DE4372C - Neuerungen im Bau von Pianoforte's, insbesondere von Flügeln - Google Patents

Neuerungen im Bau von Pianoforte's, insbesondere von Flügeln

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DE4372C
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CH. F. TH. SteinwAY in Newyork, City. Vertreter C. T. BURCHARDT in Berlin W., Mauerstrafse 6g
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
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    • G10C3/04Frames; Bridges; Bars

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Description

1878.
asse
STEINWAY in NEW-YORK. von Pianofortes, insbesondere von Flügeln.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1878 ab.
Zweck vorliegender Erfindung ist hauptsächlich, die Flügel leichter zu machen und den Resonanzboden vor dem sogen. Werfen zu schützen.
Der ganze Kasten ist, wie Fig. 5 zeigt, aus zwei gebogenen Holzstreifen B und C gebildet, von denen jeder aus einem oder mehreren zusammengeleimten Streifen besteht. Der äufsere Streifen ß hat die gewünschte Aufsenform, der innere C schmiegt sich dem äufseren im allgemeinen an, weicht aber an der Stelle m von ihm ab. Der dadurch hier entstehende leere Raum ist durch ein passendes Holzstück A ausgefüllt. Auf diese Weise dient der innere Streifen als Spreize für den äufseren, und das Stück A verhindert jegliches Nachgeben, so dafs der Kasten, der nun verhältnifsmäfsig leicht ausfällt, doch eine genügende Festigkeit erhält.
Der innere Streifen C giebt ferner die Unterlage für den Resonanzboden D, den Eisenrahmen E und den Stimmstock S. Der vordere Theil des Resonanzbodens D ruht auf dem mit dem Streifen C fest verbundenen Querbalken F.
Um dem Kasten nach jeder Richtung noch mehr Festigkeit zu geben, hat der Erfinder statt des bisher gebräuchlichen Bodens folgende Anordnung getroffen: Auf dem Balken F ist ein metallener Schuh G, Fig. 2 und 3, befestigt, gegen dessen schräge Seitenfläche α sich die hölzernen Spreizen PQN (es können auch mehr oder weniger angeordnet werden) derart stützen, dafs der ganze durch die Spreizen übertragene Schub von ihm aufgenommen wird. Um diesem Schuh G den nöthigen Halt zu geben, legt sich der an ihm befindliche Vorsprung c an die Nase d, Fig. 1, des Eisenrahmens E. Derselbe Zweck kann auch dadurch erreicht werden, dafs vom Vorsprung c aus eine oder mehrere Spreizen an den Stimmstock .S1 oder an den Vordertheil des Eisenrahmens E gehen.
Am hinteren Ende des Kastens ist ein bogenförmiges Holzstück K innerhalb des Streifens C eingepafst und von unten in die dort endenden Spreizen P und Q eingelassen, so dafs es ein sicheres Widerlager für das hintere Bein / abgiebt. Der Vordertheil des Kastens wird von einem mit Füllungen versehenen Rahmen H, der zugleich als Träger des Tastenbrettes dient, und unter dem die beiden Vorderbeine befestigt sind, getragen. Der Rahmen H, der vor dem Streifen B des Kastens, der Ornamentik wegen, ein wenig vor- oder unter ihn zurücktritt, ist untei; den Kasten gelegt, und dadurch vermieden, den Kasten in seiner ganzen Ausdehnung um die Rahmenstärke höher machen zu müssen, wie es bis jetzt gebräuchlich ist.
Durch diese beschriebenen Constructionen ist es möglich geworden, den bisher verwendeten und die Stabilität bedingenden Boden des Kastens zum gröfsten Theile zu beseitigen, so dafs die Schallwellen frei nach unten sich verbreiten können". Die Flügel haben dadurch eine stärkere Tonwirkung und ein geringeres Gewicht bekommen.
Um auch den Resonanzboden kräftiger und wirkungsvoller zu machen, sind rechtwinklig zu den gebräuchlichen Rippen b b . .., Fig. 7 und 8, die rechtwinklig zu den Fasern des Resonanzbodens liegen, die Stützstangen ff befestigt, und zwar eine oder mehrere, und für gewöhnlich nur an der Unterseite des Bodens. Für ausgedehntere Resonanzböden werden aber auch an der Oberfläche derselben eine oder mehrere Stützstangen g, Fig. 6 und 8, die mit den unteren der Lage nach genau übereinstimmen, angebracht. Das Material dieser Stützstangen / und g ist gewöhnlich Holz, doch macht sie der Erfinder auch, besonders oben, von Stahl. An den Punkten, in denen die unteren Stützstangen die Rippen b b schneiden, werden die ersteren an die letzteren durch Schrauben oder Stifte befestigt; die an der Oberseite des Resonanzbodens befindlichen werden durch zwischengelegte Polster aus Holz oder anderem Material in einem passenden Abstande vom Resonanzboden gehalten. Die Lage dieser Stützstangen wird so gewählt, dafs, wenn nur eine, einfach oder doppelt, vorhanden ist, dieselbe von dem Stege h ebenso weit entfernt ist, oder doch beinahe so weit, als dieser von dem gegenüberliegenden Rande des Resonanzbodens. Werden zwei einfache oder doppelte Stützstangen angewendet, so liegt die zweite auf einem Platze, wo der Resonanzboden nicht von dem Stege h gehalten wird. Diese Stützstangen sollen das Werfen, Ausbauchen und Durchsacken des Resonanzbodens verhindern, ohne dessen richtige Schwingungen, die sie nur begrenzen, zu beeinträchtigen, und zur Dauer und
Stärke des Tones beitragen. Sie dürfen aber nie bis zu den Rändern des Resonanzbodens geführt werden. Man hat bisher das Durchbiegen des Resonanzbodens dadurch verhindern wollen, dafs man sogenannte Hauptrippen fest aufleimt. Der Unterschied zwischen der vorliegenden Construction und diesen Hauptrippen liegt darin, dafs die genannten Stützstangen hohle Räume zwischen sich und dem Resonanzboden lassen und eine leiterförmige Verbindung bilden. ' w

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
  2. i. Die Construction des Kastens an Flügel-Pianofortes aus zwei verschieden breiten gebogenen Holzstreifen, derart, dafs diese beiden Streifen im Discanttheile bei m, Fig. 4 und 5, einen leeren Raum zwischen sich lassen, der durch ein Stück A ausgefüllt ist, zu dem Zweck, an genannter Stelle den Kasten fähiger zu machen, dem Zuge der Saiten zu widerstehen; der Hauptsache nach ausgeführt, wie gezeigt und beschrieben.
  3. 3. Die Anwendung eines Metallschuhes G an Flügel-Pianofortes in Verbindung mit mehreren Spreizen, der Hauptsache nach wie gezeigt und zu dem angegebenen Zweck.
    Die Aufhebung des von den Saiten mittelst mehrerer Spreizen ausgeübten Schubes durch das Anlehnen des Schuhvorsprunges c an die Nase d des Eisenrahmens Έ, oder durch anderweitiges Absteifen des Schuhes G gegen den Eisenrahmen E oder den Stimmstock .S eines Flügel-Pianofortes, der Hauptsache nach wie gezeigt und zu dem erklärten Zweck.
    Die Anwendung von einer oder mehreren Stützstangen / und g aus Holz oder Metall, die rechtwinklig zu den Rippen des Resonanzbodens eines Flügel-Pianofortes an diesen entweder an der Unterseite des Bodens allein oder auch auf der Oberseite desselben so befestigt sind, dafs dieselben hohle Räume zwischen sich und dem Resonanzboden bilden, und zwar in bestimmter Entfernung von dem Stege h, der Hauptsache nach construirt wie beschrieben, und zu dem Zweck wie erklärt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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