DE43826C - Neuerung an Fahrzeugen mit Motorbetrieb - Google Patents

Neuerung an Fahrzeugen mit Motorbetrieb

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Publication number
DE43826C
DE43826C DENDAT43826D DE43826DA DE43826C DE 43826 C DE43826 C DE 43826C DE NDAT43826 D DENDAT43826 D DE NDAT43826D DE 43826D A DE43826D A DE 43826DA DE 43826 C DE43826 C DE 43826C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
way
lever
countershaft
pulley
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43826D
Other languages
English (en)
Original Assignee
BENZ & Co., Rheinische Gasmotorenfabrik in Mannheim
Publication of DE43826C publication Critical patent/DE43826C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D19/00Radius rods, i.e. distance members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Of Transmissions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um bei
zuverlässige
Obergestell
Fahrzeugen
mit Motorbetrieb eine Kraftübertragung vom federnden auf die Treibräder zu erhalten, mufs die Kraft möglichst in waagrechter Richtung auf die Treibräder wirken, da jede gröfsere Abweichung aus dieser Richtung beim Schwanken des federnden Obergestelles die Spannung des betreffenden Kettentriebes verstärkt oder auch so bedeutend verschwächt, dafs ein sicheres Fahren unmöglich wird. Es ist daher für vorliegende Neuerung, wie Fig. 1 zeigt, die Vorselesewelle V genau in derselben waag-
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rechten Ebene angeordnet, in welcher die Triebradachse T liegt, und so die Störungen durch die senkrechten Schwankungen des federnden Obertheiles beseitigt.
Durch die senkrechten Schwankungen des federnden Obertheiles, an welchem der Motor und die Vorgelegewelle V befestigt sind, wurde auch die Entfernung der Achsenmitten der Vorgelegewelle V von der Triebradachsenmitte T fortwährend verändert. Einmal waren die treibenden Ketten in zu srolser Spannung,
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ein anderes Mal zu lose, so dafs ein Herunterschleudern derselben bei jeder gröfseren Schwankung vorkam. Auch übte die Kette durch allzugrofse Spannung Stöfse auf das Obergestell aus und riis häufig ab. Um dies zu vermeiden, ist, wie Fig, 1 zeigt, die Triebradachse T auf beiden Seiten mit Streben 5 S versehen, welche möglichst annähernd sich auf den Mittelpunkt der Vorgelegewelle V stützen, so dafs eine auf- und abgehende Bewegung des oberen Wagentheiles immer radial um die Triebradachse T stattfinden mufs und die Federn FF gezwungen sind, derart auf- und abzuschwingen
von V und T
Entfernung von
dafs die beiden Achsenmitten immer annähernd in gleicher einander bleiben. Es ist hierdurch die Uebertragung der Kraft auf die Triebräder eine gleichmäfsigere und kommen weder Stöfse noch ein Herunterfallen oder Abreifsen der Ketten vor.
Durch den Gebrauch werden die Treibketten leicht etwas ausgereckt, und es ist zum sicheren Betriebe nöthig, dafs sie wieder in richtige Spannung gebracht werden können. Zu diesem Zweck ist, wie Fig. 2 zeigt, die Achse V, welche die beiden kleinen Kettenräder PP trägt, mit ihren vier Lagerstellen LLLL auf einem Rahmen A befestigt, der sich durch zwei Stellschrauben E £", Fis. 1, in seinen beiden Führungen D D parallel mit der Triebradachse T verschieben läfst. Um den Rahmen A dann in der ihm gegebenen Stellung sicher festzuhalten, ist er auf jeder Seite noch durch drei Schrauben mit seinen befestigten Führungen D D
ver
gleichbleibender
Geschwindigkeit
am Gestell
bunden.
Um bei
des Motors bedeutend langsameren Gang des Motors selbst und damit gröfsere Triebkraft zum Befahren starker Steigungen zu erreichen, sind die in Fig. 3, 4 und 5 gezeichneten Einrichtungen angewendet.
Die Riemscheibe α ist lose auf den Wellen angeordnet und die Riemscheibe überträgt die Kraft auf die Vorgelegewellen c. Um nun gröfsere Zugkraft bei geringerer Fahrgeschwindigkeit (Bergfahrt) zu erhalten, ist auf der Leerscheibe α ein kleines Zahnrad oder Kettenrad d aufgekeilt, welches die Achse c bewegt
und von dieser aus das leer neben der Festscheibe b laufende Zahnrad oder Kettenrad / wieder in Drehung versetzt, und zwar im gewünschten Uebersetzungsverhältnifs. Das letztere Rad f kann nun vermittelst Kupplung g mit der Festscheibe b verbunden werden durch Drehung des Griffes h, welcher durch Stange i das Excenter k um ι 8o° verstellt, so dafs der Hebel / (s. Fig. 3) die Kupplung in die Klauen der Festscheibe b schiebt. Beim Anlassen des Motors läuft der Treibriemen über α und der Griff h hat die Stellung, in welcher die Kupplung g ausgerückt ist. Es bewegt daher die Leerscheibe α das auf e angeordnete Zahn- oder Kettenrädervorgelege und das mit Kupplung versehene Zahn- oder Kettenrad f lose mit.
Will man gewöhnliche schnelle Fahrt haben, so wird mit dem Ausrücker der Treibriemen auf die feste Scheibe b geschoben und die Leerscheibe α mit Vorgelege e befinden sich aufser Wirksamkeit. Will man mit Uebersetzung fahren, so wird lediglich der Griff /; gedreht, worauf die Zahn- oder Kettenräder auf die feste Scheibe b im gewünschten Uebersetzungsverhältnifs wirken.
Bei Anwendung von direct wirkender Radbremse müssen die Bremsklötze beim Gang des Wagens ziemlich weit von den Laufrädern entfernt sein. Um nun auch trotz des für die Radbremse nöthig werdenden grofsen Hebelausschlags diese Bremse gleich mit durch Hebel m in Wirkung setzen zu können, wird die in Fig. 3, 4 und 5 gezeichnete Construction angewendet.
Der Handgriff η ist drehbar im Hebel m und fest auf der Stange 0, welche mit Zahnrädchen ρ versehen ist. Letzteres greift in die im Drehpunkt des Hebels m gelagerte Ausrückstange q, welche ringsumher entsprechende Zähne hat, so dafs der Hebel m, obgleich die Ausrückstange q nicht drehbar, doch in jeder Stellung mit dem Ausrücker in Verbindung bleibt. Es wird sonach das Ein- und Ausrücken des Motors durch Drehen des Handgriffes η bewirkt, während ein Zurückziehen des Hebels m selbst die Radbremse in Thätigkeit bringt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Fahrzeugen mit Motorbetrieb folgende gleichzeitig vorhandene Einrichtungen:
    a) die Anordnung der Kraftübertragung auf die Triebräder derartig, dafs die Vorgelegewelle V und die Treibachse T in derselben horizontalen Ebene liegen und beide Theile auf beiden Seiten so mit Streben versehen sind, dafs die Achsenmitte von T und V stets in annähernd gleicher Entfernung bleiben, wodurch einerseits die Störungen durch verticale Schwankung des federnden Obertheiles, andererseits die Stöfse auf das Obergestell , sowie das Herunterfallen und Abreifsen der Treibketten beseitigt wird;
    b) die Lagerung der Vorgelegewelle V auf einem am Obergestell befestigten und parallel zur Treibachse T verstellbaren Rahmen A zur Erzielung einer stets gleichmäfsigen Spannung der Treibketten;
    c) die Anwendung eines auf e angeordneten Vorgeleges und der beiden Riemscheiben a und b dergestalt, dafs die Scheibe α bei normalem Fahren als Leergang und bei Steigungen als Antriebsscheibe dient;
    d) die Anordnung des Hebels m, der durch drehbaren Griff η mit Zahnrad ρ und gezahnter Ausrückstange q die Triebkraft aus- und einrückt und durch Zurückziehen des Hebels m selbst die Radbremse in Wirksamkeit setzt.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DENDAT43826D Neuerung an Fahrzeugen mit Motorbetrieb Expired - Lifetime DE43826C (de)

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