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Vorrichtung an Registrierkassen od. dgl. Die Erfindung betrifft eine
Vorrichtung an Registrierkassen od. dgl. und stellt sich die Aufgabe, in Ladengeschäften
oder Gaststätten den Verkäufern bzw. Kellnern einen Anreiz zur Erhöhung des Umsatzes
dadurch zu geben, daß jeder Verkäufer in der Lage ist, sich auch vom Stand des Umsatzes
seines Mitverkäufers zu überzeugen und bei einem seinen Umsatz übersteigenden Umsatz
zu versuchen, den eigenen Umsatz durch gesteigerte Leistungen zu erhöhen. Damit
aber an Hand der einzelnen Umsätze nicht auf den Gesamtumsatz geschlossen werden
kann, was nicht im Interesse des Geschäftsinhabers liegt, ist gemäß der Erfindung
die Einrichtung so getroffen, daß eine Vorrichtung, vorzugsweise eine Anzeigevorrichtung,
vorgesehen ist, die zur graphischen Darstellung eines Wertes, im vorliegenden Fall
des Umsatzes der einzelnen Verkäufer, dient und die mit den Zählwerken der Maschine
in Verbindung gebracht ist.
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Ein weiterer Erfindungsgedanke ist darin zu sehen, daß gegebenenfalls
mit der Einrichtung zur graphischen Darstellung des Umsatzes auch eine Einrichtung
zur graphischen Darstellung der Anzahl der getätigten Verkäufe bzw. der Anzahl der
bedienten Kunden verbunden sein kann. Zu diesem Zwecke ist es nur notwendig, die
gleiche Einrichtung, wie sie zur graphischen Darstellung des Umsatzes dient, auch
für die bekannten Postenzähler vorzusehen.
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Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und beschrieben,
und zwar zeigt Abb. i die Seitenansicht der Maschine, Abb. a ein Addierwerk, Abb.
3 das Fenster im Gehäuse,
Abb. 4 bis 6 die einzelnen Stellungen
der Anzeigevorrichtung.
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Die Auswahl der Addierwerke 41 erfolgt durch einen Einstellhebel 6,
auf dessen Rohr 42 zwei Zahnsegmente 43 befestigt sind. Die Verzahnung 44 jedes
dieser Zahnsegmente 43 greift in eine Verzahnung 45 eines Trägers 46, der mittels
Längsschlitze 47 auf Zapfen 48 vertikal verschiebbar gelagert ist. Die Zapfen 48
sind in den Außenseiten der Wände 49 und 5o der Maschine befestigt. jeder der Träger
46 besitzt an seinem oberen und an seinem unteren Ende je ein Gleitlager 51, in
welchem die Arme 52 von Einrückgliedern 53 horizontal verschiebbar angeordnet sind.
jedes der Einrückglieder 53 trägt Greiferansätze 54, welche je um eine Einheit gegeneinander
in der Weise versetzt sind, daß bei Einstellen des Einstellhebels auf eine andere
Rast jeweils ein anderes Paar in gleicher Höhe liegender Greiferansätze zur Wirkung
gelangt.
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Die Achsen 55 der Addierwerke 41 sind in Rahinen 56 gelagert, welche
Zapfen 57 tragen, die auf die Breite der Greiferansätze 54 abgenommen sind. Die
Addierwerksachsen 55 und die Zapfen 57 sind in horizontalen Schlitzen 58 der Seitenwände49,
50 seitlich verschiebbar. In einen Schlitz 61 des Einrückgliedes 53 greift ein Zapfen
63 einer Zugstange 62, die mittels zweier Längsschlitze 65 auf zwei Zapfen 64 verschiebbar
gelagert ist. Um einen fest angeordneten Bolzen 72 schwingt ein Hebel 66, der mittels
einer Rolle 67 in die Kurvennut 68 einer Kurvenscheibe 69 eingreift, die auf einer
Welle 70 befestigt ist. Der Welle 70 wird bei jedem Maschinengang eine volle
Umdrehung entgegengesetzt dem Urzeigersinn erteilt. jedem der Betragseinstellhebel
ist eine Schaltzahnstange 71 zugeordnet, welcher während des Maschinenganges durch
irgendein Schaltwerk bekannter Art eine Auf- und Abwärtsbewegung entsprechend dem
eingestellten Wert erteilt wird.
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Die beschriebene Einrichtung arbeitet in folgender `'eise: Steht der
Einstellhebel 6 in seiner Grundstellung, so ist das unterste Addierwerk 41 eingestellt.
Wird derEinstellhebe16 auf eine andere Rast eingestellt, so wird über die Zahnsegmente
43 der Träger 46 und mit ihm das Einrückglied 53 angehoben, so daß entsprechend
der Einstellung des Hebels ein Paar der Greifer 54 in die Wirkstellung zu den Zapfen
57 gelangt. Während des Maschinenganges wird dann über die Zugstange 62 das Einrückglied
53 nach links verschoben, wobei das in Wirkstellung befindliche Greiferpaar 54 das
ihm zugeordnete Addierwerk in die Schaltzahnstangen 71 einzieht.
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An der Zugstange 62 befindet sich ein Fortsatz 8o, dessen Stift 81
in die Bahn zweier Hebel 82, 83 ragt. Die Hebel 82, 83 weisen Ausnehmungen 84 auf,
die zu gegebener Zeit mit einem der Stifte 81 zusammenarbeiten können. Zur Lagerung
der Hebel 82, 83 dient eine Achse 85. Unter dem Einfluß einer Feder 86 werden die
Hebel 82, 83 in Anlage mit dem Stift 81 gebracht. Die Hebel 82, 83 weisen
an ihren rechten Enden keilförmige Fort-Sätze 87 auf, die vorzugsweise mit der Nutenscheibe
88 des Zehner-Ntark-Rades der Kellneraddierwerke 41 zusammenarbeiten können (vgl.
Abb. 2). Die anderen Enden der Hebel 82,83 tragen Klinken 89, die unter dem
Einfluß von Federn 9o stehen. Ansätze 9i der Klinken 89 wirken mit den Stiften 92
zusammen, die in die Hebel 82, 83 eingenietet sind. Die Klinken 89 ragen in die
Rastverzahnung der Schieber 93, von denen je einer den beiden Kellneraddierwerken
zugeordnet ist. Die Schieber 93 sind mit Langlöchern 94 versehen, in die Stifte
95 ragen. Mit den Zähnen eines jeden Schiebers 93 arbeitet je ein Pistonstift96,
der unter dem Einfluß einer Feder 97 steht. Die Schieber 93 sind in einem Fenster
98 (Abb. 3) des Gehäuses 99 sichtbar gemacht. Durch Vergleich der Stellung der Schieber
zu den Strichen ioo auf dem Fenster ist der Umsatz eines jeden Kellners zu ermitteln.
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Die Wirkungsweise der zuletzt beschriebenen Einrichtung ist folgende:
Gegen Ende des Einrückens eines jeden Addierwerkes gelangt der Stift 81 in die Ausnehmung
84 der Hebel 82, 83. Dadurch wird ermöglicht, daß unter dem Zuge der Feder 86 die
Hebel 82, 83 eine Linksdrehung erfahren können, wenn sich die Nuten der Nutenscheiben
88 gegenüber den keilförmigen Fortsätzen 87 der Hebel 82, 83 befinden. Dies ist
der Fall beim Drehen des Addierrades .41 um eine Teilung, und zwar, wenn das Addierrad
aus der Neunerstellung in die Nullstellung übergeführt wird. Dabei gelangt die entsprechende
Klinke 89 in die nächste Zahnrast des Schiebers 93. Im Verlaufe der Drehung des
Addierrades erfolgt eine Drehung des entsprechenden Hebels 82 oder 83 im Uhrzeigersinn
und somit eine Aufwärtsbewegung des entsprechenden Schiebers 93 um eine Teilung.
Die Schieber können zu beliebigen Zeiten vom Geschäftsinhaber in ihre Ausgangsstellung
zurückgebracht werden.