DE593205C - Steuereinrichtung mit einer gemeinsamen durchlaufenden Schaltwelle zur wahlweisen Steuerung mehrerer Schaltwalzen fuer Elektromotoren - Google Patents

Steuereinrichtung mit einer gemeinsamen durchlaufenden Schaltwelle zur wahlweisen Steuerung mehrerer Schaltwalzen fuer Elektromotoren

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DE593205C
DE593205C DES94721D DES0094721D DE593205C DE 593205 C DE593205 C DE 593205C DE S94721 D DES94721 D DE S94721D DE S0094721 D DES0094721 D DE S0094721D DE 593205 C DE593205 C DE 593205C
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DE
Germany
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shift
drums
control device
electric motors
control
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Expired
Application number
DES94721D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hermann Enke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P29/00Arrangements for regulating or controlling electric motors, appropriate for both AC and DC motors
    • H02P29/0016Control of angular speed of one shaft without controlling the prime mover
    • H02P29/0027Controlling a clutch between the prime mover and the load

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

  • Steuereinrichtung mit einer gemeinsamen durchlaufenden Schaltwelle zur wahlweisen Steuerung mehrerer Schaltwalzen für Elektromotoren Man hat bereits vorgeschlagen, die Schaltwalzen einer größeren Anzahl von Elektromotoren mit einem gemeinsamen Schaltmotor zu kuppeln und zur Einschaltung der einzelnen Arbeitsmotoren jeweils die Verbindung zwischen diesen Motoren und der zugehörigen Schaltwalze wahlweise herzustellen. Bei bekannten Anordnungen wird dies entweder durch elektrische Verbindungen zwischen den einzelnen Arbeitsmotoren und den ihnen zugeordneten Schaltwalzen bewirkt oder durch mechanische Verbindungen zwischen der Welle des durchlaufenden Schaltmotors und den Wellen der den einzelnen Arbeitsmotoren zugeordneten Schaltwalzen. Die Erfindung bezieht sich auf die letztgenannte Anordnung und betrifft eine besondere Ausbildung der zur wahlweisen Verbindung zwischen dem Schaltmotor und den Schaltwalzen dienenden Kupplungen. Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die mechanische Verbindung, welche durch Einrücken der Kupplung zu Beginn des Schaltvorganges für einen einzelnen Arbeitsmotor hergestellt wurde, selbsttätig wieder gelöst wird, sobald die Steuerwalze des "Arbeitsmotors ihre Endstellung erreicht hat. Zum Anlassen des Motors ist dabei lediglich ein Einschaltkommando für das Einrücken der Kupplung notwendig. Im übrigen erfolgt die weitere Steuerung der Schaltwalze und deren Stillsetzen automatisch durch die Kupplung selbst. Gemäß der Erfindung wird der Teil der Kupplung, welcher im ausgerückten Zustande der Kupplung stillsteht, mit Rasten, Anschlägen o. dgl. versehen, durch welche die zur Steuerung der Kupplungsbewegung dienenden Teile außer Eingriff mit den Kupplungsteilen gebracht werden. Durch die Rasten wird demnach beispielsweise bei einer elektromagnetisch gesteuerten Kupplung die mechanische Verbindung zwischen dem Anker des Elektromagneten bzw. mit diesem verbundenen übertragungshebeln und dem die Kupplung herbeiführenden Kupplungsteil zwangsläufig und selbsttätig aufgehoben, sobald nach dem Einrücken der Kupplung die genannten Kupplungsteile einen bestimmten Weg, d. h. eine bestimmte Drehbewegung zurückgelegt haben. Die Rasten und Anschläge werden derart angebracht, daß der von den Kupplungsteilen nach dem Einrücken zurückgelegte Weg dem Weg entspricht, den die Schaltwalzen für den Anlaßvorgang, d. h. bis zur Erreichung ihrer Endstellung, benötigen.
  • In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In Abb. i treibt der Motor i über die ausrückbaren Kupplungen 2, 3 und 4 die Steuerschalter 5, 6 und 7, die Widerstände im Rotorkreis der Induktionsmotoren eines Mehrmotorenantriebes ein- und ausschalten. Die Kupplung der Steuerschalter mit dem durchlaufenden Schaltmotor i wird durch Magneten 8, 9, i o bewirkt.
  • In Abb. 2 ist die Kupplung des Schaltmotors i mit dem Steuerschalter 5 dargestellt. Die durchlaufende Welle ii des Motors i ist über das Schneckengetriebe 12 mit der senkrechten Welle 13 gekuppelt. Die Welle 13 trägt fest aufgekeilt Zahnräder 14 und 16, die mit Zahnrädern 15 und 17 in Eingriff stehen. Die Zahnräder 15 und 17 sind auf der Welle 18 des Steuerschalters gelagert.
  • Auf der Welle i8 befindet sich, axial verschiebbar durch Nut und Feder i9 gesichert, das Kupplungsstück 2o. Die Federn 21 und die sich zwischen dem Kupplungsstück und den Zahnrädern 15 und 17 befinden, suchen das Kupplungsstück in der Mittellage zu halten.
  • Das Kupplungsstück 2o besitzt fünf Stufen a, b, c, d, e. Die Keilflächen a und e legen sich in entsprechende Flächen der Zahnräder 15 und 17. Auf der Stufe c gleiten die Rollen 23, die von dem Rollenhebel 24'getragen werden. Der in dem Festpunkt 25 gelagerte Rollenliebel 24. kann entgegen der Wirkung des Gewichtes 26 durch den Magneten 8 um den Festpunkt gedreht werden.
  • Soll nun, während der Motor i bereits läuft, der zum Steuerschalter 5 gehörige Arbeitsmotor zum Anlauf gebracht werden, so wird der Magnet8 eingeschaltet. Der linke Arm des Rollenhebels 24 bewegt sich abwärts und drückt das Kupplungsstück 2o gegen das Zahnrad 17 entgegen der Wirkung der Feder 22.
  • Das Kupplungsstück 2o, das in Abb. 3 und 4 noch einmal herausgezeichnet ist, besitzt nun Einkerbungen 27, 28 in den Stufen b und d, in die die Rollen 23 unter der Wirkung der Federn 2 i oder zz abgleiten können und die so angeordnet sind, daß die Rollen 23 in sie hineingleiten, wenn das Kupplungsstück und der mit dem Kupplungsstück in der Drehrichtung zwangsläufig gekuppelte Steuerschalter die bestimmte festgelegte Stellung erreicht haben.
  • In Abb. 4 ist eine Abwicklung des Kupplungsstückes dargestellt.
  • Beim Einschalten gleiten die Rollen 23 des Kupplungshebels in der Stufe c, in der sie durch den Magneten gegen die Flanken der Stufe d gedrückt werden. Hat der Steuerschalter nun die Endstellung erreicht, so gleiten die Rollen 23 in die Einkerbung 27 der Stufe d. Die Feder 22 drückt nunmehr das Kupplungsstück nach oben und entkuppelt dadurch den Steuerschalter 5. .Der Steuerschalter bleibt also in der End- oder Einschaltstellung selbsttätig stehen, solange der Magnet 8 eingeschaltet bleibt.
  • Um den zum Steuerschalter 5 gehörigen Arbeitsmotor wieder zum Stillstand zu bringen, braucht man nur den Magneten 8 stromlos zu machen. Das Gewicht 26 zieht dann den rechten Arm des Kupplungshebels 24 nach unten, so daß das Kupplungsstück 2o nach oben gegen das Zahnrad 1s gedrückt wird. Der Steuerschalter bewegt sich nun ,weiter, jedoch entsprechend dem Übersetzungsverhältnis der Zahnräder i4 und 15 mit größerer Geschwindigkeit als bei der Einschaltbewegung, und zwar so lange, bis der Steuerschalter wieder die »Aus«-Stellung erreicht hat. In dieser Stellung gleiten die Rollen 23 in die Einkerbungen 28 der Stufe b, so daß die Feder 2i das Kupplungsstück nach unten in die in der Zeichnung dargestellte Stellung zurückbringt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuereinrichtung für mehrere Elektromotoren, deren Schaltwalzen über mechanische Kupplungen mit einer für alle Walzen gemeinsamen, motorisch angetriebenen, dauernd laufenden Schaltwelle wahlweise gekuppelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die im ausgerückten Zustand stillstehenden Teile (2o) der Kupplungen (1s, 17, 20) mit Aussparungen (27, 28) o. dgl. versehen sind, in welche die die Einschaltung der Kupplungen herbeiführenden Teile (23, 24) eingreifen, sobald die Kupplungsteile (2o) nach der Einschaltung der Kupplung einen dem Schaltweg der zu steuernden Schaltwalzen entsprechenden Weg zurückgelegt haben.
  2. 2. Steuereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einem Schaltmagneten (8) gesteuerter Rollenhebel (23, 24) auf einem stufenförmig ausgebildeten Kupplungsstück (2o) gleitet und in die den Endstellungen der zu steuernden Schaltwalzen entsprechen-, den Aussparungen (27, 28) einspringt, so daß das Kupplungsstück (2o) durch Federkraft (2i, 22), wieder entkuppelt wird.
DES94721D 1929-11-02 1929-11-02 Steuereinrichtung mit einer gemeinsamen durchlaufenden Schaltwelle zur wahlweisen Steuerung mehrerer Schaltwalzen fuer Elektromotoren Expired DE593205C (de)

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