DE659C - Bier-Control-Apparat - Google Patents

Bier-Control-Apparat

Info

Publication number
DE659C
DE659C DE659DA DE659DA DE659C DE 659 C DE659 C DE 659C DE 659D A DE659D A DE 659DA DE 659D A DE659D A DE 659DA DE 659 C DE659 C DE 659C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
beer
piston
control apparatus
tap
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE659DA
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
P Hochguertel Ingenieur
Original Assignee
P Hochguertel Ingenieur
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication of DE659C publication Critical patent/DE659C/de
Application filed by P Hochguertel Ingenieur filed Critical P Hochguertel Ingenieur
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/0855Details concerning the used flowmeter

Landscapes

  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

1877.
Klasse 64.
P. HOCHGÜRTEL in AACHEN. Bier-Control-Apparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. August 1877 ab.
Schon seit längerer Zeit macht sich das Bedürfnifs geltend, ein Mittel zu besitzen, einen, einer fremden Person anvertrauten Bierzapfhahn zu controliren.
Bei folgendem Apparat wird bei Entnahme eines bestimmten Quantums Bier dasselbe im Apparat markirt.
Der Apparat besteht aus einem Zapf-Apparat und einem Zahl-Apparat.
Ersterer besteht aus einem Cylinder c, in welchem sich ein Kolben k dicht bewegt.
An den beiden Enden des Cylinders münden zwei Kanäle α α, welche mit einem.sogenannten Vierwegehahn h in Verbindung stehen. In der gezeichneten Stellung ist der Hahn geschlossen und der Griff desselben steht senkrecht zur Cylinderaxe. Stellt man den Griff um 45 ° nach links, so tritt durch das Rohr r das Bier durch den Hahn auf die rechte Seite des Kolbens in den Cylinder, drückt dort vermöge der durch die Bierpumpe oder durch Höherlegen des Fasses erzeugten Spannung den Kolben nach links, wobei wieder das Bier, welches sich vom vorigen Hube auf der linken Seite des Kolbens befand, durch den Hahn in das Glas gedrückt wird. (Hierbei ist zu bemerken, dafs sich der Kolben durch den geringen Ueberdruck von ye Atmosphären im Cylinder bewegt, was an einem ausgeführten Apparat beobachtet wurde). Man kann nun den Hahn offen stehen lassen, ohne dafs mehr, als ein Glas voll (= '/3 Liter) Bier ausfliefsen kann, da der Kolben, wenn er den Raum von 1J3 Liter durchlaufen hat, durch die Stellschrauben j ί festgehalten wird. — Um nun ein folgendes Glas Bier dem Apparat zu entnehmen, legt man den Hahn um 90° nach rechts, d. h. um 45 ° aus der geschlossenen Stellung nach rechts, worauf sich der Kolben wieder nach rechts bewegen mufs und dasselbe Quantum Bier hinausdrückt, wie vorhin u. s. f.
Mit den Stellschrauben ί ί läfst sich der von dem Kolben zu durchlaufende Raum und somit das jedesmal ausfließende Quantum reguliren, je nach der Gröfse der in der betreffenden Wirthschaft üblichen Gläser.
Auf dieselbe Weise kann man auch denselben Apparat für das häufiger vorkommende Quantum Schnitt (= % Liter) einstellen. Eine Wirthschaft, welche also aufser Glas auch Schnitt Bier geben will, würde zwei Apparate benutzen müssen und zwar den einen für Glas Bier, den anderen für Schnitt Bier.
Der eine Zweck des Apparats, bei jedesmaligem Oeffnen und Schliefsen nur ein bestimmtes Quantum Bier abzugeben, scheint hiernach erfüllt. Der andere Zweck, die jedesmalige Entnahme des betreffenden Quantums durch eine Zahl zu notiren, wird erfüllt durch einen Zähl-Apparat, welcher seiner Einfachheit halber wohl keiner näheren Erläuterung bedarf. Jedoch glaube ich, auf die speciell für den Apparat construirte Vermittlung zwischen Zapf- und Zähl-Apparat näher eingehen zu müssen.
Am Hahn h ist ein Hebel f in der Verlängerung des Griffes angebracht, welcher durch Hin- und Herbewegung des Hebels b das Zählwerk in Bewegung setzt. An dem Hebel b befinden sich zwei Klinken m und n, welche in zwei fest miteinander verbundene um '/2 Zahn gegeneinander verdrehte Sperrräder 0 und p eingreifen. Bei der Bewegung des Hebels b nach links greift die Klinke m in das Sperrrad 0 und dreht die die Sperrräder drehende Axe nebst der darauf befestigten Zahlenscheibe der Einer um */i 0 Umdrehung in der Richtung des Pfeiles. Dadurch ist das Sperrrad ρ so weit gedreht, dafs die Klinke η bei Bewegung des Hebels nach rechts in das Sperrrad p eingreifen kann, um die betreffende Axe um ein zweites */,„ Umdrehung weiter zu drehen u. s. f.
Die Hebel b und / sind so zu einander gestellt, dafs der Hebel b in dem Augenblick, wo der Ausflufskanal im Hahn h sich zu öffnen beginnt, vom Hebel / abspringt und durch eine Feder i in der mittleren Stellung festgehalten wird. In demselben Augenblick ist auch die V10 Umdrehung der Zahlenscheibe vollendet, welche letztere dann durch eine andere Feder festgehalten wird.
Das Ganze ist durch einen verschliefsbaren > Kasten umgeben, so dafs nur der Hahn und die markirte Zahl sichtbar sind. Die Hauptvorzüge dieses Apparats sind Einfachheit, Solidität in' der Construction (da Alles, aufser dem Kolben, aus Metall), ferner Leichtigkeit und absolute Sicherheit in der Functionirung.
Wenn ich auteh dem Apparat den Namen Bier-Control-Apparat gegeben habe, so ist damit selbstverständlich die Brauchbarkeit desselben für alle Flüssigkeiten, welche unter Druck entnommen werden können, nicht ausgeschlossen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE659DA 1877-08-04 1877-08-04 Bier-Control-Apparat Expired - Lifetime DE659C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE659T 1877-08-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE659C true DE659C (de)

Family

ID=70975566

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE659DA Expired - Lifetime DE659C (de) 1877-08-04 1877-08-04 Bier-Control-Apparat

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE659C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE659C (de) Bier-Control-Apparat
DE494058C (de) Fluessigkeitsmesser mit einem oder mehreren Messgefaessen
DE254111C (de)
DE239043C (de)
DE358452C (de) Einrichtung zum Messen von Fluessigkeiten
DE594239C (de) Messpumpe mit in ein und demselben Zylinder uebereinander angeordneten Arbeits- und Messkolben
DE98812C (de)
DE415726C (de) Kontrollvorrichtung fuer Gegengewichtswaagen
DE526677C (de) Gesperre fuer die Steuerung einer Zapfeinrichtung zur Ausgabe von Fluessigkeiten, insbesondere von OEl
DE59616C (de) Thürsperre für Eisenbahnzüge
DE39802C (de) Neuerung an zwangläufigen Ventilsteuerungen für Dampfmaschinen
DE151832C (de)
DE231175C (de)
DE844223C (de) Vorrichtung an Registrierkassen od. dgl.
DE26808C (de) ' Wasserleitungshahn
DE413199C (de) Maschine zum gleichzeitigen Drucken von Worten und Ziffern
DE115967C (de)
DE434529C (de) Rechenmaschine fuer Addition und Subtraktion mit zwei Resultatwerken
DE218418C (de)
DE80391C (de)
DE15432C (de) Neuerungen an Compound-Lokomitiven
DE611578C (de) Rechenmaschine mit Speicherzaehwerken
DE285754C (de)
DE107643C (de)
DE127871C (de)