DE15378C - Neuerungen im Bau von Pianofortes - Google Patents

Neuerungen im Bau von Pianofortes

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DE15378C
DE15378C DENDAT15378D DE15378DA DE15378C DE 15378 C DE15378 C DE 15378C DE NDAT15378 D DENDAT15378 D DE NDAT15378D DE 15378D A DE15378D A DE 15378DA DE 15378 C DE15378 C DE 15378C
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CH. F. TH. STEINWAY in New-York (V. St. von N.-A.)
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/04Frames; Bridges; Bars

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Bl: Musikalische Instrumente.
Neuerungen im Bau von Pianoforte's.
Erstes Zusatz - Patent zu No. 4372 vom 17. Juli 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. März 1881 ab. Längste Dauer: 16. Juli 1893.
Die Erfindung hat eine weitere Fortbildung der durch den Anspruch 1. des Patentes No. 4372 geschützten Einrichtung zum Gegenstand, und bezweckt, den gebogenen Holzstreifen C auch noch in anderer Weise, als im Haupt-Patent angegeben, zu verwerthen.
Bei der Construction, welche in der Patentschrift No. 4372, Fig. 4 und 5, dargestellt ist, ist der gebogene Streifen C, der entweder aus einem dicken oder aus mehreren dünnen, zusammengeleimten Holzstreifen besteht, hauptsächlich dazu verwendet, in Verbindung mit dem Aufsenstreifen B und dem Zwischenstück A den Kasten des Instruments widerstandsfähiger zu machen. In der Beschreibung der genannten Construction ist hervorgehoben, dafs der Streifen C zugleich die Unterlage für den Resonanzboden D, den Eisenrahmen E und den Stimmstock S bildet. Diese Benutzung des gebogenen Streifens C als Unterlage des Resonanzbodens D ertheilt, nach Ansicht des Erfinders, vermöge seiner Eigenschaft, ganz aus nicht durch Querholz unterbrochenen Längsfasern zu bestehen, dem Instrument so viele Vorzüge in Beziehung auf Dauer und Länge des Tones (Gesangfähigkeit), dafs es wünschenswerth erschien, diese Eigenschaft als Resonanzbodenunterlage noch besser und vollkommener auszunutzen.
In Fig. ι der beiliegenden Zeichnung, die der Fig. 5 der Patentschrift No. 4372 entspricht, ist die Ausführung dieser Neuerung veranschaulicht. Das Zwischenstück A der Fig. 5, P. R. No. 4372, bestimmt, zur gröfseren Festigkeit des Kastens beizutragen, verkleinert andererseits nach Meinung des Erfinders die tonleitende Wirkung des Langholzstreifens C bei in dadurch bedeutend, dafs es, wenn der Streifen C auch hier "als Unterlage des Resonanzbodens benutzt wird, nicht gestattet, den ganzen Raum für die klingende Fläche des Resonanzbodens auszunutzen, was gerade im Discant sehr wichtig ist. Um diese volle Ausnutzung zu ermöglichen, wird der Streifen getrennt in einen unteren Streifen C, der mit dem gleich hohen Stück A und mit B die Zarge bildet, und einen etwa 25 bis 40 mm hohen Streifen C1, der, über das Stück A fortgehend, genau dem Aufsenrand des Resonanzbodens D folgt und als Unterlage des letzteren dient (s. Fig. 2). Dadurch wird also im Discant der ganze innere Raum des Kastens für den Resonanzboden ausgenutzt, und das ist besonders bei' Instrumenten von kleinen Dimensionen von Wichtigkeit.
Andererseits kann der die vordere Ecke im Bafs bildende Theil des Resonanzbodens, besonders bei grofsen Instrumenten, eingeengt werden. Deswegen verläfst der Streifen C1 die Zarge B bei x, verbindet, sich nach innen krümmend, die Spreizen PQN und F mit dem Stimmstock und engt auf diese Weise, als Unterlage des Resonanzbodens, den klingenden Theil des letzteren ein.
Der Streifen C1, der entweder in einer Höhe von 25 bis 40 mm von dem Streifen C wirklich abgetrennt, oder aber in der erwähnten Höhe für sich aus massivem Holz oder aus mit einander verleimten dünnen Streifen hergestellt und gebogen sein kann, wird auf die Oberkante des Streifens C bezw. auf die Spreizen PQN und den Balken F aufgeleimt und pflanzt durch seine durchgehenden Längsfasern irgend eine tönende Erschütterung von irgend einem Punkt des Resonanzbodens D durch die Ränder desselben um und über den ganzen Boden fort.
Dieser Streifen C1 kann, sofern er nur in seiner Gestalt geändert wird, sonst aber dieselben Zwecke erfüllt, auch an anders geformten Instrumenten, als die Zeichnung zeigt, angewendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der aus Langholz gebogene, aus einem Stück oder aus mehreren mit einander verleimten Streifen bestehende, durch Querholz nicht unterbrochene Streifen C1 als Träger des Resonanzbodens D, dessen klingenden Theil er begrenzt, in Verbindung mit dem Kasten eines Fortepianos, derselbe mag, wie bei der Construction Patent No. 4372, aus gebogenen Doppelzargen oder aus Rahmenwerk bestehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnuniren.
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