DE425643C - Resonanzplatte aus Metall fuer Musikinstrumente, andere akustische Vorrichtungen undHoersaele - Google Patents

Resonanzplatte aus Metall fuer Musikinstrumente, andere akustische Vorrichtungen undHoersaele

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DE425643C
DE425643C DEF56382D DEF0056382D DE425643C DE 425643 C DE425643 C DE 425643C DE F56382 D DEF56382 D DE F56382D DE F0056382 D DEF0056382 D DE F0056382D DE 425643 C DE425643 C DE 425643C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/06Resonating means, e.g. soundboards or resonant strings; Fastenings thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
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Description

  • Resonanzplatte aus Metall für Musikinstrumente, andere akustische Vorrichtungen und Hörsäle. Wie festgestellt ist, wird die Resonanzfähigkeit von Resonanzböden und Resonanzplatte um so besser, je höher die Eigenspannung in dem Boden oder in der Platte ist. Die Erfindung verfolgt den Zweck, die Resonanzfähigkeit solcher Resonanzplatten und Resonanzböden zu steigern, welche in schon bekannter Weise mit in der Platte oder in dem Boden ausgebildeten Wellen oder Spannrippen: von etwa U-förmigem Querschnitt versehen sind, und sie besteht darin, daß die zwischen den genannten aufwärts gerichteten Wellen oder Spannrippen liegenden Teile der Platte oder des Bodens durch in diesen Teilen mittels Pressung o. dgl. ausgebildete Falten, Rücken o. dgl. von wesentlich geringerer Höhe im Verhältnis zu den genannten Wellen: oder Spannrippen zusammengezogen oder verkürzt sind. Durch eine solche Anordnung entsteht natürlich eine Spannung zwischen den genannten Teilen der Platte und den Wellen, wodurch .die Resonanzfähigkeit erhöht wird. Ferner wird hierdurch eine Biegung der Wellen oder Spannrippen herbeigeführt, so daß die Platte oder der Boden eine gewisse Schalenform oder Bauchi:gkeit erhält, welche die Fähigkeit der Platte steigert, den Druck der Saiten aufzunehmen, wenn die Platte als Resonanzboden in einem Klavier verwendet wird.
  • Auf der Zeichnung ist als Beispiel ein gemäß der Erfindung ausgeführter Resonanzboden für ein Klavier dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Vorderseite des, Resonanzbodens.
  • Abb.2 zeigt im größeren Maßstabe einen Schnitt nach der Linie II-II in. Abb. i; und Abb.3 zeigt ebenfalls im größeren Maßstabe einen Schnitt nach der Linie III-III in Abb. i Der dargestellte Resonanzboden ist in bekannter Weise aus einem zusammenhängenden Metallblech i hergestellt, das mit Wellen oder Spannrippen 2 von etwa U-förmigem Querschnitt versehen ist. Beim Befestigen des Bleches an einem Rahmen 3 wird jede der U-förmigen Wellen 2 an den Kanten des Bleches zusammengedrückt, so daß die Kanten des Resonanzbodens somit zusammengezogen. oder verkürzt werden, wodurch die innerhalb der Kanten liegenden Teile eine gewisse Schalenform oder Bauchigkeit und gleichzeitig eine gewisse Eigenspannung erhalten Gemäß der Erfindung sind nun in den. zwischen den aufwärts gerichteten Wellenoder Spannrippen 2 liegenden Teilen des Bodens beispielsweise durch Pressen o. dgl. Falten oder Durchdrückungen q. von wesentlich geringerer Höhe als die Spannrippen 2 vorgesehen. Durch diese Falten o. dgl. im Blech zwischen den Spannrippen 2 werden diese Teile des Bleches im Verhältnis zu den Spannrippen verkürzt, wodurch eine erhöhte Spannung zwischen den genannten Teilen des Bleches und den Spannrippen geschaffen wird., so daß auch die Resonanzfähigkeit des Bodens gesteigert wird. Die genannte Verkürzung des Bleches zwischen den Spannrippen. trägt auch dazu bei, die Schalenform oder Bauchigkeit der Platte noch mehr zu erhöhen. Die genannten Falten. q. können im Blech vor oder nach dessen Befestigung am Rahmen 3 hergestellt werden. Sie werden im Winkel gegen die Spannrippen 2 verlegt, ohne daß dieser Winkel, wie dargestellt, notwendigerweise ein rechter Winkel sein müßte. Es ist auch nicht notwendig, daß die Falten q. zwischen den verschiedenen Spannrippen 2 in gleicher Flucht liegen.
  • Durch die hohe Spannung, welche infolge der Anordnung nach der Erfindung in einer Resonanzplatte erreicht wird, wird die Resonanzfähigkeit derselben in so hohem Maße gesteigert, daß man bei Verwendung der Platte beispielsweise als Klavierresonanzboden einen bisher unerreichten großen, edlen und' schönen Ton im Klavier erhält.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH- Resonanzplatte aus Metall für Musikinstrumente, andere akustische Vorrichtungen und Hörsäle mit in der Platte vorgesehenen Wellen oder Spannrippen von etwa U-förmigem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den aufwärts, gerichteten Wellen oder Spannrippen (2) liegenden Teile der Platte (i) durch in denselben mittels Pressung o. dgl. ausgebildete Falten oder Durchdrückungen (¢), welche von wesentlich geringerer Höhe als die genannten Wellen oder Spannrippen (2) sind, im Verhältnis zu diesen Wellen oder Spannrippen zusammengezogen oder verkürzt sind-
DEF56382D 1923-06-29 1924-06-25 Resonanzplatte aus Metall fuer Musikinstrumente, andere akustische Vorrichtungen undHoersaele Expired DE425643C (de)

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SE425643X 1923-06-29

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