DE4384C - Wassermesser für den Hausgebrauch - Google Patents
Wassermesser für den HausgebrauchInfo
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Description
1878.
Klasse 42.
OTTO CLEMENT in BERLIN. Wassermesser für den Hausgebrauch.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. August 1878 ab.
Auf dem Boden des halbcylindrischen Gefäfses A befindet sich eine viereckige Messingplatte
a, welche die Ventile b c und das Gestell d trägt.
Auf dem Gestell d ruht die horizontale Axe e, an welcher der Doppelhebel / und die ausgezackte
Scheibe g angebracht sind. Durch entsprechende Drehung des Hebels / erfolgt das
Oeffnen der Ventile b und c; das Schliefsen
derselben erfolgt selbstthätig und zwar durch die beiden Spiralfedern χ χ.
Die Scheibe g ist mit dem Hebel / verbunden, um das unzeitige Oeffnen der Ventile b
und c zu verhindern, nämlich dadurch, dafs die Schwimmer h und k, welche auf den Führungsstangen ν ν laufen, mit ihren Stiften m und η
in die Vertiefung der Scheibe g entsprechend einfallen.
Damit die Stifte nicht seitwärts ausweichen können, sind sie in die Führungen ί ί gesteckt,
welche an dem Gestell angegossen sind. Das Ventil y. läfst die atmosphärische Luft beim
Sinken des Wassers in das Gefäfs treten, damit das gemessene Wasser ungehindert ausströmen
kann.
Der Deckel des Gefäfses hat noch aufser dem Zählwerke eine ovale verschliefsbare Oeffnung
zur besseren Montirung des Apparates. Das Zählwerk B ist mit dem Hebel / durch
eine Zugstange verbunden, welche beim jedesmaligen Füllen des Gefäfses in Bewegung gesetzt
wird, indem der Haken p in das Sperrrad q greift und dasselbe um einen Zahn verrückt.
Das Sperrrad sowohl wie sein Trieb haben je zehn Zähne, und bedeutet eine Umdrehung
desselben 100 1, eine yi0 Umdrehung
10 1, wenn das Gefäfs 10 1 Inhalt hat.
Ist das Gefäfs leer, so liegt der Schwimmer h
auf dem Boden des Gefäfses, der Stift m greift nicht in die Scheibe g ein; der Hebel / steht
waagerecht; beide Ventile sind geschlossen; der Stift η des Schwimmers k ruht auf dem höchsten
Punkt der Scheibe g.
Wird das Gefäfs gefüllt, so dreht sich die Axe e, der Hebel/ stellt sich schräge und öffnet
das Einströmungsventil b; der Schwimmer k fällt mit seinem Stift η in die obere Vertiefung der
Scheibe g und verhindert das unzeitige Schliefsen des Ventiles; der Schwimmer h stöfst mit seinem
Stift m gegen den höchsten Punkt des unteren Randes der Scheibe g und das Zählwerk zeigt
an. Ist das Gefäfs gefüllt, so hat sich der Schwimmer k gehoben und damit ist der Stift η
aus der Vertiefung der Scheibe g entfernt.
Der Hebel / stellt sich waagerecht, der Stift m des Schwimmers h wird durch das Wasser in
die untere Vertiefung der Scheibe g gedrückt und gestattet dadurch, den Hebel/ in die entgegengesetzte
schräge Lage zu bringen. Hierdurch kann nun das Ausströmungsventil e so
oft geöffnet oder geschlossen werden, als noch Wasser im Gefäfs vorhanden; dann beginnt das
Spiel von neuem.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Die Anordnung der Ventile und der Steuerungsmechanismus zu denselben.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4384C true DE4384C (de) |
Family
ID=283130
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4384D Active DE4384C (de) | Wassermesser für den Hausgebrauch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4384C (de) |
-
0
- DE DENDAT4384D patent/DE4384C/de active Active
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