DE439491C - Vorrichtung fuer Spinnmaschinen zur selbsttaetigen Unterbrechung der Vorgarnlieferung bei Fadenbruch - Google Patents

Vorrichtung fuer Spinnmaschinen zur selbsttaetigen Unterbrechung der Vorgarnlieferung bei Fadenbruch

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DE439491C
DE439491C DEW69033D DEW0069033D DE439491C DE 439491 C DE439491 C DE 439491C DE W69033 D DEW69033 D DE W69033D DE W0069033 D DEW0069033 D DE W0069033D DE 439491 C DE439491 C DE 439491C
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/14Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
    • D01H13/16Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • D01H13/18Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only
    • D01H13/188Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only by cutting or clamping yarns or rovings

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Description

  • Vorrichtung für Spinnmaschinen zur selbsttätigen Unterbrechung der Vorgarnlieferung bei Fadenbruch. Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen an Spinnmaschinen für Jute, Flachs, Werg, Hanf oder sonstige Spinnstoffe zur selbsttätigen Unterbrechung der Vorgarnlieferung bei Fadenbruch, bei denen der Fadenwächter eine Vorrichtung, um das Vor garn festzuhalten, und eine Vorrichtung, um das Vorgarn aus der Klemmstelle der Einzugswalzen wegzuführen, in Tätigkeit setzt.
  • Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, einen kräftigen Ausschlag des Fadenwächterhebels beim Bruch des Vorgarns zu erzielen, trotzdem im Betriebszustande der Fühlarm des Fadenwächters nur einen sehr geringen Druck auf das Vorgarn ausübt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Fühlarm des Fadenwächters der Einwirkung eines gefederten Kippgetriebes unterworfen ist. Die Erfindung erstreckt sich auch auf Einzelheiten an dem Kippgetriebe, auf eine Verbesserung an dem das Vorgarn bei Fadenbruch festhaltenden Greifteil und auf die Verbesserung. des die Bewegung vom Fadenwächter zur Auslösung der Klemmvorrichtung und der Verschiebungsvorrichtung leitenden Getriebes.
  • Die Abbildungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht der Gesamtvorrichtung unter Weglassung des Fadentvächters, Abb. 2 ein Grundriß, entsprechend Abb. i in Klemmstellung, Abb. 3 ein Grundriß, entsprechend Abb. 2 in Betriebsstellung (Fadendurchlaufstellung) ; Abb. ¢ und 5 zeigen die Fadenklemmung in der Freistellung und in der Klemmstellung; Abb. 6 zeigt eine abgeänderte Klemmvorrichtung in der Klemmstellung, Abb. 7 eine Außenansicht des Faderwächters, Abb. 8 einen Grundriß desselben mit abgenommenem Deckel, Abb.9 und io Achsenschnitte durch den Fadenwächter in verschiedenen Ebenen, Abb. i i die Stellung des Kippgetriebes im Fadenwächter nach Fadenbruch, Abb. 12 die Stellung dieses Getriebes beim Anspinnen.
  • In der dargestellten Ausführungsform der Erfindung wird ein Vorgarnklemmhebel a (Abb. 2), der später einfach Fadenhebel heißt, benutzt, der unter der Wirkung einer Feder b steht, die so angeordnet ist, daß die auf den Hebel ausgeübte Kraft anwächst, wenn er sich in die Stopp- und Klemmstellung bewegt. Dieser Fadenhebel a trägt eine Rolle c, die sich gegen ein Anschlagstück d legt, um den Hebel in der Fadenzuführungsstellung zu halten. Dieses Anschlagstück d ist auf einer Platte e befestigt, die auf einem Gleitbolzen f sitzt, an dem eine schwache Feder g das Stück d gewöhnlich in der Zuführungsstellung hält. Die Platte e oder dieser Bolzen trägt eine Schaltklinke h, die mit einem Sperrrad i, welches auf der Speisewalzen- oder einer anderen Welle sitzt, in Eingriff kommen kann.
  • Wenn diese Klinke h mit dem Sperrad i in Eingriff kommt, wird das Anschlagstück d aus der Stellung der Abb. 3 in die der Abb. 2 zurückgestoßen, wo es die Rolle c des Fadenhebels a freigibt. Unter der Wirkung der Fadenhebelantriebfeder b stößt die Rolle alsdann das Anschlagstück d mit wachsender Geschwindigkeit noch weiter zurück und macht so die Klinke h von dem Sperrad i frei.
  • Nach der Betätigung des Fadenhebels liegt die Klinke h auf einem Vorsprung j des Gehäuses, in dem die Platte e und das Anschlagstück d untergebracht sind, auf, und die Unterseite der Klinke ist so geformt, daß bei der Rückwärtsbewegung derselben durch den Fadenhebel die Spitze der Klinke sich hebt und sich zugleich von dem verhältnismäßig langsam bewegten Zahn des Sperrades i zurückzieht und so bei einer verhältnismäßig kleinen Rückwärtsbewegung unbedingt außer Eingriff mit dem Sperrad kommt.
  • Wenn die Klinke h sich dem Ende ihrer Rückwärtsbewegung nähert, stößt ein oberer Vorsprung 9 derselben gegen den unteren Vorsprung io an dem Winkelhebel i i, der bei 12 in der Deckplatte 13 gelagert ist und nun um seinen Drehpunkt schwingt. Der Winkelhebel ii hat einen kurzen radialen Schlitz 14, in den ein Stift 15 des doppelten Fadenverriegelungshebels 16 eingreift, der infolgedessen scharf aus der Stellung der Abb. 3, bei der der Faden frei durch die Rollen läuft, in die Stellung der Abb. 2 schwingt, in der der Faden aus der Klemmstelle der Speisewalzen befreit und sicher gegen den Zug der Streckrollen verriegelt ist.
  • Eine schwache in der Zeichnung nicht dargestellte Feder, die auf den Winkelhebel i i wirkt, dient dazu, das Fadenklemmwerk in die Durchlaßstellung zurückzuführen, sobald der Fadenhebel a in seine Riegelstellung zurückbewegt wird. Die Klinke h hat einen zweiten Vorsprung 17 nach oben, der gegen die andere Seite des Vorsprunges io des Winkelhebels i i anstoßen kann und so gewährleistet, daß die Klemmung tatsächlich geöffnet wird, auch wenn aus irgendeinem Grunde die Wirkung der erwähnten schwachen Feder ausbleibt.
  • Als zusätzliche Leitung für den Faden ist auf der Klemmplatte oder dem Deckel der Fadenstoppeinrichtung ein geschlitztes Führungsauge 18 angebracht. Diese Führung kann jedoch auch an dem Hebel a selber ausgebildet sein und über die Fadendüse i9 vorspringen (s. Abb. q., 5 und 6), die den Faden dicht an den Speisewalzen leitet.
  • In den Abb. q. und 5 hat die Kante der Deckplatte 13, die einen Teil der Fadenverriegelung bildet, schneidenartigeAusbildungen 2o, während 21 die beiden Schenkel des doppelten Fadenklemmhebels 16 darstellen. Abb. q. zeigt die Stellung der verschiedenen Teile in dem Augenblick, wo der Vorsprung 9 an der Klinke den Vorsprung io an dem Winkelhebel i i berührt. Abb. 5 zeigt die Stellung der Schenkel 21, wenn der Faden vollständig eingeklemmt ist.
  • In der in Abb. 6 dargestellten Bauart ist die wirksame Kante der Fadenklemmplatte gabelförmig mit zwei Schenkeln 2o und 22 ausgebildet, so daß der Faden in der Klemmlage W-oder N-artig gefaltet ist.
  • Der den Faden fassende Teil der Einrichtung, der aus den beschriebenen Gliedern besteht, ist vorzugsweise oberhalb der Speisewalzen angebracht, von denen eine bei k (Abb. i) dargestellt ist.
  • Der noch zu beschreibende Fadenwächter ist unterhalb vorzugsweise in der Nähe der üblichen Klappe angebracht, durch die das Garn durchläuft, nachdem es aus den Streckwalzen ausgetreten ist.
  • Der Fadenwächter (s. Abb. 7, 8, 9, l0) ist in einem staubdichten Gehäuse L untergebracht und vorzugsweise auf einem steifen Träger hinter dem sich hebenden Augentisch oder der Fadenführerklappe angebracht. Er ist mit einem schwingbaren Finger oder Fühler va versehen, der bei Fadenbruch >:meldet«, indem er über seine normale Arbeitsstellung hinaus schwingt, in der er gewöhnlich während des Spinnvorganges steht. Dieser Fadenwächterfinger sie schwingt bei seiner regelmäßigen Tätigkeit horizontal aus und ist an einer vertikalen Spindel o befestigt, die aus dem Deckel des staubdichten Ge-' häuses l hervorragt.
  • Damit man die Ringbank heben kann, um die Kötzer abzuziehen oder die vollen Spulen auszuwechseln, ist der Finger m gelenkig an seiner Spindel o angebracht und kann infolgedessen durch die Ringbank selbsttätig gehoben werden.
  • Das staubdichte Gehäuse 1, welches außen Anschläge für den Finger m hat, enthält eine empfindliche Feder für die Wächterspindel o und ebenso eine Ausklink- und Anhebevorrichtung für die Fadenstoppklinke, wie hierunter beschrieben. Das staubdichte Gehäuse enthält auch eine empfindliche Ausklinkrolle q, die- mit einem Hebel r zusammenwirkt, um die Schaltklinke h auszulösen. Eine um den Drehzapfen des Hebels r gelegte einstellbare Torsionsfeder dient dazu, das Gewicht der Stange x bis zu einem größeren oder kleineren Betrag je nach Wunsch auszugleichen.
  • Die Wächterfeder s hat eine kipphebelartige Wirkung auf die Spindel o und kann diese ?lach der einen oder nach der anderen Seite einer mittleren Totlage ausschwenken, wobei die auf die Spindel ausgeübte Kraft in beiden Fällen zu beiden Seiten des Totpunktes in der Endlage am größten ist. Auf der einen Seite dient die allmählich ansteigende Kraft der Feder s dazu, den Finger m unbedingt außer Wirkung zu halten, wenn das Garn angesponnen wird; und auf der anderen Seite der Totlage dient der schwächere Teil der Federbewegung dazu, das Garn »abzufühlen«, während der stärkere Teil der Bewegung verstärkt durch das Moment des Fingers in bei einem Fadenbruch dazu benutzt wird, die empfindliche Ausklinkung von dem Klinkenauslösungshebel wegzuziehen. In den Abb.7 und 8 ist der Finger m in der Nähe seiner mittleren Totlage dargestellt, aber doch genügend weit von dieser entfernt, um einen gelinden Druck auf das Garn 7i auszuüben.
  • Die erwähnte Belastungsfeder s für den Wächter ist eine Flachfeder, die als Winkelhebel auf einem Drehzapfen in dem staubdichten Gehäuse gelagert ist, und deren eines Ende mittels einer durch das Gehäuse hindurchtretenden Schraube zwecks Einstellung der Federwirkung eingestellt werden kann. Das andere Ende der Feder legt sich gegen eine Messerschneide, die an einem Ende eines Gliedes t angebracht ist oder mit diesem aus einem Stück besteht, welches rund um die Spindel o herumgreift, aber zuverlässig außer Berührung mit ihr bleibt.
  • Das andere Ende des Gliecles-steht in Eingriff oder Berührung mit einer Messerschneide oder einer Spitze' an einem Arm 7.t, der radial aus der Spindel o vorspringt, und so den vorerwähnten Kipphebel bildet, der auf beiden Seiten einer mittleren Totstellung wirken kann, die sich ergibt, wenn die beiden-Messerschneiden und die Spindelachse in einer geraden Linie liegen.
  • Die lotrechte Spindel o trägt außer diesem radialen Arm u. einen Gabelhebel, dessen einer Schenkel v, wenn der Finger in bei einem Fadenbruch zum Ausschwenken freigegeben ist; die empfindliche Ausklinkung anstößt, so daß die Rolle q, die als Unterstützung für den Hebel r dient, weggeschoben wird- und dem Hebel ermöglicht, zu fallen und so auf Grund noch zu beschreibender Zusammenhänge die Schaltklinke h mit dem Sperrad i in Eingriff kommen läßt.
  • Der andere Schenkel w dieses Gabelhebels dient dazu, wenn der schwingende Finger in von Hand voll in die entgegengesetzte Lage zwecks Anspinnens ausgelegt wird, den Klinkenauslösehebel r anzuheben, indem er die Rolle q der empfindlichen Ausklinkung in ihre Grund- oder Arbeitsstellung drückt. Dieser Arm w des Gabelhebels ist zweckmäßig mit einer nachgiebigen oder elastischen Blattfeder verbunden oder besteht selbst aus einer solchen, so daß durch die betriebsmäßige Betätigung von außen der Wächter im Innern. nicht beschädigt werden kann.
  • Diese empfindliche Klinke, die die Rolle q trägt, besteht aus einem kurzen, auf einem Zapfen im Innern des staubdichten Gehäuses gelagerten Hebel, der vorzugsweise durch eine sehr kleine Gewichts- oder Federbelastung gegen die betriebsmäßigen Erschütterungen der Spinnmaschine in der Grund- oder Arbeitsstellung gehalten wird. Da sein Berührungspunkt oder Stirnende von einer Rolle q gebildet wird, so kann die Klinke mit sehr geringer Anstrengung von dem Hebel r abgezogen werden. Der Hebel r schwingt vorzugsweise um Drehpunkte im Innern des staubdichten Gehäuses und ist mit einer Feder versehen, die das Gewicht der Schaltklinke la und ihrer Verbindungsteile aufzuheben oder zu verkleinern strebt. Der Hebel berührt die Rolle q mit einer gehärteten, nicht abnutzbaren Kante.
  • Während die Abb. 8 die Teile im Betriebszustand darstellt, zeigt die Abb. i i die gleichen Teile nach Fadenbruch und Abb. 12 beim Anspinnen. In der Arbeitsstellung liegt, wie aus Abb. 8 ersichtlich, der Arm zc, gegen den das Glied t drückt, praktisch in der Verbindungslinie zwischen der Schneide am anderen Ende des Gliedes t, gegen die sich die Feder s legt, und dem Berührungspunkt von t mit u, so daß der-Druck auf das Glied t vom Ende des Armes u aufgenommen wird und praktisch kein Moment auftritt, das den Arm u um die Mittelachse o zu drehen strebt. Wenn jedoch der Arm u nach der einen oder anderen Seite der Verbindungslinie zwischen der Schneide und dem Berührungspunkt der Teile t und u ausschlägt, so wächst das von dem Federdruck ausgeübte Drehmoment nach der betreffenden Seite an, so daß der Arm u nach der einen oder der anderen Seite aus der Mittellage weiter ausschlägt.
  • Abb. i i zeigt 'den Arm u nach der einen Seite ausgeschlagen (Fadenbruch) undAbb. i2 zeigt ihn nach der anderen Seite ausgeschlagen (Anspinnsteltung), und aus den beiden Abbildungen sieht man, daß die Feder den Arm u an der Rückkehr in die Mittellage hindert. Der Hebel befindet sich also in der Arbeitsstellung ganz in der Nähe -des labilen Gleichgewichts und es findet eine Kipphebelwirkung zwischen den Federn s- und dem Arm u vermöge des Verbindungsgliedes t statt.
  • Die Verbindung von dem Wächter zu dem Fadenstopper der Einrichtung besteht in einer losen Stange x, deren unteres Ende auf dem Auslösehebel r im Innern des staubdichten Gehäuses ruht und deren oberes Ende im Regelzustand die Schaltklinke h außer Eingriff mit dem Sperrad i hält. Die Verbindungsstange ist an ihrem unteren Ende durch ein Loch geführt, durch das sie frei in das staubdichte Wächtergehäuse eintritt und an ihrem oberen Ende durch ein Loch in einem Ansatz des staubdichten Stoppergehäuses. Damit das Wächtergehäuse sicher von Staub und Spinnfasern frei bleibt, trotzdem seine Öffnung weit genug sein muß, um der Verbindungsstange einen praktisch- reibungsfreien Durchtritt zu ermöglichen, ist die Öffnung von einem ringförmigen Ansatz y nach -oben außerhalb des Gehäuses umgeben, -durch den die Stange x frei durchgeht. An der Stange ist ein ringförmiger Teil oder eine Muffe ü befestigt, die den Rohransatz y umgibt, aber solche Lichtweite hat, daß sie sich nicht an ihm reiben kann. Die Stange ist noch mit einer Teleskopv erbindung versehen, um sie leicht entsprechend der Entfernung zwischen Wächter und Fadenstopper einstellen zu können.
  • Die Einrichtung arbeitet folgendermaßen: Wenn ein Faden bricht, bann der Finger oder Fühler, der sich gewöhnlich gegen das Garn n (Abb. 6) legt, unter der Wirkung der Winkelblattfeder s ausschwingen oder sich drehen; das erwähnte Kippgetriebe und der Arm v des Gabelhebels auf der Wächterspindel o dntfernt dabei die empfindliche Ausklinkrolle q aus der Stellung, in der sie den Auslösehebel r hochhält, welcher jetzt die Verbindungsstange x und die von ihr getragene Klinke h fallen läßt, bis die Klinke mit ihrem Sperrad i in Eingriff kommt. Das (mechanisch angetriebene) Sperrad treibt die Klinke und das mit ihr verbundene Anschlagstück d so weit zurück, bis die Rolle c an dem Fadenhebel-a in eine Stellung- kommt, in der die Belastungsfeder den Fadenhebel veranlaßt, das Anschlagstück und die Klinke schneller zurückzutreiben als das Sperrad. Auch hebt sich die Klinke bei dieser Bewegung und kommt so schnell von dem Sperrad i frei. Der Fadenhebel a hat gleichzeitig den Faden längs der Speisewalzen bewegt, bis er die Grenzen der Klemmstelle überschritten hat, und deshalb nicht mehr nachgeführt wird. Die weitere Bewegung der Klinke h betätigt durch ihren Vorsprung g, der auf den Vorsprung io an dem Winkelhebel ii trifft, den doppelten Fadenklemmhebel 16 und klemmt den Faden sicher fest. Die Klemmbewegung hat die Wirkung, -den Faden endgültig von den Streckwalzen abzuheben. Der Bedienende bewegt jetzt den Finger in in die Freistellung, was bewirkt, daß die Verbindungsstange sich hebt und sich wieder feststellt; zum Schluß drückt der Bedienende den Fadenhebel a wieder in die Speise- oder Arbeitsstellung, wodurch die Fadenhebelbelastungsfeder b wieder gespannt wird, das Auslösestück d in seine Regelstellung kommt und die Klinke h in die Arbeitsstellung vorgebracht wird, wobei die Fadenklemmung durch die Federwirkung auf den Hebel ii oder unmittelbar freigemacht wird. Nunmehr wird angesponnen, und wenn alles in Ordnung ist, wird der Wächterfinger in wieder gegen den Faden za gelegt.

Claims (7)

  1. PATENTANspRtcH-r: i. Vorrichtung für Spinnmaschinen zur selbsttätigen Unterbrechung der Vorgarnlieferung bei Fadenbruch, bei der der Fadenwächter eine Klemmvorrichtung für das Vorgarn und eine das Vorgarn aus der Klemmstelle der Einzugswalzen führende Verschiebungsvorrichtung freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühlarm des Fadenwächters unter der Einwirkung eines gefederten Kippgetriebes steht, so daß er bei Fadenbruch mit wachsender Kraft ausschlägt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe für die Klemmvorrichtung und für die Verschiebungsvorrichtung nach Freigabe mit einem ständig laufenden mechanischen Antrieb in Eingriff kommt.
  3. 3. Vorrichtung, gekennzeichnet durch eine Sperrklinke (h), die nach Freigabe durch den Fadenwächter in ein ständig laufendes Sperrad (i) einfällt und einen unter Federwirkung stehenden Hebel (d) auslöst, der die Klemm- und die Verschiebungsvorrichtung für das Vorgarn betätigt. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch g, gekennzeichnet durch die Anordnung des gefederten Hebels, der zugehörigen Feder und der Klinken- und Auslösevorrichtung in der Art, daß die Klinke (h) ihrerseits von dem ausgelösten Hebel (a) beschleunigt wird, so daß sie von dem Sperrad (i) freikommt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch :2 bis q., dadurch gekennzeichnet, daß das zum Eingriff mit dem mechanischen Antrieb bestimmte Glied (h) von einer Stange (x) außer Eingriff gehalten wird, welche auf einem Hebel (r) ruht, dessen Unterstützung (q) von dem Fühlarm des Fadenwächters beim Ausschlag ausgeklinkt wird, wobei das Gewicht der Stange (x) und der von ihr getragenen Teile ganz oder teilweise ausgeglichen sein kann.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Glied (t) des gefederten Kippgetriebes sich mit Spitzen- oder Schneidenlagerung einerseits an die einstellbare Feder (s) des Getriebes, anderseits an einen als Kipphebel dienenden Arm (u) der Fadenwächterspindel (o) anschließt.
  7. 7. Klemmvorrichtung für Vorrichtungen nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorgarn auf der Strecke zwischen zwei Führungen (i8, ig) von zwei Schneiden (2i, 21) und einer oder zwei gegen diese versetzte Gegenschneiden (2o, 22) gefaßt wird.
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