt an Tragarmen 61, welche über einen
Hebel 62 mit einem an der Außenseite der Seitenwand 63
vorstehenden Lagerzapfen 64 und über einen Steuerhebel
65 mit dem äußeren Abschnitt eines in der Seitenwand 63
gelagerten Wellenstücks 66 verbunden ist. Der innere
Abschnitt dieses Wellenstücks 66 steht mit einem Ge
triebe 67 in Verbindung, das eine von einem Exzenter
der Hauptwelle 12 betätigte Hubstange 68 und ein Kop
pelgetriebe 69 mit zwei ortsfesten Gelenken 70 und 71
aufweist. Auf diese Weise wird durch die Auf- und Abbe
wegung der Hubstange 68 die Platinenbarre 17 vor und
zurück bewegt.
Fig. 5 zeigt in vereinfachter Darstellung den Getriebe
kasten 18 von vorn, also von der linken Seite in Fig.
2. Zu beiden Seiten des Getriebekastens 18 ist je ein
Tragarm 37 und 37′ für die Nadelbarre 15 vorgesehen.
Ausleger 72 und 72′, die auf den einander abgewandten
Seiten der Tragarme 37 und 37′ angebracht sind, bieten
eine großflächige Unterstützung für die Nadelbarre 15.
In ähnlicher Weise gibt es zu beiden Seiten des Getrie
bekastens 18 auch zwei Tragarme 19 und 19′ mit entspre
chenden Auslegern 73 und 73′, an denen die einzelnen
Legebarren, wie die Legebarre 13, über Längsführungen
74, beispielsweise in der Form von auf Stangen geführte
Kugelbüchsen, gehalten sind.
Fig. 6 zeigt in einem willkürlich gelegten Schnitt
durch den Getriebekasten 18, daß alle Teile symmetrisch
angeordnet sind, so daß die Kräfte und Drehmomente
gleichmäßig auf die Tragarme 19, 19′ übertragen werden
können. Insbesondere gibt es zwei Steuerhebel 23 und
23′, zwei miteinander verbundene Wellenstücke 24, 24′
und die zugehörigen Lager 25 und 25′ in den Seitenwän
den 21 und 21′. Auch die einzelnen Hebel des Getriebes
27 sind jeweils paarweise symmetrisch angeordnet.
Claims (14)
1. Kettenwirkmaschine mit einem Maschinenbett, minde
stens einer Hauptwelle und Wirkwerkzeugbarren, die
jeweils von mehreren Tragarmen gehalten und von der
Hauptwelle über Getriebe hin und her antreibbar
sind, gekennzeichnet durch mindestens einen auf das
Maschinenbett (10) aufgesetzten Getriebekasten (7,
8, 9; 18; 48; 60), der zumindest in einer Seiten
wand (21; 51; 63) ein von einem Wellenstück (6; 24,
41; 54; 66) durchsetztes Lager (25) aufweist, wobei
das Getriebe (27, 43; 55; 67) am inneren Abschnitt
des Wellenstücks angreift und dessen äußerer Ab
schnitt antriebsmäßig mit einem Tragarm (5; 19, 37;
49; 61) verbunden ist.
2. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Getriebe (27, 43; 55; 67) im we
sentlichen vollständig oberhalb des Maschinenbetts
(10) angeordnet ist.
3. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Hauptwelle (12) nahe der Maschi
nenbett-Oberseite angeordnet und über eine Hubstan
ge (29; 56; 68) mit dem übrigen Getriebe (27, 43;
55; 67) verbunden ist.
4. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (27, 43; 55; 67)
ein Koppelgetriebe (57; 69) aufweist
und die Seitenwand (21; 51; 63) auch Träger eines
ortsfesten Gelenks (31, 36; 58, 59; 70, 71) des
Koppelgetriebes ist.
5. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Getriebekä
sten (7, 8, 9) eines Typs über die Breite des Ma
schinenbetts (10) verteilt vorgesehen sind und un
ter Zwischenschaltung der Tragarme (5) eine der
Barren (2, 3, 4) tragen.
6. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß über die Breite des Maschinenbetts
(10) die Getriebekästen (7) des einen Typs mit Ge
triebekästen (8, 9) wenigstens eines anderen Typs,
die eine weitere Barre (3, 4) tragen, abwechseln.
7. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Tragarm (5) am Wellenstück
(6) befestigt ist.
8. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Tragarm (19, 37; 49; 61)
zusammen mit einem Steuerhebel (23, 40; 53; 65),
der am Wellenstück (24, 41; 54; 66) befestigt ist,
und einem ortsfest gelagerten Führungshebel (20,
38; 50; 62) ein Gelenkviereck (26, 42) bildet.
9. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Führungshebel (20, 38; 50; 62) an
der Seitenwand (21; 51; 63) ortsfest gelagert ist.
10. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß das Wellenstück (24,
24′) Lager (25, 25′) in beiden Seitenwänden (21,
21′) der Getriebekästen (18) durchsetzen und ihre
beiden äußeren Abschnitte antriebsmäßig mit je ei
nem Tragarm (19, 19′) verbunden sind.
11. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die beiden Tragarme (19, 19′; 37,
37′) auf einander abgewandten Seiten Ausleger (72,
72′; 73, 73′) aufweisen.
12. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß Getriebekästen (18)
sich hinter dem Legebarren (13, 14) bis in deren
Höhe erstrecken und an ihrem oberen Ende Gelenk
vierecke tragen, deren mittlere Teile durch sich
etwa senkrecht zum Wirknadelhub erstreckende End
abschnitte der Tragarme (19) gebildet sind.
13. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Getriebe
kasten (18) Wellenstücke (24, 41), die zwei ver
schiedenen Barren (13, 14; 15) zugeordnet sind,
gelagert und ihre Koppelgetriebe (27, 43) von einer
gemeinsamen Hubstange (29) antreibbar sind.
14. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebekästen
(18) an ihrer Vorderseite Rücksprünge (47) zur An
passung an die Wirkwerkzeuge aufweisen.
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
| DE4402146A DE4402146C2 (de) | 1994-01-26 | 1994-01-26 | Kettenwirkmaschine |
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