DE451817C - Abstellvorrichtung fuer den Abschlag an deutschen Rundwirkmaschinen bei Fadenbruch - Google Patents

Abstellvorrichtung fuer den Abschlag an deutschen Rundwirkmaschinen bei Fadenbruch

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DE451817C
DE451817C DESCH72589D DESC072589D DE451817C DE 451817 C DE451817 C DE 451817C DE SCH72589 D DESCH72589 D DE SCH72589D DE SC072589 D DESC072589 D DE SC072589D DE 451817 C DE451817 C DE 451817C
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circular knitting
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Expired
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DESCH72589D
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Rieter Ingolstadt Spinnereimaschinenbau AG
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Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B35/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, knitting machines, not otherwise provided for
    • D04B35/10Indicating, warning, or safety devices, e.g. stop motions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Abstellvorrichtung für den Abschlag an deutschen Rundwirkmasehinen bei Fadenbruch. Die Erfindung betrifft eine Abstellvorrichtung für den Abschlag an deutschen Rundwirkmaschinen bei Fadenbruch.
  • Es sind verschiedene Vorrichtungen bekannt, welche bei einem Fadenbruch den Antrieb der Rundwirkmaschinen sofort unterbrechen, um das Entstehen von Löchern im Gewirke auszuschließen.
  • Mit der Abstellung des Antriebs allein ist es nicht getan, sondern mit dem Augenblick des Fadenbruchs muß auch bereits der Abschlag abgestellt werden, damit während des unvermeidlichen Auslaufs der Maschine der Rest des Fadens nicht aufgearbeitet wird. Werden die auf den Nadeln hängenden Maschen abgeschlagen, ohne daß ein neuer Faden kuliert ist, so entstehen Löcher. Wird bei. Fadenbruch aber zugleich der Abschlag abgestellt, so verbleiben die Maschenhenkel auf den Nadeln. Derartige im Zeitpunkt des Fadenbruches wirkende Abstellvorrichtungen des Abschlages sind insbesondere an französischen Rundwirkmaschinen bekannt.
  • An den deutschen Rundwirkmaschinen war diese Verbindung der Abstellvorrichtung mit der Abschlagvorrichtung technisch nicht ohne weiteres möglich, weil die Abstellvorrichtung an dem oberen feststehenden Teil der Wirkmaschine und die Abschlagvorrichtung an dem unteren feststehenden Maschinenteil angebracht sein muß und zwischen diesen beiden Teilen der drehbare Mittelteil im Umlauf ist. Ein Bewegungszusammenhang innerhalb der Maschine, insbesondere innerhalb des Warenstückes, war deshalb unmöglich.
  • Nach der Erfindung wird nun die Verbindung der Abstellvorrichtung mit der Abschlagvorrichtung dadurch hergestellt, daß ein Zwischenglied der Abstellvorrichtung von außen, außerhalb des Warenstückes, aber durch Vermittlung desselben, auf die Abschlagvorrichtung einwirkt.
  • Die Vorrichtung kann hierbei auch noch in bekannter Weise mit der Presse verbunden werden, so daß bei Fadenbruch nicht nur die Abschlagvorrichtung, sondern auch die Presse ausgerückt wird. Es kann auch nur eine oder die andere dieser Vorrichtungen ausrücken.
  • Wesentlich für den Gegenstand der Erfindung ist, daß die Abstellung der Abschlagvorrichtung bei Fadenbruch von außen durch das Wirkstück hindurch erfolgt.
  • Eine Ausführung der Erfindung ist als Beispiel in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Schnitt durch die Wirkmaschine. Abb.2 zeigt die Teile in der Arbeitsstellung, Abb.3 im Augenblick eines Fadenbruchs und Abb. q. in der ausgerückten Stellung. Die Abb. 5 bis 7 zeigen die Abschlagvorrichtung in Draufsicht in den den Abb. 2 bis q. entsprechenden drei Stellungen.
  • i ist der feststehende Maschinenteil einer deutschen Rundwirkmaschine, an welchem die bekannte Fadenführvorrichtung 2 sitzt. Der zugeführte Faden 3 geht über den Fühler q., der an dem Schwingstück 5 sitzt, das in bekannter Weise bei Fadenbruch durch die in das Sperrad 6 einfallende Klinke 7 ausgeschwungen wird. An dem Schwingstück 5 sitzt ein abwärts gerichteter Stift B.
  • Unter dem Teil i liegt der drehbare, die Nadeln 9 und Abschlagplatinen io tragende Teil i i. Unterhalb des Teiles i i ist wiederum ein feststehender Teil 12 gelagert, an dem die Abschlagvorrichtung sitzt. Der Abschlagteil 13 ist auf einer Welle 14 drehbar gelagert. Unterhalb des Abschlages ist an -einem Arm 15 um den Stift 16 schwenkbar ein Winkelhebel gelagert, dessen Arm 17 bei 18 nasenförmig ausgebildet ist Ein an dem Arm 17 sitzender Stift i9, der durch einen Schlitz 2o des Armes 15 hindurchreicht, steht unter der Wirkung einer am Arm 15 befestigten Feder 21 und drückt den Stift i9 gegen das vordere Ende der Schlitzführung 2o. Der andere Arm 22 des Winkelhebels ist mit einem vorspringenden Ansatz 23 versehen. Am Abschlagteil 13 sitzt ein abwärts gerichtetes Stück 2¢, das in Höhe des Armes 22 einen zweckmäßig einstellbaren Stift 25 trägt. An Teil i ist eine senkrecht stehende Welle 26 gelagert, die bis zum unteren, feststehenden Teil 12 herunterreicht. Am oberen Ende der Welle 26 sitzt ein Arm 27, der mit zwei Rasten 28, 29 versehen ist, zwischen welchen eine Nase 30 liegt, die nach beiden Rasten zu schräg abf ällt.
  • Die Rasten liegen in der Bahn des am Schwingstück 5 sitzenden Stiftes B. Durch eine Feder 31 wird der Arm gegen den Stift 8 gedrückt. Am unteren Ende der Welle 26 sitzt ein Arm 32, dessen Ende in Höhe der Nase 18 des Armes 17 liegt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende.
  • Für gewöhnlich nehmen die Teile die aus Abb.2 und 5 ersichtliche Lage ein. Der Fühler 4. wird durch den zugeführten Faden 3 hochgehalten, so daß die Klinke 7 außer dem Bereich des Sperrades 6 steht und das Schwingstück 5 senkrecht hängt. Der an diesem sitzende Stift 8 liegt in der hinteren Rast 28 des Armes 27. Der Abschlagteil 13 ist durch den gegen den Ansatz 23 des Winkelhebels liegenden Stift 25 nach außen in die Arbeitsstellung geschwungen und schlägt so die über 13 gleitenden :Maschenhenkel von den Nadeln ab.
  • Da der Winkelhebel durch die Feder 21 in keiner Lage gehalten wird, ist ein Ausweichen des Abschlagteiles nach rückwärts nicht möglich.
  • Reißt der zugeführte Faden, so kommt die Klinke 7 in den Bereich des Sperrades 6 (Abb. 3) und drückt das Schwingstück 5 nach rechts. Bei dieser Rechtsbewegung wird der in der Rast 28 liegende Stift 8 mitgenommen und drückt durch Auflauf auf die Nase 3o den Arm 27 auswärts, wodurch der auf derselben Welle sitzende Arm 32 gegen den Maschinenumfang geführt wird und gegen die Nase 18 des hinter dem Gewirke gelagerten Armes 17 drückt. Durch die Drehbewegung des Winkelhebels schnappt der den Abschlagteil 13 in seiner Arbeitsstellung haltende Stift 25 von dem Ansatz 23 ab, so daß der Abschlagteil durch den Druck des Gewirkes zurückschwingt (Abb: 7) und nun die bis zum Stillstand der Maschine noch an 13 vorübergleitenden Maschenhenkel nicht mehr von den Nadeln abgeworfen werden können.
  • Wird der Abschlagteil 13 wieder v orbewegt, so kommt der Winkelhebel durch den Druck der Feder 21 wieder in seine ursprüngliche Stellung, der Stift 25 stößt wieder gegen den Ansatz 23 und hält den Abschlagteil in seiner Arbeitsstellung, bis sich durch einen neuen Fadenbruch das Ausrücken wiederholt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abstellvorrichtung für den Abschlag an deutschen Rundwirkmaschinen bei Fadenbruch, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb des Warenstückes liegende Abschlagvorrichtung von außen außer Tätigkeit gesetzt wird.
  2. 2. Abstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine außerhalb des Wirkstückes liegende, am oberen Teil (i) befestigte senkrechte Welle (26) die Verbindung zwischen dem oberen, die Fadenzuführung und Abstellvorrichtung tragenden festen Teil (i) und dem unteren festen Teil (12) bewirkt.
  3. 3. Abstellvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (26) am oberen Ende einen von der Abstellvorrichtung beeinflußten Arm (27) und am unteren Ende einen Arm (32) trägt, der auf einen den Abschlagteil haltenden Winkelhebel wirkt. ¢.
  4. Abstellvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Arm (27) mit zwei durch eine Nase (3o) getrennten Rasten (28, 29) versehen ist, in deren Bahn ein am Schwingstück der Abstellvorrichtung sitzender Stift (8) reicht.
  5. 5. Abstellvorrichtung nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß am feststehenden Teil (12) ein Winkelhebel gelagert ist, dessen einer Arm (22) mit einem Ansatz (23) versehen ist, gegen den sich ein am Abschlagteil sitzender Stift (25) legt und den Abschlagteil in der Arbeitsstellung hält, während der andere unter Wirkung einer Feder (21) stehende Arm (17) von dem Arm (32) der senkrechten Welle (26) beeinflußt wird.
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