AT85042B - In eine Winde, Säge oder Triebmaschine mit Vorgelege verwandelbare fahrbare Vorrichtung. - Google Patents

In eine Winde, Säge oder Triebmaschine mit Vorgelege verwandelbare fahrbare Vorrichtung.

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AT85042B
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  In eine Winde, Säge oder Triebmaschine mit Vorgelege verwandelbare fahrbare Vorrichtung. 



   Die Erfindung betrifft eine in eine Winde, Säge oder Triebmaschine mit Vorgelege verwandelbare Vorrichtung, bei der die von einem auf der Vorrichtung selbst befindlichen Motor (z. B. Elektromotor) angetriebene Vorgelegewelle, welche zum unmittelbaren Aufsetzen eines Sägeblattes eingerichtet ist und die auch eine Transmissionsscheibe trägt, eine Windetrommel dadurch betätigt, dass diese Trommel durch Verstellen eines Steuerhebels in Reibungseingriff mit auf der Vorgelegewelle vorgesehenen Reibscheiben gebracht wird ; durch Rückstellen des Steuerhebels wird die Trommel in die Bereitschaftsstellung und durch weiteres Zurückstellen oder Fallenlassen des Steuerhebels zur Berührung mit Bremsklötzen, d. h. zum Stillstand gebracht.

   Dabei betätigt eine am Steuerhebel angelenkte Zugstange mittels eines drehbaien Hebels eine Spannrolle des Übersetzungsriemens, so, dass beim Einschalten die Riemenanspannung, bei Ausserbetriebsetzung die Riemenentspannung erfolgt. Die Entfernung der Drehachse des Steuerhebels und damit die der auf diesem Steuerhebel gelagerten Windentrommel von den Bremsklötzen kann regelbar sein, um für verschiedene Grössen des Motors, der Windetrommel oder der Bremsklötze das gleiche grosse Maschinengestell bzw. für letzteres bei verschiedenen Anforderungen das gleiche Gussmodell verwenden zu können.

   Zur Umwandlung der beim Betrieb zweckmässigerweise auf festen Füssen stehenden Vorrichtung in eine fahrbare, können Fahrräder am   Spannrollenhebel   vorhanden und die Einrichtung so getroffen sein, dass der Spannrollenhebel nach seiner von Hand bewirkten Entkupplung von der Zugstange herabdrückbar ist. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform in Vorderansicht und Seitenansicht dargestellt. 



   Im Gestell a ist der Motor b fest verschraubt. Über ihm ruhen in Zapfen und Lagern die Windentrommel c sowie die Vorgelegewelle d. Diese trägt einerseits die Transmissionsscheibe u, die durch einen Treibriemen mit dem Motor verbunden ist und andrerseits eine Vorgelegescheibe t. Die Achse der Windentrommel ist in einem Paar einarmiger Hebel e drehbar gelagert ; die   Trommelflanschen   g sind als Reibräder ausgebildet. Die Drehachse f des Hebelpaares e ist in einem Schlitz in senkrechter Richtung verstellbar. Das Hebelpaar e wird im folgenden als Steuerhebel bezeichnet,
Unter den Flanschen g sind Bremsbacken   h   fest angeordnet, y ist das Lastseil. An dem Ende des Steuerhebels ist ein Steuerseil befestigt, welches zu seiner Betätigung dient, wenn die bedienende Person von der Vorrichtung entfernt ihren Stand hat.

   Zu unterst im
Gestell ist eine Achse   n   festgeschraubt, die als Drehachse für den einarmigen bügelartigen Hebel m dient, welcher auf einer Seite der Vorrichtung einen winklig verlaufenden Hebelarm   mol, 0   (Fig. 2) besitzt. Dieser Hebelarm trägt an seinem Ende die Riemenspannrolle p. 



  Der Arm   m1   des Hebels ist mittels der Zugstange q mit dem Steuerhebel von Hand lösbar verbunden. Ausserdem ist der Steuerhebel e durch eine am Gestell gelagerte Stellstange v und eine Klemmschraube in seiner jeweiligen Lage feststellbar. An dem Armbügel   m   sind zu jeder Seite der Vorrichtung zwei Fahrräder   l   auf Achsen k angeordnet. Über dem Arm-   bügel m ist eine mit ihrem oberen Ende am Gestell befestigte Sperrfeder, r angeordnet, welche die Trommel s trägt.

   Die Vorrichtung ruht beim Betrieb auf Standfüssen,   

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Ihre Wirkungsweise ist folgende : Soll die Vorrichtung als Winde arbeiten, wie sie zum Antrieb von Heu-, Holz-, Getreideaufzügen u. dgl. gebraucht wird, so wird die Vorrichtung auf ihrer Standfläche verankert, das Lastseil y an der Trommel befestigt und der Steuerhebel e von Hand oder mittels des Steuerseils derart angezogen, dass er aus der untersten, in strichpunktierten Linien dargestellten Ruhelage, in welcher die Trommel c auf den Bremsklötzen h aufliegt, in die oberste (strichpunktiert dargestellte) Betliebslage gelangt.

   Durch Vermittlung der Zugstange   q   wird hierbei der Hebel   ill, 0,   die Spannrolle p und der Treibriemen aus der strichpunktierten Stellung (Fig. 2, links) zuerst in die Bereitschaftsstellung (ausgezogene Linie) gebracht, bei welcher der Treibiiemen gespannt 
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 der Transmissionsscheibe   u   in Drehung versetzt wird. Die Weitelbewegung des Steuerhebels e nach oben veranlasst eine weitere Anspannung des Treibriemens und das Ineinandergreifen der Reibräder g und i, wodurch die Trommel angetrieben wild. Ist die Last auf der gewünschten Höhe, so wird der Steuerhebel bzw. das Steuerseil losgelassen, wodurch die Reibräder g, i ausser Berührung kommen und die Spannung des Triebriemens durch die Zugstange   q   aufhört.

   Das Eigengewicht der Windentrommel bewirkt ein rasches Einfallen der Trommel c auf die Bremsklötze   A.   Dadurch bleibt die Last in der gewünschten Höhe hängen, sie wird abgeladen und dann der Lasthaken durch ein geringes Aufziehen des Steuerhebels bzw. des Steuerseils, wodurch die Bremswirkung aufhört, infolge seines Eigengewichtes zum Zurücklaufen veranlasst. 



   Infolge der Anordnung der Drehachse des Steuerhebels e im Schlitz können grössere oder kleinere Trommelflanschen, hohe oder niedere Bremsklötze und grössere oder kleine. e Motoren eingebaut werden, wobei das gleiche Gussmodell für grosse und kleine Vorrichtungen benutzt werden kann. 



   Zwecks Verwendung der Vorrichtung als Triebmaschine mit Vorgelege wird durch Betätigung des Steuerhebels aus der untersten strichpunktierten Stellung in die in aus- 
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 Kreissägeblatt aufgeklemmt und auf der anderen Seite eine kleine Riemscheibe gesetzt wird. Nicht dargestellte Organe an der Maschine vermitteln das Anbringen des Sägetisches. Die Inbetriebsetzung erfolgt wie oben für die Triebmaschine erläutert. 



   Behufs Transportieren der Vorrichtung wird die Zugstange q vom Spannrollenhebel ntl, o entkuppelt und letzterer herabgedrückt, bis die Sperrfeder r in den   Armbügelm   einschnappt. In dieser Lage ist die Vorrichtung auf Fahrräder   l   gestellt und kann mittels des Steuerhebels, der an der Stellstange v durch die Klemmschraube   7CJ   festgestellt wird, leicht transportiert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   In eine Winde, Säge oder Triebmaschine mit Vorgelege verwandelbare fahrbare Vorrichtung mit Motorantrieb, gekennzeichnet durch ein Steuerhebelpaar, das als Lager für die durch Reibung angetriebene Windentrommel ausgebildet und durch eine lösbare Zugstange mit einem drehbaren Bügel verbunden ist, der eine Riemenspannrolle und Laufräder für die ganze Vorrichtung trägt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanschen der Windentrommel als Reibungsräder ausgebildet, über ihnen auf der vom Motor durch Riemen antreibbaren Vorgelegewelle Reibungsräder und unter ihnen am Gestell Bremsklötze angebracht sind, deiart, dass je nach der Stellung des Steuerhebelpaares die Flanschen der Windentrommel mit den Reibungsrädern der Vorgelegewelle oder mit den Bremsklötzen in Berührung gebracht oder in einer Mittelstellung gehalten werden können.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfernung der Drehachse des Steuerhebelpaares und damit die der Achse der Windentrommel von den Bremsklötzen regelbar ist, um sie verschiedenen Durchmessern der als Reibungräder ausgebildeten Flanschen der Windentrommel anpassen zu können.
AT85042D 1916-03-21 1917-01-31 In eine Winde, Säge oder Triebmaschine mit Vorgelege verwandelbare fahrbare Vorrichtung. AT85042B (de)

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