DE438239C - Tiefenregelung fuer einen Fraeser bei der Herstellung einer im Winkel verlaufenden Nut mit Hilfe eines Tasters, der dem Fraeser voreilt - Google Patents

Tiefenregelung fuer einen Fraeser bei der Herstellung einer im Winkel verlaufenden Nut mit Hilfe eines Tasters, der dem Fraeser voreilt

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DE438239C
DE438239C DEM93493D DEM0093493D DE438239C DE 438239 C DE438239 C DE 438239C DE M93493 D DEM93493 D DE M93493D DE M0093493 D DEM0093493 D DE M0093493D DE 438239 C DE438239 C DE 438239C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F5/00Slotted or mortised work
    • B27F5/02Slotting or mortising machines tools therefor
    • B27F5/12Slotting or mortising machines tools therefor for making holes designed for taking up fittings, e.g. in frames of doors, windows, furniture

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

  • Tiefenregelung für einen Fräser bei der Herstellung einer im Winkel verlaufenden Nut mit Hilfe eines Tasters, der dem Fräser voreilt. Zur Tiefenregelung eines Senkfräsers sind bei Holzbearbeitungsmaschinen verstellbare Anschläge, sogenannte Taster, bekannt, die auf der Holzoberfläche gleiten, während der Fräser entsprechend der Tiefe der herzustellenden Bohrung oder Nut über den Taster hinausragt. Diese Einrichtung genügt für einfache Längsnuten, gibt jedoch bei den bei vorliegender Erfindung in Frage kommenden Fällen nicht mehr die erforderliche Genauigkeit, und zwar bei der Herstellung von im Winkel verlaufenden Nuten bei den Ecken von Rahmenarbeiten, insbesondere bei den Nuten für die zu versenkenden eisernen Eckwinkel bei Fensterflügeln. Letztere werden in Massen hergestellt und die rechtwinklig zusammenstoßenden Leisten lediglich nur am Verbindungsstoß überhobelt, so daß eine gleichmäßige Ebene der Rahmenstücke zueinander und der einzelnen Rahmenleisten selbst im Umkreis dieser Stelle nicht mehr besteht. Aus diesem Grunde muß, um trotzdem die Nut an allen Stellen in genauer Tiefe zu halten, der Taster unmittelbar vor dem Fräser auf der Mittellinie der auszufräsenden Fläche laufen. Bei einer winkelförmigen Nut ist dies nur möglich durch Schwenken desselben im Scheitelpunkt des Winkels, denn der feststehende Taster würde bei der Änderung der Bewegungsrichtung des Fräsers seitlich zur Nut zu stehen kommen und dadurch die Tiefenregelung von dieser Stelle aus geben, also ungenau. Es soll jedoch noch ein weiterer Vorteil erreicht werden, und zwar das Schwenken des Tasters um z8o ° in den Nutendstellungcn des Fräsers, damit derselbe sowohl für Vor- als auch Rückwärtslauf ohne weiteres verwendbar ist.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Abb. z einen Längsschnitt durch die Frässpindel, Abb. a eine Oberansicht hierzu nach Schnittlinie A-B der Abb. i und die .
  • Abb. 3 und 4 Einzelteile.
  • Der Fräser a ist in zwei teilweise ineinandergeschraubten Hülsen b und c drehbar in Kugellagern gehalten. Die untere Hülse c trägt den Taster d, dessen Höhenverstellung gegenüber dem Fräser durch Drehen der Hülse b und des dadurch bewirktün weiteren Ein- und Ausschraubens beider Hülsen erreicht wird. Durch eine zweckmäßig als Kugellagerring ausgebildete Gegenmutter e auf der Hülse b sind beide gegen willkürliche Verdrehung gesichert und gleichzeitig mit einem Gleitstück f des den Fräser im Winkel führenden Hebels ; verbunden. Der Hebel g ist nach dem Hauptpatent auf. einer drehbaren Scheibe gelagert und bewegt durch kreisbogenförmiges Schwenken einen auf der Scheibe verschieblichen Schlitten h, der als Lager für die Hülsen b und c dient, in der Art, daß er ihn zur Scheibe geradlinig bis zu einem Anschlag einzieht, die Scheibe dann selbst um z. B. 9o ° dreht und daraufhin den Schlitten h im rechten Winkel zur ersten Bewegung wieder zum Teil aus der Scheibe herauszieht. Die bogenförmige Bewegung des Hebels wird nun zum Schwenken des Tasters benutzt.
  • Die Hülse c ist zu diesem Zweck auf ihrem äußeren Umfang mit zwei gegenüberstehenden Längsnuten i und il versehen, die unten mit einer Quernut k einseitig miteinander verbunden sind. Ein auf dem Schlitten la verschiebbarer Riegel L, der die Hülse c umfaßt, ist mit zwei Nasen in, ml versehen, die wechselseitig in eine der Längsnuten eingreifen und die Hülse c und mit ihr den Taster d vor willkürlicher Drehung sichern. Mit dem Gleitstück f des Handhebels g ist fest eine Exzenterscheibe ia verbunden, die an Ansätzen o des Riegels angreift und zur Verschiebung desselben dient.
  • Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende: Es soll eine rechtwinklige Nut hergestellt werden, die von links nach rechts gefräst wird. Der Tiefentaster steht hierbei in der Mittellinie derselben vor dem Fräser und wird in dieser Stellung durch die Nase in des Riegels 1, die in die Nut i der Hülse c eingreift, gesichert. Am Scheitelpunkt des Winkels wird der Taster durch die Drehbewegung der Scheibe samt dem Schlitten h durch den Riegel mitgenommen und steht bei der nun folgenden Bewegungsrichtung wieder vor dem Fräser. Durch die Drehbewegung des Hebels g ist das Exzenter st entsprechend der Winkeländerung des Gleitstückes f in der Stellung zum Schlitten gedreht worden und hat den Riegel derart verschoben, daß die Nase na teilweise aus der Nut i gezogen wird, und daß die Nase ml in die Nut n1 eintritt. Beim darauffolgenden Weiterschwenken des Hebels mit beginnendem Ausziehen des Schlittens wirkt das Exzenter dahin, daß die Nase m vollständig aus der Nut i austritt. Dies zu folgendem Zweck: Am Ende der Nut soll mit Hilfe der Drehung des Fräsers, die dauernd von links nach rechts erfolgt, der Taster um 18o' herumgeworfen werden. Der Hebel wird hierzu zurückgedrückt und mit ihm die Hülsen b, c samt dem Fräser vom Holz abgezogen. Die Quernut k der Hülse c kommt hierbei in Höhe der Riegelnase in, und gleichzeitig wird in dieser Stellung die Hülse b im oberen Teil auf einen Reibungskegel p der Fräserspindel gedrückt und von diesem mitgenommen, bis die Nase ml an der seitlichen Wand des Schlitzes i anstößt und ein Weiterdrehen verhindert. Beim Senken der Frässpindel mit den Hülsen tritt diese in den Schlitz i ein und sichert den Taster beim Rückwärtsfahren gegen Verdrehung. Am entgegengesetzten Ende hat sich das Spiel des Riegels wiederholt. Die Nase rra ist in die Nut il eingetreten, so daß in diesem Falle die Quernut k wieder entsprechend der Drehrichtung des Fräsers verläuft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Tiefenregelung für einen Fräser bei der Herstellung einer im Winkel verlaufenden Nut mit Hilfe eines Tasters, der dem Fräser voreilt, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster immer auf der :Mittellinie der Nut zu läuft und zu diesem Zwecke im Scheitelpunkt des Winkels derselben entsprechend geschwenkt und in den Endstellungen des Fräsers (a) durch dessen Drehung und mit Hilfe einer durch Exzenterscheibe (n) bewegten Verriegelungsvorrichtung (i, m) wieder vor den Fräser gedreht wird. a. Tiefenregelung nach- Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung durch einen mit zwei Nasen versehenen Schieber geschieht, die abwechselnd in zwei mit einer Quernut einseitig verbundene Schlitze der Tasterhülse eingreifen und durch ein Exzenter, das durch die Bewegung des Hebels gedreht wird, geschaltet werden. 3. Tiefenregelung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster (d) zwecks veränderlicher Höheneinstellung auf einer Hülse (c) befestigt ist, die auf einer zweiten Hülse (b) aufgeschraubt und durch Drehung letzterer bewegt wird, wobei die Hülsen gleichzeitig das Lager für den Fräser (a) bilden.
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