DE438443C - Kartoffelerntemaschine - Google Patents

Kartoffelerntemaschine

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DE438443C
DE438443C DEST37470D DEST037470D DE438443C DE 438443 C DE438443 C DE 438443C DE ST37470 D DEST37470 D DE ST37470D DE ST037470 D DEST037470 D DE ST037470D DE 438443 C DE438443 C DE 438443C
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DE
Germany
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tines
potato harvester
wheel
prongs
eccentric
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Expired
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DEST37470D
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WILH STOLL
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WILH STOLL
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D19/00Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners
    • A01D19/12Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools arranged on an approximately vertical axis
    • A01D19/14Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools arranged on an approximately vertical axis with one screening wheel

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 18. DEZEMBER 1926
REiCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 438443 -KLASSE 45 c GRUPPE
(St 3747ο ΙΠj45 c)
WiIh. Stoll, Maschinenfabrik in Torgau.
Kartoffelerntemaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Dezember 1923 ab.
Die Erfindung betrifft eine Kartoffelerntemaschine mit Schar und liegendem, das Arbeitsgut tragendem Siebrad und über diesem arbeitenden Zinkenrad. Sie besteht darin, daß die Zinken des oberen Wurfrades gruppenweise an Hebeln sitzen oder solche bilden, die durch ein Getriebe (Planetenräder, Exzenter, Daumenscheibe o. dgl.) gesteuert werden.
Es ist vorteilhaft, die Zinkengruppen so hinter dem Schar arbeiten zu lassen, daß ihre vorderen
Zinken voraneüen. Dadurch wird nicht nur ein leichtes Trennen des- Arbeitsgutes hinter dem Schar vom Kartoffeldamm erzielt, sondern auch das abgetrennte Arbeitsgut nach hinten gedrückt und freie Bahn für das nachfolgende geschaffen.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in Abb. ι bis 6 in drei Ausführungsbeispielen dargestellt.
ίο Im Ausführungsbeispiel nach Abb. ι, ζ ist oberhalb der Siebradscheibe b der Zinkenradkörper d gelagert. Auf demselben befinden sich die Bolzen n, auf welchen sich Arme e drehen. Diese tragen die Zinken f. Die Arme e sind über ihren Drehpunkt hinaus verlängert und tragen an diesem Ende die Rolle o, welche sich gegen ein Exzenter h legt. Dieses ist lose auf der Siebradachse α angeordnet und wird durch die Stange i mit dem Maschinengestell verbunden. Bei der Drehung des Zinkenradkörpers d werden die Zinken f gegen das vom Schar s auf das Siebrad gelangende Arbeitsgut stoßen und die Rolle ο gegen das Exzenter h drücken. Bei weiterer Drehung rollt die Rolle ο auf der verkürzten Bahn des Exzenters herunter, und die Zinken f werden etwa bei der Ablegestelle die Lage e1 einnehmen. Die Arme e können auch durch Feder, Gewicht usw. gegen das Exzenter h gedrückt werden. Dieses Exzenter — das jede geeignete Form haben kann — kann durch die Stange i auf der Welle α nach Belieben herumgedreht werden. Durch die Schwenkbewegung der Zinkengruppe wird eine wirksame Krümelung des Arbeitsgutes erzielt. Im Ausführungsbeispiel nach Abb. 3, 4 ist oberhalb der Siebradscheibe b auf der Siebradachse α ein Planetengetriebe angeordnet. Der Hauptkörper p ist fest mit der Siebradachse a verbunden und macht ihre Drehbewegung mit. Oberhalb desselben ist lose drehbar das Zentrumsrad q angeordnet. Dasselbe wird durch das Gestell der Maschine — einstellbar — festgehalten. Durch die Zwischenräder wird die Bewegung auf die Außenräder r übertragen, die auf Achsen η sitzen. Die Wellen derselben tragen unten die Zinkengruppen f. Diese werden parallel oder annähernd parallel geführt. Das vom Schar s auf die Zinken c gelangende Arbeitsgut wird durch die schräg gestellten Zinken f der Zinkengruppe, weil die äußeren Zinken in Drehrichtung voreilen, leicht abgetrennt, nach hinten gedrückt und an der Ablegestelle leicht abgelegt. An Stelle der Steuerung der Zinkengruppen durch Planetengetriebe kann auch jede andere Steuerung
z. B. eine solche durch Exzenter, Kurbel o. dgl., benutzt werden.
Im Ausführungsbeispiel nach Abb. 5, 6 hat der Hauptkörper d Augen I, in welchen sich Achsen u drehen. Diese tragen an ihrem unteren Ende Zinken f. Diese Zinken nehmen gewöhn- ' lieh unter Einfluß der Feder ν die Stellung fl ein. Durch den Widerstand der Kartoffelerdmasse werden beim Eintritt in dieselbe die Zinken f in Stellung f2 unter Spannung der Feder ν zurückgedrückt. Das Arbeitsgut vor dieser Zinkengruppe häuft sich bei Weiterdrehung auf dem Schar, so daß die Zinken f ihre Stellung fz während ihrer Tätigkeit hinter dem Schar beibehalten dürften. Bei der Ablegestelle schnellen die Zinken /"wieder in Stellung f1, wodurch die Erdmasse und das Kraut leicht abgelegt werden.
Die Achsen der Zinkengruppen können parallel oder im Winkel zueinander stehen. Die Anzahl der Zinken kann beliebig groß sein. Bei Anordnung von nur einer Zinke ist dieselbe gebührend breit zu wählen, z. B. so breit wie die Zinken einer Zinkengruppe in den dargestellten Beispielen.
In den Beispielen sitzen Siebrad und Zinkenrad konzentrisch zueinander; sie können auch exzentrisch zueinander angeordnet sein, vorteilhaft so, daß die Schwenkachsen der Zinkengruppen an der Ablegestelle weiter von der Siebradmitte entfernt sind als in den anderen Stellungen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Kartoffelerntemaschine mit Schar und liegendem, das Arbeitsgut tragendem Siebrad und darüber arbeitendem Wurfrad, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken des Wurfrades gruppenweise an Hebern sitzen oder Hebel bilden, die durch ein Getriebe (Pianetenräder, Exzenter, Daumenscheibe o. dgl.) gesteuert werden.
2. Kartoffelerntemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinkenhebel statt unter dem Einfluß eines Getriebes unter der Wirkung einer Feder stehen.
3.. Kartoffelerntemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken wagerecht übereinanderliegen und um eine senkrecht am Außenrande des Wurfrades oder eines Armkreuzes liegenden Achse schwingen können, wobei sie durch eine Zugfeder in Normalstellung gehalten werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEST37470D 1923-12-16 1923-12-16 Kartoffelerntemaschine Expired DE438443C (de)

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DEST37470D DE438443C (de) 1923-12-16 1923-12-16 Kartoffelerntemaschine

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DEST37470D DE438443C (de) 1923-12-16 1923-12-16 Kartoffelerntemaschine

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DE438443C true DE438443C (de) 1926-12-18

Family

ID=7462939

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DEST37470D Expired DE438443C (de) 1923-12-16 1923-12-16 Kartoffelerntemaschine

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DE (1) DE438443C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200598B (de) * 1958-06-06 1965-09-09 Stoll Walter Dipl Ing Siebrad fuer Hackfruchterntemaschinen, insbesondere Ruebenroder

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