DE855678C - Baum-Ein- und -Ausschwenkvorrichtung fuer Zettel- und Schaermaschinen - Google Patents

Baum-Ein- und -Ausschwenkvorrichtung fuer Zettel- und Schaermaschinen

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DE855678C
DE855678C DEP50135A DEP0050135A DE855678C DE 855678 C DE855678 C DE 855678C DE P50135 A DEP50135 A DE P50135A DE P0050135 A DEP0050135 A DE P0050135A DE 855678 C DE855678 C DE 855678C
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DE
Germany
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tree
drive
friction
out device
warping
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Expired
Application number
DEP50135A
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English (en)
Inventor
Stefan Fuerst
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Individual
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H3/00Warping machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)
  • Warping, Beaming, Or Leasing (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Baum-Ein- und -Ausschwenkvorrichtung für Zettel- und Schärmaschinen Es sind versdiiedene Einrichtungen zum Ein-und Ausschwenken der Bäume an Zettel- und Schärmaschinen hekannbgeworden, welche jedoch den in der Praxis gestellten Anforderungen kaum Genüge leisten. Die einfachste Form, nämlich die Verwendung von Reibtrieben, wurde bishür vermutlich deshalb nicht angewendet, weil die Gefahr lrest@and, daß bei nicht genügender Durchzugskraft der Reibr@ücLer ein Durchfallen des Baumes in der ,Litten oder antikeren Bewegungsrichtung eintreten könnte. Es ist nämlich zu beachten., @daß beispielsweise beim Aussc'hwvenken des vollen Baumes zunäc:list durch Kraftantrieb ein Anheben des Baumes erfolgen inuli, claß aber nach Erreichung der höc lstn Baumlage infolge des nunmehr eintret@:nd-en t`lx#rgewichtes ein weiterer Kraftantrieb nicht mehr erforderlich ist. Vielmehr tritt ein umgekehrter Kraftfluß auf, da .der Antrieb nunmehr vom überhängenden Baum aus erfolgt. Der Kraftantrieb wirkt in diesem Falle als Bremse, um ein allmähliches Ausschwen lken mit vorbestimmter Geschwindigkeiti zu garantieren.
  • DieErfindung schafft nun eineeinfacheSchwenkvörrichtung, welche, trotz kleinem Aufwand und einfacher Bedienung größte Betriebssicherheit verleiht. Die erfindungsgemäße Schwenkvorrichtung ist- gekennzeichnet durch die Verwendung von derartig angeordneten Reibrädern als Antrieb für das Triebwerk, daß .deren Anpreßdruck an das treibende Reibrad durch das Gewicht des sich senkendem Baumes vergrößert wird. Der für den Antrieb der Reibräder erforderliche Anpreßdruck wird somit in Abhängigkeit de,r geforderten Antriebskraft dadurch gesteuert, d aß ein Teil dieser Äntriebskraft unmittelbar auf die Reibräder einwirkt.
  • Bei d-:r bevorzugten Ausführungsform nach edier Erfindung stecht der den Baum tragende Schwenkarm mit dem Antrieb über eine hin und her bewegliche «'eile in Verbindung, an deren einem Ende das eine Schnecke enthaltende Getriebe für .den Schwenkarm und an deren anderem Ende zwei gegenüberliegende, von einem Reibrad wahlweise rechts und links antreibbare Reibräder vorgesehen sind. Dabei ist der dem Reibtrieb unmittelbar vorgeschaltete Teil des Zahnradtriebwerks als selbsthemm@end°r Sdhneckentrieb ausgebildet.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispiefsweise erläutert. Es zeigt Fig. i eine Darstellung .des Erfindungsgegenstandes mit einschwenkendem Baum.
  • Fig.2 eine Darstellung des Erfindungsgegenstandes mit ausschwenkendem Baum.
  • An ein!,-:m Maschinengestell i ist ein Antriebsmotor 2 angeordnet, welcher ein Reibrad 3 trägt. Um Blas Reibrad 3 sind zwei Plianrädelr 4 und 5 auf einer Welle 6 fest angeordnet. Die Welle 6 ist in Lagern 7 und 8 drehbar gelagert und kann mittels eines Stellringes q und eines Doppelhebels io, der in einem Bolzen ii gelagert ist, in Pfeilrichtung 12 und 13 hin und her bewegt werden. Die Bewegung wird mittels eines Betätigungsknopfes 14 über eine mit dem Bolzen i i feist verbundene Stange 15 bewerkstelligt. Auf der Welle 6 sitzt eine Schnecke 16, die; ein Schneckenrad 17 antreibt, welches auf einem Bolzen 18 gelagert und miteinem Zahnrad i9 verbunden ist, das ein Zalinsegme,nb 2o antreibt, welches mit einem Schwenkarm 21 inVerbindung steht. Am oberen Ende des Schwenkarmes 21 ist eine Lagerung 22 angeordnet, in welcher ein Zettelbaum 23 drehbar gelagert ist. Der ZettelbaUms 23 stützt sieh während des Zetteilns gegen die auf einer Welle 24 drehbar gelagerte Anpreßwalze 25 ab und wird von dieser angetrieben. Der Schwenkarm 21 ist um eine Welle 26, die fest im hlasdiinengestell i angebracht ist, in Pfeilrichtung 27, 28 schwenkbar gelagert. Im Punkt 29 hat der Zettelbaum 23 seine höchste Stellung erreicht.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist beim Einschwenken folgende: Das durch den AntriebsmotOr 2 angetriebene Reibrad 3 überträgt beim Anpressen des Planrades 4 die Antriebskraft des Motors über die Welle 6 und die Sc'hnec'ke 16 auf das Schneckenrad 17 sowie über das Zahnrad i9 auf das Zahnsegment 2o und somit auf den Schwenkarm 21, der gleichzeitig Batiniträger ist. Die Anpreßkraft, mit weldlier das Planrad 4. gegen das Reibrad 3 angepreßt wird, wird hierbei über den Betätigungsknopf 14 und die Statrge 15 auf ,den Doppelhebel io und den Stellring g auf die Welle 6 übertragen. W.cnn jedoch der jettell@aum 23 seine höchste Lage im Putikt 2c) erreicht hat und die Gefahr be:relit, d:aß er sich in Richtung des Pfeiles 28 selbst weiterb:wegt ttti(i evtl. nach inneu fallen könnte, wird durch die Umfangskraft des Schneckenrades 17, welches sich dabei in Richtung gegen den Uhrzeiger liewegt ttnd somit die Schnecke 16 mit der Welle 6 nach links lrew,egen will (Fig. i), der Anpreßdruck zwischen dem Planrad 4 und dem Reibrad 3 derart er hdlit, daß zwischen diesen beiden Reibrädern jederzeit ein ausreicliend:r Reibschluß stattfindet.
  • Bi:iin Ausschw-; irken des Zettelbaumes 23 (Fig. 2) erfolgt die Anpressung des Planrades 5 an das Reibrad 3 zunächst durch 1i.etätigung des Be.dienungsknopfe ls 14 iilr:r die Teile 15, 10, 9, wodurch die Bew@anungen im umgekehrten Sinne hervorgerufen werd,--n., wobei ein Fallen des Baumes nach außen durch die oben beschriebene Einrichtung, die nunniwhr im umgelc(ihrt,n Sinne anreitet, ebenfalls vermi.Aen wird.

Claims (3)

  1. PATENT ANSl'i1,.CitE: i. Bauin-Ein- und -Ausschwenkvorrichtung für Zettel- und Schärniasc'hinen, bei welchen ein aus Zalirirä,d@, rn gebil(letes Triebwerk auf die Baumlagerung einwirkt, gekennzeichnet durch die Verwendung von derartig angeordneten Reibrädern als Antrieb für (las Triebwerk, daß deren Anpr"Bdrucl; aii (las treibende Reibrad durch das Gewicht des sich senkenden Baumes vergrößert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d'aß der den Baum tragenide Schwienrkarm finit dem i\ntriel) Tiber eine hin und her 4ewegliche Welle in Verbindung steht, an derem einen I?n(le das eine Schneckei enthaltende Getriebe für den Schwenkarm und an derem zwei gegenüberliegende, von einem R°ihrad wahlweise rechts und links antreibbare Reibräder vorgesehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den vorherg@ehen@den Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Reibtrieb unmittelbar vorgeschaltete Teil des Zahnradtriebwerkes als selbsthemmender Schneckentrieb ausgebildet ist.
DEP50135A 1949-07-27 1949-07-27 Baum-Ein- und -Ausschwenkvorrichtung fuer Zettel- und Schaermaschinen Expired DE855678C (de)

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