DE2004C - Zapfhahn mit Mefs- und Zählvorrichtung - Google Patents
Zapfhahn mit Mefs- und ZählvorrichtungInfo
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F11/00—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
- G01F11/28—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement
- G01F11/36—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply or discharge valves of the rectilinearly-moved slide type
- G01F11/38—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply or discharge valves of the rectilinearly-moved slide type for liquid or semiliquid
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Description
1878.
Klasse 64.
WILHELM KRÜGER und HERMANN PROTZ in BERLIN. Zapfhahn mit MePs- und Zählvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1878 ab.
Der vorliegende Zapfhahn soll es ermöglichen, einer im festen Lohn stehenden Person die
Arbeit des Zapfens zu übertragen, ohne dafs der Gast oder der Wirth dadurch geschädigt werden
kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt α einen allseitig geschlossenen Hohlcylinder dar, dessen
Rauminhalt dem zu verzapfenden Glase Bier angepafst ist, vorliegenden Falls also '/, Liter
beträgt. Die Adjustirung des Rauminhalts erfolgt durch die eingelegte und befestigte Holzscheibe b,
welche derart geformt ist, dafs sie einen Abflufs nach der Oeffnung c des im Innern von a
befindlichen kleinen Cylinders d gestattet, von wo das Bier dann weiter durch e und den
excentrischen Zwischenraum zwischen d und dem Ausgufsrohr /, sowie durch das Sieb ρ
ablaufen kann.
In dem kleinen Cylinder d befindet sich ein dicht schliefsender Kolben g, der mittelst des
Knopfes h und der Stange i von quadratischem Querschnitt auf- und niederbewegt werden kann.
Steht der Kolben g, wie in Fig. 2 gezeichnet, in seiner mittleren Stellung, so fliefst Bier aus
dem Fasse in den Cylinder a, die darin befindliche Luft entweicht durch das Ventil k, das,
aus einer Korkscheibe bestehend, sich schliefst, wenn der Cylinder α, der Füllung eines Seidels
entsprechend, sich mit Bier angefüllt hat.
Wird nunmehr der Knopf h hinaufgezogen bis in die Position Fig. 1, wo ein Stift / an die
Stopfbüchse m stöfst und den Hub begrenzt, so communiciren die Oeffnungen c und e mit
dem Cylinder α, und das Bier kann frei in das untergehaltene Glas fliefsen. Der Abflufs des
Bieres erfolgt durch das feine Sieb j> indefs nicht so rasch als aus der excentrischen ringförmigen
Oeffnung zwischen d und /, mithin bleibt unterhalb der Oeffnung e noch etwas Bier
in dem Steuerungscylinder stehen, wenn das Seidel bereits gefüllt ist. Durch gänzliches
Herunterdrücken des Kolbens g wird dieses kleine Quantum Bier dann durch die feinen
Sieböffnungen energisch in das bereits gefüllte Seidel gespritzt, um das beliebte Schäumen zu
erzeugen.
Es ist zur Operation des Füllens von α und der Entleerung ein einmaliges Aufziehen und
Niederdrücken des kleinen Kolbens g erforderlich, und diese Bewegung wird des weiteren
dazu benutzt, um ein auf dem Zapfhahn angebrachtes Zählwerk in Bewegung zu setzen. In
der Kolbenstange befindet sich nämlich bei n, Fig. i, eine kleine Vertiefung, durch welche
ein kleiner Schalthebel 0 bei jedem Hube veranlafst wird, auf ein Schaltrad zu wirken und
dieses um je einen Zahn vorwärts zu schieben.
Da ein Zählwerk in den verschiedensten Formen hierbei Anwendung finden kann und
Neuheit für das vorliegend skizzirte nicht beansprucht wird, so erscheint es überflüssig, dasselbe
hier weiter zu beschreiben.
Um Fälschungen durch Stellen an dem Zählwerk zu vermeiden, ist dasselbe von der Kapsel
q überdeckt, die mittelst eines Siegels, einer Plombe oder eines Schlosses gesichert werden
kann.
Claims (3)
1. Die eigenthümliche Construction des beschriebenen
Zapfhahns, welcher bei seiner Handhabung jede Füllung selbständig registrirt.
2. Die Anwendung eines Steuerungs-Mechanismus, bestehend aus Cylinder, Kolben und
Kolbenstange, welche zugleich als Schaumspritze dient.
3. Die Art und Weise, wie mittelst einer Einkerbung der Kolbenstange das Zählwerk in
Thätigkeit gesetzt wird.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2004C true DE2004C (de) |
Family
ID=281430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT2004D Active DE2004C (de) | Zapfhahn mit Mefs- und Zählvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2004C (de) |
-
0
- DE DENDAT2004D patent/DE2004C/de active Active
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