DE375413C - Hufeisen - Google Patents
HufeisenInfo
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- DE375413C DE375413C DEK59703D DEK0059703D DE375413C DE 375413 C DE375413 C DE 375413C DE K59703 D DEK59703 D DE K59703D DE K0059703 D DEK0059703 D DE K0059703D DE 375413 C DE375413 C DE 375413C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01L—SHOEING OF ANIMALS
- A01L1/00—Shoes for horses or other solipeds fastened with nails
- A01L1/04—Solid horseshoes consisting of multiple parts
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Prostheses (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine besondere Ausbildung der Schenkelenden von Hufeisen
derart, daß die Schenkelenden je einen fest mit dem Hufeisen verbundenen Ansatz aufweisen,
welcher nur ungefähr die halbe Höhe des Hufeisens selbst hat. Jeder Ansatz steht
gewissermaßen im rechten Winkel zu dem Hufeisen.
Der Unterschied gegenüber dem Bekannten ίο besteht insbesondere in der bedeutenden Vereinfachung
des Hufeisens gegenüber den sonst gebräuchlichen aus mehreren Teilen bestehenden
Vorrichtungen. *Bei den bekannten Vorrichtungen sind besondere, durch Schrauben
o. dgl. mit dem Hufeisen zu verbindende besondere Auflagen notwendig, um einen geraden
Gang des Pferdes zu erreichen. Der Ansatz an den Schenkelenden bei dem Gegenstand
der Erfindung ist dagegen fest mit dem Hufeisen verbunden bzw. er wird in einem Gußprozeß
hergestellt. Ein Ansatz, wie er bei dem Gegenstand der Erfindung in einer derartig
einfachen Form ausgebildet ist, ist bei keiner der bekannten Vorrichtungen vorgesehen.
Bei der Erfindung sind irgendwelche besondere I Schrauben mit Ausnahme der Stollen nicht
nötig.
Sodann ist noch wesentlich, daß bei einem , mit dem Gegenstand der Erfindung ausgestatteten
Hufeisen die Schraubstollen stets am Hufeisen sitzenbleiben, also nicht erst dann her- ,
gesucht und eingeschraubt zu werden brauchen, '<
wenn die Verwendung von Stollen sich als notwendig erweist. Dieses ist besonders wichtig,
weil die meisten Unglücksfälle darauf zurückzuführen sind, daß bei plötzlich eintretender
Glätte keine Stollen am Hufeisen sitzen. Durch die besondere Ausbildung der Schenkelenden
wird aber auch erreicht, daß trotz des dauernden Gebrauches der Stollen das Pferd seinen
natürlichen geraden Gang behält, während das bei den bisher bekannten Stollenanordnungen I
nicht der Fall ist, so daß auch Hufkrankheiten durch die Erfindung verhütet werden.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt:
Abb. ι ist das Hufeisen; Abb. 2 zeigt einen Schnitt mit Darstellung
des zur Aufnahme des Stollens dienenden Ansatzes.
Das Hufeisen α hat einen Steg b, welcher
das Eindringen einer Gleitschutzeinlage in den Huf verhindern soll.
An dem Hufeisen α bzw. an den Schenkelenden sind Ansätze c angeordnet, die zu den
Schenkelenden im rechten Winkel stehen. Diese Ansätze sind am Hufeisen derart vorgesehen,
daß der offene Winkel nach der Lauffläche des Hufeisens gerichtet ist.
Vorteilhaft ist noch bei der Erfindung, daß die zu verwendenden Stollen nur halb so lang
ausgeführt zu sein brauchen, als die bekannten Stollen.
Die Erfindung kann natürlich in gleicher Weise sowohl für Hufeisen angewandt werden,
bei denen eine Gleitschutzeinlage vorgesehen ist, als auch für gewöhnliche Hufeisen ohne
Gleitschutzeinlage.
Durch die beschriebene Ausbildung der Schenkelenden wird erreicht, daß das Pferd
keinen schiefen Hufgang, keinen Zwangfuß mehr bekommt, wenn Stollen angewandt werden.
Die bei Anwendung von Stollen bisher entstandenen Krankheiten, wie Sehnenzerrungen
und Steingalle, werden auf diese Weise vollständig vermieden. Es wird bemerkt, daß
die Spitzen der angewandten Schraubstollen mit der Lauffläche des Eisens bündig oder
nahezu bündig liegen.
Claims (1)
- 80 Patent-Anspruch:Hufeisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkelenden des Hufeisens abgesetzt sind bzw. einen winkelförmigen Querschnitt aufweisen, so daß die dadurch gebildeten Ansätze (c) nicht die volle Höhe des Hufeisens haben, wobei in den Ansätzen (c) Schraubstollen eingebracht werden, deren Spitzen mit der Lauffläche des Hufeisens selbst bündig oder nahezu bündig liegen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK59703D DE375413C (de) | Hufeisen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK59703D DE375413C (de) | Hufeisen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE375413C true DE375413C (de) | 1923-05-14 |
Family
ID=7229278
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK59703D Expired DE375413C (de) | Hufeisen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE375413C (de) |
-
0
- DE DEK59703D patent/DE375413C/de not_active Expired
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