DE438765C - Rutenwebstuhl - Google Patents

Rutenwebstuhl

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DE438765C
DE438765C DESCH73816D DESC073816D DE438765C DE 438765 C DE438765 C DE 438765C DE SCH73816 D DESCH73816 D DE SCH73816D DE SC073816 D DESC073816 D DE SC073816D DE 438765 C DE438765 C DE 438765C
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rods
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DESCH73816D
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SCHOELLER GEB
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SCHOELLER GEB
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D39/00Pile-fabric looms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Rutenwebstuhl. Bei Rutenwebstühlen mit Einzel- oder Gruppenantrieb werden die Webruten durch einen für alle anzutreibenden Teile gemeinsamen Webstuhlantrieb bewegt. Da: insbesondere bei der Einleitung der Bewegungen des Herausziehens und Einführens der - Ruten erhebliche Widerstände auftreten, war bisher für einen Webstuhl ein Antrieb erforderlich, dessen- Kraft in keinem Verhältnis zurr durchschnittlichen Kraftverbrauch stand.
  • Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß ein besonderer Webrutenantrieb vorgesehen wird,. der die, Webruten allein oder gemeinsam mit dem alle anderen Teile des Webstuhls antreibenden Webstuhlantrieb bewegt. Gemäß der Erfindung leitet im letzten Fall der Webrutenhilfsantrieb in Verbindung mit dem We@-stuhlantrieb das Herausziehen und Einführen der Ruten durch Anstoßbewegungen ein, und die Ruten werden danach durch den Webstuhlantrieb allein in ihre Endstellungen gebracht. Bei elektrischem Hilfsantrieb kann .gemäß der Erfindung ein ständig laufender Elektromotor oder ein Motor in Anwendung kommen, der nur während der Anstoßbewegungen durch einen Trommelschalter an das Netz geschaltet, in den Zwischenzeiten jedoch stromlos ist. Gemäß einem weiteren. Merkmal der Erfindung wird .der Elektromotor des selbständigen Webrutenantriebs in den Rutenendstellungen durch einen vom Web -stuhlantrieb aus bewegten Trommelschalter o. dgl. vom Netz abgeschaltet, und gleichzeitig der Rutengang durch einen Bremsmagneten zum Stillstand gebracht wird. Ein ständig laufender elektrischer Hilfsancriebsmotor wird zwecks Einleitung der Rutenbewegungen durch eine in an sich bekannter Weise vom Webstuhlantrieb aus gesteuerte Kupplung zeitweise mit dem Rutengang gekuppelt.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung veranschaulicht. Die Abb. i und 2 zeigen zwei verschiedene Ausführungen der neuen Einrichtung. Die Abb.3 und 4 zeigen zwei verschiedene elektrische Schaltungen von Antrieben für die Einrichtung gemäß Abb. i. Die Abb.5 zeigt die Schaltung des elektrischen Antriebs für die Einrichtung gemäß Abb. 2.
  • Bei der Ausführung gemäß Abb. i leitet ein Webrutenhilfsantrieb a in Verbindung mit dem Webstuhlantrieb das Herausziehen und Einführen der Ruten durch Anstoßbewegungen ein, und die Ruten werden danach durch den Webstuhlantrieb allein in ihre Endstellungen gebracht. Der Elektromotor a treibt unter Vermittlung von Zahnrädern b, b und einer Kupplung c die Welle d an, auf welcher eine unrunde Scheibe e sitzt, in welche ein an einem Zahnradsektor f angebrachter Zapfen g eingreift. Der Sektor f ist um einen Zapfen h drehbar und greift in ein Zahnrad i ein, auf dessen Welle h eine Schnurscheibe m sitzt, durch welche die Ruten unmittelbar angetrieben werden. Durch die Unrundscheibe e wird der Zahnradsektor und mit ihm das Zahnrad i und die Schnurscheibe nt abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen gedreht. Der einen Drehungsrichtung entspricht das Herausziehen, der anderen Drehungsrichtung das Einführen der Webruten. Die Kupplung wird von der Welle n des Webstuhlantriebs aus unter Vermittlung einer Unrundscheibe o und eines Hebelgestänges p derart gesteuert, daß der Motor a nur zwecks Einleitung der Bewegungsvorgänge des Herausziehens und Einführens der Ruten auf die Welle d arbeitet, die durch die Zahnräder g auch mit der Welle rt des Webstuhlantriebs in Verbindung steht.
  • Im_ Sinne der Abb.3 kann der Antriebsmotor a während des Arbeitsganges des Webstuhls ständig an das Netz geschaltet sein. Die Schaltung des Motors a kann. aber im Sinne der Abb.4 auch derart erfolgen, daß der Elektromotor nur während der Anstoßbewegungen durch einen Trommelschalter r an das Netz geschaltet, in den Zwischenzeiten jedoch stromlos ist. Der Trommelschalter r weist zwei Sätze s und; i von Kontakten auf. Der eine Satz tritt beim Rutenherausziehen, der andere Satz beim Ruteneinführen in Wirkung.
  • Bei der Ausführung gemäß Abb.2 erfolgt der Webrutenantrieb vollständig unabhängig vom Webstuhlantrieb. Der Elektromotor des Webrutenantriebs wird durch einen vom Webstuhla.ntrieb aus in Drehung versetzten Walzenschalter v zeitweise an das Netz und von demselben abgeschaltet. Der Schalur v weist zwei Sätze von Kontakten x und y auf. Der eine Satz tritt beim Rutenherausziehen, der andere Satz beim Rüteneinführen in Wirkung, derart, daß der Motor am Ende jeder Rutenbewegung stromlos ist. Der Rutengang wird in den Rutenendstellungen selbsttätig durch einen- Bremsmagneten tu zum Stillstand gebracht. -Der Antrieb der Schaltwalze v erfolgt von der Welle z des Webstuhlantriebs aus unter Vermittlung von Zahnrädern.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung kommt sowohl für Einzelantriebe als auch für Gruppenantriebe in Frage. -

Claims (4)

  1. PATL:NTANSPRÜcIiT'.: i. Rutenwebstuhl mit Einzel- oder Gruppenantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Webstuhlantrieb ein besonderer Webrutenantrieb vorgesehen ist, der die Webruten allein oder gemeinsam mit dem alle anderen Teile des Webstuhls antreibenden Webstuhlantrieb bewegt.
  2. 2. Rutenwebstuhl nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Webrutenhilfsantrieb (a) gemeinsam mit dem Webstuhlantrieb das Herausziehen und Einführen der Ruten durch Anstoßbewegungen einleitet und die Ruten danach durch den Webstuhlantrieb allein in ihre Endstellungen gebracht werden.
  3. 3. Rutenwebstuhl nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (a) des Hilfsantriebs nur während der Anstoßbewegungen durch einen vom Websiuhlantrieb aus bewegten Trommelschalter (r) o. dgl. an das Netz geschaltet, in den Zwischenzeiten jedoch stromlos ist.
  4. 4. Rutenwebstuhl nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der EIektromotor des selbständigen Webrutenantriebs in den Rutenendstellungen durch einen vom Webstuhlantrieb aus bewegten Trommelschalter (v) o. dgl. vom Netz abgeschaltet und gleichzeitig der Rutengang durch einen Bremsmagneten (w) zum Stillstand gebracht wird.
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